Jahrbuch Netzpolitik 2013

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Wie schon für das Vorjahr gibt es auch in diesem Jahr wieder wieder ein netzpolitisches Jahrbuch.

Netzpolitik betrifft alle, jede und jeden. Was im Jahr 2013 wichtig war, was vielleicht auch zu kurz kam, darauf blickt dieses Jahrbuch zurück. Die Autorinnen und Autoren waren Beobachter und Akteure zugleich. Ihre Berichte in diesem Buch fassen die wichtigsten Themen des Jahres zusammen, ordnen ein und reflektieren.

Herausgeber: Markus Beckedahl
Redaktion: Jan-Peter Kleinhans, Anna Biselli, Kilian Froitzhuber, Markus Beckedahl

Mit Beiträgen von: Jacob Appelbaum, Markus Beckedahl, Anna Biselli, Rebecca Ciesielski, Leonhard Dobusch, Kirsten Fiedler, Karina Fissguss, Kilian Froitzhuber, Hauke Gierow, Volker Grassmuck, Christian Heise, Christian „fukami“ Horchert, Andreas Jungherr, Sina Khanifar, Marjatta Kießl, Eric King, Jan-Peter Kleinhans, Christina Kral, Christian Mihr, Jürgen Neumann, Helge Peters, Anne Roth, Thorsten Schilling, Elizabeth Stark und Volker Tripp.

Zu Kaufen gibt es das Jahrbuch Netzpolitik 2013 als eBook für 2,99 Euro (Partnerlink) und für 12,90 Euro als Print-on-Demand bei epubli.

Alle Beiträge – sofern nicht anders deklariert – stehen unter einer freien Lizenz (CC BY-SA 3.0 DE).

Downloaden kann man das Jahrbuch inzwischen auch als PDF und epub.

Viel Spaß beim Lesen!

Aus dem Editorial:

Liebe Leserinnen und Leser,

2013 war aus netzpolitischer Sicht ereignisreich und anstrengend. Leistungsschutzrecht, Bestandsdatenauskunft, Vorratsdatenspeicherung und ein langweiliger Online-Wahlkampf. Aber das war längst nicht alles. Jahrelang haben wir auf netzpolitik.org über Netzneutralität geschrieben und es hat kaum jemanden interessiert. Bis dann plötzlich die Deutsche Telekom mit der Drosselkom-Idee an die Öffentlichkeit geht und das Zweiklassen-Netz schaffen will. 2013 hätte das Jahr der Netzneutralität werden können, wenn nicht im Sommer plötzlich Edward Snowden aufgetaucht wäre. Schade um
die Netzneutralitätsdebatte, die sofort wieder kaum jemanden interessierte. Aber schön, dass wir endlich mal darüber sprechen können, dass unkontrollierte Geheimdienste im vergangenen Jahrzehnt das Internet zu einer globalen Überwachungsmaschinerie umgebaut haben und unser digitales Leben überwacht, gerastert und gespeichert wird.

Beide Debatten werden uns 2014 noch weiter verfolgen. Die Netzneutralität steht unter Beschuss durch die EU-Kommission. Und Journalisten im Umfeld von Edward Snowden haben hoffentlich noch längst nicht alles enthüllt. Wir sind gespannt auf weitere Enthüllungen darüber, wer in unserer Bundesregierung davon wusste und wie unsere Geheimdienste in das NSA-Netzwerk eingebunden sind. 2014 muss auch das Jahr werden,
wo über konkrete politische und technische Maßnahmen diskutiert und diese eingeleitet werden müssen, um unsere Souveränität und unsere Privatsphäre zurück zu erobern.

Im Sommer 2014 wünschen wir uns weniger Ereignisse und mehr Entspannung als im Sommer von Snowden. Denn dann feiern wir zehn Jahre netzpolitik.org und haben bis dahin hoffentlich Zeit, unser Angebot weiter auszubauen und das Blog neu anzustreichen.