Datenschutz
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: Nach Datenskandal: Europäische Zivilgesellschaft fordert zügige Verabschiedung der ePrivacy-Verordnung
Die EU darf bei der ePrivacy-Reform nicht noch mehr Zeit verlieren, warnen NGOs aus ganz Europa. : Nach Datenskandal: Europäische Zivilgesellschaft fordert zügige Verabschiedung der ePrivacy-Verordnung Die ePrivacy-Reform könnte übergriffige Datensammler künftig schärfer regulieren. Doch die Reform hängt, der Widerstand scheint zu groß zu sein. In einem offenen Brief wenden sich nun mehr als 20 Nichtregierungsorganisationen aus der EU an die Regierungen der Mitgliedsstaaten: Sie sollen die Verordnung nicht weiter blockieren.
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: Max Schrems mal 500 Millionen: Wie Menschen mit der Datenschutzgrundverordnung ihre Rechte durchsetzen können
Szene aus einem Erklärfilm: Das Infoportal „Deine Daten. Deine Rechte.“ erklärt in kurzen Videos die neuen EU-Datenschutzrechte. : Max Schrems mal 500 Millionen: Wie Menschen mit der Datenschutzgrundverordnung ihre Rechte durchsetzen können Ab 25. Mai gilt in der EU ein neues Datenschutzrecht, das die ungleichen Machtverhältnisse zwischen Nutzer*innen und Konzernen ausgleichen soll. In einem Gastbeitrag beschreiben Volker Tripp und Julian Jaursch von der Digitalen Gesellschaft, wie das gelingen kann.
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: Facebook und die Datenhändler: Was das Ende der „Partnerkategorien“ wirklich bedeutet
: Facebook und die Datenhändler: Was das Ende der „Partnerkategorien“ wirklich bedeutet Facebook will die Zusammenarbeit mit externen Databrokern überdenken, von denen der Konzern unter anderem Informationen über die Einkäufe seiner Nutzer bezieht. Ein geschicktes Manöver, von dem wir uns nicht täuschen lassen sollten.
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: Ob Nutzer oder nicht: Facebook legt Schattenprofile über alle an
Auch wer nicht auf Facebook ist, hinterlässt häufig einen digitalen Fußabdruck auf der Plattform. : Ob Nutzer oder nicht: Facebook legt Schattenprofile über alle an Der Internetkonzern saugt viele Informationen aus Geräten von Nutzern ab und sammelt Daten auch über Nicht-Nutzer. Deutsche Datenschützer halten diese Praxis bei mangelhaftem Einverständnis der Betroffenen für bedenklich.
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: EU-Datenschutzbeauftragter: ePrivacy-Reform verschärfen und verabschieden
In seiner Stellungnahme empfiehlt der EU-Datenschutzbeauftragte der IT-Industrie eine Korrektur ihres Menschenbildes: Ihr Erfolg fußt nicht auf beliebigen Nutzern, sondern auf Personen mit Grundrechten. : EU-Datenschutzbeauftragter: ePrivacy-Reform verschärfen und verabschieden Brüssels wichtigster Datenschützer Giovanni Butarelli rüffelt die Digitalindustrie für ihr unethisches Micro-Targeting. Er empfiehlt, die ePrivacy-Verordnung zu verschärfen und schnell zu verabschieden. Außerdem sei die Datenschutzgrundverordnung ab Mai konsequent durchzusetzen. Schließlich schlägt er der EU weitere Regulierungsmaßnahmen vor.
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: Facebook: Endlich die bunten Apps rausschmeißen – eine Anleitung
: Facebook: Endlich die bunten Apps rausschmeißen – eine Anleitung Cambridge Analytica hat eine Facebook-Funktion genutzt, um Informationen von über 50 Millionen Nutzern zu sammeln. Das ist nur die Spitze des Eisberges. Wir zeigen euch, wir ihr die Apps ausschaltet, über die auch andere Unternehmen an eure Daten gekommen sein könnten.
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: „Meine Daten gehören mir, aber …“: Netzpolitischer Abend zum Thema Dateneigentum am 3. April
Am 3. April veranstaltet die Digitale Gesellschaft ihren Netzpolitischen Abend in Berlin. Thema: Dateneigentum. : „Meine Daten gehören mir, aber …“: Netzpolitischer Abend zum Thema Dateneigentum am 3. April Die Große Koalition will über die Einführung eines Eigentumsrechts an Daten nachdenken. Eine gute Idee? Eine Sonderausgabe des Netzpolitischen Abends des Vereins Digitale Gesellschaft beleuchtet das Thema aus zivilgesellschaftlicher Perspektive. Anfang April in Berlin.
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: SPD-Politiker Ulrich Kelber soll neuer Bundesdatenschutzbeauftragter werden
Ulrich Kelber : SPD-Politiker Ulrich Kelber soll neuer Bundesdatenschutzbeauftragter werden Der SPD-Politiker Ulrich Kelber soll neuer Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit werden. Er würde die CDU-Politikern Andrea Voßhoff beerben, von der man leider kaum etwas hört.
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: Kurz erklärt: Wie Facebook dich ausspioniert, auch ohne dein Mikro abzuhören
Nein, um sie für Werbezwecke auszuspionieren, muss Facebook nicht die Smartphone-Mikros seiner Nutzerinnen und Nutzer anzapfen, zeigt das Wall Street Journal. : Kurz erklärt: Wie Facebook dich ausspioniert, auch ohne dein Mikro abzuhören In einem dreiminütigen Video räumt das Wall Street Journal mit dem Mythos auf, Facebook zapfe die Smartphone-Mikros seiner Nutzerinnen und Nutzer an, um Werbung zu personalisieren. Das hat der Datenkonzern allerdings gar nicht nötig, da er auch auf anderen Wegen in Erfahrungen bringt, wie wir ticken.
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: Das geht ja gut los: Digitalministerin Bär schießt gegen Datenschutz und ePrivacy
Die neue Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär, bei der Tagung "Arbeitswelt, Selbstbestimmung und Demokratie im digitalen Zeitalter" : Das geht ja gut los: Digitalministerin Bär schießt gegen Datenschutz und ePrivacy Die neue Chefdigitalisiererin der Bundesregierung will „endlich Tempo“ machen und Deutschland zur Digitalindustrienation umbauen. Noch vor Amtsantritt beschwert sich CSU-Politikerin Bär allerdings über „Datenschutz aus dem 18. Jahrhundert“ und positioniert sich gegen eine Stärkung der Nutzerrechte. Das verheißt nichts Gutes.
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: Palantir erhielt jahrelang Zugang zu Polizei-Datenbanken in New Orleans
New Orleans bei Nacht : Palantir erhielt jahrelang Zugang zu Polizei-Datenbanken in New Orleans Der umstrittene IT-Konzern soll die Behördendaten genutzt haben, um sein System zur Vorhersage von Straftaten zu testen. Im Stadtrat der US-Metropole will niemand von dem Deal gewusst haben.
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: Endlich auch offline verfügbar: Gläserne Kunden
"Monitor Shopping and Street Activity" - so wirbt eine Firma für ihre Offline-Tracking-Produkte. Auf heise.de gibt es einen Hintergrund zu dem Thema zu lesen. : Endlich auch offline verfügbar: Gläserne Kunden Was online leider Alltag ist, wird derzeit auch offline Realität: In Geschäften, Flughäfen und Innenstädten überwachen mehr und mehr Unternehmen das Bewegungs- und Einkaufsverhalten ihrer Kunden. Ein Artikel der Deutschen Presseagentur gewährt einen Überblick.
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: Landgericht Berlin erklärt Facebooks Klarnamenzwang für rechtswidrig
Unter Pseudonym veröffentlicht: "Alice im Wunderland" von Charles Dodgson aka Lewis Carroll. : Landgericht Berlin erklärt Facebooks Klarnamenzwang für rechtswidrig Erneute juristische Schlappe für Facebook: Voreinstellungen wie die standardmäßige Aktivierung der Ortsübermittlung im Messenger verstoßen gegen deutsches Recht. Auch der vom Unternehmen betriebene Klarnamenzwang ist laut einem Gerichtsurteil rechtswidrig. Eine Grundsatzentscheidung im Dauerstreit um das Recht auf pseudonyme Kommunikation vermied das Landgericht Berlin jedoch.
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: #34c3: Warum die Ausweitung der polizeilichen DNA-Analyse auf äußere Merkmale problematisch ist
Bisher darf die Polizei in Deutschland DNA-Spuren nur in engem Umfang untersuchen, ein Gesetzesvorhaben will das nun ausweiten. : #34c3: Warum die Ausweitung der polizeilichen DNA-Analyse auf äußere Merkmale problematisch ist Die erweiterte DNA-Analyse hat es in den Koalitionsvertrag geschafft. Dabei bedient das Vorhaben rassistische Ressentiments, warnt Anna Müllner. In ihrem Vortrag beim 34. Chaos Communication Congress erklärt die Biologin die Grenzen und Probleme der erweiterten DNA-Analyse.
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: Koalitionsvertrag deutet Datenschutz zur „Dateninnovation“ um und drängt auf EU-Leistungsschutzrecht
Das Sprichwort sagt: Alle mögen Wurst, aber keiner will wissen, wie sie gemacht wird. Ähnliches gilt für Koalitionsverträge : Koalitionsvertrag deutet Datenschutz zur „Dateninnovation“ um und drängt auf EU-Leistungsschutzrecht Die neue Bundesregierung will die ab Mai geltenden Datenschutzregeln der EU „innovationsfreundlich“ umsetzen und sägt offenbar an der ePrivacy-Reform. Im Urheberrecht stellen sich die Verhandler gegen Upload-Filter, aber beharren auf Verlegerinteressen. Vorhaben zu eGovernment und Open Data sind indes vage formuliert. Die Große Koalition bleibt in ihrer politischen Komfortzone.
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: Arbeiter, Mittelklasse, Oberschicht: Wie Facebook seine Nutzer einteilen will
Karl Marx gefällt das (nicht): Facebook hat eine Methode patentieren lassen, um Menschen auf Basis ihrer Daten in gesellschaftliche Klassen einzusortieren. : Arbeiter, Mittelklasse, Oberschicht: Wie Facebook seine Nutzer einteilen will Um ihre Aufmerksamkeit erfolgreicher vermarkten zu können, sortiert Facebook seine Nutzer in unterschiedliche Gruppen. Ein öffentlich gewordenes Patent zeigt nun, wie das Unternehmen Menschen auch in gesellschaftliche Klassen einsortieren kann. Grundlage sind unter anderem Informationen darüber, wer wie viele smarte Geräte und wer wo Wohneigentum besitzt.
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: Karaoke im Landtag: Wie ein AfD-Politiker einen Artikel von uns als seine eigene Rede verkaufte
: Karaoke im Landtag: Wie ein AfD-Politiker einen Artikel von uns als seine eigene Rede verkaufte Von der AfD kommen selten vernünftige Töne zum Datenschutz. Letzte Woche überraschte einer ihrer Landtagsabgeordneten mit einer detailreichen Rede zum Thema. Der Grund: Er las im Wesentlichen einen Text von uns vor. Leider hat er den Inhalt nicht verstanden.
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: Crowdfunding erfolgreich: Neue Datenschutz-NGO von Max Schrems kann durchstarten
Der Wiener Datenschutzaktivist Max Schrems. : Crowdfunding erfolgreich: Neue Datenschutz-NGO von Max Schrems kann durchstarten Der österreichische Jurist und Datenschützer sammelte in zwei Monaten mehr als 300.000 Euro. Seine Organisation wird sich für die ordentliche Umsetzung der neuen EU-Datenschutzregeln einsetzen.
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: Berliner CDU-Fraktion nutzte Fahndungsfoto illegal für Überwachungswerbung
Als "Werbeanzeige" für das Volksbegehren nutzte die CDU-Fraktion ein Fahndungsfoto. (Verpixelung: netzpolitik.org) : Berliner CDU-Fraktion nutzte Fahndungsfoto illegal für Überwachungswerbung Wer am lautesten nach Sicherheit und Überwachung ruft, nimmt es manchmal mit den Gesetzen selbst nicht so genau. So die Berliner CDU-Fraktion: Sie hat Gesetze übertreten, um für mehr Videoüberwachung zu werben.
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: Kollateralschaden der Überwachungsgesetze: Der Informantenschutz
: Kollateralschaden der Überwachungsgesetze: Der Informantenschutz Pressefreiheit und Informantenschutz werden in der digitalen Welt ausgehebelt. Der Journalist darf vor Gericht seine Quelle verschweigen, aber seine Gespräche mit dem Informanten darf der Staatsanwalt abhören lassen. Es ist Zeit, die Pressefreiheit im Netz zu stärken, fordert Michael Rediske von Reporter ohne Grenzen.