Markus Beckedahl

Markus Beckedahl

Foto: Darja Preuss

Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.

  • : Bequemlichkeit kommt oft vor Privatsphäre
    Bequemlichkeit kommt oft vor Privatsphäre

    Das Institut für Technikfolgen-Abschätzung [ITA] der Österreichischen Akademie der Wissenschaften kommt zwiemal bei der Futurezone vor. Einmal geht es um ihr Forschungsprojekt zum Datenschutz: Bequemlichkeit kommt oft vor Privatsphäre.
    Obwohl vielen Nutzern bekannt ist, wie viele persönliche Informationen sie im Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien offen legen, kann von ihnen nicht erwartet werden, dass sie die langfristigen Folgen ermessen können.

    19. Februar 2007 1
  • : Der Plauder-Kauder über Killerspiele und Sauf-Flatrates
    Der Plauder-Kauder über Killerspiele und Sauf-Flatrates

    Einen empfehlenswerten Podcast gibt es vom CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender Volker Kauder. Der „Plauder-Kauder“ (MP3) berichtet diesmal über Killerspiele und Sauf-Flatrates. Wobei das gesprochene Wort noch amüsanter ist als das aufgeschriebene Transcript: „Grüß Gott, hier ist wieder Volker Kauder und ich berichte aus meinem politischen Tagebuch.

    19. Februar 2007 6
  • : EU-Direktive will anonyme Mails verbieten?
    EU-Direktive will anonyme Mails verbieten?

    Die International Herald Tribune berichtete am 14.2. über eine neue EU-Initiative, die anonyme eMails per Direktive verbieten möchte: Proposed legislation called a threat to Internet users’ privacy. Die Richtlinie soll im Bundesjustizministerium vorbereitet werden. Ich hab da gerade mal angerufen, um nachzufragen und warte jetzt auf den Rückruf eines Pressesprechers.

    19. Februar 2007 11
  • : BKA Chef zeigt Technikverständnis bei Online-Durchsuchung
    BKA Chef zeigt Technikverständnis bei Online-Durchsuchung

    BKA-Präsident Zierke war am 15.2. im Nachtmagazin der ARD und agitierte dort für die Online-Durchsuchung. Telepolis liefert ein Best-Of des Interviews: Die Vaporware des BKA. Und das hier müsste der Real-Livestream dazu sein.
    Gabi Bauer fragte präzise nach und wies darauf hin, dass der Online-Überwachte im Unterschied zur Telefonüberwachung etwas tun müsse, nämlich etwas herunterladen.

    19. Februar 2007 14
  • : Was den Staat von einer Räuberbande unterscheidet
    Was den Staat von einer Räuberbande unterscheidet

    Heribert Prantl hat in der SZ wieder einen sehr lesenswerten Kommentar zum Bürgerrechts-Abbau in Deutschland geschrieben. Thema diesmal ist die Debatte um die Online-Durchsuchung, die er mit der älteren Debatte bei der Einführung des Lauschangriffs vergleicht. Grosse Überraschung – Das läuft genauso ab mit denselben Argumenten wie damals: Der Staat zieht seine Bürger aus.

    17. Februar 2007 5
  • : Berichte aus dem Bundesrat
    Berichte aus dem Bundesrat

    Der Bundesrat hat heute wieder verschiedene netzpolitische Themen behandelt. Dabei waren das Telemediengesetz, das Killerspiel-Verbot und der zentrale Abgleich biometrischer Passdaten auf der Tagesordnung.
    Heise: Bundesrat hat keine Bedenken gegen Telemediengesetz
    Der Bundesrat hat in seiner Plenarsitzung am heutigen Freitag keine Einwände gegen die vom Bundestag Mitte Januar verabschiedete Neuordnung des Medienrechts im Rahmen des Elektronischen Geschäftsverkehr-Vereinheitlichungsgesetzes (ElGVG, PDF-Datei) vorgebracht.

    16. Februar 2007 5
  • : Überwachung 2.0 in Baden-Württemberg
    Überwachung 2.0 in Baden-Württemberg

    In Baden-Württemberg versucht das Innenministerium gerade, das eigene Netz an Videokameras etwas zu erweitern. Durch die kollaborative Nutzung von User-Generated-Überwachung. Ein Videoatlas soll private Videokameras für die Polizei sammeln. Falls mal irgendwo etwas passiert, kann man dann schnell nachschauen, was aufgenommen wurde.

    16. Februar 2007 2
  • : Die rechtliche Bewertung von Pornos in Tauschbörsen
    Die rechtliche Bewertung von Pornos in Tauschbörsen

    In der Netzwelt wird über das tauschen von Pornos aufgeklärt: P2P: Wer Pornos tauscht, riskiert Vorstrafe.
    Genau wie bei Musik oder Spielfilmen bringt das Anbieten von Pornofilmen in Tauschbörsen rechtliche Schwierigkeiten mit sich. Pornos sind nämlich ebenso urheberrechtlich geschützt wie etwa DVD-Filme oder Musikstücke aus den Charts.

    16. Februar 2007 5
  • : EU: 85 Millionen Euro für Open Access
    EU: 85 Millionen Euro für Open Access

    EU-Forschungskommissar Janez Potocnik hat laut Futurezone angekündigt, dass die Kommission im Verlauf der kommenden zwei Jahre 85 Millionen Euro für die Infrastruktur so genannter Open Access Journals bereitstellen wird: EU-Kommission unterstützt Open Access. Damit sollen Online-Publikationsprojekte gefördert und Infrastruktur zur Veröffentlichung und Archivierung bereitgestellt werden.

    16. Februar 2007
  • : Democracy Player in den Medien
    Democracy Player in den Medien

    Janko Röttgers hat mit einem der Entwickler des Democracy Players gesprochen: Whats next for Democracy Player?
    All of this is part of a bigger plan to literally democratize television, one video podcast at a time. Reville and his coworkers set up a nonprofit4 structured after the model of the Mozilla foundation to be free from the pressure a startup in this space has to deal with and focus on their long-term strategy.

    16. Februar 2007 1
  • : DRM steht auch bei Filmdownloads in Frage?
    DRM steht auch bei Filmdownloads in Frage?

    ddp/pressetext haben einen aktuellen Artikel zu „Kopierschutz-Debatte erreicht Hollywood – DRM steht auch bei Filmdownloads in Frage“. Allerdings hat der Inhalt wenig mit dem Titel zu tun, wie man z.b. am folgenden Absatz sieht:
    Einige Anzeichen für eine Abkehr von DRM hat es in Hollywood bereits gegeben.

    16. Februar 2007
  • : Online-Durchsuchung bei Urheberrechtsverletzungen?
    Online-Durchsuchung bei Urheberrechtsverletzungen?

    Update: Scheint ein Fehler bei Telepolis zu sein, wie Detlef Borchers hier in den Kommentaren schreibt. Demnach hat Beckstein dort die Online-Durchsuchung nur für schwere Straftaten wie „Auftragsmord, Vorbereitung terroristischer Anschläge, organisierte Kriminalität, internationaler Drogenhandel, Menschenverschleppung und die Verbreitung von Kinderpornographie“ gefordert.

    16. Februar 2007 8
  • : Umfrage zu Online-Demokratie
    Umfrage zu Online-Demokratie

    Ich heiße Yana Breindl und studiere Information und Kommunikation an der Université Libre de Bruxelles (ULB). Ihm Rahmen meiner Abschlussarbeit zum Thema Online-Demokratie suche ich politisch engagierte Personen, die bereit sind, ca. 10 Minuten ihrer Zeit dem Ausfüllen meines Online-Fragebogens zu widmen und damit meine Untersuchung zu erweitern und zu unterstützen.

    15. Februar 2007 2
  • : Warum das BKA die Online-Durchsuchung braucht
    Warum das BKA die Online-Durchsuchung braucht

    BKA-Chef Jörg Ziercke agitiert in der Welt gegen Grundrechte und für die Online-Durchsuchung: Deutsche schätzen Terrorgefahr zu gering ein
    Jörg Ziercke warnt vor einer Unterschätzung der Terrorgefahr in Deutschland. Der BKA-Präsident ist überzeugt: Die Diskussion über Online-Durchsuchungen würde sicher anders geführt, wenn die Kofferbomben in den Regionalzügen im vergangenen Jahr explodiert wären.

    15. Februar 2007 20
  • : Politik 2.0
    Politik 2.0

    Die Netzeitung berichtet über „Clinton und Royal setzen auf Politik 2.0″. Ist aber nicht besonders spannend wegen solcher Passagen:
    Auf der Site www.hillaryclinton.com registrierten sich denn auch mehr als 150.000 Besucher als Unterstützer von Hillary Clinton. Selbstverständlich liefert sie das Pflichtprogramm jeder Web 2.

    15. Februar 2007 4
  • : Wien: Antirassistischer Stadtplan
    Wien: Antirassistischer Stadtplan

    In Wien gibt es das Projekt „Antirassistischer Stadtplan“. Dahinter steckt ein interaktives MashUp mit Google-Maps, wo Orte kollaborativ von Personen eingetragen werden können. Das Konzept der „Rassismus-Paparazzi!“ funktioniert so:
    Auf Aussenwänden von privaten Häusern prangen rassistische Parolen oft monatelang.

    15. Februar 2007 2
  • : Neues zur Online-Durchsuchung
    Neues zur Online-Durchsuchung

    Bei der Netzwelt gibt es ein Interview mit Frank Rosengart vom CCC: Keine Anzeichen für Vereinbarkeit mit Grundgesetz.
    netzwelt: Wie der Name schon sagt, beinhaltet der Terrorismus die Verbreitung von Angst und Schrecken, was durch die Online-Durchsuchungen wiederum verhindert werden soll. Kommt es dem Terror indirekt entgegen, wenn Internet-Nutzer aufgrund staatlicher Sicherheitsvorkehrungen um ihre Privatsphäre bangen?
    Frank Rosengart: Wenn jemand in Deutschland Angst und Schrecken verbreitet, dann sind es Politiker, die Grundwerte unserer Verfassung ignorieren, wie Herr Schäuble oder BKA-Chef Jörg Ziercke, der ständig auf der Suche nach neuen Aufgabengebieten für seine Behörde ist.

    15. Februar 2007 3
  • : TV-Werbung kills the Kino?
    TV-Werbung kills the Kino?

    Scheint zumindest in den USA schon der Fall zu sein, wenn man einem Spiegel-Bericht von der Berlinale liest, wo es um die Zukunft des Kinos geht: Hollywood muss umdenken.
    Ob dem Kino damit wirklich geholfen ist, darf bezweifelt werden. Sicherlich mögen Plattformen wie YouTube und MySpace in Einzelfällen beim Marketing von Kinofilmen behilflich sein.

    15. Februar 2007 2
  • : Wieder Webmontag in Berlin
    Wieder Webmontag in Berlin

    Am kommenden Montag ist wieder der Webmontag in Berlin.

    15. Februar 2007
  • : Finetunes im Interview über DRM
    Finetunes im Interview über DRM

    Technology Review hat ein Interview mit Henning Thieß, einem der Mitgründer von Finetunes: „Es geht auch ohne DRM“.
    TR: Teilweise werden Songs bei Ihnen DRM-frei und bei iTunes mit Schutz verkauft. Wie erklären Sie sich das? Nimmt Apple die Forderung seines Chefs nicht ernst?
    Thieß: Soweit ich das verstehe, und um Herrn Jobs keine Führungsschwäche zu unterstellen, lebt Apple ganz gut davon und damit, sein DRM-System „FairPlay“ keinem anderen Software-Anbieter zu öffnen und seine Gerätefamilie damit sehr wirksam abzuschotten.

    15. Februar 2007 3