Wissen

Urheberrecht, Creative Commons, freie Software, freies Wissen, Bildung, Informationsfreiheit.

  • : Autos klauen und sich dabei filmen lassen
    Autos klauen und sich dabei filmen lassen

    Die Polizei von British Columbia (Kanada) hat ein tolles „Bait Car Program“. Sie stellen absichtlich Autos mit eingebauten Kameras und allem Schnickschnack auf Parkplätze, die geklaut werden dürfen (Ähnlich wie Honey-Pots). Und warten dann, bis das jemand tatsächlich tut. Das hat zwar noch nichts mit Netzpolitik zu tun, aber sie releasen die Filme unter einer Creative Commons Lizenz, wenn auch im unfreundlichen WMV-Format.

    7. Juli 2005
  • : Economist plädiert für kürzeres Urheberrecht
    Economist plädiert für kürzeres Urheberrecht

    In Zeiten, wo das Urheberrecht/Copyright immer längere Schutzzeiten bekommen soll, erklingt die Stimme des renomierten Magazins The Economist: Rip. Mix. Burn.:
    A first, useful step would be a drastic reduction of copyright back to its original terms—14 years, renewable once. This should provide media firms plenty of chance to earn profits, and consumers plenty of opportunity to rip, mix, burn their back catalogues without breaking the law.

    6. Juli 2005
  • : Europaparlament sagt Nein zu Softwarepatenten
    Europaparlament sagt Nein zu Softwarepatenten

    Jetzt ist es offiziell: Das Europaparlament hat mit 648 Stimmen die umstrittene Softwarepatente-Richtlinie zurück gewiesen!
    Aus der FFII-Pressemitteilung dazu:
    This is a great victory for those who have campaigned to ensure that European innovation and competitiveness is protected from monopolisation of software functionalities and business methods.

    6. Juli 2005 3
  • : Vor 5 Jahren: Wem gehört das Wissen?
    Vor 5 Jahren: Wem gehört das Wissen?

    Vor fünf Jahren, im Herbst 2000, haben wir vom Netzwerk Neue Medien zusammen mit der Heinrich Böll Stiftung und dem FFII eine Tagung zum Thema „Wem gehört das Wissen? – Geistiges Eigentum im Zeitalter des Internets“ in Berlin durchgeführt. Der Tagungs-Reader ist immer noch aktuell und liefert einen guten Überblick über die Debatte.

    5. Juli 2005 1
  • : Wienux – Linux in Wien
    Wienux – Linux in Wien

    Seit heute können die Mitarbeiter der Stadt Wien entscheiden, ob sie auf Linux migrieren oder weiterhin bei Windows bleiben wollen:
    Wienux wurde auf Basis der Linux-Distribution Debian mit dem Unix/Linux-Desktop KDE entwickelt und steht unter der GNU General Public Licence. Als Web-Browser wird Mozilla Firefox eingesetzt, auf die E‑Mails kann via MS Outlook WebAccess zugegriffen werden.

    5. Juli 2005
  • : Mehr Artikel zu Softwarepatente
    Mehr Artikel zu Softwarepatente

    Sieht ja momentan ganz gut in Strassburg und Brüssel aus. Herr Lehne und seine konservativen Befürworter von Softwarepatenten schwenken gerade auf die PlanB-Linie ein, lieber keine Richtlinie als eine deutliche Begrenzung von Softwarepatenten zu riskieren. Das Szenario und die Drohung gibt es schon länger, man hätte aber viel Zeit und Ressourcen sparen können, dies zu einem früheren Zeitpunkt bekannt zu geben.

    5. Juli 2005
  • : Die GEMA will zensieren
    Die GEMA will zensieren

    Da ist man mal kurze Zeit nicht da und wundert sich über Meldungen, dass die GEMA nun in Büssows Fussstapfen treten will und Internetseiten herausfiltern lassen möchte. Eigentlich war es schon länger klar und ich konnte mir das als Szenario schon vor über einem Jahr vorstellen. Und ich bin froh, dass Joerg Olaf Schaefers den Sachverhalt schon ausführlich auf Medienrauschen beschrieben hat: GEMA erlässt “Sperrverfügungen”.

    4. Juli 2005
  • : SZ: Trusted Computing und die Folgen
    SZ: Trusted Computing und die Folgen

    Ein Thema, welches die Debatte um Musik im Netz, DRM und Broadcast-Flag immer weiter begleitet und kaum Beachtung findet, ist Trusted Computing. Die Süddeutsche Zeitung hat vergangenen Freitag dazu einen lesenswerten Artikel veröffentlicht: Trusted Computing und die Folgen
    Wir müssen draußen bleiben
    Die Musik- und Filmindustrie muss wegen illegaler Downloads nicht mehr verzagen: Bald stoppen die Computer missliebige Dateien von ganz alleine.

    4. Juli 2005 4
  • : Special: Softwarepatente in Europa
    Special: Softwarepatente in Europa

    Jetzt gibt es mal wieder ein Special zu Softwarepatenten. Am 6. Juli wird im Europaparlament über die umstrittene Richtlinie abgestimmt. Während die Mehrheit der Konservativen und Liberalen mal wieder auf die Ratsposition umgeschwenkt ist, bleiben die Grünen und grosse Teil der Sozialdemokraten standhaft.

    4. Juli 2005 2
  • : Interview zu Softwarepatente
    Interview zu Softwarepatente

    Das Portal Europa-Digital hat mich gestern zu Softwarepatenten befragt: „Innovationen würden massiv behindert“
    Für Einsteiger in die Debatte um Softwarepatente ist dieses Video vielleicht interessant:

    Mehr Informationen bieten der FFII und „No Softwarepatents“.
    Heute fand in Brüssel die „Wirtschaftliche Mehrheit“-Konferenz statt, deren Webseite viele Informationen zur Softwarepatente-Richtlinie aus Sicht kleiner und mittelständischer Firmen bietet.

    29. Juni 2005
  • : BusinessWeek-Interview mit Lessig über Grokster
    BusinessWeek-Interview mit Lessig über Grokster

    Die BusinessWeek hat mit Lawrence Lessig ein interessantes Interview zu der Grokster-Entscheidung geführt: „Ten Years of Chilled Innovation“
    Q: Do you think in fact we’ll see a dampening of innovation?
    A: Yes. Now, I don’t think we’re going to see tons of litigation. What you’re going to see is innovation that’s channeled in ways the copyright owners can agree to, or channeled in ways that avoids any kind of possibility of this kind of litigation.

    29. Juni 2005
  • : Telepolis über Grokster und die Folgen
    Telepolis über Grokster und die Folgen

    Zwei Tage nach Grokster bietet Stefan Krempl bei Telepolis einen guten Überblick, was jetzt wie entschieden wurde: Grokster und das Gedankenverbrechen
    Das Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA zu Tauschbörsen lässt viele Fragen offen und könnte ungeahnte Nebenwirkungen auch in Europa entfalten.
    Ein Technologiehersteller, der Nutzer zum Rechtsbruch verleitet, handelt selbst illegal und muss für die Folgen der Anwendung seiner Erfindung gerade stehen.

    29. Juni 2005
  • : Downloaden: TV-Serie über Freie Software
    Downloaden: TV-Serie über Freie Software

    Über Go_Open, eine südafrikanische TV-Serie über Freie Software und Open Source, hatte ich schonmal im Vorfeld der Austrahlung berichtet. Nun liegen die 13 Folgen bei LegalTorrents im freundlichen MP4-Format zum Download (Folge 1–6 / Folge 7–13).
    ‚Go_Open’ is a 13-episode mainstream-aimed TV series about using open source software, funded by sources including South African entrepreneur and astronaut Mark Shuttleworth’s foundation.

    28. Juni 2005
  • : iRights: Zweite WIPO-Sitzung zu Entwicklungspolitik und geistigem Eigentum
    iRights: Zweite WIPO-Sitzung zu Entwicklungspolitik und geistigem Eigentum

    iRights berichtet über die „zweite WIPO-Sitzung zu Entwicklungspolitik und geistigem Eigentum“:
    Beim zweiten außerordentlichen Treffen der World Intellectual Property Organisation (WIPO) wurde die Diskussion darüber fortgesetzt, wie die Belange der Entwicklungsländer stärker in den politischen Prozess einbezogen werden können.

    28. Juni 2005
  • : 5. Juli: Demo gegen Softwarepatente in Strassburg
    5. Juli: Demo gegen Softwarepatente in Strassburg

    Der FFII plant in Kooperation mit vielen anderen NGOs eine Demonstration gegen Softwarepatente am Vortag der Parlamentsentscheidung am kommenden Dienstag, den 5. Juli. Mehr Informationen bietet das FFII-Wiki. Fahrt hin, wenn Ihr in der Nähe wohnt!
    Nett sieht mittlerweile auch das Ergebnis der Attac-Campact Online-Demo aus.

    28. Juni 2005
  • : Lobby-Schlacht um Freie Software in der Ukraine
    Lobby-Schlacht um Freie Software in der Ukraine

    Scheint gerade Mode zu werden: Nach Israel und Norwegen überlegt gerade auch die Ukraine, auf Freie Software umzusteigen. Momentan ist eine Lobbyschlacht im Gange, die Erinnerungen an München und andere Migrationsstrategien weckt. Newsforge liefert den passenden Artikel dazu: Open source battles Microsoft in Ukraine.

    28. Juni 2005
  • : Offene Standards für Norwegen
    Offene Standards für Norwegen

    Auch Norwegen hat keine Lust mehr auf Microsoft. Bis 2006 sollen alle Verwaltungen Pläne entwickeln, auf Freie Software umzusteigen. Dies berichtet The Register: Norway says yes to Open Source.
    Pro-Linux bietet die deutsche Übersetzung des Textes: Proprietäre Formate zukünftig unerwünscht in Norwegen:
    In seiner Verlautbarung vermied der Minister zwar, Microsoft direkt beim Namen zu nennen.

    28. Juni 2005
  • : Das „Who is Who“ der US-Amerikanischen P2P-Debatte
    Das „Who is Who“ der US-Amerikanischen P2P-Debatte

    CNet hat eine Übersicht der US-Amerikanischen Player in der Debatte um Filesharing, P2P und Grokster. Sehr lesenswert, da ein guter Überblick gegeben wird: Who’s who in the P2P debates
    The Supreme Court’s review of file-swapping–and by extension, of the legal protections afforded to a host of mainstream technologies–has drawn interest from all corners, and Monday’s decision won’t stop the debate.

    27. Juni 2005
  • : ZDF: Israel schickt Microsoft in die Wüste
    ZDF: Israel schickt Microsoft in die Wüste

    ZDF: Israel schickt Microsoft in die Wüste
    Israel macht im Streit mit Microsoft ernst: In den kommenden sechs Monaten soll kein Rechner in einem Regierungsbüro mehr mit Produkten des Software-Riesen betrieben werden. Künftig sollen die Verwaltungsmitarbeiter mit Open Source-Software arbeiten. Einer der Gründe: Microsofts Programmversionen für andere Betriebssyteme sind für hebräischsprachige Anwender nutzlos, weil sie das von rechts nach links geschriebene Skript nur mangelhaft unterstützen.

    27. Juni 2005 1