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Digital Rights Management

Heute findet der erste internationale “Tag gegen Kopierschutz (Day against DRM)” statt. Organisiert wird er von der Defective by Design – Kampagne und bisher gibt es mehr als 200 Aktionen, die heute offline wie online in zahlreichen Städten, Ländern und Kontinenten durchgeführt werden. Unser Beitrag zu diesem Tag ist neben diesem Blog-Eintrag die internationale Plattform…

  • Markus Beckedahl

Heute findet der erste internationale “Tag gegen Kopierschutz (Day against DRM)” statt. Organisiert wird er von der Defective by Design – Kampagne und bisher gibt es mehr als 200 Aktionen, die heute offline wie online in zahlreichen Städten, Ländern und Kontinenten durchgeführt werden.

Unser Beitrag zu diesem Tag ist neben diesem Blog-Eintrag die internationale Plattform drm.info, die heute federführend von der Free Software Foundation Europe, und weiteren Organisationen gelauncht wurde.

Worum gehts?

Digital Restriction Management ist eine Technik, die alle Computer, Abspielgeräte, Mobiltelefone und andere Medien betrifft. Sie soll die Rechte urheberrechtlich geschützter Werke „managen“, also verwalten. Um jemanden Abspielrechte zu verwehren, muss ein DRM-System allerdings die Abspielgeräte kontrollieren. Dem Nutzern muss also die Macht über seine Geräte genommen werden, damit er verbotene Abspielvorgänge garnicht erst tätigen kann.

DRM betrifft Dich. Du kennst es vielleicht als “Digital Rights Management” (DRM) oder als “Technological Protection Measures” (TPM). Diese Begriffe drücken aus, was DRM-Befürworter als Verwendung und Rechtfertigung für Digital Restriction Management sehen. Sie verstecken aber, was die Technik letztendlich erreichen muss: Sie beschränkt die Nutzer eines Computers oder anderen Geräte nach dem Willen Dritter – mit oder ohne Einwilligung des Nutzers.

DRM ist eine Risikotechnologie, die massive Eingriffe in Gesetzgebung, Verbraucher- und Bürgerrechte und vor allem Infrastruktur erfordert. Und damit ist sie eine erhebliche Gefahr für den Zugang zu Wissen, Innovation, Demokratie sowie der freien und nachhaltigen Entfaltung eines offenen Internets.

Werde aktiv!

Wer eigene Grafiken, Bilder oder Banner zum Thema hat und Flickr nutzt: Bei Flickr gibt es eine Defective by Design Gruppe zum kollaborativen Sammeln. Das Tag dafür ist „Defective By Design“. Wer kein Flickr nutzt, kann diese auch in ein Blog stellen und in den Kommentaren verlinken.

Wir brauchen mehr Designer und Multimedia-Produzenten, die uns helfen, das Thema und die Kritik populärer zu machen und die Hintergründe zu visualisieren. Ein tolles Beispiel ist die kurze Animation „Trusted Computing“ von Benjamin Stephan und Lutz Vogel. Diese studentische Arbeit wurde bereits von hundertausenden Menschen gesehen und gewann Preise auf Festivals.

Warnhinweise vor Kopierschutz/DRM gibt es zum Ausdrucken und selber Aufkleben bei Defective by Design:

* DRM Warning Label Color Sticker (Avery 5160) PDF
* DRM Warning Label Black and White Sticker (Avery 5160) PDF

Die Problematiken rund um DRM können auch in Weblogs, Podcasts oder anderem Medium thematisiert werden. Weiter unten finden sich viele nützliche Ressourcen dafür. Weitere interessante Links, Kampagnen und Zitate, die wir hier noch nicht haben, können gerne in den Kommentaren ergänzt werden.

Aber am einfachsten ist, auf DRM/Kopierschutz-verseuchte Medien hinzuweisen und sie zu boykottieren und damit die eigene Macht als Verbraucher zu nutzen.

Weitere Informationen zu DRM / Kopierschutz:

Im Rahmen der IFA hatten wir schon eine kleine Aktion im Vorfeld dieses Aktions-Tages gemacht: Kopierschutz entmündigt! Hinter dem Link gibt es noch weitere Argumente gegen DRM / Kopierschutz, weitere Bilder und ein kleiner Film der Aktion.

Zur Popkomm 2005 haben wir uns die tollen neuen Online-Stores genauer angeschaut, die Musik mit DRM verkaufen. Dieser Testbericht ist immer noch erschreckend aktuell: Ausgeschlossen und restriktiv: Music-Stores im Netz. Auf iRIghts.info gibt es eine geänderte Fassung des Artikels.

Wer sich mehr für die Auswirkungen von DRM/Kopierschutz auf Wissenschaft und Forschung interessiert, findet viele Informationen beim Aktionsbündnis „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft”.

Warum DRM Schrott ist, zeigt dieser Film. Und dieses anschauliche Kinderbuch wurde auch schon ins deutsche übersetzt: The pig and the box.

Die Verbraucherschutzzentralen in Deutschland führen im Moment eine Kampagne für mehr Verbraucherrechte im Urheberrecht durch. Wir waren beim Start dabei und haben ausführlich von der Pressekonferenz berichtet: Massive Kritik an Urheberrechtspolitik von den Verbraucherzentralen. Dabei entstanden auch zwei Video-Interviews, die sich auch hinter dem Link befinden.

Am 26. Januar waren wir auf der nicht-öffentlichen Ahörung der Bundesregierung zum 2. Korb der Urheberrechstreform. Wir waren damals dabei und haben mit einem Live-Stream und Live-Bloggen für etwas Transparenz gesorgt.

Viele Informationen bietet auch die Electronic Frontier Foundation: „Digital Rights Management and Copy Protection Schemes“. Dort findet sich auch ein „The Customer Is Always Wrong: A User’s Guide to DRM in Online Music“, der Vorbild für unseren Music-Store Test war. Sehr schön ist auch die kurze EFF-Animation “The Corruptibles“.

In Grossbritanien ist die parlamentarische “All Party Internet Group” mit interessanten Vorschlägen an die Öffentlichkeit gegangen, wie man mit DRM umgehen sollte. Eine ihrer Kernforderungen ist die Kennzeichnungspflicht für DRM-Erzeugnisse. Eine sehr sinnvolle verbraucherpolitische Forderung, die für mehr Transparenz sorgen kann.

Sehr viele deutsch-sprachige Informationen bietet iRights.info. Das Portal hat auch schon zu Recht den Grimme Online Award gewonnen. Im Artikel „Rechte oder Restriktionen?“ geht es um DRM.


[via]

Viele Informationen bietet auch Privatkopie.net.

Die Consumer Digital Rights Kampagne von BEUC, dem Dachverband der europäischen Verbraucherschützer,gibt es auch in deutsch. Consumer Digital Rights klärt über Verbraucherrechte in der Urhebergesetzgebung auf und fordert mehr Verbraucherrechte und weniger DRM.

Für einen Vortrag auf dem 22. Chaos Communication Congress zum Thema “Sonys digitaler Hausfriedensbruch” hatten wir uns mal die Entwicklungen rund um das Sony Rootkit angeschaut und eine Zeitleiste erstellt.

Beim Chaos Computer Club findet sich eine etwas ältere Infoseite: Digitaler Maulkorb?

Lesenswert ist die Disseration von Julius Mittenzwei zum Thema “Informationen zur Rechtewahrnehmung im Urheberrecht – Der Schutz von Digital Rights Management-Systemen und digitalen Wasserzeichen durch § 95c UrhG“. Das PDF hat 237 Seiten, ein interessantes Literaturverzeichnis und auch sonst sind viele wichtige Fragestellungen aus juristischer und technischer Sicht enthalten.

DRM in der Wikipedia

Das “Center for Democracy & Technology” aus den USA hat eine Studie zur Evaluierung von DRM veröffentlicht.

Das PC Magazin hat eine Kampagne gegen DRM und Kopierschutz gestartet: “Kopierschutz – Nein Danke!“. Aktuell ist auch die „Wir haben bezahlt“-Kampagne.

Das Bundeskabinett hat am 22. März den 2. Korb der Urheberrechtsform verabschiedet und an den Bundestag übergeben. Die „Reaktionen zum 2. Korb Kabinettsbeschluss“ hatten wir damals ausführlich zusammen gefasst.

Der „DRM-Talk“ des Digital Rights Aktivisten Cory Doctorow auf einer Microsoft-Konferenz ist sehr unterhaltsam. Auf 14 Seiten gibt es eine Zusammenfassung, weshalb DRM technisch nicht funktioniert, weshalb die Verbraucher da nicht mitspielen und vieles mehr. Kernforderung ist, dass endlich mal Lösungen geschaffen werden müssen, die Verbraucher wollen. DRM gehört nicht dazu.

Zitate zu DRM:

Lawrence Lessig im schweizer Tagesanzeiger:

Was halten Sie von Digital Rights Management, kurz DRM?

Das ist eine Problemlösung, die selber eine Reihe grösserer Probleme schafft. Die Auswirkungen sind dieselben, wie wenn Sie das Gift DDT gegen Unkraut spritzen: Das Unkraut ist garantiert tot – aber zugleich haben Sie einen Haufen ekliger Umweltprobleme.

Können Sie das konkreter formulieren?

DRM löst einen winzigen Teil des ganzen Problemkreises: Es rettet das Geschäftsmodell der Industrie, welche kommerzielle Inhalte produziert. Aber DRM sperrt Kultur in technischen Geräten ein – und die Maschine gibt Ihnen nur Zugriff, wenn Sie den richtigen Schlüssel haben. Das bedeutet wahrscheinlich, dass wir in zehn Jahren überhaupt keinen Zugriff mehr darauf haben, weil sich die Software ändert. Die Bücher aus dem 16. Jahrhundert hingegen können wir heute noch lesen, wir müssen sie nur aufschlagen.

Peter Lee, Manager bei Disney (aus dem Economist):

“If consumers even know there’s a DRM, what it is, and how it works, we’ve already failed”.

Technology Review hat den Sicherheitsexperten Bruce Schneier zum Sony-Rootkit und DRM befragt: Kopierschutz als Sicherheitsrisiko.

TR: Sagen wir, Sie sind ein Kunde, der digitale Inhalte kaufen will, aber gleichzeitig die Kontrolle über seinen Rechner behalten möchte. Was würden Sie tun?

Schneier: Ich würde meinem Kongressabgeordneten schreiben. Wenn die Kunden nur das kaufen können, was ihnen angeboten wird und all diese Angebote einen Kopierschutz enthalten, bekommen die Kunden letztlich nicht das, was sie wollen. Dem Kundenwunsch wird nur dann entsprochen, wenn die Gesellschaft seine Erfüllung einfordert oder die Firmen dazu gezwungen werden. Wir könnten die Medienfirmen boykottieren, aber das wird wohl kaum passieren. Auch die Boykottmaßnahmen gegen Sony BMG hielten sich nicht – und die Medienkonzerne wissen das.

Der “Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen, Musikverlage und Musikproduzenten e.V.” (VUT), der Verband der Indie-Labels im Musikbereich, hat die Kampagne „Respect The Music – Copy Protection Free“ gestartet.

Dort heisst es:

1. DRM und Kopierschutz sind nicht die Lösung des Problems der Musikindustrie. So, wie diese Techniken bislang gestaltet werden, helfen sie eher, auch noch die letzten „ehrlichen“ Musikkäufer zu verprellen und in die Piraterie zu treiben.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) in einer Pressemitteilung zum Urheberrecht: “Schulen und Wissenschaft werden von digitalem Wissen abgeschnitten“.

Der vzbv befürchtet durch die DRM-Systeme eine Einschränkung des Zugangs breiter Bevölkerungsschichten zu Informationen und Kultur. Wenn für jeden Informationsabruf, das Hören eines Musikstückes oder das Sehen eines Dokumentarfilms Geld verlangt werden kann, ohne dass eine Aufzeichnung gestattet wird, besteht die Gefahr einer Verknappung und Verteuerung von Informationen, Kulturwerken und Beiträgen der Wissenschaft. Dies kann nicht im Interesse des Allgemeinwohls liegen. DRM-Systeme können auch genutzt werden, um das Verhalten der Nutzer am PC oder anderen Endgeräten aufzuzeichnen und zu kontrollieren. Dies ermöglicht die Bildung von Nutzerprofilen und bedeutet einen erheblichen Eingriff in die Privatsphäre.

Mathias Schindler hat das Prinzip der DRM-Nutzungslizenzen auf klassische Bücher übertragen .

3. Es darf nur eine Person gleichzeitig in das Buch sehen.
4. Das Buch schließt sich automatisch am 31. Dezember 2010. Vielleicht auch später.
5. Meistens sollte das Buch aufklappbar sein.
6. Vielleicht polieren wir das Buch manchmal auf.
7. Wenn das Buch nicht aufklappt, dann kann man daran nichts ändern.
8. Der Kunde hat ein halb geöffnetes Buch zu dulden.

Volker Grassmuck in der FIfF-Kommunikation 4/2002:
Das Ende des Allzweck-Computers steht bevor – Die Datenherren planen die Aufrüstung des Cyberspace zu einer Welt des totalen „Digital Restrictions Management“

„DRM“ wird in der Presse, aber auch von der Branche selbst, gern mit „Kopierschutz“ übersetzt. Das ist eine Verniedlichung. Suggeriert es doch einen Mechanismus im jeweiligen digitalen Objekt und vielleicht noch ein Gegenstück in der Darstellungs-Software, also eine lokale, auf den urheberrechtlichen Schutzgegenstand beschränkte Lösung. Tatsächlich zielt DRM auf einen globalen Umbau der digitalen Infrastruktur. Hard- und Software von Rechner und Netz sollen, wenn es nach dem Großprojekt DRM geht, systemweit, flächendeckend und lückenlos auf die partikularen Interessen der Rechteindustrie ausgerichtet werden. In letzter Konsequenz zielt es auf das Verbot des Allzweck-Computers.

Privates Kopieren und Tauschbörsen werden zum Buhmann aufgebaut, um drastische Maßnahmen zu rechtfertigen: immer neue Kontroll- und Überwachungstechnologien bis hin zu Viren und anderen Mitteln, PCs zu schädigen, das gesetzliche Verbot, sich dagegen zur Wehr zu setzen, und umgekehrt gar eine gesetzliche Erlaubnis, private PCs zu hacken. In der Presse ist bereits von einem „Cyberwar“ die Rede, von einem „Bürgerkrieg der Industrie gegen ihre Kunden.“

Professor Dr. Rüdiger Weis:

„Apple bildet leider die Speerspitze bei der Nutzerentmuendigung mittels DRM und „Trusted“ Computing Ueberwachungshardware. Mittelfristig werden Apple-Intel-PC Nutzer zu Podslaves(TM?).“

Weitere News:

25. September 2006 – Britische Nationalbibliothek warnt vor DRM
23. September 2006 – Frankreich: Selbstanzeigen wegen DRM-Gesetzgebung
5. September 2006 – Neuseeland reguliert staatlichen DRM-Einsatz

Update:

Hier ist die erste Lesereinreichung und zwar hat Mat die Warnhinweise ins deutsche übersetzt und ein PDF sowie ein PNG erstellt. „Man nehme Zweckform No. 4781.“

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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49 Kommentare zu „Digital Rights Management“


  1. […] Weiterlesen, Bekannte, Verwandte sich selbst informieren. […]


  2. Kleine Erinnerung!…

    .…..


  3. […] DRM? Nein, das ist nix zu essen… Digital Right Management Das ist die neue Spitzenerfindung, die die ganze MP3s auf den sogenannten legalen Downloadportalen so teuer billig machen! Wenn ihr zum Beispiel auf den ebengenannten Seiten gewisser Monopolisten ein Musikalbum im Mp3 Format kauft, zahlt ihr nicht nur oft den eigentlichen Ladenpreis der CD, nein, ihr bekommt auch kein altmodisches nutzloses Medium namens Compact Disc mehr, die ihr euch umständlich auf euren MP3-Stick wandeln müsstet. Ausserdem darf man hier die Musikdateien nur begrenzt oft, oder meist garnicht kopieren. Das verhindert brav das die Digitale Rechte Marginalisierung. Und abspielen geht sowieso mit einem Softwareplayer oder Mp3 Stick, der DRM überhaupt unterstützt. Also: entweder den freundlicherweise vorinstallierten, schnüffelnden Mediaplayer ihres Misstrauens benutzen, oder ihren teuren “Non-China-Import-per-eBay” MP3 Player benutzen. […]


  4. […] Den Tag des Bieres haben wir hier schon das ein oder andere Mal zelebriert, heute soll mal ein sinnvoller Jahrestag begangen werden, der ‘Tag gegen Kopierschutz (Day against DRM)’. Wer immer noch nicht weiß was DRM ist muss sofort zu Markus in die Netzpolitik und alle Anti-DRM-Logos nachmalen und der Rest geht gleich in den Knast. Den gibt es jetzt nämlich in wenigen Tagen Online für alle die schonmal eine CD kopiert haben. Wenn dann das halbe Land einsitzt, können wir der Musik- und Film und Contentindustrie – nennen wir sie angewidert Kulturindustrie – zeigen dass, wollten sie wirklich weiterhin so Arschlöcher sein, bald niemand mehr ihr Zeug kaufen könnte. Amazon liefert nämlich nicht in den Knast, da gibts nur die Leihbibliothek mit den gesammelten Werken von Truckstop. […]


  5. Ist es Absicht, daß du die neue Seite der FSFE dazu nicht erwähnst? Online ist sie ja schon :)


  6. […] Weitere Informationen finden sich in diesem Beitrag zum “Day against DRM”. von markus um 9:15 | abgelegt in General, Datenschutz, Freie Software, Urheberrecht, Digitalkultur, Informationstechnologie, Musik im Netz, Campaigning, Digital Rights Trackback URL | Comment RSS Feed Tag at del.icio.us | Incoming links […]


  7. […] Wer immer noch denkt, daß das alles halb so schlimm sei, der möge sich den Überblick und die vertiefenden Artikel auf netzpolitik.org durchlesen. […]


  8. […] Heute, am 3. Oktober, ist der “erste internationale Tag gegen den Kopierschutz” – näheres hier: netzpolitik: Digital Rights Management. […]


  9. […] …Tag der deutschen Einheit und (was ich grad irgendwie wichtiger finde) Tag gegen Kopierschutz (Day against DRM). Eine Menge Informationen rund um dieses Thema hat man nebenan bei netzpolitik.org zusammengetragen und ich verweis an der Stelle nur mal an 3 etwas ältere Artikel hier bei mir, die sich mit dem Thema beschäftigen: […]


  10. […] Auf Netzpolitik schreibt Markus mehr über die Hintergründe. […]


  11. […] Ohne netzpolitik.org wäre es mir garnicht aufgefallen, aber heute wird der erste Day against DRM gefeiert. Hauptziel des Tages ist die Aufklärung der zahlenden Kunden über die Gefahr von beschränkenden DRM Maßnahmen der Medienindustrie. Am heutigen Feiertag (irgendwas war doch noch heute…) sollte man sich mal ein paar Minuten Zeit nehmen und ein paar Artikel über das Problem, das so ziemlich jeden aktiven Internetnutzer interessieren und betreffen dürfte, lesen. […]


  12. […] (sorry, German) […]


  13. […] Heute ist der Tag gegen Kopierschutz bzw. Day against DRM. Warum man gegen DRM sein sollte lässt sich bei netzpolitik.org in einem lesenswerten Blogeintrag nachlesen. […]


  14. Was ist heute für ein Tag?…

    Okay, okay – “Tag der Deutschen Einheit”. Aber auch der “Tag gegen Kopierschutz”. Mehr dazu hier …

    .…..


  15. […] Heute ist der “Tag gegen DRM” – zu lesen gibt´s bei Netzpolitik: Digital Restriction Management ist eine Technik, die alle Computer, Abspielgeräte, Mobiltelefone und andere Medien betrifft. Sie soll die Rechte urheberrechtlich geschützter Werke “managenâ€?, also verwalten. Um jemanden Abspielrechte zu verwehren, muss ein DRM-System allerdings die Abspielgeräte kontrollieren. Dem Nutzern muss also die Macht über seine Geräte genommen werden, damit er verbotene Abspielvorgänge garnicht erst tätigen kann. […]


  16. DRM.info launched and Day Against DRM…

    Seen this on netzploitik.org: Today the Free Software Foundation Europe launched DRM.info. The site will be a platform for discussion on DRM and copyright systems in general. In this case the founders dont equal DRM=Digital Rights Management but DRM=Di…


  17. […] Ohne Kommentar, einfach mal lesen: http://netzpolitik.org/2006/digital-rights-management/Technorati Tags: drm, digital rights management […]


  18. […] Eine ausführliche Zusammenfassungen aktueller Aktionen gegen DRM beschreibt daher heute netzpolitik.org. Veröffentlicht von Meister Abgelegt unter Internet | Trackback […]


  19. […] Am Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober 2006) findet der erste Internationale Tag gegen DRM statt. […]


  20. DRM mit „Kopierschutz“ zu übersetzen ist einfach falsch und gefährlich. Wer auch immer das im „Day against DRM“-Kontext so eingedeutscht hat, verharmlost die Problematik und schadet am Ende sogar den Bemühungen.


  21. […] Gestern fand der erste internationale “Tag gegen Kopierschutz (Day against DRM)â€? statt. Weitere Informationen (und Links) hierzu finden sich auch bei “netzpolitik.org“. […]


  22. Und was ist dann die Alternative zu DRM?

    Gruss
    Gunnar


  23. markus

    ,

    Ein mögliches Alternativmodell sind Pauschalabgaben auf Internetnutzung zur Legalisierung von Kopieren zu nicht-kommerziellen Zwecken.

    Wir haben im laufenden sogenannten 2. Korb der Urheberrechtsrefom zwei Stellungnahmen dazu abgegeben:

    privatkopie.net, Netzwerk Neue Medien und Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) e.V. fordern in ihrer gemeinsamen Stellungnahme zum Referentenentwurf durchsetzbare Schrankenbestimmungen für Privatkopie, Zitat und Filesharing.

    Eine Koaltition der deutschen Zivilgesellschaft legte der Bundesregierung eine Stellungnahme vor, in der sie sie auffordert, DRM zu überdenken und den Weg für eine Flatrate im Internet zu ebnen. Weiterhin ermutigen die NGOs die Berliner Gesetzgeber, beim Zweiten Korb der Urhberrechtsreform die digitale Privatkopieschranke zu bestätigen und durchsetzungsstark zu machen. Das Forum Informatikerinnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V.(FIfF), das Netzwerk Neue Medien, der Chaos Computer Club, FoeBuD e.V., die Attac AG Wissensallmende und freier Informationsfluss und privatkopie.net gehören zu den Initiativen für digitale Bürgerrechte, die die Stellungnahme unterstützen.


  24. Achso, entschuldigung.
    Daran hatte ich momentan nicht gedacht.

    Danke.


  25. Was sind denn die Vorteile von Musik ohne DRM. Mal dumm gefragt?

    Gunnar


  26. markus

    ,

    Ω Gunnar: Kurz gesagt: Freiheit, Offenheit, Nachhaltigkeit und ein selbstbestimmter Musikkonsum. Siehe auch hier.


  27. […] Netzpolitik.org – Digital Rights Management: Markus Beckedahl hat in diesem lesenswerten Blogbeitrag die aktuelle Diskussion rund um DRM Systeme zusammengestellt. Interessant sind die vielen gesammelten Zitate. […]


  28. […] Zum ersten internationale “Tag gegen Kopierschutz (Day against DRM)” bieten wir eine grosse Linksammlung zu Ressourcen und starten zusammen mit der Free Software Foundation die “Aufklärungs-Plattform” drm.info. […]


  29. Das mit dem Kopierschutz ist zwar gut und schön aber auch irgendwie nervig.

    Ich hab mir mal Musik kostenpflichtig für 2 Euro das Lied runtergeladen. Dann habe ich den Rechner gewechselt und die Musik wegwerfen, weil ich sie auf dem neuen Rechner nicht mehr abspielen konnte.

    Als Nutzer finde ich das nicht so toll.

    Gruß
    Ralf


  30. Zu dem Sachverhalt meines Vorgängers „Ralf“ möchte ich sagen, dass es ärgerlich ist wenn ein Wechsel der Musik auf einen anderen Rechner nicht funktioniert.
    Aber wieso gibt es in deinem Falle nicht die Möglichkeit über einen Login auf ein Internetkonto Musik zu hören oder erneut runterzuladen? Das ist doch heute gang und gäbe.


  31. […] RSS Feed | Incoming links |del.icio.us |Digg it |Furl |ma.gnolia |reddit |Spurl |StumbleUpon |Yahoo MyWeb| […]


  32. […] Auf Netzpolitik.org weist Markus auf einen alten Artikel von sich hin, der zu der heutigen Debatte gehört und sich damit auseinander setzt, worum es eigentlich geht bei DRM. […]


  33. […] RSS Feed | Incoming links |del.icio.us |Digg it |Furl |ma.gnolia |reddit |Spurl |StumbleUpon |Yahoo MyWeb| […]


  34. […] Auf netzpolitik.org wird vorausblickend auf eine Übersicht zu DRM hingewiesen. Für alle, die nicht wissen wovon hier die Rede ist. […]


  35. […] Zweitens: Aus Saulus wird Paulus. EMI verzichtet beim Online-Handel auf DRM, erhöht gleichzeitig mit der Klangqualität den Preis und klopft sich selbst auf die Kundenfreundlichkeits- und Verzichts-Schulter, weil die Online-Erlöse durch diesen Schritt ja sinken könnten. Wie großzügig, nachdem in der Branche jahrelang mehr gegen als für die Kunden gearbeitet wurde. Hintergrundinfo zu DRM, die Pressemitteilung und Live-Blogging via Netzpolitik. […]


  36. Immobilien Mallorca

    ,

    Irgendwo habe ich gelesen, dass Musikkäufer für Songs ohne DRM einen höheren Preis zahlen würden.
    Es würden zehnmal mehr Käufer zu teureren Songs ohne Kopierschutz greifen.
    Ein eindeutiges Argument gegen DRM.


  37. Also schlecht finde ich nicht was EMI macht. Der Preis ehöht sich für DRM-freie Lieder von 0,99 € auf 1,29 €. Zwar kommt das bei ca. 10 Liedern jetzt schon dicht an den Preis einer gekauften CD heran, aber dafür kann man sich ja das heraus picken was einem gefällt.


  38. Sehr witzig!


  39. […] Das dürfte neben dem Jobs-Flipflop der endgültige Sargnagel für DRM für zumindest im Musikbusiness sein. […]


  40. Ich geb euch Recht – Anfang Februar 2007 hat sich nämlich jedoch sogar Apple-Chef Steve Jobs, dessen Firma mit FairPlay als erste ein DRM-System am Massenmarkt etablieren konnte, gegen die Verwendung solcher Systeme ausgesprochen, da sie sowohl den Konsumenten als auch den Musikanbietern wie Apple zahlreiche Nachteile brächten.


  41. Stimmt das mit Apple-Chef Steve Jobs habe ich auch gelesen.
    Und ich bin auch der Meinung, dass das zahlreiche Nachteile bringen wird.


  42. […] Oktober 2006: Digital Rights Management 31. August 2006: Kopierschutz entmündigt! 13. Juli 2006: Massive Kritik an […]


  43. […] Musikkonsum unterstützen. Geschützt werden soll die Musikflatrate natürlich durch Digital-Rights-Management. Wodurch auch sonst, wenn etwas innovativ sein soll und von den Majors […]


  44. […] netzpolitik.org] Tags: DRM Category: Hacking/Making/Coding/IT You can follow any responses to this entry […]


  45. […] ausführliche Zusammenfassungen aktueller Aktionen gegen DRM beschreibt daher heute netzpolitik.org. Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Internet und getagged DRM. Bookmarken: Permanent-Link. […]


  46. […] ersten internationale “Tag gegen Kopierschutz (Day against DRM)” im Herbst 2006 bieten wir eine grosse Linksammlung zu Ressourcen und starten zusammen mit der Free Software Foundation die “Aufklärungs-Plattform” […]

Dieser Artikel ist älter als 19 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.