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Demo „Freiheit statt Angst“ braucht deine Mithilfe

Für die Planung der hoffentlich größten Demonstration gegen Überwachung, Zensur und Einschränkung der Bürgerrechte am 12. September in Berlin brauchen wir noch ein wenig Hilfe. Netterweise gibt es seit dieser Woche ein Koordinations-Büro in Berlin, in dem Nina von der Humanistischen Union, Ryo vom AK Vorrat und viele andere AktivistInnen demnächst viel Zeit verbringen werden. Das Büro ist ein Ladenlokal in Mitte, dort können also demnächst auch Transpi-Malworkshops, PlakatkleberInnen-Treffen, Web-Campaigning-Brainstormings und andere Aktivitäten stattfinden.

Wir finanzieren uns fast vollständig aus Spenden von Leserinnen und Lesern. Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende oder einem Dauerauftrag.

Erstmal das ganz Praktische – folgende Dinge werden (auch leihweise) kurzfristig gesucht, um diesen Ort einigermaßen bewohn- und nutzbar zu machen:

  • Laptops ~6 Stück, PCs 3 Stück (Laptops für den Einsatz während der Demo,  PCs für Büro)
  • Beamer
  • ca. 4 Switches
  • Kühlschrank
  • Küchenspüle
  • Kaffeemaschine, Wasserkocher
  • 2x Regale
  • 4x Schreibtischlampen
  • Zimmerpflanzen
  • 5-10 Stühle

Wer etwas beisteuern kann, wendet sich am besten direkt an

Aktionsbüro "Demonstrationsbündnis Freiheit statt Angst"
Hessische Straße 10
10115 Berlin
projekt (at) humanistische-union.de
www.freiheitstattangst.de
Tel. 030/ 488 206 40 oder 030/ 488 206 41.

Danke!

Wer den Aufruf mit unterzeichnen will, schreibt einfach eine Mail an kontakt (at) vorratsdatenspeicherung.de.

Das allgemeine Demo-Wiki gibt es hier .

Spenden (wirklich wichtig – so eine Großdemo kostet echtes Geld!) kann man hier .

Es werden auch noch DesignerInnen , Video-Leute , Bus-KoordinatorInnen , Presse-SpezialistInnen, FahrradfahrerInnen und andere MithelferInnen gesucht. Und natürlich alle anderen, die eine schöne Idee haben, wie wir den Stasi 2.0-Heinis einen Strich durch die Bundestagswahl machen können. User-generated Protest, my Ass. Zeigt doch jetzt trotz Urlaubszeit noch mal, was geht – damit es richtig groß wird!

Meine Milchmädchen-Hoffnung ist ganz einfach: Wenn jedeR der UnterzeichnerInnen der #Zensursula-Petition nach Berlin fährt am 12. September, und dazu auch noch alle, die die Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung mitgezeichnet haben – dann wird das schon ziemlich fett. "Fett" im Sinne von "noch nie dagewesen". Das wär echt schön.

Ach ja, völlig unabgesprochen erkläre ich jetzt mal "#FSA09" zum offiziellen Hashtag.

Weitersagen und Unterstützen. Danke!
21 Kommentare
  1. Also ich denke mal das diejenigen, die an der Verfassungsbeschwerde mitgewirkt haben auch gegen die Websperren unterzeichnet haben.
    Zumindest in meinem Fall ist das so ;-)

    Ach und der Link zu den FahrradfahrerInnen funzt nich.

    Ansonsten bin ich dabei und versuche möglichst viele mitzbringen :o)

    !! Nieder mit 1984 !!

  2. Ich hoffe ich komme dort irgendwie hin und wieder zurück. Mindestens mindestens 114€ für die Fahrt (hin und zurück) per Zug finde ich etwas happig und ist Geld das ich nicht habe.
    Vielleicht kommt mein Kumpel da auch hin und fährt mit dem Auto.

  3. Hmmmm… wenn ich auf Spenden klicke, komme ich auch auf eine leere Seite.

    (Macht es Sinn, als Einzelperson den Aufruf zu unterzeichnen oder ist das eher für Organisationen gedacht?)

      1. @ Alexander: Ich kriege hier eine normale Wiki-Seite angezeigft, keine leere. Andere haben ja offenbar auch schon die Spenden-Infos genutzt.

        Als Einzelpersonen werden auf Wunsch der Bündnispartner bislang bekannte Leute (sogenannte „Promis“) akzeptiert werden, aber im AK Vorrat wird gerade noch geklärt, ob man auch eine Massenunterzeichnung machen kann.

  4. Spende ist unterwegs.

    Bin leider im Urlaub am 12. September. : (

    btw: Ich habe auf meiner Seite die Idee angesprochen, einen zentralen Wahlaufruf pro Bürgerrechte zu machen. Da könnte jeder unterzeichnen, der seine Wahlentscheidung von der Bürgerrechtspolitik abhängig macht. Der Vorteil: Man könnte wie bei der Zensursula-Petition sehen, wieviele Menschen sich für Bürgerrechte interessieren. Ich fänd das aussagekräftiger als Wahlgetwitter.de usw.

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