Kategorie: Wissen

Urheberrecht, Creative Commons, freie Software, freies Wissen, Bildung, Informationsfreiheit.

  • : Reboot_D: Digitale Demokratie – Alles auf Anfang
    :  Reboot_D: Digitale Demokratie – Alles auf Anfang

    Hendrik Heuermann und Ulrike Reinhard haben als Herausgeber das Buch „Reboot_D: Digitale Demokratie – Alles auf Anfang“ gemacht. Ab dem 25.11.2009 kann es auch in gedruckter Form erworben werden. Das Buch steht schon zum download und zum einbinden auf scribd.com und kann zu den Bedingungen der CC-BY-NC-SA-Lizenz kopiert und weiterverteilt werden.

    , 9. November 2009 4
  • : Bundestags-Petition für Open Access
    :  Bundestags-Petition für Open Access

    Eine neue ePetition setzt sich für den „Kostenlosen Erwerb wissenschaftlicher Publikationen“ ein:
    Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass wissenschaftliche Publikationen, die aus öffentlich geförderter Forschung hervorgehen, allen Bürgern kostenfrei zugänglich sein müssen. Institutionen, die staatliche Forschungsgelder autonom verwalten, soll der Bundestag auffordern, entsprechende Vorschriften zu erlassen und die technischen Voraussetzungen zu schaffen.

    , 9. November 2009 23
  • : Fünf Jahre Firefox
    :  Fünf Jahre Firefox

    Der freie Browser Firefox feiert den fünften Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch dazu! Das Video „Five Years of Firefox“ gratuliert ebenfalls:
    Inhalt von YouTube anzeigen In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube.

    , 9. November 2009 23
  • : FSFE vergibt Fellowship-Stipendien
    :  FSFE vergibt Fellowship-Stipendien

    Die Free Software Foundation Europe wird über das kommende Jahr jeden Monat drei Stipendienfür ihr Fellowship an Personen vergeben, die sich für Freie Software einsetzen, aber den Mitgliedsbeitrag nicht aufbringen können. Matthias Kirschner, der Fellowship-Koordinator der Foundation, sagt dazu:
    Das Fellowship ist der einfachste Weg, um sich mit der Free Software Foundation Europe zu identifizieren und ihre Arbeit zu unterstützen.

    , 9. November 2009 1
  • : Zehn Empfehlungen zum European Interoperability Framework
    :  Zehn Empfehlungen zum European Interoperability Framework

    Anfang des Monats hat der niederländische Journalist Brenno de Winter einen Draft der Europäischen Kommission für eine Version 2.0 des European Interoperability Framework (EIF) veröffentlicht.
    Die Foundation for a Free Information Infrastructure (FFII) hat sich dem Entwurf gewidmet. In ihrer Analyse schreibt sie, dass das Papier in seiner derzeitigen Form „Interoperabilität untergraben“ würde.

    , 9. November 2009
  • : Creative Commons im Deutschlandradio
    :  Creative Commons im Deutschlandradio

    Gleich zweimal hat das Deutschlandradio in der vergangenen Woche über Creative Commons berichtet. Hier sind die beiden Beiträge:
    Wie Creative Commons die Vermarktung von Musik verändert (MP3)
    Der Jurist und Betreiber des netlabels id.eology, Volker Tripp, ist schon mehrfach in Breitband zu Gast gewesen – zuletzt bei der Sendung vom netaudiofestival in Berlin.

    , 9. November 2009 1
  • : Urheberrecht ist wie Prohibition
    :  Urheberrecht ist wie Prohibition

    In einem Interview mit GRITtv vergleicht der US-Professor und Autor von „Here Comes Everybody“ Clay Shirky das Urheberrecht mit der Prohibition, die scheiterte, weil sich niemand daran hielt:
    It doesn’t matter what the law is, if enough people are not going to obey it, then the system is going to be changed.

    , 9. November 2009 16
  • : Fall Schweitzer: Abmahner in der Rechtfertigungsfalle?
    :  Fall Schweitzer: Abmahner in der Rechtfertigungsfalle?

    Erinnert sich noch jemand an die Abmahnung des Bloggers „Philip“ durch die Journalistin Eva C. Schweitzer? Letzte Woche war das, also lange her. „Philipp“ hatte 2 1/2 Absätze aus einer Zeit-Kolumne von Frau Schweitzer übernommen und das Zitatrecht bei seiner Leseempfehlung damit wohl etwas arg optimistisch interpretiert.

    , 6. November 2009 27
  • : Einigung beim Telekom-Paket
    :  Einigung beim Telekom-Paket

    In der vergangenen Nacht haben sich Vertreter von Ministerrat und Europäischem Parlament auf einen Kompromisstext für den umstrittenen Zusatz 138 geeignet, der den Richtervorbehalt bei Netzsperren regelt. Bis zuletzt ging es um die Frage, ob durch die endgültige Formulierung eine Three-Strikes-Regelung erlaubt würde oder nicht.

    , 5. November 2009 10
  • : Neue Details rund um ACTA
    :  Neue Details rund um ACTA

    Bei den Geheimverhandlungen rund um das internationale Anti-Piraterie-Abkommen ACTA sind mehr Details an die Öffentlichkeit gekommen. Und wie man erwarten konnte, ist der derzeitige Stand bedrohlich für eine digitale Gesellschaft. Der kanadische Rechtsprofessor Michael Geist hat die Internet-relevanten Details gebloggt und kommentiert: The ACTA Internet Chapter: Putting the Pieces Together.

    , 3. November 2009 5
  • : Klage gegen Gen-Patente in den USA
    :  Klage gegen Gen-Patente in den USA

    In den USA ist erstmals eine Klage vor Gericht zugelassen worden, die Gen-Patente aufgrund einer Bürgerrechtsverletzung anfechtet. Das berichtet Wired: Threat Level. Die American Civil Liberties Union (ACLU) und weitere Kläger behaupten, durch das Patent würde der erste Verfassungszusatz – der Schutz der freien Rede – untergraben.

    , 3. November 2009 10
  • : Wer illegale Downloads nutzt, gibt mehr Geld für Musik aus
    :  Wer illegale Downloads nutzt, gibt mehr Geld für Musik aus

    Eine britische Studie bestätigt, dass die Nutzer illegaler Downloads deutlich mehr Geld für den legalen Erwerb von Musik ausgeben als der Rest der Bevölkerung. Wer angab, illegale Downloads zu nutzen, gibt im Durchschnitt 77 Pfund (84 Euro) pro Jahr für Musik aus. Bei denen, die sich Musik ausschließlich legal beschaffen, sind es nur 44 Pfund.

    , 2. November 2009 37
  • : Gemein-Freiheit – Vorboten einer freien digitalen Kultur
    :  Gemein-Freiheit – Vorboten einer freien digitalen Kultur

    SWR2 Wissen berichtete heute über „Gemein-Freiheit – Vorboten einer freien digitalen Kultur“.
    Zitieren, kopieren und collagieren – die Sprache des 21. Jahrhunderts ist digital. Texte, Musik, Bewegtbilder lassen sich in Sekundenbruchteilen körperlos rund um den Erdball schicken. Die binäre Information ist so flüchtig geworden wie der Gedanke selbst.

    , 2. November 2009 7
  • : Geschäftsmodell für Journalisten: Blogger abmahnen
    :  Geschäftsmodell für Journalisten: Blogger abmahnen

    Update: Die Journalistin hat angekündigt, die Abmahnung zurückzuziehen. Mehr am Ende des Textes.
    Im Mai vergangenen Jahres veröffentlichte Philipp im Gemeinschaftsblog nom nom nom einen Beitrag mit dem Titel „Obama of Nine“. Er nahm dort Bezug auf eine New York Kolumne bei Zeit Online. Er tat dabei genau das, was Blogger oft tun: Er zitierte einige Passagen aus dem Text, setzt korrekt einen Link, kennzeichnete korrekt das Zitat und empfahl seinen Lesern, den ganzen Artikel bei Zeit Online weiter zu lesen.

    , 30. Oktober 2009 99
  • : Germany Looks at Ways to Protect Online Journalism
    :  Germany Looks at Ways to Protect Online Journalism

    Die New York Times berichtet über die deutsche Debatte rund um ein Leistungsschutzrecht und hat dazu u.a. mich im Vorfeld befragt: Germany Looks at Ways to Protect Online Journalism.
    But the plan is raising hackles on the Internet, where opponents say an extension of copyright law runs counter to the spirit of openness that characterizes the Web.

    , 29. Oktober 2009 6
  • : Großbritannien plant Internetsperrungen
    :  Großbritannien plant Internetsperrungen

    Sueddeutsche.de berichtet über Konkretisierungen bei den Plänen der britischen Regierung, Internetsperrungen bei Urheberrechtsverstößen nach dem 3‑Strikes-Modell einzuführen. Dabei plant Großbritannien explizit einen nicht-staatlichen Weg, im Gegensatz zu Frankreich. Das ist insofern interessant, als dass die Schwarz-Gelbe Koalition aktuell im Koalitionsvertrag Initiativen für „gesetzliche Internetsperren bei Urheberrechtsverletzungen“ abgelehnt hat.

    , 28. Oktober 2009 14
  • : EFF startet eine „Hall of Shame“ für Fair-Use-Feinde
    :  EFF startet eine „Hall of Shame“ für Fair-Use-Feinde

    Die Electronic Frontier Foundation hat als Teil ihrer Kampagne No Downtime for Free Speech eine „Hall of Shame“ eingeführt. Aufgenommen werden Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen, die aufgefallen sind durch besonders dreiste „bogus takedowns“ – also ungerechtfertigte Aufforderungen zur Löschung von angeblich urheberrechtsverletzendem Material.

    , 28. Oktober 2009 3
  • : Vorschlag der Deutschen Literaturkonferenz zu verwaisten Werken
    :  Vorschlag der Deutschen Literaturkonferenz zu verwaisten Werken

    Das Urheberrechtsblog Arbeit 2.0 berichtet über einen Vorschlag der Deutschen Literaturkonferenz zum Umgang mit „verwaisten Werken“.
    Der Vorschlag an den Gesetzgeber sieht im Falle von verwaisten Werken einen automatischen Rechteverlust des Urhebers an eine Verwertungsgesellschaft vor. […] Die Literaturkonferenz schlägt vor, dass Verwertungsgesellschaften zukünftig ermächtigt werden sollen, Werke solcher Urheber, die nicht auffindbar sind, für elektronische Nutzungen zu lizensieren.

    , 28. Oktober 2009 9
  • : Digitale Privatkopien bleiben legal
    :  Digitale Privatkopien bleiben legal

    Das Bundesverfassungsgericht hat eine Klage der Musikindustrie nicht angenommen, die sich gegen das Recht auf digitale Privatkopien wandte. Anlass war ein formales Versäumnis der Kläger.
    Die Beschwerdeträger monierten, dass § 53 UrhG, der das Recht auf Privatkopie regelt, nicht mit dem Eigentumsrecht nach Artikel 14 I des Grundgesetzes vereinbar sei.

    , 28. Oktober 2009 8
  • : Lettre will Schadensersatz von Bild für eingescanntes Sarrazin-Interview
    :  Lettre will Schadensersatz von Bild für eingescanntes Sarrazin-Interview

    Die Kulturzeitschrift Lettre International hat mit ihrem Sarrazin-Interview, in dem der Bundesbanker über Migranten in Berlin herzog, einen überraschenden Hit gelandet. Das Quartalsmagazin veröffentlicht seine Texte allerdings nicht im Internet, was Bild.de dazu veranlasste, das gesamte 60.000 Zeichen umfassende Interview einfach selbst einzuscannen und hochzuladen.

    , 27. Oktober 2009 10