2019
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: EU legt biometrische Datentöpfe zusammen
Die Datenbanken aus dem Bereich Justiz und Inneres werden gern als virtuelle Grenzen bezeichnet. Mit der "Interoperabilität" werden sie aufgerüstet. : EU legt biometrische Datentöpfe zusammen Unter dem Stichwort „Interoperabilität“ werden die großen EU-Datenbanken im Bereich Justiz und Inneres vernetzt. Fingerabdrücke und Gesichtsbilder landen mit Personendaten in einem durchsuchbaren „Identitätsspeicher“. Der Datenverkehr soll drastisch steigen, allein Europol rechnet mit 100.000 Abfragen täglich.
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: Was vom Tage übrig blieb: Palantir, Drohbriefe und der verlängerte Arm der Konzerne
Bemerkenswert: Heute blendete uns die Sonne. : Was vom Tage übrig blieb: Palantir, Drohbriefe und der verlängerte Arm der Konzerne Palantir experimentiert mit Daten von Hilfesuchenden, die Berliner Polizei ruft illegal Daten ab, um Drohbriefe zu verschicken, und die EU-Länder agieren oft als Mittelsleute und Erfüllungsgehilfen von Konzernen und Wirtschaftsinteressen. Die interessantesten Reste des Tages.
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: Neue Gängel-Blitzer in Niedersachsen verfassungswidrig
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=T7hYCp4jcdw">Das ist ein Mercedes, kein BMW.</a> : Neue Gängel-Blitzer in Niedersachsen verfassungswidrig Niedersachsen testet derzeit die Geschwindkeitsüberwachung mit Kennzeichenscannern, welche die Durchnschnittsgeschwindkeit von Autos messen. Die Datenschutzbeauftragte des Landes hält die Technologie nach den Urteilen aus Karlsruhe für verfassungswidrig – und zieht die Notbremse. Vorerst zumindest.
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: Desinformationen auf Facebook und WhatsApp: „Sie führen zu ernsthaften Schäden in der realen Welt“
: Desinformationen auf Facebook und WhatsApp: „Sie führen zu ernsthaften Schäden in der realen Welt“ In Nigeria führten Falschnachrichten unter anderem zu Ausschreitungen mit Todesopfern. Yemisi Adegoke hat zu den Bedingungen dieser Entwicklung recherchiert. Im unserem Kurzinterview erzählt die Journalistin, dass in dem Westafrikanischen Staat genau vier Personen für die Faktenprüfung auf Facebook zuständig waren. Sie sprechen aber leider die falsche Sprache.
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: Europäische Union will Zugriff auf Server in Drittstaaten erleichtern
Über den "CLOUD Act" und das "Budapester Abkommen" könnten ErmittlerInnen über Kontinente hinweg Daten bei Firmen abfragen. : Europäische Union will Zugriff auf Server in Drittstaaten erleichtern Polizei- und Justizbehörden sollen zukünftig leichter auf Cloud-Daten in den USA zugreifen. Umgekehrt könnten auch US-Behörden direkt bei europäischen Internetfirmen anklopfen.
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: Das Handelsregister: Endlich offene Daten!
: Das Handelsregister: Endlich offene Daten! Offene Register für den Kampf gegen Korruption: Die Open Knowledge Foundation und Open Corporates haben das Handelsregister als offenen Datensatz bereitgestellt. Bisher sperrt sich die Bundesregierung gegen mehr Transparenz.
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: Was vom Tage übrig blieb: Virale Datenvisualisierung, offene Software für kritische Netze und schwere CAPTCHAs
Uns wurde versprochen, dass es jeden Tag heller wird. Pustekuchen. : Was vom Tage übrig blieb: Virale Datenvisualisierung, offene Software für kritische Netze und schwere CAPTCHAs Die FSFE fordert, kritische Infrastrukturen wie 5G-Mobilfunknetze mit quelloffener und freier Software zu betreiben. Eine scheinbar obskure Kartenansicht südafrikanischer Flüsse ging überraschend viral. Warum sich CAPTCHAs immer schwerer lösen lassen. Und Facebook expandiert mit seinem Internetdienst Express Wi-Fi in Ghana. Die interessantesten Reste des Tages.
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: EU-Urheberrecht: „Kompromiss“ für Reform setzt weiter auf Upload-Filter
Keine Gnade für das freie Internet: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Angela Merkel sind einig beim Thema Uploadfilter. : EU-Urheberrecht: „Kompromiss“ für Reform setzt weiter auf Upload-Filter Nach Drängen von Deutschland und Frankreich steht die Reform des Urheberrechts vor der Einigung. Trotz Warnungen von Netzaktivisten enthält auch der neue Vorschlag der EU-Staaten eine Filterpflicht mit einigen wenigen Ausnahmen. Selbst die gehen CDU-Politiker Axel Voss zu weit.
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: Autofahrer-Überwachung in Bayern, Hessen und Baden-Württemberg teilweise illegal
Kfz-Kennzeichen-Scanner auf der A11, Höhe Prenden. : Autofahrer-Überwachung in Bayern, Hessen und Baden-Württemberg teilweise illegal Gegenwind für automatisierte Nummernschild-Scanner: Das Bundesverfassungsgericht hat den Einsatz der Geräte in drei Bundesländern für teilweise rechtswidrig erklärt. Nummernschilder zu erfassen und mit Fahndungslisten abzugleichen sei ein Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung.
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: Was vom Tage übrig blieb: Zensur, Maschinen und die Bundes-Rammlerschau
Er wird jeden Tag schöner. : Was vom Tage übrig blieb: Zensur, Maschinen und die Bundes-Rammlerschau Was zensiert Apple in China? Was filtert die EU? Was setzt der RBB ab? Was haben Maschinen für eine Moral? Und was soll diese Schlägerei da in den Links? Die interessantesten Reste des Tages.
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: Surveillance-Studies-Preis für unser Dossier zu #PolizeiTwitter
: Surveillance-Studies-Preis für unser Dossier zu #PolizeiTwitter Das Forschungsnetzwerk Surveillance Studies zeichnet journalistische Beiträge zum Thema Überwachung und Kontrolle aus. Die Jury würdigte unsere Arbeit mit dem „Extra-Preis der Jury“. Der erste Platz ging an Timo Grossenbacher für seinen Bericht zu Predictive-Policing-Software in der Schweiz.
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: NPP164 Off The Record: Alice Weidel kann ganz schön schnell lesen
: NPP164 Off The Record: Alice Weidel kann ganz schön schnell lesen In der ersten Ausgabe unseres Recherche- und Reportage-Podcasts sprechen wir über das AfD-Gutachten des Verfassungsschutzes, das wir im Volltext veröffentlicht haben – und die Reaktionen, die das ausgelöst hat. Weiteres Thema ist das Polizeigesetz in Brandenburg, das wir gerade detailliert begleiten. Mit dabei in dieser Ausgabe: Anna Biselli, Markus Reuter, Marie Bröckling und Markus Beckedahl.
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: 79. Netzpolitischer Abend am 5. Februar in Berlin
Jeden ersten Dienstag im Monat: Der Netzpolitische Abend der DigiGes in Berlin : 79. Netzpolitischer Abend am 5. Februar in Berlin Wie an jedem ersten Dienstag im Monat findet am 5. Februar der Netzpolitische Abend des Vereins Digitale Gesellschaft in der c‑base Berlin statt. Auf dem Programm stehen diesmal: Gina Schad und Nele Heise: Projekt ANNA – Algorithmen und Künstliche Intelligenz im Verbraucheralltag Volker Grassmuck: Wohin geht’s mit der digitalen europäischen Öffentlichkeit? Adriana Groh und Thomas […]
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: Was vom Tage übrig blieb: Roboterreporter, antike Smartphones und Merkels Facebook-Abschied
"Auf der anderen Seite des Lichts? Ist es dunkel." - Peter Rudl : Was vom Tage übrig blieb: Roboterreporter, antike Smartphones und Merkels Facebook-Abschied Der Guardian beschäftigt quelloffene Roboterreporter, menschliche Reporter testen das Leben mit antiken Smartphones, in Hessen schnüffeln Polizisten in Datenbanken herum und die Kanzlerin verlässt aus seltsamen Gründen Facebook. Die interessantesten Reste des Tages.
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: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 5: Transparenz – mal freiwillig, mal ungewollt
: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 5: Transparenz – mal freiwillig, mal ungewollt Diese Woche veröffentlichten wir das Verfassungsschutz-Gutachten zur AfD und schlugen damit Wellen. Außerdem nahmen wir Themen wie die Verschmelzung von WhatsApp und Facebook-Messenger, Zero-Rating und Lobby-Transparenz ins Visier.
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: Weiterbildungsprogramm für kalte Wochenenden: Unsere Vorträge auf dem #35c3 zum Binge-Watchen
Viel zu sehen beim 35c3. : Weiterbildungsprogramm für kalte Wochenenden: Unsere Vorträge auf dem #35c3 zum Binge-Watchen Zwischen Weihnachten und Neujahr fand der 35. Chaos Communication Congress statt. Wir waren mit einigen Vorträgen beteiligt und haben die Aufzeichnungen für euch zusammengestellt, damit ihr sie im Rahmen unseres netzpolitischen Weiterbildungsprogramms anschauen könnt.
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: Airbus baut die „Eurodrohne“
Vorstellung eines nicht flugfähigen Modells der "Eurodrohne" auf der ILA 2018 in Berlin. : Airbus baut die „Eurodrohne“ Bis 2025 sollen europäische Rüstungskonzerne eine bewaffnungsfähige „Eurodohne“ entwickeln. Sie würde dann auch im zivilen Luftraum fliegen. Dafür fehlt es an einem Ausweichsystem. Das Verteidigungsministerium erwägt deshalb den Einbau „amerikanischer Technologie“.
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: Deutsches Drohnenprogramm in Israel firmiert als „Roter Baron“
Für die deutsch-israelische Kooperation gibt es mittlerweile auch ein Abzeichen für die Uniform. Es zeigt die Drohne "Heron TP" vor einer israelischen und einer deutschen Fahne. : Deutsches Drohnenprogramm in Israel firmiert als „Roter Baron“ Die Bundeswehr beginnt mit der Ausbildung ihrer DrohnenpilotInnen auf einem Stützpunkt bei Tel Aviv. Zunächst wird mit israelischen Luftfahrzeugen trainiert. Die Lieferung von Drohnen mit deutschem Hoheitszeichen erfolgt früher als geplant.
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: Stadtrat will Gesichtserkennung in San Francisco verbieten
San Francisco könnte Vorreiter werden bei einer restriktiven Regulierung von Gesichtserkennug in den USA. (Symbolbild) : Stadtrat will Gesichtserkennung in San Francisco verbieten Die kalifornische Metropole könnte die erste Stadt der USA werden, die den Einsatz von Gesichtserkennungstechnologien komplett verbietet. Mit einer neuen Verordnung will ein Stadtrat auch den Einsatz anderer Überwachungstechnik beschränken und besser kontrollieren.
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: Was vom Tage übrig blieb: Digitale Dienstmägde, Technofeminismus und Facebook-Frei
Nach Kälte, Schmerz und vielen Bitten: Der Frühling naht in Riesenschritten. : Was vom Tage übrig blieb: Digitale Dienstmägde, Technofeminismus und Facebook-Frei Warum Assistenzwanzen weiblich sind, die Netzkünstlerin Cornelia Sollfrank gerne trollen würde, Facebook unser Hirn verändert, das NetzDG nur wenig bewirkt, das schweizerische E‑Voting-System Scytel fragwürdig ist und Google Nutzern bessere Kontaktmöglichkeiten bieten muss. Als Bonus gibts ein verblüffendes Deepfake-Video. Die interessantesten Reste des Tages.