Datenschutz
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: Ungelöste Probleme: Wenn Daten in der Cloud verschwinden
: Ungelöste Probleme: Wenn Daten in der Cloud verschwinden Christiane Schulzki-Haddouti hat im Kulturkampf-Blog auf zeit.de über die Probleme mit der Regulierung von Cloud-Computing gebloggt: „Wenn Daten in der Cloud verschwinden“.
Am Beispiel von Google und seinen international verteilten Rechenzentren beschreibt sie Fragestellungen, die nicht so einfach zu beantworten sind:
Fraglich ist zudem, ob europäische Nutzer den ihnen auf dem Papier gewährten Datenschutz mit allen Konsequenzen einfordern könnten. -
: CCC: Demogrundregeln für Nerds
: CCC: Demogrundregeln für Nerds Der Chaos Computer Club ruft jetzt auch zur Teilnahme an der „Freiheit statt Angst“-Demonstration am 11. September 2010 in Berlin auf und hat dazu auch ein PDF mit „Demogrundregeln für Nerds“ veröffentlicht.
Und als ob die man pages nicht schon jetzt verwirrend genug würden, gibt es neben Waffen noch eine weitere mögliche Problemquelle: das Vermummungsverbot, der eingebaute Wall-Hack der Polizei. -
: NPP098: Wochenschau der Kalenderwoche 33, 2010
: NPP098: Wochenschau der Kalenderwoche 33, 2010 Der Netzpolitik-Podcast Folge 097 ist die netzpolitische Wochenschau für die Kalenderwoche 33. Wir kommentieren und erklären die Highlights der vergangenen Woche und geben etwas Einblicke in die Hintergründe der Geschichten. Der Podcast ist als MP3 und OGG online und das sind die Themen:
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: Umfrage zeigt gesellschaftliche Akzeptanz für Open-Data
: Umfrage zeigt gesellschaftliche Akzeptanz für Open-Data Bei Zeit-Online findet sich ein Artikel über die Ergebnisse einer interessanten Umfrage der Gesellschaft für Sozialforschung forsa im Auftrag des SAS Instituts zu Open-Data, worauf ich sonst nirgendswo Hinweise finde: Gebt uns unsere Daten wieder. forsa hat 1018 Bürger über die Vor- und Nachteile von Open Data befragt.
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: SPD-Landesregierung Rheinland-Pfalz weiter auf Überwachungskurs
: SPD-Landesregierung Rheinland-Pfalz weiter auf Überwachungskurs Die SPD-Alleinregierung in Rheinland-Pfalz hat heute zum zweiten Male im Landeskabinett die Novelle des Polizei- und Ordnungsbehördengesetzes beschlossen, das umfangreiche Überwachungsbefugnisse für die Landesbehörden schaffen soll. Bereits im April hatte das in Rheinland-Pfalz „Ministerrat“ genannte Gremium den Weg für Online-Durchsuchung, Quellen-TKÜ und Rasterfahndung geebnet (wir berichteten).
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: Facebook-Places ausschalten (Update)
: Facebook-Places ausschalten (Update) Facebook hat mal wieder einen neuen Service rausgebracht. Und Ihr könnt es schon ahnen: Das bedeutet wieder, dass man die Datenschutzeinstellungen erneut verbessern muss. Denn mit Facebook-Places kann man Allen mitteilen, wo man gerade ist und zusätzlich können Alle den Anderen mitteilen, dass man gerade irgendwo ist.
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: the United Surveillance States of America
: the United Surveillance States of America Glenn Greenwald setzt sich in einem Beitrag für das Cato Unbound Online-Magazin mit dem digitalen Überwachungsstaat am Beispiel der USA auseinander. Beflügelt vom 9/11-Trauma und Bush’s Patriot Act sei es zu einer „Mehr Überwachung ist immer besser“-Einstellung gekommen, die auch die Obama-Administration mit dem Totschlag-ArgumentStichwort „Terrorismus“ weiter vorantreibe.
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: Abhören mit Skype
: Abhören mit Skype Seit Jahren hält sich das Gerücht, dass der Staat Skype nicht abhören könnte. Manche Redaktion schwört auch deswegen immer noch darauf, Skype als sichere Kommunikation mit Quellen zu nutzen, weil Telefon zu unsicher sei. Udo Vetter, tätig als Strafverteidiger, hat jetzt was anderes gehört und darüber gebloggt:
Dabei kam auch zur Sprache, dass die Beteiligten nicht nur gerne das Telefon benutzt haben. -
: EFF dokumentiert Behördenaktivitäten in Sozialen Medien
: EFF dokumentiert Behördenaktivitäten in Sozialen Medien Im letzten Jahr hat die EFF ein „Freedom of Information Act“-Verfahren (FOIA) angestrengt, um zu erfahren und offenzulegen, wie Ermittlungsbehörden der US-Regierung Facebook, Twitter und andere Internet-Dienste zur Datengewinnung nutzen.
Bereits im März waren einige Dokumente bei der EFF eingegangen, darunter ein Trainingshandbuch, wie Social Networks und Google Street zur Untersuchung von Steuerzahlern genutzt werden können. -
: Google Street View: Verpixelung leicht gemacht
: Google Street View: Verpixelung leicht gemacht Ich frage mich ja schon seit dem Frühstück, ob ich noch einmal auf das Widerspruchsformular von Google Street View hinweisen soll. Ihr wisst schon, das, mit dem man sein Haus verpixeln lassen kann.
Es ist ja nicht so, dass wir das Thema in den letzten Tagen und Wochen nicht ausführlich diskutiert hätten. -
: Datenschutz-Problem gelöst: Einfach mal den Namen ändern
: Datenschutz-Problem gelöst: Einfach mal den Namen ändern Google-Chef Eric Schmidt ist ja gerade auf Interview- und Vortragsreise in seiner Mission, Anonymität im Netz in Frage zu stellen. Der neueste Lacher ist die Idee, dass Jugendliche einfach mit 18 ihren Namen wechseln können sollten, damit ihre ganzen Jugendsünden im Netz unter ihrem alten Namen nicht mehr mit ihrer Person in Verbindung gebracht werden könne.
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: Heitere Postkarten – ePost und De-Mail für mehr Vertrauen im Netz?
: Heitere Postkarten – ePost und De-Mail für mehr Vertrauen im Netz? Tina Guenther hat sich im Sozlog ausführlich mit De-Mail und dem ePostbrief auseinandergesetzt: Heitere Postkarten – ePost und De-Mail für mehr Vertrauen im Netz? Interessant sind ihre soziologischen Gedanken zu Verläßlichkeit und Vertrauen. Sie kommt zu dem Fazit:
Auf ihrem gegenwärtigen Entwicklungsstand sind ePostbrief und De-Mail eine prima Sache für heitere Postkarten und liebevolle Grußkarten, doch sie stellen keine überzeugende Alternative zu E‑Mail dar. -
: Blackberry und die nationalen Sicherheiten
Rebellengruppe mit Blackberries - Foto von Toufeeq Hussain, Lizenz CC-BY-SA : Blackberry und die nationalen Sicherheiten Schon 2007 fing man in der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) an, sich über Blackberry-Mobiltelefone als nationales Sicherheitsrisiko zu beschweren, weil deren Emails direkt auf ausländische Server übertragen und dort verwaltet werden. Dies habe Konsequenzen für die rechtliche, soziale und nationale Sicherheit, weil einige dieser Dienste missbraucht werden könnten.
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: Das Streetview-Sommerloch
: Das Streetview-Sommerloch Google-Streetview soll dieses Jahr noch in 20 Städten gestartet werden und eigentlich ist alles schon dazu gesagt. Wir halten uns hier auch eher mit Kommentaren zurück, weil das Thema nur Schwarz-Weiß diskutiert wird. Kurzzusammenfasung der beiden Lager, leicht überspitzt: Die einen finden das alles unkritisch super und die anderen dämonisieren den Dienst.
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: Googles Vision-Statement in Auszügen geleakt
: Googles Vision-Statement in Auszügen geleakt Das Wall Street Journal hat Auszüge aus einem geleakten Google-Dokument veröffentlicht.
Das Dokument ist ein Vision Statement, in dem viele Ideen unterschiedlicher Menschen über mehrere Monate zusammen getragen wurden, und Teil eines vollständigeren Business Plans, der gerade entwickelt wird.
Dargestellt werden einige Projekte, die Google für die Zukunft (natürlich) mit starker Berücksichtigung der Privatsphäre, gesetzlicher und gewerblicher Erfolgsrezepte ins Auge fasst. -
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NacktKörperscanner in Hamburg.: NacktKörperscanner in Hamburg.Nacktscanner heißen jetzt nicht mehr Nacktscanner. Sie heißen jetzt Körperscanner, weil sie mit einer Software ausgeliefert werden, die das technisch generierte Nacktbild auf Strichmännchen-Niveau verfremden, Sprengstoff und Waffen automatisch erkennen und dann rot markieren soll, so dass das freundliche Bodenpersonal sie entgegennehmen kann.
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: Die Bevölkerung hat ein Recht darauf zu erfahren,…
: Die Bevölkerung hat ein Recht darauf zu erfahren,… Netzpolitisch-Interessierten ist Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) bekannt für seine Warnung vor dem Internet als größten Tatort der Welt und seinen Forderungen nach 2.000, nein 3.000 Cyber-Cops. Auch geschätzt wird er als Befürworter der im März dieses Jahres als verfassungswidrig abgeurteilten Vorratsdatenspeicherung.
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: Netzpolitik-Interview: Jens Seipenbusch über Einführung von LiquidFeedback
: Netzpolitik-Interview: Jens Seipenbusch über Einführung von LiquidFeedback Die Piratenpartei debattiert immer noch über die Einführung von LiquidFeedback. Da mich nach meinen beiden Artikeln zur Einführung in der evrgangenen Woche zahlreiche Mails und Kommentare erreichten, hab ich einige offene Fragen mal an den Bundesvorsitzenden der Piratenpartei, Jens Seipenbusch, geschickt mit der Bitte um Beantwortung.