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Lily „Three Strikes“ Allen stiehlt Text.

Lily Allen ist eine junge erfolgreiche Musikerin, die sich in ihrem Blog für Internetentzug stark macht. Am Sonntag verfasste ergänzte Sie ihren einen anderen Post auf ihrem Blog.


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Da ging es um den Rap-Entrepreneur Curtis „50 Cent“ Jackson. Jackson erklärte in einem Video auf MSNBC dass er Musikpiraterie als Marketing-Tool für Konzerte sehe. Das fand Lily Allen selbstsüchtig, wo sollten denn die Jungs die 50s Plakate kleben, die Leute im Studio oder die Leute, die seine Website betreiben ihr Geld her bekommen. (ein Kommentator meinte übrigens: „herm, he pays them their salary?“)

Nun, da Lily nicht mal genug Zeit oder bezahlte Leute hat, um ihre Blogposts zu schreiben, musste sie den Text für diesen Eintrag kopieren – bei techdirt.

Ein Glück für Lily, dass das abgestufte Sanktionssystem nicht fürs Blogpostklauen gedacht ist – sonst wäre Sie jetzt auf der ersten Mahnstufe. Aber das kann ja noch kommen, wenn die Verlage sich erst stark machen.

Und bevor ich mich des Nachrichten-Klaus schuldig mache: ich hab’s bei torrentfreak gefunden.

14 Kommentare
  1. Der Text ist grau, weil es eine ähem Aktualisierung gab. Lustig, wie das eigene Verhalten natürlich ganz anders bewertet wird. Womit sicherlich auch schon der Hauptpunkt angesprochen ist – Raubkopierer sind immer irgendwie die anderen, man selbst macht schließlich nur als Freundesdienst ne CD-Kopie.

  2. Diese Debatte ist ein bisschen Lästig. Siehe Madonna: macht ne Konzertour und kassiert dabei 300 Mio. Da muss man eigentlich keine Platten mehr verkaufen. Nie wieder. Ich hab´s schonmal an anderer Stelle gesagt: Die alternative zum Download einiger Künstler liegt eben nicht im Erwerb ihrer Platten sondern im Konsum anderer. Techdirt dürfte seine helle Freude daran gehabt haben. Wenn der Stuss der in Lilly´s Beitrag steht nicht zufällig von denen gewesen wäre…

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