Three Strikes

  • : Neuseeland will „Graduated Response“ im zweiten Anlauf
    Neuseeland will „Graduated Response“ im zweiten Anlauf

    Neuseelands Regierung hat erneut einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der die Einführung einer „abgestuften Erwiderung“ auf wiederholte Copyright-Verstöße in P2P-Tauschbörsen vorsieht. Im März war ein ähnlicher Vorstoß nach Protesten gescheitert, diesmal allerdings glaubt Wirtschaftsminister Simon Power, in der geplanten Änderung des neuseeländischen Urheberrechts eine „gangbare Lösung“ gefunden zu haben.

    18. Dezember 2009 3
  • : Britisches Netzsperren-Gesetz vorgestellt
    Britisches Netzsperren-Gesetz vorgestellt

    In Großbritannien wurde heute der umstrittene Digital Economy Bill vorgestellt. Der Gesetzesvorschlag umfasst unter anderem eine Reihe von Maßnahmen zur Bekämpfung von illegalem Filesharing. Darunter sind eine Three-Strikes-Regelung und umfangreiche Befugnisse für das Wirtschaftsministerium.
    Die Netzsperren sollen nicht direkt eingeführt werden, berichtet die BBC.

    20. November 2009 22
  • : Pläne für britisches Anti-Piraterie-Gesetz geleakt
    Pläne für britisches Anti-Piraterie-Gesetz geleakt

    „The most radical copyright proposal I’ve ever seen“: Cory Doctorow hat Informationen über den britische Digital Economy Bill veröffentlicht. Das Gesetz soll morgen der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
    Doctorow berichtet über Pläne des First Secretary of State von Lord Peter Mandelson, den Träger seines Amtes „Secretary of State“ (ob damit der First Secretary of State oder der Secretary of State for Business, Innovation and Skills, beides von Mandelson eingenommene Ämter, gemeint ist, wird nicht deutlich) Secretary of State for Business, Innovation and Skills zu ermächtigen, Verordnungen (secondary legislation) zum Copyright, Designs and Patents Act zu erlassen.

    19. November 2009 16
  • : Einigung beim Telekom-Paket
    Einigung beim Telekom-Paket

    In der vergangenen Nacht haben sich Vertreter von Ministerrat und Europäischem Parlament auf einen Kompromisstext für den umstrittenen Zusatz 138 geeignet, der den Richtervorbehalt bei Netzsperren regelt. Bis zuletzt ging es um die Frage, ob durch die endgültige Formulierung eine Three-Strikes-Regelung erlaubt würde oder nicht.

    5. November 2009 10
  • : Das Ende der Verhandlungen um das Telekom-Paket steht an
    Das Ende der Verhandlungen um das Telekom-Paket steht an

    Bereits am Mittwoch könnten die Verhandlungen über das Telekom-Paket einen Abschluss finden. Dann findet das nächste Treffen der Unterhändler des Parlaments und ein weiterer interinstitutioneller „Trialog“ statt. Dort könnten sich die Unterhändler des Parlaments bereits auf eine Kompromissformulierung festlegen, die dann nur noch vom Ministerrat abgesegnet werden müsste.

    3. November 2009
  • : Internetsperren-Gesetz in Frankreich verfassungsgemäß
    Internetsperren-Gesetz in Frankreich verfassungsgemäß

    Der französische Verfassungsrat hat das Hadopi-Gesetz genehmigt. Er hatte keine Einwände gegen die zweite Auflage des Gesetzes, das bei wiederholten Urheberrechtsverstößen eine Sperrung des Internetzugangs für bis zu einem Jahr vorsieht. Auch Freiheits- und Geldstrafen in Höhe von mehreren hunderttausend Euro sind möglich, da Hadopi eine internetbezogene Ergänzung des Tatbestandes der „Fälschung“ ist.

    23. Oktober 2009 14
  • : Keine Three-Strikes-Regelung in Deutschland
    Keine Three-Strikes-Regelung in Deutschland

    Wie Heise berichtet, hat sich Schwarz-Gelb wohl darauf geeinigt, in Deutschland keine Three-Strikes-Gesetzgebung zu forcieren:
    Union und FDP haben im Entwurf für eine Koalitionsvereinbarung dem Modell einer staatlich überwachten „abgestuften Erwiderung“ auf Rechtsverstöße im Internet nach dem umkämpften französischem Vorbild eine Absage erteilt.

    19. Oktober 2009 10
  • : Lily „Three Strikes“ Allen stiehlt Text.
    Lily „Three Strikes“ Allen stiehlt Text.

    Lily Allen ist eine junge erfolgreiche Musikerin, die sich in ihrem Blog für Internetentzug stark macht. Am Sonntag verfasste ergänzte Sie ihren einen anderen Post auf ihrem Blog.
    Da ging es um den Rap-Entrepreneur Curtis „50 Cent“ Jackson. Jackson erklärte in einem Video auf MSNBC dass er Musikpiraterie als Marketing-Tool für Konzerte sehe.

    21. September 2009 14