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Wizo geht neue Wege im Musik-Vertrieb

Wer hätte das gedacht: Wizo, eine deutsche Punk-Band bringt einen neuen Tonträger unter die Leute, wie Golem und Heise berichten. Und es ist keine CD in einem ungewöhnlichen Format und auch keine DVD, nein es ist ein USB-Stick mit 64 MB in Limitierter Auflage und in einem netten Wizo-Design. Und darauf finden sich fünf Songs…

  • Markus Beckedahl

Wer hätte das gedacht: Wizo, eine deutsche Punk-Band bringt einen neuen Tonträger unter die Leute, wie Golem und Heise berichten. Und es ist keine CD in einem ungewöhnlichen Format und auch keine DVD, nein es ist ein USB-Stick mit 64 MB in Limitierter Auflage und in einem netten Wizo-Design. Und darauf finden sich fünf Songs im 192 KB/s MP3-Format, ein Live-Video-Clip und viel digitales Zusatzmaterial inkl. Gitarren-Noten. Das ganze gibts zum Preis von 15.99 Euro, was zwar soviel kostet wie eine normale CD, aber durch den wiederbenutzbaren Tonträger eine Alternative zum Internet-Vertrieb schafft. Wenn man bedenkt, dass es eigentlich schon seit Jahren bekannt ist, Zusatzfeatures zum eigentlichen Tonträger mit drauf zu packen, um einen Mehrwert gegenüber einer reinen MP3-Datei zu schaffen, so es ist es doch erstaunlich, dass ausgerechnet eine Punk-Band darauf kommt. Oder auch nicht.

Wenn ich die passende Pressemitteilung auf der Wiso-Homepage richtig interpretiere, geben sie auch die Erlaubnis zum Filesharing:

Das Geile:
Alle WIZO-Songs, Fotos, Video usw. kannst Du Dir auf die Festplatte oder sonst wohin kopieren, dann vom WIZO-STICK löschen und anschließend das Teil beliebig oft mit Deinen eigenen Daten bespielen. Zum rumtragen, austauschen, angeben usw.. Und alles was Du brauchst, ist ein USB-Anschluß an Deinem Rechner!

Jetzt haben viele Punks mal einen Grund, sich einen USB-Stick zu kaufen und mit dem Wizo-Design macht dieser sich auch besser am Schlüsselbund als ein 08/15 USB-Stick zum selben Preis ohne jeglichen Inhalt. Prima Idee und garantiert ohne DRM.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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