Datenschutz
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: Indien: Mit Fingerabdrücken gegen Raubmorde?
: Indien: Mit Fingerabdrücken gegen Raubmorde? In Indien startet jetzt ein Pilotprojekt biometrischer Identifizierung im öffentlichen Bankenwesen, wie Silicon.de berichtet: Pilotprojekt für Geldautomaten mit Fingerscan in Indien.
Die Erklärung, dass man mit der Biometrie-Technologie mehr Sicherheit gegenüber Raubmord, Erpressung und Korrpution schaffen wollte, klingt wahlweise ziemlich naiv, blauäugig oder sehr PR-lastig:
Das System mit Magnetkarten und Pins sei unsicher geworden, heißt es. -
: 27 Verbände gegen die Vorratsdatenspeicherung
: 27 Verbände gegen die Vorratsdatenspeicherung Der Protest gegen die geplante Vorratsdatenspeicherung wird immer grösser. Mittlerweile unterstützen 27 Verbände und Organisationen die gemeinsame Erklärung des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung:
Ablehnung der Koalitionspläne zur Vorratsspeicherung von Telekommunikationsdaten
27 Verbände lehnen in einer heute veröffentlichten Gemeinsamen Erklärung einen Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries ab, dem zufolge künftig Daten über jede Nutzung von Telefon, Handy, E‑Mail und Internet auf Vorrat gesammelt werden sollen (sog. -
: Bundesregierung: Hacker sind so gefährlich wie Bombenleger?
: Bundesregierung: Hacker sind so gefährlich wie Bombenleger? de.internet.com verwertet eine Pressemitteilung vom Focus: Schavan verteidigt Überwachungsforschungsprogramm. Wie so oft, erfolgt die Argumentation, dass mehr Überwachungstechnologien unsere Freiheit erhalten.
Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) hat ein neues Programm der Bundesregierung zur Förderung der Entwicklung von Sicherheits- und Überwachungstechnik als Beitrag dazu verteidigt, „die Freiheit der Bürger durch Forschung zu sichern“. -
: Code of conduct
: Code of conduct ars technica schreibt über die Debatten zwischen westlichen Technologie-Firmen und Nichtregierungsorganisationen, einen „Code of conduct“ zu schaffen. Das ist quasi eine Selbstverpflichtungserklärung, um Menschenrechte zu achten und ethisch in repressiven Staaten zu handeln: Tech companies, NGOs working on code of conduct.
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: Europäischer Datenschutztag
: Europäischer Datenschutztag Das Virtuelle Datenschutzbüro informiert über den ersten „Europäischen Datenschutztag“.
Auf die Initiative des Europarats hin wird europaweit im Jahr 2007 erstmalig der Europäische Datenschutztag ausgerichtet werden. Der Europarat will über den Europäischen Datenschutztag das Bewusstsein für den Datenschutz bei den Bürgerinnen und Bürgern in Europa erhöhen. -
: Welche Provider speichern unnötig die Verbindungsdaten?
: Welche Provider speichern unnötig die Verbindungsdaten? Telepolis hat mal nachgefragt, wie die Flatrate-Anbieter das Darmstädter Urteil (Holger Voss vs. T‑Online) zum Datenschutz umgesetzt haben: Wer die Verbindungsdaten speichert.
Folgende Provider haben eine Speicherung verneint:
1&1, Avego, BetaPower, DSL-over-AIR, HeLiNET, Kabel BW, komro, Lycos, MAXXonair, Media‑N, mvox, Ost Tel Com, PowerKom, Strato, Teleos, Versatel
Einige Provider wie HanseNet speichern wenige Tage. -
: Union kommentiert Telemediengesetz
: Union kommentiert Telemediengesetz Es ist ja immer wieder lustig, wenn Unions-Abgeordnete netzpolitisch-relevante Gesetzesgebungen kommentieren. Zum Telemediengesetz hat sich jetzt die Verbraucherschutzbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Julia Klöckner MdB, zu Wort gemeldet. Von Datenschutz ist in der Pressemeldung nichts zu lesen.
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: TMG: Spambekämpfung auf regionaler Ebene
: TMG: Spambekämpfung auf regionaler Ebene Bei tagesschau.de gibt es einen Artikel zum Telemediengesetz, indem ich auch zitiert werden. Die Überschrift gefällt mir: „Wenn der Landrat Spams verfolgt“.
Neue Pflichten für Webseiten-Betreiber, ein neuer Anlauf im Kampf gegen Spams und mehr Rechte für Geheimdienste – heute berät der Bundestag über das Telemediengesetz, das wichtigste deutsche Internet-Gesetz. -
: Korea plant Realnamen-System für Internetnutzung
: Korea plant Realnamen-System für Internetnutzung Südkorea plante schon 2005 Vorschriften, nach denen sich User online mit Realnamen ausweisen müssen. Die Argumente waren die üblichen, die man hierzulande hört, genau wie die Kritik. Alternativ sollten die Netiquette gestärkt und die gemeinen User erzogen werden, wenn die Technik unzulänglich funktioniert und Mißbrauch möglich bleibt.
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: Morgen: Bundestag stimmt über Telemediengesetz ab
: Morgen: Bundestag stimmt über Telemediengesetz ab Morgen soll im Bundestag das umstrittene Telemediengesetz verabschiedet werden. Die Bundesregierung legt bei der so genannten „Internet-Gesetzgebung“ einen rasanten Zeitplan vor, den man ja gewöhnt ist. Für Debatten und Verbesserungen bleibt da keine Zeit. Argumentiert wird mit der Umsetzung des Rundfunkstaatsvertrages zum 1.
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: DRM und der Schutz von Geschäftsmodellen
: DRM und der Schutz von Geschäftsmodellen Ein lesenswerter Kommentar zu DRM findet sich bei Ars Technica: Privately, Hollywood admits DRM isn’t about piracy. Die Kurzzusammenfassung ist, dass es bei DRM nicht um den Schutz vor „Piraterie“ geht. Das ist nur die Werbeverpackung. Eigentlich geht es um den Schutz von alten Geschäftsmodellen in einer geänderten Medienrealität.
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: AP-Bericht über TOR
: AP-Bericht über TOR Die Nachrichtenagentur AP hat einen Beitrag zur Anonymisierungssoftware TOR, der jetzt vom Manager-Magazin verwendet wurde: Internet im Zwiebellook.
Jeder Internetnutzer hinterlässt seine Spuren im Web – ob er will oder nicht. Das internationale Projekt „The Onion Router“ ermöglicht nun auch anonymes Surfen. -
: 1.000 Protestbriefe gegen Vorratsspeicherung von Telekommunikationsdaten
: 1.000 Protestbriefe gegen Vorratsspeicherung von Telekommunikationsdaten Einen wachsenden Widerstand gegen die geplante Vorratsdatenspeicherung (verdachtsunabhängige Speicherung von Telekommunikationsdaten zur verbesserten Strafverfolgung) vermeldet der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. Er zieht damit eine positive Zwischenbilanz seiner Aktion „Offene Briefe gegen die Vorratsdatenspeicherung“.
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: Vorratsdatenspeicherung im Überblick
: Vorratsdatenspeicherung im Überblick Eine schöne Übersicht über das Thema mit den Möglichkeiten zur Gegenwehr gibt es seit gestern bei Indymedia. Ein wirklich gelungener, nüchterner Text mit allen wichtigen Fakten, sehr zu empfehlen für „Einsteiger“.
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: ZEIT-Dossier: Überwachung in UK
: ZEIT-Dossier: Überwachung in UK Die ZEIT hat ein grosses Dossier zum Thema „Big Brother ist wirklich ein Brite“. Dies gibt es jetzt auch online zum lesen. Die Printausgabe lohnt sich aber auch.
Das Mutterland der Demokratie verwandelt sich in den rabiatesten Überwachungsstaat der westlichen Welt. Die Regierung Blair ist stolz darauf. -
: NSA, Vista und Sicherheit im Deutschlandradio
: NSA, Vista und Sicherheit im Deutschlandradio Das Deutschlandradio hat ein Interview mit Johan Bitzer vom ULD Schleswig Holstein zum Thema „Wie sicher ist das neue Betriebssystem von MIcrosoft Windows Vista?“. Dort geht es um Sicherheit und Unsicherheit in der Informationstechnologie im Allgemeinen, Verbraucher- und Datenschutz und was Geheimdienste und Sicherheitsbehörden wie die NSA mit proprietären Systemen anstellen könnten.
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: Der Spion, der als IT-Consultant kam
: Der Spion, der als IT-Consultant kam Erich Moechl schreibt mal wieder ausführlich auf der Futurezone über SWIFT: Der Spion, der als IT-Consultant kam. In diesem Fall geht es um den neuen US-Geheimdienstkoordinator Mike McConnell, der zehn Jahre lang in der Geschäftsführung der US-Beraterfirma Booz Allen Hamilton sass. Davor war er Admiral in der NSA.
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: Rasterfahndung bei Kreditkartenunternehmen
: Rasterfahndung bei Kreditkartenunternehmen Auf der Jagd nach Konsumenten von Kinderpornographie haben Staatsanwaltschaft und Beamte des Landeskriminalamtes Sachsen-Anhalt zu einer laut Spiegel-Online „bisher beispiellosen Maßnahme“ gegriffen: Die erste richtige Rasterfahndung deutscher Kreditkartenkunden.
Offenbar ließen sie den Zahlungsverkehr aller deutschen Kreditkartenbesitzer daraufhin überprüfen, ob eine bestimmte Summe in einem festgelegten Zeitraum auf ein verdächtiges Konto im Ausland überwiesen worden ist. -
: Myspace: (Some of) the kids are alright?
: Myspace: (Some of) the kids are alright? Justin Patchin von der the University of Wisconsin-Eau Claire und Sameer Hinduja von der Florida Atlantic University haben mal genauer untersucht, wie viel die MySpace-User wirklich über sich preisgeben. Leider ist unklar, wer die Studie finanziert hat und was genau drin steht. Ausser der Pressemitteilung, einem Audio-Interview und ein paar Medienberichten habe ich nichts finden können.
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: Vollüberwachung für ProblemPolitiker
: Vollüberwachung für ProblemPolitiker Das wurde auf dem 23C3 vorgeschlagen:
Politiker sollen Vorbild für den Bürger sein. Wenn sie dann also meinen, der Bürger habe de facto kein Recht auf private digitale Lebensgestaltung (siehe Vorratsdatenspeicherung), steht es dem Bürger wohl eindeutig zu, den Spiess umzudrehen. Es ist eindeutig im öffentlichen Interesse, volltransparente Politiker zu haben.