DRM steht auch bei Filmdownloads in Frage?

ddp/pressetext haben einen aktuellen Artikel zu „Kopierschutz-Debatte erreicht Hollywood – DRM steht auch bei Filmdownloads in Frage„. Allerdings hat der Inhalt wenig mit dem Titel zu tun, wie man z.b. am folgenden Absatz sieht:

Einige Anzeichen für eine Abkehr von DRM hat es in Hollywood bereits gegeben. Seit vergangenem Jahr können Kunden des Onlineportals CinemaNow eine kostenlose Kopie von einzelnen herunter geladenen Filmen auf DVD brennen. Rival Movielink wiederum erlaubt den Nutzern, jeden Filmdownload einmal auf DVD brennen zu können, die aber nur über Computerlaufwerke abspielbar ist.

Von einer Abkehr kann in diesem Artikel keine Rede sein. Genau diese Features soll ja DRM bieten. Einen Film z.B. nur einmal anzuschauen. Oder sogar einmal brennen zu dürfen. Aber schön, dass man mal einen aktuellen Artikel zur aktuellen Diskussion hat. Auch wenn da nichts drin steht und man eigentlich nur die alten und neuen DRM-Geschäftsmodelle beschreibt. Die dieselben geblieben sind.

Du möchtest mehr kritische Berichterstattung?

Unsere Arbeit bei netzpolitik.org wird fast ausschließlich durch freiwillige Spenden unserer Leserinnen und Leser finanziert. Das ermöglicht uns mit einer Redaktion von derzeit 15 Menschen viele wichtige Themen und Debatten einer digitalen Gesellschaft journalistisch zu bearbeiten. Mit Deiner Unterstützung können wir noch mehr aufklären, viel öfter investigativ recherchieren, mehr Hintergründe liefern - und noch stärker digitale Grundrechte verteidigen!

Unterstütze auch Du unsere Arbeit jetzt mit deiner Spende.

Unterstütze auch Du unsere Arbeit jetzt mit deiner Spende.

0 Ergänzungen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.