Kategorie: Datenschutz

  • : Mehrheit befürwortet stärkere Videoüberwachung an Bahnhöfen
    Mehrheit befürwortet stärkere Videoüberwachung an Bahnhöfen

    Erschreckend, wie gut die mediale Gehirnwäsche der Sicherheits-Lobby funktioniert: Mehrheit befürwortet stärkere Videoüberwachung gegen Terror. 69 Prozent glauben nach einer Allensbach-Umfrage, dass mehr Videoüberwachung an Bahnhöfen die Sicherheit vor Terroranschlägen erhöhe. Dummes Deutschland. Beim Thema bewaffnetes Sicherheitspersonal (Train-Marshalls) gibt es zum Glück noch eine äusserst knappe Mehrheit dagegen.

    , 17. Oktober 2006 7
  • : WLAN surfen ist in Wolfsburg gefährlich
    WLAN surfen ist in Wolfsburg gefährlich

    In Wolfsburg wurde das Notebook eines 22 jährigen jungen Mannes von der Polizei festgenommen, weil es sich dadurch verdächtigt machte, dass es in einem Park im Internet surfte. Die Polizeit ermittelt jetzt wegen dem „Ausspähen von Daten“, freilich ohne einen Geschädigten zu haben. Nach letzterem wird jetzt gefahndet.

    , 17. Oktober 2006 6
  • : EU-Überwachungsforschung
    EU-Überwachungsforschung

    Die EU hat gerade beschlossen, 15 Mio € für Forschungsprojekte auszugeben, die unserer Sicherheit dienen sollen. Einen kurzen Überblick gibt es bei Datenspeicherung und Guymon, hier ist die englische EU-Pressemitteilung, ich habe das ganze auf englisch etwas genauer hier kommentiert. Es riecht jedenfalls ziemlich nach einem europäischen Total Information Awareness.

    , 17. Oktober 2006
  • : Wie die EU das Internet kontrollieren will – irgendwie
    Wie die EU das Internet kontrollieren will – irgendwie

    Bei einem Treffen der EU-Innenminister im August wurden Pläne verkündet, stärker im Internet gegen Terroristen vorgehen zu wollen. Das britische Spyblog hat daraufhin 17 Fragen an den EU-Justizkommissar Franco Frattini geschrieben und um Antwort gebeten. Diese sind mittlerweile von Jonathan Faull, seines Zeichen „EU Commission Director General for Justice, Freedom and Security“ beantwortet und vom Spyblog veröffentlicht worden.

    , 16. Oktober 2006 3
  • : EU: RFID-Tags sind nicht beliebt
    EU: RFID-Tags sind nicht beliebt

    Die BBC berichtet über eine Studie der EU-Kommission, wonach RFID-Tags bei europäischen Bürgern in der derzeitigen Form nicht gerade beliebt sind: Radio tags spark privacy worries.
    A perceived threat to privacy posed by radio tags has emerged as the main fear in an EU study of the technology. Unveiling the study, EU commissioner Viviane Reding said citizens needed re-assuring that radio tags would not lead to large-scale surveillance.

    , 16. Oktober 2006
  • : Das Internet den Feinden der Gesellschaft überlassen?
    Das Internet den Feinden der Gesellschaft überlassen?

    Der ehemalige BND-Präsident und jetzige Staatssekretär im Bundesinnenministerium August Hanning wird nicht müde, die Bedrohung durch das Internet anzuprangern: Innen-Staatssekretär: Internet wichtiges Mittel für Islamisten.
    Die Aktivitäten von Terroristen im Netz müssten schärfer beobachtet werden. „Wir müssen mehr als bisher und am besten rund um die Uhr mitlesen, was in den islamistischen Foren passiert, Hinweise auf Richtungen analysieren und mögliche Verbreiter von Propaganda in Deutschland dingfest machen“, sagte Hanning, der im Innenministerium für den Sicherheitsbereich zuständig ist.

    , 16. Oktober 2006 3
  • : Vorratsdatenspeicherung gegen Filesharing nutzen
    Vorratsdatenspeicherung gegen Filesharing nutzen

    Wenn man die Vorratsdatenspeicherung schonmal hat, kann man sie auch gleich zweitverwerten. Beispielsweise um den Untergang des Abendlandes zu verhindern, wie sich Günther Krings von der CDU-Fraktion wohl denkt: Union will stärker gegen Urheberrechtsverstöße im Internet vorgehen.
    Die CDU/CSU setzt sich dafür ein, dass künftig Internet-Verbindungsdaten, die für den vermeintlichen „Kampf gegen den internationalen Terrorismus“ gespeichert werden, auch für Ermittlungen gegen Urheberrechtsverstöße genutzt werden können.

    , 16. Oktober 2006 7
  • : Schweiz: SWIFT Affäre – CH Datenschutzrecht verletzt
    Schweiz: SWIFT Affäre – CH Datenschutzrecht verletzt

    Der Eidgenössische Datenschutzbeauftragter veröffentlichte heute eine Stellungsnahme zur SWIFT-Affäre.
    Seine Schlussfolgerungen sind, dass das Schweizerische Datenschutzrecht verletzt wurde, ein Abkommen mit den USA auch die europäischen Datenschutznormen respektieren muss und die Schweizer Banken die Bemühungen zur Einhaltung des Datenschutzes nach Kräften unterstützen sollen.

    , 13. Oktober 2006
  • : Betriebsräten Datenspuren erklären
    Betriebsräten Datenspuren erklären

    Ich bin jetzt gleich mal auf dem Weg nach Bremen, wo ich als Referent auf einem verdi-Kongress zum Thema „Mitbestimmung“ eingeladen bin. In einer Session mit dem Titel „Mitbestimmung bei e‑government“ werde ich sowohl über Datenspuren und Privacy Enhancing Tools als auch über Social Software zur Kollaboration und Vernbetzung sprechen.

    , 13. Oktober 2006 3
  • : Die brandenburger CDU-Schlammschlacht geht weiter
    Die brandenburger CDU-Schlammschlacht geht weiter

    Die brandenburger CDU-Schlammschlacht geht weiter. Heise zitiert ausführlich Wortlautauszüge aus einem der dpa vorliegenden Papier der Untersuchungskommission: Bericht zur Brandenburger E‑Mail-Affäre bescheinigt „gravierende Mängel“.
    Seinerzeit hatte die Untersuchungskommission unter Vorsitz von Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns einen Zwischenbericht vorgelegt.

    , 12. Oktober 2006
  • : EU-Parlament kritisiert Flugdaten-Abkommen
    EU-Parlament kritisiert Flugdaten-Abkommen

    Die Futurezone berichtet über eine Sitzung des EU-Parlaments zur Flugdaten-Affäre: Flugdaten-Prügel für den EU-Kommissar.
    Mit ganz wenigen Ausnahmen kritisierten Abgeordnete aus allen im EU-Parlament vertretenen Fraktionen das Abkommen, und das zum Teil vernichtend. Die Argumentation der Kommission, die persönlichen Daten europäischer Flugpassagiere seien geschützt, sei „haarsträubend absurd“ bzw.

    , 12. Oktober 2006 1
  • : The Persistence of Surveillance: The Panoptic Potential of Locative Media
    The Persistence of Surveillance: The Panoptic Potential of Locative Media

    Interessant: „The Persistence of Surveillance: The Panoptic Potential of Locative Media“ von Andrea Zeffiro (PDF).
    Locative media connects to a longer tradition associated with communication technologies and the arts, notably artistic experimentation with telecommunications media in the 1970s. Yet, what sets locative media apart is its commitment, engagement, and deployment of Western controlled satellite technologies.

    , 11. Oktober 2006
  • : Sicherheitsbehörden nutzen bis zu 197 Dateien
    Sicherheitsbehörden nutzen bis zu 197 Dateien

    Das ist sicherlich noch steigerungsfähig: Deutsche Sicherheitsbehörden greifen auf 197 Dateien zu.
    Das Bundesinnenministerium hat nach einer Anfrage der Linksfraktion eine Aufstellung über zentrale Dateien angefertigt, auf die Sicherheitsbehörden heute schon zugreifen können. Nach der Aufstellung gibt es insgesamt 197 Dateien (Datenbanken) mit 60 Millionen Datensätzen, auf die Polizei, Bundespolizei, Bundeskriminalamt und Zollkriminalamt zugreifen können.

    , 11. Oktober 2006 6
  • : Uwe Schünemann mag das Grundgesetz nicht
    Uwe Schünemann mag das Grundgesetz nicht

    Uwe Schünemann ist Innenminister in Niedersachsen und versucht sich im Netzeitungs-Interview als ganz scharfer Hund zu präsentieren. Inklusive Kritik am Bundesverfassungsgericht (damit dem Grundgesetz) und die ganze „Das Internet ist böse und muss kontrolliert werden“-Palette: «Richter erschweren Terrorbekämpfung».

    , 11. Oktober 2006 12
  • : Friedrich Merz und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung
    Friedrich Merz und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung

    Die Welt berichtet über Friedrich Merz und die Klage gegen einen umstrittenen Paragraphen in der Neuregelung des Abgeordnetengesetzes. Er und sieben andere Abgeordnete berufen sich hier u.a. auf das Recht auf informationelle Selbstbestimmung: Merz und seine 18 Nebentätigkeiten.
    Gemeinsam mit acht weiteren Abgeordneten klagt Finanzfachmann Merz heute vor dem Bundesverfassungsgericht gegen diese neu auferlegten Pflichten.

    , 10. Oktober 2006 3
  • : Die Heise-Glaskugel
    Die Heise-Glaskugel

    Der Heise-Justiziar Jörg Heidrich blickt im aktuellen IX-Editorial in eine Glaskugel und sieht sich im Jahre 2011: Notizen eines Justiziars.
    Angefangen hat alles vor rund zehn Jahren. In einem schleichenden Prozess wurden seither Schritt für Schritt die Bürgerrechte und die Informationsfreiheit beschränkt und die Kontrolle durch staatliche und private Stellen ausgebaut.

    , 10. Oktober 2006
  • : Wahlcomputer und Sicherheitsüberprüfungen
    Wahlcomputer und Sicherheitsüberprüfungen

    Mal wieder Wahlcomputer. Für Focus.de hat Torsten Kleinz mit dem zuständigen Referatsleiter der Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) telefoniert: Sicherheitslücken auch in Deutschland.
    Im Gespräch mit FOCUS Online wird der zuständige Fachbereichsleiter deutlicher: „Die Veröffentlichung von letzter Woche schafft neue Fakten“, erklärt Dieter Richter.

    , 10. Oktober 2006 1
  • : BKA testet biometrische Videoüberachung in Mainz
    BKA testet biometrische Videoüberachung in Mainz

    SWR: 200 Probanden testen Video-Überwachungssystem
    Dabei werden sie von drei verschiedenen Kamerasystemen gefilmt. Nach BKA-Angaben werden die aufgenommenen Bilder mit einer internen Fotodatei verglichen, in der alle 200 Probanden gespeichert sind. Dabei handelt es sich um 150 Mainzer Bürger und 50 Mitarbeiter von Behörden, die freiwillig an dem Test teilnehmen.

    , 10. Oktober 2006 1
  • : Google kauft Youtube
    Google kauft Youtube

    Tagesschau.de hat den Kaiserslauterner Informatik-Professor Hendrick Speck zur Youtube-Übernahme durch Google befragt: Erst „kriminell“, dann „legitim“.
    tagesschau.de: Aus einer amerikanischen Website mit teils illegalen Inhalten wird nach nur eineinhalb Jahren ein Objekt, das für 1,65 Milliarden Dollar den Besitzer wechselt.

    , 10. Oktober 2006 3
  • : BMJ: Keine Probleme bei „Hacker-Tool“-Paragraphen
    BMJ: Keine Probleme bei „Hacker-Tool“-Paragraphen

    Das Bundesjustizministerium hat in einer Stellungnahme auf die Kritik am sogenannten „Anti-Hacker Tools“ Paragraphen im „Regierungsentwurf zur Änderung des Strafrechts in Zusammenhang mit Computersystemen“ reagiert:Justizministerium sieht keinen Änderungsbedarf bei „Hacker-Tool“-Paragraphen. Es sei ja alles nicht so gemeint:
    Diese Bedenken kann das Justizministerium offenbar nicht nachvollziehen.

    , 9. Oktober 2006 2