Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat erfolgreich diverse Social Networks abgemahnt und so bessere Datenschutz- und Vertragsregeln durchgesetzt. Xing, MySpace, Facebook, Lokalisten, Wer-kennt-Wen und StudiVZ, als die gesamte erste Riege entsprechender Anbieter in Deutschland, haben entsprechende Unterlassungserklärungen abgeben. Sie dürfen eine Reihe von Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen in Zukunft nicht mehr verwenden.
Dabei ging es vor allem um die Weitergabe von Nutzerdaten an Dritte sowie um die Rechte an von den Nutzern eingestellten Inhalten wie Bildern, die laut dem VZBV zum Teil auch ohne Zustimmung in einem anderen Kontext weiterverwendet werden durften. In Zukunft dürfte in diesen Fällen jeweils eine ausdrückliche Zustimmung der betroffenen Personen zu diesen Nutzungen nötig sein.
Die Betreiber der Social Networks haben nun bis Januar Zeit, die zugesagten Änderungen umzusetzen.