Künstliche Intelligenz
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: Open Data: EU öffnet Datensilos des öffentlichen Sektors
Vielleicht gibt es schon bald europaweite Fahrplandaten. : Open Data: EU öffnet Datensilos des öffentlichen Sektors Mit der neuen Open-Data-Richtlinie machen die Transparenzbefürworter in der EU einen großen Schritt vorwärts. Daten aus öffentlich finanzierten Diensten werden künftig leichter zugänglich. Es wären aber noch deutlich weitergehende Regelungen möglich gewesen – hätte Deutschland die anderen Mitgliedstaaten nicht gebremst.
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: Keine roten Linien: Industrie entschärft Ethik-Leitlinien für Künstliche Intelligenz
Ein reines Gewissen für jene, die Algorithmen entwickeln und einsetzen, dafür bieten die neuen Leitlinien der EU eine Checkliste. Grundsätzlich ist aber alles weiter verhandelbar. : Keine roten Linien: Industrie entschärft Ethik-Leitlinien für Künstliche Intelligenz Künstliche Intelligenz soll den Menschen dienen und Grundrechte respektieren. Das fordert eine Expertengruppe der EU-Kommission in ihren nun veröffentlichten Leitlinien für die Technologie. Unverrückbare ethische Prinzipien finden sich darin jedoch nicht mehr – Vertreterinnen der Industrie im Gremium haben sie erfolgreich gestrichen.
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: Hohes Diskriminierungspotential bei automatisierten Entscheidungen
Algorithmen sind immer häufiger an Entscheidungen beteiligt. : Hohes Diskriminierungspotential bei automatisierten Entscheidungen In vielen gesellschaftlichen Bereichen werden Entscheidungen bereits von Algorithmen getroffen. Doch das ist mit Risiken für den Menschen verbunden. Mit dem „Atlas der Automatisierung“ möchte AlgorithmWatch zu mehr Transparenz in der automatisierten Entscheidungsfindung beitragen.
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: Was vom Tage übrig blieb: Radikalisierung auf Youtube und Machine Learning im Gefängnis
Wir sind uns nicht ganz sicher, wie wir mit diesem strahlenden Himmel umgehen sollen. Dagegen protestieren werden wir jedoch nicht. : Was vom Tage übrig blieb: Radikalisierung auf Youtube und Machine Learning im Gefängnis Singapur setzt „Fake News“-Vorwürfe gegen Kritiker ein, finnische Häftlinge müssen Algorithmen füttern und der Chef von Youtube muss unangenehme Fragen zu seiner Radikalisierungs-Empfehlungs-Maschinerie beantworten. Die besten Links des Tages.
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: Firmen verleihen sich selbst ein Gütesiegel für Künstliche Intelligenz
Fair gehandelt, aus kontrolliert-biologischem Anbau oder menschen-zentriert? Das neue Gütesiegel des KI Bundesverbandes prangt künftig auf Anwendungen, die mit maschinellem Lernen arbeiten. : Firmen verleihen sich selbst ein Gütesiegel für Künstliche Intelligenz Mit einem neuen Gütesiegel für Künstliche Intelligenz wollen Firmen signalisieren: Wir berücksichtigen Ethik, Transparenz und Datenschutz. Aber reichen Regeln, die sich die Branche selbst auferlegt, um das Vertrauen in die Systeme zu stärken?
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: Menschen lernen, Maschinen trainieren
So sah es früher aus, wenn Menschen etwas zu lernen hatten. Bei Maschinen funktioniert der Input auf anderen Kanälen. : Menschen lernen, Maschinen trainieren Maschinelles Lernen hat heute schon Einfluss auf die Vergabe von Krediten und Jobs oder die Höhe von Versicherungsbeiträgen. Aber was heißt eigentlich Lernen, wenn wir von einer Maschine sprechen? Und wie leisten wir Nutzer*innen dabei Hilfestellung? Das erklärt Timo Daum in diesem Kapitel aus seinem neuen Buch zu Künstlicher Intelligenz.
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: Kopf oder Zahl? Der Preis des Widerstands gegen ein perfektes System
Wenn alles vorherbestimmt ist, hilft nur noch der Zufall. : Kopf oder Zahl? Der Preis des Widerstands gegen ein perfektes System Die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz könnten unsere Gesellschaft nachhaltig verändern. In seinem Debütroman entwirft und diskutiert der Jurist Bijan Moini eine durchdigitalisierte Zukunft, in der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft von einem perfekten Algorithmus gelenkt werden, genannt „Der Würfel“.
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: Was vom Tage übrig blieb: Strom, Lobbying und Killer-AI
Mit der Sonne kehren die Vögel zurück, die sich auf dem Kran breitmachen. Der Sachverständigenrat für externe Links begrüßt diese Entwicklung ausdrücklich und fordert ein gesetzlich verbrieftes Recht auf Sonne. Und Sommer. : Was vom Tage übrig blieb: Strom, Lobbying und Killer-AI Digitalisierung frisst immer mehr Strom, den Copyright-Kompromiss mag kaum jemand, Facebook rüstet massiv beim Lobbying auf und das US-Pentagon setzt auf Künstliche Intelligenz. Die interessantesten Reste des Tages.
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: Gesichtserkennung: Kritik macht Algorithmen genauer, nicht nur für weiße Männer
Zu Testzwecken hielt MIT-Forscherin Joy Buolamwini ihr eigenes Gescht in die Kamera - und wurde von vielen Systemen erst erkannt, als sie sich eine weiße Maske aufsetzte. : Gesichtserkennung: Kritik macht Algorithmen genauer, nicht nur für weiße Männer Die MIT-Forscherin Joy Buolamwini hat untersucht, wie ihre Kritik an diskriminierender Gesichtserkennung zur Lösung des Problems beiträgt. Ein halbes Jahr nach ihrer Studie zeigt sich: unabhängige Beobachtung wirkt. IBM, Microsoft und andere Hersteller erkennen nun Gesichter von Schwarzen und Frauen besser.
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: Was vom Tage übrig blieb: Virale Datenvisualisierung, offene Software für kritische Netze und schwere CAPTCHAs
Uns wurde versprochen, dass es jeden Tag heller wird. Pustekuchen. : Was vom Tage übrig blieb: Virale Datenvisualisierung, offene Software für kritische Netze und schwere CAPTCHAs Die FSFE fordert, kritische Infrastrukturen wie 5G-Mobilfunknetze mit quelloffener und freier Software zu betreiben. Eine scheinbar obskure Kartenansicht südafrikanischer Flüsse ging überraschend viral. Warum sich CAPTCHAs immer schwerer lösen lassen. Und Facebook expandiert mit seinem Internetdienst Express Wi-Fi in Ghana. Die interessantesten Reste des Tages.
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: Warum Facebook ein Institut für Ethik in München finanziert
Facebook will Vertrauen zurück gewinnen - und investiert in Ethikforschung. : Warum Facebook ein Institut für Ethik in München finanziert Ausgerechnet Facebook will mit 6,6 Millionen Euro die Erforschung von Ethik in der Künstlichen Intelligenz unterstützen. Für den Datenkonzern ist das eine gelungene Marketingmaßnahme. Der designierte Institutsleiter der Technischen Universität spricht von einer „Win-Win-Situation“.
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: Was vom Tage übrig blieb: Zensur, digitaler Journalismus und George Soros
Die Wolken haben sich bis auf weiteres verzogen (yay!), kalt ist es aber trotzdem (buh!). : Was vom Tage übrig blieb: Zensur, digitaler Journalismus und George Soros Wie ein zensiertes Internet aussieht, was die Neue Richtervereinigung vom Polizeigesetz Brandenburg hält, wie George Soros zum Feindbild der Rechten aufgebaut wurde und wie die Szene hinter dem letzten Datenleak tickt. Gestolpert sind wir auch über einen Bericht zum Datenjournalismus und über unkritische AI-Berichterstattung. Die interessantesten Reste des Tages.
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: Fortschritt oder Mythos? Buch sammelt kritische Stimmen zur Mustererkennung
Softwaregestützte Vorhersagen werden oft als neutrale Beschreibung der Zukunft angesehen. Dabei können sie Anlass dazu geben, sich für eine andere Zukunft einzusetzen - und damit das Vorhergesagte selbst zu widerlegen. : Fortschritt oder Mythos? Buch sammelt kritische Stimmen zur Mustererkennung Von eingespeisten Daten bis zum Output: Technische und soziale Diskriminierung durchzieht alle Ebenen von sogenannten Mustererkennungsverfahren. Das Buch „Pattern Discrimination“ liefert dort spannende Einsichten, wo Fortschrittsglaube und Marktlogik die gesellschaftlichen Auswirkungen sonst verschleiern.
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: Was vom Tage übrig blieb: Polizei-Twitter, Künstliche Intelligenz und Elektroschrott
Heute ist es stark bewölkt mit leichtem Schneefall, der zum Nachmittag zunehmend in Regen übergeht. : Was vom Tage übrig blieb: Polizei-Twitter, Künstliche Intelligenz und Elektroschrott Polizei inszeniert sich als Staatsmedium. EU-Kommission sucht KI-Richtlinien. Zensus kommt erstmal nach Karlsruhe. Radio-Feature über eine Elektroschrotthalde in Ghana. Journalisten sind bei G20-Prozess unerwünscht. Die interessantesten Reste des Tages.
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: Die IT-Tools des BAMF: Fehler vorprogrammiert
Wir veröffentlichen die Schulungsunterlagen des BAMF zu seinen IT-Tools. : Die IT-Tools des BAMF: Fehler vorprogrammiert Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) will mit Auswertungen von Smartphones sowie Namens- und Dialektanalysen herausfinden, woher Geflüchtete kommen. Die Schulungen, die BAMF-Mitarbeiter dazu durchlaufen, geben ihnen jedoch kaum Anhaltspunkte, wie sie die Ergebnisse ihrer digitalen Untersuchungen interpretieren sollen. Wir veröffentlichen die Dokumente.
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: NPP161: Kann man Ethik standardisieren?
: NPP161: Kann man Ethik standardisieren? Sarah Spiekermann, Professorin für Wirtschaftsinformatik in Wien, will nicht den Maschinen die Moral beibringen, sondern Ingenieur*innen und Unternehmen. Wir sprachen mit ihr darüber, wie man ethische Standards für Algorithmen festlegt und warum diejenigen, die Maschinen und Programme entwickeln, sich so selten verantwortlich fühlen.
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: Weltwirtschaftsforum: Künstliche Intelligenz ist zu männlich
Im Team Künstliche Intelligenz spielen derzeit wenige Frauen. : Weltwirtschaftsforum: Künstliche Intelligenz ist zu männlich Das Weltwirtschaftsforum (WEF) hat seine jährliche Studie zum weltweiten Stand der Gleichberechtigung veröffentlicht. Neben den üblichen vier Kategorien, die der Bericht vergleicht – ökonomische Teilhabe, Bildung, Gesundheit und politische Ermächtigung -, lag der Fokus diesmal auf dem Hype-Thema Künstliche Intelligenz oder genauer der Frage: Wie viele Frauen und wie viele Männer arbeiten in diesem Bereich? […]
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: Studie: Industrie dominiert mediale Berichterstattung über Künstliche Intelligenz
Oft im Fokus der Aufmerksamkeit: Tech-Unternehmer Elon Musk : Studie: Industrie dominiert mediale Berichterstattung über Künstliche Intelligenz Die Interessen großer Konzerne stehen bei Medienberichten über Künstliche Intelligenz (KI) in Großbritannien klar im Vordergrund. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Reuters-Instituts für Journalismusforschung der Universität Oxford. Die bei weitem häufigste Quelle für Artikel zum Thema KI seien Pressemeldungen von Unternehmen, schreibt Co-Autor Scott Brennen. KI werde häufig als relevante und passende Lösung […]
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: Kanada lässt afrikanische KI-Forscher*innen nicht zu Konferenz einreisen
Gleiche unter sich: KI-Forscher*innen bemühen sich um mehr Vielfalt, werden aber von der kanadischen Regierung sabotiert. : Kanada lässt afrikanische KI-Forscher*innen nicht zu Konferenz einreisen In der Forschung zu Künstlicher Intelligenz fehlen die Beiträge von Frauen und nicht-weißen Menschen. Die Veranstalter*innen der weltgrößten Konferenz NeurIPS wollen das ändern – und scheiterten an den Einreisebedingungen nach Kanada.