Technologie
Künstliche Intelligenz, Drohnen, selbstfahrende Autos, Cyborgs, Roboter und IT-Sicherheit.
-
: Internet Society will offenes Internet erhalten
: Internet Society will offenes Internet erhalten Die Internet Society (ISOC) hat in einem Grundsatzpapier ein offenes Internet gefordert: Internet Society: Das Netz muss weltweit offen bleiben.
Heise beschreibt detailiiert die Forderungen:
-
: Don’t klick on the blue e
: Don’t klick on the blue e Das ist doch mal wieder ein schönes Buch-Cover:

Ich weiss, dass in vielen Firmen der IE noch Standard ist und Nutzer oft keine Wahlmöglichkeiten haben. Aber allen Internet Explorer-Nutzern kann ich nur empfehlen, mal Alternativen zu testen. Firefox ist eine gute Alternative und macht mehr Spass beim browsen. Neben vielen anderen Vorteilen.
-
: Chaosradio 103: User Interfaces
: Chaosradio 103: User Interfaces Gerade erst entdeckt: Chaosradio 103 hat auf Fritz-Radio begonnen. Läuft noch bis 1h und ist zumindest in Berlin zu empfangen. Alle anderen können die Streams nutzen. Später wirds die Sendung auch zum Download geben. Spannendes und sehr interessantes Thema diesmal: „User Interfaces“.
Der effektive Zugang zum Computer ist so eine Sache für sich und es gibt einen schönen verwirrenden Begriff, der selbst viel darüber sagt, wie kompliziert das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine ist: Benutzerschnittstelle (engl: User Interface).
Über die Jahre gab es viele Ansätze bis sich in den 90er Jahren das Maus/Fenster-System dominant durchsetzte. Doch auch nach dieser Auslese ist die Auswahl groß: den beiden „großen“ Systemen Windows und Mac OS X stehen die freien Alternativen KDE und GNOME gegenüber. Zwar gibt es viele Gemeinsamkeiten, doch steckt der Teufel im Detail.
Chaosradio beleuchtet die Vergangenheit und Gegenwart der User Interfaces, hinterfragt Ansätze und Auswirkung der Usability- Forschung und erklärt, warum Geek meist immer noch die Kommandozeile bevorzugt.
Zumindest im OGG-Format gibt es jetzt schon den Bittorrent-Download.
-
: BITKOM kündigt Regierungsprogramm an
: BITKOM kündigt Regierungsprogramm an Kaum sieht es so aus, als ob die Union die nächste Regierungspartei ist, schon kündigt der Bitkom-Lobbyverband ein „Regierungsprogramm“ an.
de.internet.com: BITKOM kündigt Regierungsprogramm für mehr staatliche Förderung an
Mit Ex-Siemens-Chef Pierer soll ja auch einer aus dem Bitkom-Dunstkreis Wirtschaftsberater bei Merkel werden. Da kann man ja sowas schonmal machen. Wann kündigt der Bauernverband wohl sein Regierungsprogramm an? Deren Vorsitzender soll ja Verbraucherschutzminister werden, falls das Ministerium nach der Wahl noch so heissen wird…
-
: Geld sparen ohne Power-Sauger
: Geld sparen ohne Power-Sauger Es gibt ja Menschen, die ohne Probleme mit einer DSL-Flatrate im Monat viele Gigabyte Daten herunterladen. Ist ja auch praktisch, wenn man sich eben mal zum rumspielen die neue Debian Sarge mti mehr als vier GB herunterladen kann. Allerdings ist das nicht ganz so praktisch für die Provider. Diese machen eine Mischkalkulation, da nicht jeder ein „Power-Sauger“ ist und andere mit ihrer Flatrate nur mal eben ihre Mails checken. Um Geld zu sparen will 1&1 jetzt die Power-Sauger loswerden, die Daten im mittleren zweistelligen Bereich herunterladen, wie Heise berichtet:
1&1‑Sprecher Michael Frenzel kommentiert den Vorgang so: „Unsere Kundenberater zeigen im Gespräch Einsparmöglichkeiten auf, die im beiderseitigen Interesse liegen.“ Im Klartext: Der Kunde, der den Provider mehr Geld kostet als er einbringt, möge doch durch einen Wechsel zu einem günstigeren Angebot lieber Konkurrenten zur Last fallen.
Betriebswirtschaftlich gibt es sicherlich Gründe dafür. Fand nur den Kommentar, bzw. Klartext bei Heise grad schön.
1&1 ist übrigens die Firma, die in Blogs gerade negative Schlagzahlen machte, weil sie per se Bittorrent verbieten wollten – alles illegales Zeug…
-
: Vortrag: Warum offene Standards nicht funktionieren, aber trotzdem nötig sind
: Vortrag: Warum offene Standards nicht funktionieren, aber trotzdem nötig sind Am kommenden Donnerstag, den 9.6.2005 gibt es um 19h im newthinking store folgenden spannenden Vortrag:
[…] Der Vortrag gibt eine Einführung in die Thematik der Interoperabilität und „Offenen Standards“. Es wird erklärt, was Interoperabilität überhaupt ist und welche Arten von Interoperabilität es gibt. Im weiteren Verlauf des Vortrags wird diskutiert, ob Offene Standards eine Lösung zur Herstellung von Interoperabilität darstellen und welche Gefahren „Offene Standards“ in der „freien Wildbahn“ überstehen müssen.
Referent: Oliver Zendel ist Mitbegründer des LinuxTag e.V. und beschäftigt sich seit mehr als 10 Jahren mit Freier Software.
09.06.05, 19.00h, newthinking store, Tucholskystr. 48, 10117 Berlin-Mitte
-
: Ahnungslose MdEP-Webmaster?
: Ahnungslose MdEP-Webmaster? Der Schockwellenreiter setzt süffisant die Meldung des ZDF ins richtige Licht: „Webseiten deutscher EU-Parlamentarier verletzen Trivialpatente“. So deutlich war uns das bisher kaum klar, wo doch meistens nur Webshops als Beispiele herhalten. Zudem schreckt die Bezeichnung computerimplementierter Erfindungen ab und verleitet gerade Laien zu dem Irrglauben, nur die IT-Branche müsste sich damit auseinandersetzen.
Falsch, meinte die Initiative hessischer Unternehmen gegen Patentierbarkeit von Software und unterzog die Webseiten aller deutschen EU-Parlamentarier einer stichprobenartigen Patentprüfung. Das Ergebnis lässt aufhorchen: Von den 99 deutschen EU-Abgeordneten besitzen 92 eine eigene Homepage. 77 dieser Webauftritte verwenden Techniken, die beim Europäischen Patentamt trotz anders lautender Rechtslage bereits patentiert wurden oder derzeit zur Patentierung angemeldet sind. Im Durchschnitt ist jede Webseite von etwa drei der zehn Patente betroffen, die zur Prüfung herangezogen wurden.
Damit steht auch die Frage von silicon.de gestern: Ob die rechte Hand der EU weiß, was die linke tut? in neuen Licht da. Jörg Kantel dazu: das mit den potentiellen Verletzungen „Sollte denen vielleicht mal jemand sagen, die wissen das vielleicht gar nicht“. Im ZDF-Beitrag kommt auch Joachim Jakobs von der Free Software Foundation Europe zu Wort, die morgen am 2.6. in Brüssel eine weitere Demonstration gegen Softwarepatente organisiert. Die Demonstranten werden sich in der Nähe des EU-Parlamentsgebäudes treffen; vielleicht bekommen die Damen und Herren MdEP dass auch inhaltlich mit.
-
: ELSTER in der Kritik
: ELSTER in der Kritik Das elektronische Steuersystem (Elster) erhitzt mal wieder die Gemüter. Nachdem die FDP-Fraktion eine parlamentarische Anfrage zur tatsächlichen Effizienz der Online-Abwicklung der Umsatzsteuer-Voranmeldung an die Bundesregierung richtete, verwahrte diese sich gegen jegliche Kritik.
In ihrer Antwort verweist die Bundesregierung auf Einspareffekte, durch die Wegfall der Datenerfassung und die erhöhte Datenqualität entstünden. Konkrete Angaben über die tatsächliche Höhe der bisherigen Einsparungen legte die Bundesregierung jedoch nicht vor. Stattdessen unterstreicht sie die Plattformunabhängigkeit von Elster. „Es handelt sich um eine externe Schnittstelle, mit der aus verschiedenen Computeranwendungen steuerliche Daten auf elektronischem Weg an die Finanzverwaltung übermittelt werden können.“, heißt es in diesbezüglich im Dokument.
Die Bundesregierung geht derzeit von rund 1.300 Software-Herstellern aus, die die „Elster“-Programmschnittstelle in ihre Steuerprogramme eingebunden hätten. Zudem wird die besonders benutzerfreundliche Gestaltung des ElsterFormular hervorgehoben, die nur geringe Kenntnisse im Umgang mit der Steuererklärung vorausetzt und um ein kostengünstige Hilfe-Hotline ergänzt wird. Das von Linux-Nutzern Elster nicht ohne Weiteres nutzen können und sich in der Regel von der (eigentlich zwingenden) elektronischen Übermittlung freistellen lassen, bleibt unerwähnt.
Das diese „Schön-Wetter“-Darstellung von Elster bei Weitem zu kurz greift, macht ein Artikel in der aktuellen Ausgabe (#86) der Datenschleuder deutlich. Die Autorin, selbst mit jahrelanger Erfahrung in der Softwareentwicklung (insb. Datenbanken), bezeichnet Elster nach hinreichender Auseinandersetzung als „sicherheitstechnisch mittleren Alptraum“.
Stichwort „Unzureichende Verschlüsselung“:
Zwar haben Außenstehende keine Einsicht auf Daten und deren Übertragung, allerdings besteht kein Sichtschutz vor „Internen“, d.h. anderen Elster-Netzteilnehmern. Diese können sofern erstmal angemeldet, prinzipiell die Umsatzsteuervoranmeldung für jede verfügbare Steuernummer einreichen. Eine Authentisierung des einreichenden Teilnehmers ist nicht vorgesehen. Brisant wird dies, wenn man bedankt, dass die Angabe der Steuernummer (nur die braucht man für die UStVA) verpflichtend ins Impressum jeder Firmen-Website gehört.
Stichwort „Transparenz“:
Zwar vergibt die Finanzverwaltung auf Anfrage so genannten EntwicklerID und EntwicklerKIT an Softwareentwickler, allerdings handelt es sich dabei nicht um den Quellcode des Programms, so dass niemand überprüfen wie dieses tatsächlich funktioniert bzw. was mit den Daten passiert. Defizite in der Dokumentation sind also unübersehbar.
Stichwort „Weiterentwicklung“:
Das Entwicklungsmodell Freier Software hat sich in der Vergangenheit bewährt und zahlreiche sicherheitstechnische Entwicklungen, die heute als Standard gelten, erst vorangebracht. Um so erstaunlicher ist es, dass die Konzept der HerstellerID, nicht für Entwickler Freier Software bzw. Open Source Projekte verwendendbar ist, da die ID an Produkt und Hersteller gebunden ist. D.h. Modifizierung, Verbesserung und Weiterentwicklung von Elster-kompatibler Programme sind von vornherein ausgeschlossen. Eine GruppenID ist nicht vorgesehen.
-
: Bekiffter Doppelklick?
: Bekiffter Doppelklick? Ist die Computergeschichte ein Opfer von bewusstseinsverändernden Drogen und politischem Aktionismus? Der viermal für den Pulitzer-Preis nominierte Journalist John Markoff hat ein Buch darüber verfasst, indem er darauf eingeht. Der Doppelklick soll beispielsweise von einem bekifften Xerox-Ingenieur stammen und nicht nur Steve Jobs hat sein Bewusstsein mit LSD erweitert. Im Bootsektor-Weblog findet sich ein schöner Artikel darüber, der auf ein Interview eingeht, dass das Wissenschaftsmagazin „American Scientist“ mit Markoff geführt hat.
Many of the anecdotes you discuss involve drug use. Did the people you interviewed think that drugs enhanced the creativity of their work, or were they simply a form of recreation?
Some but not all of the anecdotes! My view is there is no definitive evidence on the relationship between creativity and drug use. Some of the people I talked to thought that drug use enhanced creativity, but not all of them. There are some specific anecdotes, like the fact that the idea of „double-clicking“ to select was a concept that was conceived by a stoned Xerox software designer. Beyond that, things get a bit murkier. My own belief is that the creativity of the period came from the more general cultural and political chaos of the times, which jarred people out of their day-to-day routines.
-
: Jobs „relativ kurz“ verfügbar?
: Jobs „relativ kurz“ verfügbar? Der „Virtuelle Arbeitsmarkt“ verzeichnet 200 Millionen Seitenaufrufe und BA-Vorstandsmitglieds Heinrich Alt verkündet heute, dass der Zeitraum, in dem eine freie Stelle angeboten wird, „relativ kurz“ sei. Im Westen braucht ein Jobangebot im Schnitt 19 Tage und im Osten „nur“ elf Tage. Da fragt man sich, ob das „skandalverwitterte“ System mit schwersten Mängeln in der Anfangsphase tatsächlich zu 99,9 % verfügbar sei. Deutschland im Jahre 2005.
-
: Mehr Wikipedia-Server durch Yahoo
: Mehr Wikipedia-Server durch Yahoo Was macht Yahoo gerade? Eigentlich müsste man fragen, was sie nicht machen. Im Rennen um die künftige Top-Position im Suchmaschinenmarkt hatte ich sie schon fast abgeschrieben, zu gross erschien die Marktmacht von Google und Microsoft. Aber die letzten Wochen lassen aufhorchen. Erst der Kauf von Flickr, dann Yahoo 360, nicht zu vergessen die Suche nach Creative Commons Werken. Und nun? Nun sponsert Yahoo als erstes Wikipedia einige Server und nicht Google, wie es vor wenigen Wochen durch die internationale Presse geisterte. Google muss nun nachziehen. Ich bin mal gespannt, wann ich dort explizit Creative Commons Werke suchen kann und auch Wikipedia kann mehr Unterstützung gebrauchen.
Aber so schön das ja alles ist, sollte man eines nicht vergessen: Dies sind börsennotierte Firmen, die nicht aufgrund ihres Herzens „Gutes“ tun, sondern ihren Aktienbesitzern verpflichtet sind. Und die wollen Geld verdienen. Deswegen ist es notwendig, über Alternativen nachzudenken.
-
: Slashdot veröffentlicht RSS-Studie
: Slashdot veröffentlicht RSS-Studie Slashdot hat heute die Ergebnisse einer RSS-Studie veröffentlicht:
RSS Use to Increase Dramatically, Slashdot® Survey Shows
Technology-Savvy Readers Expect Even More Targeted Information and Flexible Platforms
…The Slashdot RSS Study explores current usage of RSS feeds and future applications for fulfilling daily information needs at the desktop as well as in new media platforms. Survey highlights of the 230 respondents include:
* 73% will increase their use of RSS feeds in the next year.
* Most users received their feeds through a Web-based RSS syndication service but many users do not use traditional methods to read their feeds, instead relying on mobile and other devices to obtain their feeds.
* Receiving feeds through mobile units such as cell phones, SMS messaging, voice mail, WAP or portable audio players will increase.
* Technology will improve as RSS use increases, making RSS feeds easier for users to read and for publishers to deliver. -
: Schleichender Aufbau von DSL-Netzen
: Schleichender Aufbau von DSL-Netzen Auch in diesem Jahr ist mit einem schnellen Ausbau von DSL in Deutschland nicht zu rechnen. Wieso auch, wenn das Ziel erreicht werden will, dass Europa zum „Breitbandkontinent“ wird. Wie letztes Jahr will die T‑Com nur 200 Millionen investieren. Mehr gibts nur bei „investitionsfreundlichen regulatorischen Rahmenbedingungen“, wie Heise berichtet.
Der Vorsitzende des Beirates der Regulierungsbehörde Johannes Singhammer hatte die T‑Com deswegen angemahnt. „Regionen ohne diese Infrastruktur drohe sonst ein gravierender wirtschaftlicher Standortnachteil“.
Wie in grossen Teilen der östlichen Bundesländern, wo es Dank Telekom kein DSL gibt. Die wollten nämlich Anfang der 90er besonders modern und innovativ sein und haben überall Glasfaberkabel beim Neuaufbau verlegt. Nur dass dann irgendwann die DSL-Technik kam und weiter Kupferkabel genutzt wurden. Und ein Umrüsten der Glasfaserkabel wohl zu teuer ist. By the way, mein Bruder wohnt ca. 8km Luftlinie von der Telekomzentrale entfernt und bekommt auch kein DSL. Vielleicht nächstes Jahr? Die Digitale Spaltung wird weiterhin ein ungelöstes Problem sein – auch in Deutschland.
-
: FBI sucht neuen Provider
: FBI sucht neuen Provider AP reports that the Federal Bureau of Investigations (FBI) switched off its current email system because of fears the system had been hacked into.
[The Inquirer]
-
: Open Source Halbleiter?
: Open Source Halbleiter? Open-Source-Software erfährt derzeit einen Run wie nie zuvor. Die Betriebssysteme und Anwendungen sind meist robust und beliebt, weil viele Augen über die Entwicklung wachen. Dieses Modell will GOSPL (Generalized Open Source Programmable Logic) jetzt auch die Entwicklung von Halbleitern übertragen. Ähnlich wie in der Software-Branche könnte diese Open-Source Bewegung bald den Markt grundlegend aufrollen, und das vor allem bei Consumer-Geräten.
Jetzt will die GOSPL-Community annähernd eine Million EDA-Codezeilen (Electronic Design Automation) frei zugänglich machen. Diese speziellen Design-Programme für die Konstruktion von FPGA-Halbleitern (Field Programmable Gate Array) kommen von der italienisch-französischen STMicroelectronics.
[via Silicon]
-
: Coole, vom Aussterben bedrohte Technologien
: Coole, vom Aussterben bedrohte Technologien Die Electronic Frontier Foundation hat eine neue Projektseite online gestellt: „Endangered Gizmos List“ zeigt auf, wie schlechte Gesetze den Nährboden für Innovation behindern. Mit dabei sind Tools wie Napster 1.0, der Betamax Videorekorder, DVD Kopiersoftware,
San Francisco – A new project of the Electronic Frontier Foundation (EFF) highlights the way misguided laws and lawsuits can pollute the environment for technological innovation. „Endangered Gizmos“ is a natural history of technologies from the Betamax VCR to filesharing software that have been threatened or extinguished through ruthless litigation. The „Endangered Gizmos List“ gives readers the vital statistics on a host of gadgets, along with steps they can take to save those that haven’t yet been killed off.
The list also includes devices that have been saved by good laws. The VCR, for example, was rescued from extinction by the Supreme Court’s landmark ruling in Universal v. Sony, which shielded the Sony Betamax VCR from being declared unlawful simply because people could use it to infringe copyright.
Endangered Gizmos debuts the same day that the opening briefs are being filed in MGM v. Grokster, a Supreme Court case the outcome of which could render extinct several currently legal technologies. „Endangered Gizmos“ is an educational project that complements EFF’s work defending Streamcast in that case.
„This isn’t about saving one or two geeky gadgets. It’s about fostering technological development by letting products be designed by technologists, rather than Congress and the courts,“ said EFF Staff Attorney Wendy Seltzer. „What we’re seeing is the beginning of the extinction of both current and future gadgets, due to a mix of proposed law, litigation, and overreaching use of existing law. Lawsuits are destroying future technological progress by killing off today’s best innovations.“
EFF will continue to post new profiles of at-risk technologies on the Endangered Gizmos website on a regular basis. „We hope the ranks of ’saved’ gizmos will grow faster than the ‚endangered’ list,“ said Seltzer. „But until laws stop killing innovation, we’ll be counting the bodies.“
-
: Ed Felten´s zwölf Trends für 2005
: Ed Felten´s zwölf Trends für 2005 Ed Felten schaut in seinem Blog Freedom to Tinker in eine virtuelle Glaskugel und sagt 12 Trends für das Jahr 2005 voraus. Mit dabei ist DRM, welches zunehmend als Sicherheits- und Datenschutzproblem für Endanwender angesehen wird. Keine weiteren Fortschritte wird es seiner Meinung nach bei Spam, Spyware und Desktop Sicherheitsproblemen geben. Filesharingsoftware wird Schwarmtechnologie (Bittorrent) mit Suchfunktionen verknüpfen, wie man es von Kazaa oder eMule her kennt…
-
: Bruce Schneier zum Thema „Wie macht man den eigenen PC sicherer“
: Bruce Schneier zum Thema „Wie macht man den eigenen PC sicherer“ Der IT-Security Experte Bruce Schneier hat in seinem Weblog eine Auflistung veröffentlicht, wie der eigene PC sicherer gemacht werden kann. Das Ergebnis ist wenig verblüffend:
Operating systems: If possible, don’t use Microsoft Windows. Buy a Macintosh or use Linux. If you must use Windows, set up Automatic Update so that you automatically receive security patches. And delete the files „command.com“ and „cmd.exe.“
Applications: Limit the number of applications on your machine. If you don’t need it, don’t install it. If you no longer need it, uninstall it. Look into one of the free office suites as an alternative to Microsoft Office. Regularly check for updates to the applications you use and install them. Keeping your applications patched is important, but don’t lose sleep over it.
Browsing: Don’t use Microsoft Internet Explorer, period. Limit use of cookies and applets to those few sites that provide services you need. Set your browser to regularly delete cookies. Don’t assume a Web site is what it claims to be, unless you’ve typed in the URL yourself. Make sure the address bar shows the exact address, not a near-miss.
Web sites: Secure Sockets Layer (SSL) encryption does not provide any assurance that the vendor is trustworthy or that its database of customer information is secure.…
[via Boing Boing]
Wer trotzdem bei Windows bleiben will, dem sei wenigstens Dingens.org zu empfehlen, weil dort eine kleine und feine Software heruntergeladen werden kann, welche wenigstens die grössten Scheunentore von Windows schliesst.
Dazu passt auch ein Artikel auf Wired von heute mit dem Titel „Linux: Fewer Bugs Than Rivals“.
-
: Veranstaltung: „Biometrie in Politik und Technik“
: Veranstaltung: „Biometrie in Politik und Technik“ Am kommenden Donnerstag um 20h gibt es im newthinking store, Tucholskystr. 48 in Berlin-Mitte, eine spannende Veranstaltung des Netzwerk Neue Medien zum Thema „Biometrie in Politik und Technik“. Starbug vom Chaos Computer Club wird über das politische Geschehen rund um die Einführung von Biometrie in Europa berichten und plastisch in die Funktionsweise von Biometrischen Systemen inkl. Umgehung dieser einführen.
Aus dem Ankündigungstext:
Viel hat sich getan im Bereich der Biometrie. Die USA nehmen bald jedem Ein- und Ausreisendem Fingerabdrücke und Gesichtsbilder ab, Asylsuchende in Europa werden gegen die große AFIS Datenbank abgeglichen und für europäische Bürger gibt es auch bald die vollständige erkennungsdienstliche Erfassung bei der Beantragung eines neuen Passes oder Ausweises. Und das trotz bekannter Schwächen der Systeme, großer Bedenken der Datenschützer und ohne die lang geforderte gesellschaftliche Debatte.
Diese Veranstaltung soll ihren Beitrag für diese Debatte leisten. Neben einer Bestandsaufnahme durchgeführter Studien und Tests und den aktuellen politischen Entscheidungen gibt es auch eine Einführung in die Funktionsweise der verschiedenen Systeme und eine Demonstrationen derer Überwindung.
Spannend ist auch ein ca. 2min langes und 30 MB grosses Video vom Chaos Computer Club, welches die leicht Umgehung von Biometrischen Systemen anschaulich verdeutlicht.
-
: Open Spectrum bei Spiegel-Online
: Open Spectrum bei Spiegel-Online Spiegel-Online hat einen Artikel „Frequenzstreit – Wem gehören welche Wellen?“ von Technology Review übernommen, der sich um Open Spectrum dreht. Die Wizards of OS 3 kommen dabei auch vor.
Ein juristischer Zaun namens Frequenzbereichs-Zuweisungsplanverordnung grenzt in Deutschland eine Weide ab, die nach Meinung mancher wieder zur offenen Prärie werden sollte: das elektromagnetische Spektrum. Am deutlichsten artikuliert die amerikanische „Open Spectrum“-Bewegung ihre Forderung: „Die staatliche Vergabe von Frequenzen ist ein Übel“, sagte der New Yorker Rechtsprofessor Eben Moglen auf der Konferenz der freien Netzwerkbewegung „Wizards of OS 3“ im Juni in Berlin. Moglen sieht nicht ein, wie man Funkfrequenzen besitzen kann.