Technologie
Künstliche Intelligenz, Drohnen, selbstfahrende Autos, Cyborgs, Roboter und IT-Sicherheit.
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: Offene Standards im digitalen Zeitalter
: Offene Standards im digitalen Zeitalter Die Bedeutung von „Offenen Standards“ hat in der Gesellschaft, Wirtschaft und der Politik noch nicht den Stellenwert erhalten, den das Thema eigentlich verdienen würde. Aus diesem Grund bin ich froh, Oliver Zendel als Mit-Autor gewonnen zu haben, der hier auf netzpolitik.org in regelmäßigen Abständen über die Bedeutung und über Nachrichten von Offenen Standards informieren will.
Oliver kenne ich schon seit einigen Jahren. Im Grunde genommen ist er mitschuldig daran, dass ich damals anfing, mich mit dem Wechselspiel „Freie Software und Politik“ intensiv auseinander zu setzen. Oliver ist Gründungsmitglied des LinuxTag e.V., hat von 1997 bis 2004 als Projektverantwortlicher den LinuxTag mitorganisiert und ist mittlerweile Diplom-Informatiker.
Aber wozu Offene Standards? Wir verfassen immer mehr Daten digital. Der Computer und die Textverarbeitung haben die Schreibmaschinen verdrängt, Mobiltelefone und PDAs verdrängen Notizbücher. Je mehr Daten digital gespeichert werden, desto wichtiger ist sich Gedanken über die Datenformate zu machen, in denen unsere Daten gespeichert sind. Keine Angst, hier wird es nicht um die Technik gehen, sondern um die Folgen, die durch falsche Technologieentscheidungen drohen können.
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: Frankreich plant digitale Katastrophe
: Frankreich plant digitale Katastrophe Unser Nachbarland Frankreich ist in letztere Zeit vor allem durch immer schärfer werdende Gesetze zur „Inneren Sicherheit“ aufgefallen. Aktuell ist der Plan, die Urheberrechts-Gesetzgebung in einem Schnelldurchlauf bis Weihnachten zu verändern und massiv zu verschärfen. Die Planungen für die veränderte Urheberrechts-Gesetzgebung gehen in den frühen Sommer zurück.
Geplant ist u.a.:
* Ein Verbot aller Software, die kein DRM und Wasserzeichen unterstützt
* Ein Marketing- und Werbe-Verbot von Kopierschutzentfernungs-Software und strafrechtliche Sanktionen von bis zu drei Jahren und Geldstrafen bis zu einer Höhe von 300.000 Euro bei einem Verstoss
* Eine Kriminalisierung von Wissenschaftlern und Internet-Nutzern, die über die Umgehung von Kopierschutz berichten und/oder diese erforschen
* DRM für digitale Radioübertragung
* Eine Filterung privater Kommunikation nach urheberrechtlich geschützten Daten bei den ISPsDer Kollateralschaden für eine freie und offene Wissensgesellschaft und eine entstehende Digitalkultur wäre bei einem Durchkommen der Gesetzgebung massiv. Und das nicht nur in Frankreich. Immerhin ist das unser Nachbarland und es könnte massive Konsequenzen für unseren gestoppten „2. Korb der Urheberrechtsnovellierung“ bedeuten. Hinter der Lobby-Aktion stehen vor allem die Business Software Alliance (Microsoft & Co), Vivendi Universal und SACEM.
Die französische Verwertungsgesellschaft SACEM (Vergleichbar mit der GEMA) hat schon ein Verbot Freier Software gefordert und Programmierer aufgefordert, ihre Lizenzen zu ändern, was meiner Meinung nach mehr als surreal ist. Ausgerechnet eine Verwertungsgesellschaft, die für die Rechte von Kreativen (ihrer Mitglieder) eintritt, fordert andere Kreative auf, ihre Arbeit einzustellen, bzw. bedroht diese mit Klagewellen. Kann man eigentlich nur noch als „Kulturkampf“ bezeichnen, der sich da abspielt.
Sehr ausführlich geht Stefan Krempl auf Heise darauf ein: Frankreich plant drastische Verschärfung des Urheberrechts. Sehr ausführlich berichtet die Kampagne EUCD.info über die Verschärfungen und bietet auch eine Petition zum Unterschreiben an. Diese wurde bisher von 25000 Menschen unterschrieben.
Hoffen wir mal, dass diese Verschärfung so nicht durchkommt. Die Folgen wären katastrophal, und das nicht nur für Frankreich.
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: Barrierefreies Internet: Behinderte bleiben außen vor
: Barrierefreies Internet: Behinderte bleiben außen vor Von staatlicher Seite wird der digitale Bürger beworben und von der elektronischen Regierung geschwärmt – die europäischen Staaten kümmern sich offenkundig aber herzlich wenig darum, dass alle, auch ihre behinderten Bürger uneingeschränkten Zugang zu Informationen auf den amtlichen Webseiten haben. Die Studie „eAccessibilty of public sector services in the European Union“ des britischen Cabinet Office zur Barrierefreiheit von amtlichen Webseiten bringt Frappierendes zu Tage: Nur 3 Prozent aller europäischen Behördenseiten sind so aufgebaut, dass sie auch Menschen mit Behinderungen uneingeschränkt benutzen können. Von den 437 untersuchten Amtsseiten entsprachen stolze 97 Prozent nicht den allgemein bekannten Konventionen, unter denen Webseiten in der Regel erstellt werden sollten. Bei den beanstandeten Seiten mangelte es nicht nur an einer übersichtlichen Nutzerführung, schon der Quellcode war unvollständig angelegt, so dass Informationen nicht korrekt von Browsern gelesen und dargestellt werden konnten. Für die Studie zur Zugänglichkeit der amtlichen Seiten nahm sich das Cabinet Office von Mai bis Juli diesen Jahres die Internet-Auftritte der 25 Mitgliedsstaaten vor. Die Behörde, die in Koordination mit der britischen Schatzkammer und dem Büro des Premiers arbeitet, untersuchte 437 offizielle Seiten auf ihre Verträglichkeit nach den Richtlinien des World Wide Web Consortium (W3C).
Immerhin sind knapp die Hälfte aller 460 Millionen EU-Bürger online, also ungefähr 222 Millionen. In der EU leben aber auch etwa 39 Millionen Behinderte, denen der Internet-Zugang erschwert wird: So bedeutet eine barrierefreie Nutzung des WWW nicht nur, dass Menschen mit eingeschränkter Sehkraft zwischen verschiedenen Schriftgrößen wählen können. Wichtig sind unter anderem auch eine klare Navigation und eine übersichtliche Strukturierung samt einer Site Map – das Handwerkszeug für jeden HTML-Programmierer. Überschriften sollten eindeutig sein, überhaupt muss für alle Bilder und grafischen Elemente ein informativer Ersatztext geliefert werden. Doch was nützt der leichte Seitenaufbau, wenn der Anwender überhaupt nicht in der Lage ist, eine Maus für die Navigation zu bedienen? Auch hierfür sollte vorgesorgt werden und die Eingabe rein über das Keyboard möglich sein. Als vorbildliches Beispiel wird im britischen Report die Seite der spanischen Behörde für soziale Sicherheit angeführt.
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: Daily Rootkit: Noch mehr Freie Software geklaut
: Daily Rootkit: Noch mehr Freie Software geklaut Das SonyBMG Rootkit ist ständig für eine Überraschung gut. Diesmal wurde erneut geklaute Freie Software gefunden und zwar DRMS. Das ist eigentlich ein Tool, um bei iTunes das DRM zu hacken. Hier wird es aber dazu genutzt, Apples DRM zu implementieren. Mehr gibts bei Freedom to Tinker: Hidden Feature in Sony DRM Uses Open Source Code to Add Apple DRM.
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: Linux für Blinde für BIENE-Award nominiert
: Linux für Blinde für BIENE-Award nominiert Übernächste Woche wird er vergeben: BIENE (Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten) (1) ist ein Wettbewerb von der Aktion Mensch und der Stiftung Digitale Chancen. Er prämiert Webseiten, die in besonderem Maße für Behinderte zugänglich sind. 26 Seiten aus den Bereichen EGovernment, EBusiness, Bildung, Kultur und Medien haben sich in die Endrunde qualifiziert, das Finale findet nun am 9. Dezember statt. „Vieles spricht dafür, sich an diesen Webseiten ein Beispiel zu nehmen, so dass zukünftig wesentlich mehr – wenn nicht gar alle – Webseiten allen Nutzern zugänglich sind“, sagt Jutta Croll, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Chancen über die Kandidaten.
Unter den Finalisten ist auch Simon Bienlein mit seiner Webseite „Linux für Blinde“: Der blinde Informatikkaufmann und Programmierer hat es sich zum Ziel gesetzt, dass auch Blinde problemlos Linux auf ihrem Rechner installieren können. Dafür hat Bienlein die Installations-CD für Debian 3.0r1 GNU / Linux mit einer Unterstützung für die Braille-Schrift erweitert. Auf den Seiten gibt er eine Einführung in Linux und Debian, beispielsweise wie man eine Netzwerkverbindung herstellt und man mit dem Editor Vi umgeht.
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: Geo-Daten öffnen!
: Geo-Daten öffnen! BITKOM hat ein Defizit bei Geoinformationsdaten entdeckt und fordert die Einrichtung einer zentralen staatlichen Stelle zur Koordination. Quasi eine „Clearing-Stelle“. In einem Artikel bei de.internet.com dazu bin ich auf das „Memorandum der Kommission für Geoinformationswirtschaft“ aus dem April diesen Jahres gestossen. Auf einer Seite des Bundeswirtschaftsministerium finden sich mehr Informationen darüber:
Die Kommission für Geoinformationswirtschaft (GIW-Kommission) ist die Schaltstelle zwischen Wirtschaft und Verwaltung zur Erschließung des wirtschaftlichen Nutzens von Geoinformationen und dauerhafter Schöpfung von zusätzlichem Mehrwert. Die GIW-Kommission stellt damit einen weiteren Baustein zum e‑Government.
Ein Defizit bei Geoinformationsdaten sehe ich auch. Leider finden sich sowohl im Memorandum als auch auf den Seiten der Geoinformationswirtschaft immer nur Informationen und Forderungen zum Thema „Nutzungsrechte“ und „Lizenzgebühren“. Meiner Meinung nach sollten die Geoinformationsdaten kostenlos vom Staat zur Verfügung gestellt werden, um mehr Innovation zu ermöglichen. Wieso soll nur die Wirtschaft innovative Modelle, beispielsweise rund um „Local-Based-Services“, entwickeln dürfen. Wenn man die Geodaten gleich frei zur Verfügung stellen, haben auch freie Projekte, kreative Programmierer und andere die Möglichkeit, neue Services zu entwickeln und damit mehr Innovation in diesem Bereich zu entfachen.
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: wire.less.dk Cantenna Video-Workshop
: wire.less.dk Cantenna Video-Workshop WLAN-Technologien bieten vor allem in nicht so gut entwickelten Landstrichen auf der ganzen Welt erhebliche Potentiale für den Abbau der digitalen Spaltung. Die dafür notwendigen Infrastrukturen können dabei aus einfachen Mitteln hergestellt werden. Die Herstellungskosten belaufen sich dabei teilweise unter 5$. Wie baut man z.B. aus Konservenbüchsen leistungsfähige WLAN-Antennen? Die Jungs von wire.less.dk haben jetzt einen Antennenbau-Workshop in Form eines Videos veröffentlicht. Momentan befindet sich das Video noch in einer Preview-Phase, Kommentare sind gerne gesehen. Das Tolle an dem Video ist, dass es fast komplett ohne Sprache auskommt. Eine Weiterverwendung in allen möglichen Teilen der Erde ist damit gewährleistet.
Das Video ist unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Wer das Video weiterentwicklen oder die wenigen sprachlichen Teile lokalisieren möchte, kann bei wire.less.dk eine DVD mit den Rohdaten anfordern.
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: T‑DSL in Berlin mal wieder ausgefallen
: T‑DSL in Berlin mal wieder ausgefallen Und ich wundere mich schon die ganze Zeit, weshalb niemand aus meiner Firma online ist:
In Teilen von Berlin und dem brandenburgischen Umland kommen die Kunden der Telekom derzeit nicht ins Internet. Die DSL-Wählverbindungen seien teilweise ausgefallen, bestätigte ein Sprecher des Konzerns auf Anfrage der Netzeitung.
Sobald das Netz in Berlin wieder da ist, gibts hier weitere Interviews, u.a. mit „IP-Justice“, „Reporter ohne Grenzen“ und „Human Rights in China“.
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: SonyBMG Rootkit – Rückrufaktion
: SonyBMG Rootkit – Rückrufaktion SonyBMG hat eine Rückruf-Aktion für CDs gestartet, welche mit dem sehr umstrittenen „Rootkit“-Kopierschutz versehen sind. Zuerst wurden Plattenläden informiert und anscheinend wird gerade an einer Rückruf-Aktion für Verbraucher vorbereitet, welche eine der 49 damit ausgestatteten CDs erworben haben. Laut Heise scheinen sich die Vermutungen bestätigt zu haben, dass SonyMBG mit dem Kopierschutz die LGPL verletzt hat.
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: WSIS: Biometrie auf dem Gipfel
: WSIS: Biometrie auf dem Gipfel Wie schon auf dem WSIS 1 vor zwei Jahren in Genf, gibt es auch diesmal wieder die „bewährte“ RFID-Technik für die Einlasskontrolle. Vor zwei Jahren klappte die so gut, dass es kein Problem war, über Nacht die Chips zu fälschen und mit einer gefälschten Identität an tausenden Soldaten vorbei auf das Gelände zu kommen.
Sein „Badge“ erhält man im „Badging-Center“. Dieses befindet sich nicht auf dem WSIS-Gelände, sondern in Nähe des Flughafens. Shuttle-Busse fahren ständig die verschiedenen Orte an. Als ich mein Badge abholen wollte, gab es einige Verwirrung, weil die deutsche Botschaft das schon für ich erledigt hatte. Da mein „Betreuer“ gerade ratlos verschwunden war,machte ich einfach mal Fotos. Später stellte sich heraus, dass ich damit Glück hatte, andere wurden beinahe verhaftet, als sie Fotos im Bading-Center machten.
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: Auf dem Weg zur Authorship Society
: Auf dem Weg zur Authorship Society Der amerikanische Medienjournalist Douglas Rushkoff hat ein Wirtschaftsbuch namens „Get back in the box: Innovation from the Inside Out“ geschrieben. Offensichtlich wurde er immer wieder von Vertretern der Old Economy angesprochen, die sich den modernen Flair der vernetzten Community verleihen wollten, ohne jedoch irgendetwas von den Modellen und Methoden verstanden zu haben.
In seinem Weblog stellt Rushkoff jede Woche ein Kapitel seines Buches als „thought virus“ vor. Diesmal: Hackerkultur, Kollaboration und Open Source:
Here, I contextualize the open source ethos as part of a bigger renaissance: the emergence of an „authorship society.“ […]
This is the spirit of authorship presaged by the Internet and now extending to every area of our lives. The hacker mentality is all around us, evidenced in everything from the hubris to learn the entire genetic code and attempt human cloning to a growing stack of new translations of the Bible. […]
It is the real legacy of the open source movement—misunderstood even by many of its participants as solely a way to develop computer operating systems, and underestimated in its potential impact by even its staunchest opponents. As I’ve come to see it, the deeper cultural agenda is based on three far-reaching assumptions:
1. The systems by which we live are inventions and conventions.
2. The codes underlying those systems can be learned and rewritten.
3. This process best takes place collaboratively.It’s those same three stages of renaissance we’ve been looking at all along: moving from passivity to gaining a perspective and then to attaining the power of authorship. Finally, the desire to acquire and spend social currency fuels a spirit of collaboration. We play the game by the rules, we learn enough codes to cheat, and ultimately rewrite the game and share our creations with others.
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: Steuern sparen in Europa mit Microsoft
: Steuern sparen in Europa mit Microsoft Das Microsoft seine europäischen Lizenzen in Irland versteuert, war ja schon länger bekannt. Die Computerwoche hat jetzt genauere Angaben, wie das Steuersparmodell funktioniert:
Der Trick: Über eine Holding namens Flat Island Co. vergibt Round Island die Lizenzen für Microsoft-Anwendungen im gesamten Emea-Raum. Anschließend leitet die Gates-Company die Lizenzerlöse zurück nach Irland zu Round Island, das nicht einmal 17 Millionen Dollar Steuern an die 20 Länder abführt. Ein Großteil des Gewinns, immerhin 4,1 Milliarden Dollar in 2004, werden zu einem Unternehmenssteuersatz von gerade einmal 12,5 Prozent in Irland versteuert.
Insgesamt spart Microsoft damit mehr als 500 Millionen Dollar im Jahr. Lesenswert.
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: Montag ist Webtag
: Montag ist Webtag Morgen findet in Köln der so genannte „Web-Montag“ statt: Der Veranstalter Tim Bonnemann, der seit Mai in Kalifornien arbeitet, möchte damit auch in Deutschland das weite Feld von Social Software und Co. fördern und Interessenten zum öffentlichen Brainstorming einladen:
Web-Montag – bringt Anwender, Entwickler, Gründer, Unternehmer, Forscher, Pioniere, Blogger, Podcaster, Designer und sonstige Interessenten zum Thema Web 2.0 (im weiteren Sinne) zusammen.
Themen: Ajax, API, Atom, Collaboration, E‑Democray, E‑Learning, Emerging Technology, Feeds, FOAF, Folksonomy, Identity, Instant Messaging, Location-based Services, Long Tail, Microformats, Mobile, Multimodal Interactive (Wireless Voice), Open Source, Podcasting, Privacy, RFID, RSS, Search, Security, Semantisches Web, Social Bookmarking, Social Networks, Social Software, Spam, Syndication, Tags, Tagging, Voice over IP (VoIP), Web 2.0, Weblogs, Web Services, Wikis, Wireless, XFN…
Montag abend am 18 Uhr im Hallmackenreuther in Köln. Alle Informationen in Tims Wiki.
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: TechnoFeminism: Gender Relations in a Digital Age
: TechnoFeminism: Gender Relations in a Digital Age Interessante Veranstaltung am Montag in Berlin: TechnoFeminism: Gender Relations in a Digital Age.
Vortrag von Judy Wajcman am 7. November 2005 innerhalb des Interdisziplinären Forschungscolloquiums „Wissenschaftsforschung als Geschlechterforschung“
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: Interview zu Open Source und Usability
: Interview zu Open Source und Usability Julius Stiebert hat für Golem ausführlich die Usability-Expertin Ellen Reitmayr zum World Usability Day über „Open Source & Usability“ befragt. Dreimal „Usability“ in einem Satz war schon bewusst, immerhin ist dieser Tag heute.
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: BSI: Technische Richtlinie Sicheres Wireless LAN
: BSI: Technische Richtlinie Sicheres Wireless LAN Das BSI hat eine „Technische Richtlinie Sicheres Wireless LAN“ erstellen lassen. Diese findet sich bei Technology Review.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die Technische Richtlinie Sicheres WLAN (TR-S-WLAN) initiiert mit dem Ziel, Entwicklung und Betrieb sicherer, interoperabler und zukunftstauglicher Wireless LAN Systeme und Infrastrukturen nach den Standards der Serie IEEE 802.11 zu fördern. Die TR-S-WLAN liefert dazu konkrete Handlungsempfehlungen für die Planung, Auswahl, Installation, Konfiguration, Abnahme, Administration und Außerbetriebnahme von sicheren Wireless LANs, in der Wirtschaft sowie im Behördenbereich. Es werden dazu WLAN unterschiedlicher Größe und unterschiedlicher Anwendung (z. B. Büro, Hotspots, LAN-Kopplung) betrachtet.
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: RFID im Verkehrsverbund Taipei
: RFID im Verkehrsverbund Taipei
Wie die Verkehrsbetriebe in Taipei auf ihrer Webseite berichten (chinesisch/englisch) werden dort seit einigen Jahren berührungsfreie RFID-Tickets u.a. für den Nahverkehr eingesetzt. Die Technologie ist von Philips (Europa) und nennt sich Mifare, dort sind weitere Implementierungen verlinkt. Eine Flash-Animation verrät einige Details zur ‚Easycard’ (per Pop-Up, daher nicht direkt verlinkbar; oben auf den Showcases-Link klicken). Mich interessierten v.a. die Erfahrungen, die damit gesammelt werden konnten. Bei meinem Aufenthalt in Taipei hab ich auch einige Fotos gemacht, die die Verbreitung und Verwendung der Technik verdeutlichen.Solche Terminals wie oben auf dem Foto befinden sich in den Bussen und der U‑Bahn, man führt dann beim Aus- und/oder Einsteigen seine Easycard direkt vor dem Gerät vorbei und darf dann durch.
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: Die Hälfte der EU-Ämter arbeitet mit Freier Software
: Die Hälfte der EU-Ämter arbeitet mit Freier Software Laut einer Studie der Universität Maastricht arbeiten 49 Prozent aller Ämter in Europa mit Open Source / Freier Software (FLOSS) – manche ohne es zu wissen. Leiter Rishab Aiyer Ghosh, im Vorstand der Open Source Initiative (OSI), hatte bereits 1996 eine erste Studie zu den Produktionsbedingungen unter Open Source / Freier Software vorgelegt. Vor drei Jahren erarbeitete er eine der umfassendsten Untersuchungen zur Spezies der Entwickler und Anwender von Freier Software. Auf der Amsterdamer EuroOSCON, der „European Open Source Convention“ des O‚Reilly Verlages, wartete er letzte Woche mit der Nachfolgestudie auf: Das von der EU geförderte Projekt FLOSSPOLS analysiert die Verbreitung von Open Source / Freier Software in den Behörden mittels Befragung per Telefon und Fragebögen. 955 Antworten aus 13 Staaten der Europäischen Union belegen folgendes: Knapp die Hälfte aller staatlichen Institutionen benutzen Open Source / Freie Software. Erstaunlicherweise war einem Drittel der direkten und indirekten Anwender gar nicht bewusst, dass sie auf Open Source Software beispielsweise mit MySQL-Datenbanken, Apache-Servern oder unter GNU / Linux arbeiten. Hier wird auch deutlich, dass von dem verbleibenden Nicht-Nutzern diejenigen in Zukunft umsteigen könnten, die im Moment vor allem mit individuell zugeschnittener Software arbeiten. Als Grund für die zögerliche Migration auf Linux wird als erstes die Angst vor einem mangelnden Support angegeben. Allerdings stehen die Karten günstig für einen Umstieg: Die Hälfte aller Befragten muss in den nächsten zwei Jahren ihr Budget zurückfahren und will das mit gekürzten Lizenz-Ausgaben erreichen. Die Nicht-User spielen deshalb auch mit dem Gedanken, auf ein günstigeres Betriebssystem zu wechseln. Aufschlussreich ist die Verteilung von IT-Support in den Abteilungen: Während der Administrator eines Windows-Netzwerks in der Regel 53 Rechner beaufsichtigt, wartet der Linux-Techniker durchschnittlich 63. Beim Zusammenhang von Gebrauch von Linux und PC-Ratio gibt es mehrere Vermutungen: Entweder stellen die Administratoren auf Open Source um, weil sie mit den Rechnern überlastet sind – oder sie migrieren und können deshalb als Folge mehr Computer betreuen.
Zur Erinnerung: Die große FLOSS-Umfrage von 2003 brachte Interessantes zur Entwickler-Spezies zu Tage. Nach der Befragung von 2784 Personen wurde bestätigt: Open Source-Entwickler sind fast ausschließlich männlich (98,9 Prozent) und zu 41 Prozent Single. Die Mehrheit ist zwischen 19 und 33 Jahren alt und bevorzugt Debian als Distribution. Ihr folgen Red Hat und Mandrake. Viele haben in der zweiten Hälfte der Neunziger damit begonnen – offensichtlich ist das Hantieren mit Open Source eine Generationsfrage: „Das Entwickeln von Open Source / Freier Software ist eher eine Angelegenheit der nachfolgenden Generation als eine der erfahrenen Software-Entwickler“, so der Report.
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: Heute Abend: MDR-Fernsehen über Biometrie
: Heute Abend: MDR-Fernsehen über Biometrie Wo wir schonmal dabei sind: Es scheint heute einen Biometrie-Themenabend im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu geben. Die MDR-Sendung „ECHT“ geht um 21:15h der Frage nach „Ob die neuen Reisepässe fälschungssicher sind? Allerdings scheint der MDR ausnahmsweise mal innovativer als der WDR zu sein. Auf der Seite gibt es einen acht Minuten langen Vodcast (MP4 / 22MB) des Biometrie-Teils, den man sich jetzt schon ansehen kann. Zwar stürzte mir die ersten Mal beim rumklicken jedesmal mein Firefox ab, aber irgendwann spielte der Film dann selbstständig. Zu sehen ist u.a. der Wetterfrosch, wie er Fingerabdrücke fälscht.
Passend dazu bloggt Constanze Kurz vom CCC als Gast-Bloggerin einmalig beim MDR-ECHT-Blog.
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: Heute Abend: WDR-Fernsehen über Biometrie
: Heute Abend: WDR-Fernsehen über Biometrie Heute Abend läuft im WDR-Fernsehen um 21:00h die Sendung „Q21 – Wissen für morgen“. Q21 nimmt nach eigenen Aussagen alle 14 Tage „die gesellschaftlichen Auswirkungen des wissenschaftlichen Fortschritts unter die Lupe“ und will für Fragen des 21. Jahrhunderts stehen. Eines der drei für heute angekündigten Themen ist „Sicherheit: viele Löcher“
Ab November 2005 gibt es nur noch sie – die biometrischen Reisepässe. Mit Datenchip, maschinenlesbar, sicher. Doch eine Studie mit mehr als 2.000 Versuchspersonen am Flughafen Frankfurt belegt: In der Praxis versagt die Biometrie. Zu viele Fehler. Datenschützer und Juristen warnen: Die Fehlerquote muss sinken, sonst ist der Einsatz des Dokuments nicht verfassungskonform. Ist das machbar?
Es gibt leider keinen Stream, wie so oft im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.