Frequently Asked QuestionsFragen und ihre Antworten

Wie läuft das mit den Ergänzungen?

Ergänzungen werden vormoderiert. Ab und an landen sie im Spam-Filter, etwa wenn URLs enthalten sind. Wir versuchen, Ergänzungen zeitnah zu veröffentlichen. Aber manchmal, gerade an Wochenenden, kann es etwas dauern. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare.

Warum nur noch Anmerkungen, Fragen, Korrekturen & inhaltliche Ergänzungen?

Die Kommentarkultur hat sich durch veränderte Mediennutzung, die Verlagerung von Austausch in soziale Netzwerke sowie durch die Verrohung der Debattenkultur bei gleichzeitiger Abwendung großer Teile unserer Leser:innenschaft von den Kommentaren so zum Negativen entwickelt, dass wir als Redaktion ein neues Kapitel aufschlagen wollten. Wir hatten das Gefühl, dass der Kommentarbereich in weiten Teilen nicht mehr unsere Leserinnen und Leser repräsentiert. Er ist immer mehr Ort geworden, den ein paar Nutzende, die netzpolitik.org als ihr privates Forum verstehen, sich vor allem mit von irgendwo hereingespülten Kommentator:innen teilen. Die Stimmung im Kommentarbereich war zeitweise so negativ, dass viele der eigentlichen Leserinnen und Leser die Funktion weder aktiv noch passiv nutzten.

Mehr dazu findest Du auch unter netzpolitik.org/kommentare.

Warum verwendet ihr in euren Beiträgen mal das Gender-Sternchen, mal den Doppelpunkt statt des generischen Maskulinums?

Als Redaktion legen wir Wert darauf, eine geschlechtergerechte Sprache zu verwenden und die existierende Vielfalt an Geschlechtern auch in unseren Beiträgen sichtbar zu machen. Warum wir das tun und warum die Schreibweise nicht einheitlich ist, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Wir, SEO-Firma XY, glauben, dass ihr einen Link auf unsere Seite oder die unserer Auftraggeber setzen würdet – was sollen wir tun?

Schreibt eine E-Mail an die Internetbeschwerdestelle des ECO, dann müssen wir das nicht mehr machen.

Hinter netzpolitik.org stand bis 2016 die newthinking communications GmbH. Inwiefern ist die Redaktion unabhängig vom Agenturgeschäft?

Rechtlich stand bis Anfang 2016 die newthinking communications GmbH hinter netzpolitik.org, die von Markus Beckedahl mitgegründet wurde und dessen Teilhaber er immer noch ist. Allerdings waren und sind Redaktion und Agentur inhaltlich getrennt. newthinking redete der Redaktion nicht rein, hier wurde gebloggt, was jeweils die Meinung der Autor:innen war. Das gilt selbstverständlich auch dann, wenn newthinking in einem Kundenverhältnis mit einem Unternehmen oder einer Organisation stand. Das muss man sich so vorstellen wie bei größeren Medien, die verschiedene Geschäftsfelder haben und Journalismus eines davon ist. Seit 2016 sind alle Mitarbeitenden von netzpolitik.org beim netzpolitik e. V. angestellt, der auch diese Webseite betreibt.

Steht ihr einer Partei nahe?

Nein. Wir sind mehrere feste Mitarbeiter*innen, normalerweise zwei Praktis und eine Zahl regelmäßiger Autor:innen, die zum harten Kern gehören, sowie weitere gelegentliche Freie. Wir haben mal durchgezählt. Dabei kam heraus, dass wir drei Team-Mitglieder haben, die noch eine Karteileiche in jeweils einer anderen Partei sind. Einige wenige waren mal in einer Partei und sind später ausgetreten. Der Großteil hat mit Parteien nichts am Hut. Markus Beckedahl war mal im Bundesvorstand der Grünen Jugend. Das war 2002, seitdem er netzpolitik.org gestartet hat, hatte er keinerlei Amt mehr bei den Grünen oder der Grünen Jugend.

Warum redet ihr nicht mit manchen Medien?

Wir berichten hier schon immer aus der Perspektive von Grund- und Menschenrechten. Es gibt Staaten, wo die Meinungs- und Pressefreiheit nicht ausreichend respektiert wird. Insofern haben wir die Policy, mit Staatsmedien dieser Länder auch nicht über Grundrechte zu reden, um uns nicht instrumentalisieren zu lassen. Das bezieht sich nicht nur auf russische Staatsmedien, sondern selbstverständlich beispielsweise auch auf iranische oder chinesische Staatsmedien.

Gibt es eine Trennung von Werbung und Inhalt?

Selbstverständlich.

Können Inhalte gekauft werden?

Selbstverständlich nicht.

Kann ich Euch die Pressemitteilung unseres Start-Ups,Kunden, etc. schicken?

Gute Nachrichten finden ihren Weg über RSS oder Twitter zu uns.

Kann ich Euch Hinweise zu Artikeln schicken, die Euch interessieren könnten?

Gerne. Aber bitte beachten: Hier geht es um Netzpolitik. Das Themenspektrum ist zwar sehr breit, aber uns interessiert nicht Thema XY, was keinerlei Bezug zu unseren Themen hat. Und wir können leider nicht alle Hinweise aufgreifen.