Technologie
Künstliche Intelligenz, Drohnen, selbstfahrende Autos, Cyborgs, Roboter und IT-Sicherheit.
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: Sony geht weiter gegen Playstation 3 – Hacker vor
: Sony geht weiter gegen Playstation 3 – Hacker vor Sony geht weiter gegen Hacker vor, die mit der Playstation3 rumspielen und sich darüber austauschen. Nachdem der US-Hacker Geohot bereits seine Festplatten an Sony ausliefern sollte, hat es jetzt den deutschen Hacker Graf_Chokolo erwischt. Dieser wurde vergangene Woche Opfer einer Hausdurchsuchung und seine Hardware wurde dabei beschlagnahmt. Ihm wird vorgeworfen, dass er Erkenntnisse aus seiner wissenschaftlichen Diplomarbeit über die Sicherheitsmechanismen der Playstation 3 ins Netz gestellt habe. Mit diesen Informationen war es wohl möglich, auf einer Playstation 3 Linux zu starten, was Sony gerne verhindern will. Mit anderen Worten, es wurde ermöglicht, die eigene Software auf dem eigenen Gerät zu installieren. Sowas möchte Sony gerne mit allen Mitteln verhindern.
Bei Golem.de gibt es eine gute Zusammenfassung zur aktuellen Lage: Sony droht Blogs und Foren mit Strafen.
Zur Einordnung der Geschichte sei auch dieser lange Artikel im Make-Magazine empfohlen: Sony’s War on Makers, Hackers, and Innovators.
Wir arbeiten daran, mehr über den Fall um Graf_Chokolo herauszufinden und berichten weiter.
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: Das Political Memory neubauen
: Das Political Memory neubauen Mit dem kleinen Tool Political Memory hat La Quadrature du Net in den vergangenen Jahren immer viele Netzpolitik-relevante Abstimmungen im Europaparlament gesammelt und visualisiert. Damit konnte man dann schauen, welche Europaabgeordneten Bürgerrechtsfreundlich abgestimmt haben – und welche nicht. Das Tool soll jetzt von Grund auf renoviert werden. Das ursprüngliche Political Memory wurde aus Mediawiki und Perl zusammen gebastelt, Version 2.0 soll aus Python/Django neu geschrieben werden. Dazu gibt es zwischen Donnerstag und Samstag einen Hack-a-thon in Paris. Nun wird nicht jeder Interessierte in der Lage sein, zu Croissants und Wein dort vorbei zu laufen. Deshalb gibt es auch Remote-Partizipationsmöglichkeiten über IRC.
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: Proof-of-Concept-Hack des digitalen Radiergummis
: Proof-of-Concept-Hack des digitalen Radiergummis Mit diesem absoluten Unsinn X‑pire!, dem digitalen Radiergummi „bekannt aus TV, Rundfunk, Printmedien und zahlreichen Webseiten“ habe ich mich damals überhaupt nicht beschäftigt. Zu offensichtlich war die Unwirksamkeit: Bild entschlüssen, speichern, und der Radiergummi ist erledigt.
Erst heute erfahre ich in einer Email, dass der einzige Sicherheitsmechanismus der Sicherheitsexperten aus Saarbrücken ist, dass sie irgendwann den Entschlüsselungs-Key von ihrem X‑pire!-Server löschen, so dass Nutzer mit Ablauf dieses „Verfallsdatums“ diesen nicht mehr geliefert bekommen.
Der Lehrstuhl von Johannes Federrath in Regensburg hat sich jetzt mal den Nachmittag Zeit genommen, um das X‑pire-Plugin um ein paar Zeilen zu erweitern: Der Schlüssel wird nicht nur vom X‑Pire!-Server geholt, und das Bild entschlüsselt, sondern zusätzlich der Schlüssel und das Bild auf einen anderen Server geladen.
Das „Streusand“ getaufte Plugin ermöglicht dann also für unbegrenzte Zeit den Zugriff auf die mit dem Verfallsdatum ausgestatteten Bilder, indem es sowohl Schlüssel als auch Datei unbegrenzt vorhält. Aus den Bildern macht man dort dann auch noch direkt eine nette Bildergalerie. Streusand heißt das Plugin, dass sie nicht veröffentlichen wollen. Aber warum auch, es sind ja nur 3 Zeilen, um die das X‑pire!-Plugin erweitert werden muss.
Dadurch wird nicht nur die Schutzfunktion von X‑pire! ausgehebelt, sondern es werden zudem gerade die besonders schützenswerten Bilder in einer öffentlichen Bildergalerie unbegrenzt zugänglich gemacht
Den
RegensburgerSaarbrückener Vollprofis bleibt nun nur noch eine Möglichkeit, ihr X‑Pire!-Projekt zu retten: Sie müssen die X‑Pire!-Schlüssel mit digitalen Radiergummis versehen. :-)An die Tasten, fertig los!
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: ARTE-Dokumentation: Kaufen für die Müllhalde
: ARTE-Dokumentation: Kaufen für die Müllhalde Diese data-epi-spacing Dokumentation data-epi-spacing über data-epi-spacing Elektroschrott data-epi-spacing gibt data-epi-spacing es data-epi-spacing noch data-epi-spacing die data-epi-spacing kommenden data-epi-spacing Tage data-epi-spacing in data-epi-spacing der data-epi-spacing ARTE-Mediathek data-epi-spacing zu data-epi-spacing sehen, data-epi-spacing bis data-epi-spacing sie data-epi-spacing depubliziert data-epi-spacing wird: data-epi-spacing Kaufen data-epi-spacing für data-epi-spacing die data-epi-spacing Müllhalde.
Aus data-epi-spacing der data-epi-spacing Beschreibung:
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: Im Gadgetrausch: Elektronische Spielzeuge als Vehikel der Popkultur
: Im Gadgetrausch: Elektronische Spielzeuge als Vehikel der Popkultur Vergangene Woche sendete Deutschlandradio Kultur eine Reportage von Moritz Metz in der Sendung Zeitreisen über das Thema „Im Gadgetrausch – Elektronische Spielzeuge als Vehikel der Popkultur“.
USB-Sticks mit Feuerzeug, Mini-Hubschrauber, Lesezeichen mit eingebauter Taschenlampe. Vor allem aber: MP3-Player, Handys, Tablet-Computer. All diese technischen Gegenstände sind „Gadgets“. Im vergangenen Jahrzehnt hat sich um diese kleinen, technischen Geräte ein regelrechter Kult gebildet. Unzählige Gadget-Weblogs berichten täglich über die neuesten Entwicklungen, Fans hinterlassen begeisterte Kommentare oder machen sich zum verlängerten Marketing-Arm der Hersteller. Gadgets gehören längst zur Popkultur des 21. Jahrhunderts. Auf der anderen Seite stehen Millionen von jungen Landbewohnerinnen in Asien, die für Hungerlöhne in chinesischen Sonderwirtschaftszonen arbeiten und in Fließband-Arbeit die Geräte herstellen. Sie sind Bestandteil einer sich immer schneller drehenden Spirale aus technischer Innovation, Konsum und Billigproduktion.
Hier ist ein Transcript. Die Sendung ist leider nicht offiziell online verfügbar, aber hier gibt es eine Downloadmöglichkeit.
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: Etappensieg bei Netzsperren in der EU
: Etappensieg bei Netzsperren in der EU Der Innenausschuss des Europaparlaments hat vor einer Stunde seine erste Abstimmung über die Richtlinie zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung beendet. Dabei ging es auch um die heftig umstrittenen Internetsperren.
Das Ergebnis, das mit breiter Mehrheit und in Anwesenheit des ungarischen Ratsvorsitzes angenommen wurde, dient nun als Mandat für die Verhandlungen mit Rat und Kommission. Es war also nur der erste wichtige Zwischenschritt. Aber eben wichtig, weil er den Korridor definiert, in dem es jetzt weiter geht.
Im Vergleich zum Vorschlag von Innenkommissarin Cecilia „Censilia“ Malmström und den anfänglichen Stimmungen im EP für EU-weit verpflichtende Sperren ist das Ergebnis nicht perfekt, aber ein recht fetter Etappensieg.
- Websperren sind in der EU nicht verpflichtend.
- Alle Bezüge zu „Selbstregulierung“ und damit privater Zensur sind draußen.
- Alle Bezüge zu „nicht-gesetzgeberischen Maßnahmen“ oder anderen rechtsfreien Räumen sind draußen.
- Wenn EU-Mitgliedsstaaten dennoch sperren wollen (und einige tun das ja bereits), dann nur auf gesetzlicher Grundlage, mit Rechtsweg für Betroffene und nur das absolut Nötigste.
- Gesperrt werden darf nur noch, wenn das Löschen sich als „unmöglich“ erwiesen hat. Damit ist es de jure vorbei damit.
Der Richtervorbehalt ist leider nicht drin gelandet, weil Konservative und ein Teil der Liberalen die Abstimmung über einen mündlichen Änderungsantrag dazu verhindert haben. Der Text kann aber so gelesen werden, dass es ohnehin einen Richter braucht.
Wer ein wenig von der Party nach der Abstimmung mitbekommen will, sollte mal auf Twitter nach „#Censilia“ suchen.
Ich werde die Tage mal eine Auswertung schreiben, was gut und weniger gut gelaufen ist hierbei. Aber ich möchte jetzt schon mal inständig darum bitten, an MOGiS zu spenden und Christian Bahls zu danken wegen der ganzen Brüsselreisen im letzten Jahr. Und an EDRi zu spenden und Joe McNamee zu danken, weil er sich in Brüssel echt ein Bein ausreisst wegen dieser Richtlinie.
Der angenommene Text lautet folgendermaßen (das Fettgedruckte sind die Änderungen im Vergleich zum Vorschlag der Kommission):
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: Live@edu: Schöner studieren mit Microsoft?
: Live@edu: Schöner studieren mit Microsoft? Vor nicht einmal 2 Wochen hat sich Linus schon einmal mit subventionierten Microsoft-Lizenzen und einen mutmaßlichen Fall von Astroturfing an deutschen Universitäten beschäftigt. Bereits damals wurde klar: Wer in deutschen Landen studiert, muss zumindest an Software aus Redmond keinen Mangel leiden.
Damit nicht genug, in Zusammenarbeit mit der Universität Paderborn setzt Microsoft nun noch einen drauf:
Ab heute steht allen Studierenden der Universität Paderborn das Angebot Live@edu zur Verfügung. Die Universität Paderborn führt als erste große deutsche Universität Live@edu ein und bietet ihren Studierenden somit die Möglichkeit, kostenlos auf alle Leistungen des Paketes von Microsoft in der Cloud zuzugreifen. Zur Verfügung stehen zum Beispiel ein freier Exchange-Server zur vollständigen Synchronisation Ihres PIMs, Skydrive als Online-Speicherplatz, Office Web Apps zum gemeinsamen Arbeiten mit Excel, Word, PowerPoint und OneNote und einiges mehr.
PS: Unter den ersten 1000 (Paderborner!) Studenten, die sich anmelden, verlost Microsoft 3 Xbox 360 4 GB Konsolen mit Kinect und 50 ARC Touch Mouses. Großartig, oder? ‚)
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: Soziales Hacken: Mit „Face 2 Facebook“ den Traumpartner finden!
: Soziales Hacken: Mit „Face 2 Facebook“ den Traumpartner finden! Da
prokastiniert prokrastiniert man so vor sich hin, will eigentlich nur schauen, wie es inzwischen nebenan bei Nerdcore/Crackajack ausschaut und ob es vielleicht Neuigkeiten gibt, … und dann findet man eine Geschichte, die noch viel viel schöner ist. Nun, ausser für die Zwangsbeteiligten, natürlich:Niklas schreibt mir: „Face 2 Facebook und Lovely Faces von Poalo Cirio und Alessandro Ludovico, die auch schon Google will eat itself und Amazon Noir gemacht haben, ging gestern online. Aus ihrer Mail: ‘Stealing 1 million Facebook profiles, filtering them with face-recognition software, and then posting them on a custom-made dating website, sorted by their facial expressions characteristics.’“ Die haben eine Million Datensätze aus Facebook über eine Datenbank in eine Datingwebsite verwandelt, alles im Namen der Kunst.
Na, wenn das nicht mal ein Mehrwert ist! Video & mehr bei René, oder gleich bei „Face 2 Facebook“ und „Lovely Faces“. Und nein, ich habe mich nicht schon wieder heimlich auf Dating-Seiten rumgetrieben.
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: Neues vom Internetführerschein: Zeitungsverleger erklären das Internet
: Neues vom Internetführerschein: Zeitungsverleger erklären das Internet Erinnert sich noch jemand, wie wir uns letzten Herbst über den abgestuften „Medienkompetenzführerschein“ in Nordrhein-Westfalen lustig gemacht haben? Zugegeben, das war billig. Tatsächlich sind in der Debatte, wie wir den Sprung über den digitalen Graben schaffen, bisher noch viele Fragen unbeanwortet. Und ja, die Zeit drängt durchaus.
Diskussionen zum Internetführerschein oder vergleichbare Qualifikationsnachweise drehen sich in der Regel um zwei scheinbar gegensätzliche Pole: Auf der einen Seite die – nicht nur für die digitale Gesellschaft – essenstielle Fähigkeit zu Abstraktion bei der Problemlösung. Auf der anderen Seite das vgl. stumpfe Abprüfen normierten Faktenwissens zwecks besserer Vergleichbarkeit der Prüflinge.
Nun ist das Abprüfen normierten Faktenwissens nicht pauschal schlecht.
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: Twitter-Revolution in Ägypten?
: Twitter-Revolution in Ägypten?
Seit ca. 13:00h heute Nachmittag (deutsche Zeit) tut sich auf Twitter einiges unter dem Hashtag #jan25. In Ägypten finden große Demonstrationen statt. Die Associated Press (AP) meldete um 15:43h dass tausende regierungskritische Demonstranten – inspiriert von den Demonstrationen in Tunesein der letzten Wochen – das Ende der Herrschaft von Hosni Mubarak’s Zeit an der Macht (lockere 30 Jahre) fordern. Die Polizei ginge mit Tränengas und Wasserwerfern gegen die Demonstranten vor.Organisiert wurden auch die Proteste ursprünglich über Facebook und Twitter, die AP meldete, 90.000 Personen hätten ihre Teilnahme angekündigt.
Kurze Zeit nach der Meldgung, um 15:58h, Kamen die ersten Vorwürfe auf, dass Telecom Egypt Twitter blockiere. Ahram Online berichtete, Twitter-Service sei „down.“ Der Guardian erhielt Bestätigungen, dass Twitter auch beim Provider Etisalat nicht mehr funktioniere. Gegen 16:40h meldete der Reporter Jack Shenker, dass „Internet, Twitter, und Telefonanrufe“ blockiert würden, langsam aber wieder möglich würden (Hinsichtlich der Daten- und Telefonverbindungen ein auch bei Massenveranstaltungen in Deutschland nicht unübliches Phänomen, um das sich viele Gerüchte ranken, das am wenigsten haarsträubende davon lautet „Netzüberlastung“) UPDATE: VodafoneEgypt gab gegen 17:00h bekannt „We didn’t block twitter – it’s a problem all over Egypt and we are waiting for a solution.“ Bei Herdict.org, einer Crowdsourcing-Plattform für Blockade-Infos, ergibt sich kein klares Bild, über die Erreichbarkeit von Twitter oder Facebook (das in Ägypten sehr verbreitet ist). Global Voices wiederum zitiert eine Menge Tweets über den Ausfall von Twitter, und schließt auf eine Blockade. /UPDATE
@saudkw beschreibt die Situation:
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: US-Militär: Tödliche Multitasking-Fehler
: US-Militär: Tödliche Multitasking-Fehler Im Februar 2010 fielen 23 afghanische Zivilisten einer amerikanischen Hubschrauber-Attacke zum Opfer. Erste Untersuchungen ergaben, dass ein Soldat, der eine Aufklärungsdrohne gesteuert hatte, seine Vorgesetzten nicht darüber informiert hatte, dass sich in dem von ihm überwachten Gebiet einige Dorfbewohner zu einem Treffen aufmachten.
Jetzt stellt sich heraus, wie es zu dem ‚tragischen Fehler’ kommen konnte: Das im sicheren Nevada sitzende Drohnen-Team hatte einfach zu viel um die Ohren: Während das Video-Bild der Drohne beobachtet werden musste, prasselten Dutzende Instant-Messages auf sie ein und Funkkontakt zu Strategen und Truppen musste aufrechterhalten werden. Im Eifer des Gefechts ging wohl die Information unter, dass sich Kinder in der Gruppe befanden.
Weil das Team unter dem enormen Druck stand, die in der Nähe befindlichen Truppen zu schützen, wurde fälschlicherweise der Convoy als Bedrohung definiert, und konsequent vernichtet.
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: Sendung mit der Maus erklärt den Touchscreen
: Sendung mit der Maus erklärt den Touchscreen Die Sendung mit der Maus erklärt den Touchscreen. Schön gemacht:
(Danke an @sebjabbusch)
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: Telkos-Traum: Zukunftsszenario ohne Netzneutralität
: Telkos-Traum: Zukunftsszenario ohne Netzneutralität
Die Debatte um Netzneutralität spielt oft in der Zukunft. Debattiert wird, welche technischen Szenarien möglich sein werden, und wie man regulativ darauf reagiert. Die beiden Technikzulieferer Allot Communications und Openet, beide beliefern u.a. Verizon und AT&T in den USA (Keine Ahnung, ob die auch Technik für deutsche Telkos liefern?), haben in einem Web Seminar ein neues Produkt präsentiert, was ein technisches Szenario für die Zukunft sein kann. Wired wurde eine Powerpint-Päsentation mit dem Titel „Managing the unmanageable: monetizing and controlling OTT applications“ (PDF) zugeschickt. Hier ist der dazu gehörige Artikel: Mobile Carriers Dream of Charging per Page.Die Idee dahinter ist recht simple: Einfach mal mit Deep-Packet-Inspections den kompletten Datenverkehr abhören und für einzelne Services Geld verlangen. Ist doch viel „gerechter“, wenn jeder nur das zahlt, was man tatsächlich nutzt, ist wohl die Argumentation. In der Grafik sieht man ein mögliches Bezahlmodellszenario. Nach diesem Modell zahlt ein Nutzer 2 Cent für jedes MB Facebook-Traffic, Skype kostet 3 Euro / MOnat extra, ein bandbreitenlimitierter Zugang zu Youtube kostet 50 Cent, wer schneller Videos haben möchte, kann sicherlich noch mehr Geld bezahlen, damit die Videos nicht mehr ruckeln. Eine tolle Idee ist auch die Einführung einer Happy-Hour, die quasi im Produkt eingebaut ist. Damit könne man die Internetnutzung aus Peak-Zeiten in Nebenzeiten verteilen. Nachts kostet alles nur die Hälfte!
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: Bundesregierung: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gefährdet das Ziel von De-Mail
: Bundesregierung: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gefährdet das Ziel von De-Mail Nein, das ist keiner meiner blöden Witze. Das ist die offizielle Position der Bundesregierung, mit der eine entsprechende Forderung des Bundesrats gekontert wird. Ausserdem ist heute ja Freitag:
”Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gefährdet das gesamte Ziel von De-Mail, die einfache – und ohne spezielle Softwareinstallation mögliche – Nutzbarkeit durch die Bürgerinnen und Bürger“, argumentiert sie in der Vorlage. Damit sich eine sichere E‑Mail-Kommunikation möglichst schnell verbreitet, solle De-Mail für den Anwender möglichst einfach zu nutzen sein.
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: 171 öffentliche Einrichtungen entfernen Werbung für unfreie Software
: 171 öffentliche Einrichtungen entfernen Werbung für unfreie Software Nur einen Monat nachdem die Free Software Foundation Europe die Briefe der PDFreaders-Kampagne verschickt hat, haben 171 öffentliche Einrichtungen die Werbung für proprietäre PDF-Betrachter von ihren Webseiten entfernt. Besonders herausragend sind die Reaktionen aus Kroatien, Russland und Slowenien. In Kroatien entfernten nahezu alle Institutionen die Werbung. In Russland und Slowenien kamen die Hälfte der angeschriebenen Institutionen der Aufforderung der FSFE nach.
Mehrere Institutionen antworteten, dass sie die Bedenken der FSFE für berechtigt halten und ihre Webseiten ändern werden. Unter diesen befinden sich mehrere Ministerien, Parlamente, Exekutivorgane und die Kanzlei des Premierministers von Belgien.
In Deutschland sind dies zum Beispiel das Finanzministerium Brandenburg (von denen der Screenshot zu Kampagnenbeginn stammt), das Justizministerium Rheinland-Pfalz, das Regierungspräsidium in Baden-Württemberg, der Niedersächsischer Landtag und das Bundeskriminalamt. Mein persönlicher Favorit ist derzeit die Stadt Hamburg (man achte auf die URL).
Zusammen mit ehrenamtlichen Helfern und finanziellen Unterstützern wird die FSFE 2011 daran arbeiten, die übrige Werbung zu entfernen.
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: +++ Eil & Kurz +++ (Update) JMStV in NRW vor dem Aus
: +++ Eil & Kurz +++ (Update) JMStV in NRW vor dem Aus Noch ist es ein Gerücht, aber als Apple-Nutzer kann ich nicht anders. Derzeit mehren sich die Stimmen im Flurfunk des Landtags Inzwischen gibt es eine offizielle Bestätigung, dass auch SPD und Grüne in NRW am Donnerstag gegen den JMStV stimmen wollen. Unter anderem twittert mit Sven Wolf aus Remscheid ein Abgeordneter der SPD:
@svenwolf svenwolfWeitere Details/eine Bestätigung dürfte auf einer eigens angesetzten Pressekonferenz um 11 Uhr geben.
@spd_fraktion_nw SPD Fraktion NRW11.00 Uhr PK von SPD und Grüne im Presseclub der SPD-Fraktion – Landtag NRW #jmstvPS: Einen Livestream wird es nicht geben. Livetweets hingegen sind mehr als wahrscheinlich ‚) -
: JMStV: Noch keine Vorentscheidung in NRW!
: JMStV: Noch keine Vorentscheidung in NRW! Heute Mittag hatte ich bereits einmal eine vorgeschriebene Version dieses Blogeintrags veröffentlicht. Und zwar inkl. Textbausteinen für alle für möglichen und unmöglichen Optionen, die – zumindest in der Theorie – denkbar waren. Der war so natürlich nicht für die Öffentlichkeit besttimmt. Sorry für die Verwirrung ‚)
Anyway, wie es ausschaut, ist in NRW bis zur Stunde noch keine Vorentscheidung gefallen.
Gerüchten aus gewöhnlich gut unterrichteten Quellen nach soll die Entscheidung in der SPD-Fraktion mit 30 zu 20 Stimmen knapp zu Gunsten des JMStV ausgefallen sein. Allerdings, so hört man, wolle auch die SPD gegen den Gesetzentwurf stimmen, wenn sich die Grünen gegen den Staatsvertrag entscheiden.
Die Entscheidung dem – pardon! – Juniorpartner in der Koalition zu überlassen, wäre freilich ein eher ungewöhnliches Verfahren. Auch bei den Grünen scheint diese Variante derzeit für Verwunderung zu sorgen. Und das nicht nur, weil der Koalitionsvertrag vorsieht, dass Entscheidungen grundsätzlich gemeinsam getroffen werden.
Die Entscheidung werde daher wohl heute Abend im Koalitionsausschuss fallen, wie mir Matthi Bolte, der netzpolitische Sprecher der Grünen im Düsseldorfer Landtag, am Telefon erklärte. Eine Prognose wollte Bolte nicht wagen, versprach mir aber, dass die Grünen mit einer „kritischen Haltung“ in die Sitzung gehen.
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: JMStV: Die Woche der Entscheidungen (Update)
: JMStV: Die Woche der Entscheidungen (Update) Der Worte sind genug gewechselt (Etwas Zeit für ein Webunterschrift ist freilich immer drin! Vgl. Pressemeldung.). Diese Woche entscheidet sich, ob wir uns ab dem 01.01.2011 mit den Regelungen des novellierten Jugendmedienschutz-Staatsvertrags herumschlagen müssen. Und so schaut’s aus:
Kurzfassung (mit Updates vom 15.12.):
14.12.: NRW, früher Nachmittag, vsl. Vorentscheidung der Fraktionen
14.12.: Sachsen, ab etwa 11:30 Uhr, Livestream
14.12.: Bayern, 16:50 Uhr, Livestream15.12.: Mecklenburg-Vorpommern, 13:10 Uhr, Livestream
16.12.: Schleswig-Holstein, ab etwa 11 Uhr, Livestream Update: abgesagt!
16.12.: NRW, 15:35 Uhr, Livestream
16.12.: Brandenburg, 16:25 Uhr(Die Zeitangaben sind erfahrungsgemäß bestenfalls grobe Richtwerte)
Lange Version:
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: Internetenquete: Heute Anhörung zum Thema Medienkompetenz
: Internetenquete: Heute Anhörung zum Thema Medienkompetenz Mit dem Begriff Medienkompetenz ist es ja auch so eine Sache. Alle reden drüber, aber kaum einer weiß, was wirklich gemeint ist. Wenigstens ist man sich einig: Medienkompetenz ist wichtig.
Und genau aus diesem Grund veranstaltet auch die Enquete- Kommission „Internet und Digitale Gesellschaft“ eine Expertenanhörung zum Thema. Heute, ab 13 Uhr im Paul-Löbe-Haus des Bundestages. Für eine Anmeldung, um live vor Ort dabei zu sein, ist es wohl zu spät. Allerdings soll es einen Videostream geben. Weitere Details gibt es nebenan bei Grün-Digital und natürlich auf den Seiten der Enquete.
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: JMStV: Umgehung der Alterskennzeichnung trivial?
: JMStV: Umgehung der Alterskennzeichnung trivial? Alvar Freude hat sich die (vorläufige) technische Spezifikation (PDF) zur Alterskennzeichnung gemäß Jugendmedienschutz-Staatsvertrag näher angesehen. Wenn stimmt, was Alvar herausgefunden hat, und daran habe ich erstmal wenig Zweifel, implodiert der Ansatz, bevor er verabschiedet wurde:
Die meisten Filter arbeiten wie ein transparenter Proxy-Server, klinken sich ins System ein und analysieren so alle Web-Inhalte. […]
Um den Filter auszutricksen und sowohl nicht als auch mit einer hohen Altersstufe gekennzeichnete Inhalte anzeigen zu können, muss man nur ein eigenes niedriges Kennzeichen unterbringen. Am einfachsten geht dies mit einem selbst aufgesetzten Proxy-Server. […]
Dieses Problem ist übrigens Systemimmanent und lässt sich durch eine Änderung der Spezifikation nicht beheben. Nur eine digitale Signatur des Alterskennzeichens durch eine zugelassene Stelle könnte das beheben, würde den Gesamtaufwand aber exorbitant erhöhen.
Treffer, würde ich sagen! Nachdem auf deutschen Schulhöfen dieses Jahr VPN-Zugänge gefragt waren, dürften es damit nächstes Jahr wohl JMStV-Proxys sein. Aber sonst ist der JMStV sicher eine gute Idee. Irgendwie. Irgendwas davon.
PS: Weitere Umgehungsmöglichkeiten skizziert der technische Reader der Piratenpartei (PDF).