Internet-Nutzung in Deutschland 2009

Die erste Meldung zur ARD/ZDF-Online-Studie 2009 wurde heute veröffentlicht. Darin wurden erste Zahlen zur Internet-Nutzung in Deutschland in diesem Jahr veröffentlicht.

Der Anteil der Internet-Nutzer in Deutschland ist auf 67,1 Prozent (2008: 65,1 Prozent) angestiegen. 43,5 Millionen der bundesdeutschen Erwachsenen sind online – 0,8 Millionen mehr als im Vorjahr. Die größten Wachstumspotenziale werden auch weiterhin von der älteren Generation ausgehen: 96,1 Prozent der 14- bis 29-Jährigen nutzen regelmäßig das Internet, unter den 30- bis 49-Jährigen sind es 84,2 Prozent und bei den Über-50-Jährigen liegt der Anteil der Internet-Nutzer mittlerweile bei 40,7 Prozent. [...] Kennzeichnend für die aktuelle Internetentwicklung ist die stetig steigende Nachfrage nach multimedialen Inhalten. 62 Prozent (2008: 55 Prozent) aller Onliner rufen Videos, zum Beispiel über Videoportale oder Mediatheken, ab und schauen live oder zeitversetzt Fernsehsendungen im Internet. 51 Prozent (2008: 43 Prozent) hören Audiofiles wie Musikdateien, Podcasts und Radiosendungen im Netz. Zu diesem Ergebnis kommt die bundesweit repräsentative ARD/ZDF-Online-Studie 2009, für die im März / April dieses Jahres 1806 Erwachsene in Deutschland befragt wurden.

Mit den endgültigen Zahlen ist wie immer erst Anfang August zu rechnen.

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4 Kommentare

  1. Gunnar
    Erstellt am 28. Mai 2009 um 23:58 | Permanent-Link

    Ich habe immer Schwierigkeiten mit dem Begriff “repräsentativ”. Wir haben doch über 80 Millionen Einwohner… Wie können dann knapp über 1000 Befragte repräsentativ sein?

    Ich verstehe diese Rechenweise nicht.

    Danke für die Antwort.

  2. Solon
    Erstellt am 29. Mai 2009 um 09:54 | Permanent-Link

    Nur 67,1 Prozen der Bevölkerung nutzen das Internet? Na, da sieht man es doch: Alles nur so eine kleine Randgruppe von Spinnern, diese Internetfreaks, Internetliebhaber und diese Internet-Community. Braucht kein Politiker ernst zu nehmen.

  3. Erstellt am 29. Mai 2009 um 13:26 | Permanent-Link

    @gunnar
    Eine Umfrage gilt empirisch als repräsentativ, wenn eine zufällige Stichprobe von Menschen herangezogen wird. Man kann etwa über ein Telefonbuch 1000 Nummern heraussuchen, ruft die Leute an und fragt persönliche Daten wie das Alter sowie die zu stellenden Fragen ab.
    Das Ergebnis wird dann auf vorhandene statistische Daten über die Gesamtbevölkerung hochgerechnet, hier besonders die Altersstruktur.
    Das Prinzip gibt es etwa bei der Ermittlung der Einschaltquoten, da werden die Sehgewohnheiten von gerade mal 1500 Zuschauern auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet.

  4. Hagen
    Erstellt am 9. Juni 2009 um 08:54 | Permanent-Link

    Peace!

5 Trackbacks

  1. Von Jahresrückblick 2009 : netzpolitik.org am 21. Dezember 2009 um 23:22

    [...] Internet-Nutzung in Deutschland 2009. 67,1% sind online. [...]

  2. Von Umgeben von Netztrotteln | Die Saugpappe am 25. Dezember 2009 um 14:48

    [...] Deutschland benutzen nach Schätzungen im Jahre 2009 allein 43,5 Millionen Menschen das Internet. Somit liegt die potenzielle Anzahl an Netztrotteln in Deutschland bei 435.000 [...]

  3. [...] Jahr 1993! Es hat eine Weile gedauert aber selbst eine Internetnutzung von gut 67% der Deutschen (netzpolitik.org) hindern die Politik nicht daran, zum Schlag gegen das freie Internet auszuholen: [...]

  4. Von trends am 29. Januar 2010 um 12:41

    Partnersuche und Partnerbörsen im Internet…

    Mit der Infomationsgesellschaft und der weiten Verbreitung des Internet geht auch die Liebe neue Wege. Singlebörsen und Partnerportale boomen schon seit einigen Jahren und dieser Trend wird weiterhin Bestand haben. Die Anzahl der Internetnu…

  5. Von Anonymous am 20. Mai 2011 um 14:35

    [...] [...]

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