Dieser Artikel ist mehr als 19 Jahre alt.

DRM steht auch bei Filmdownloads in Frage?

ddp/pressetext haben einen aktuellen Artikel zu „Kopierschutz-Debatte erreicht Hollywood – DRM steht auch bei Filmdownloads in Frage“. Allerdings hat der Inhalt wenig mit dem Titel zu tun, wie man z.b. am folgenden Absatz sieht: Einige Anzeichen für eine Abkehr von DRM hat es in Hollywood bereits gegeben. Seit vergangenem Jahr können Kunden des Onlineportals CinemaNow…

  • Markus Beckedahl

ddp/pressetext haben einen aktuellen Artikel zu „Kopierschutz-Debatte erreicht Hollywood – DRM steht auch bei Filmdownloads in Frage“. Allerdings hat der Inhalt wenig mit dem Titel zu tun, wie man z.b. am folgenden Absatz sieht:

Einige Anzeichen für eine Abkehr von DRM hat es in Hollywood bereits gegeben. Seit vergangenem Jahr können Kunden des Onlineportals CinemaNow eine kostenlose Kopie von einzelnen herunter geladenen Filmen auf DVD brennen. Rival Movielink wiederum erlaubt den Nutzern, jeden Filmdownload einmal auf DVD brennen zu können, die aber nur über Computerlaufwerke abspielbar ist.

Von einer Abkehr kann in diesem Artikel keine Rede sein. Genau diese Features soll ja DRM bieten. Einen Film z.B. nur einmal anzuschauen. Oder sogar einmal brennen zu dürfen. Aber schön, dass man mal einen aktuellen Artikel zur aktuellen Diskussion hat. Auch wenn da nichts drin steht und man eigentlich nur die alten und neuen DRM-Geschäftsmodelle beschreibt. Die dieselben geblieben sind.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


Veröffentlicht

Kategorie

Schlagwörter