Liebe Leser:innen,
die Wahlergebnisse in Sachsen und Thüringen sind leider keine Überraschung, ein Schock sind sie dennoch. Nach den hoffnungsvollen Riesendemonstrationen gegen die AfD zu Anfang des Jahres ist die Partei in den beiden ostdeutschen Parlamenten so stark wie nie.
Aber: Verzweifeln ist nicht. Wir halten mit unserer journalistischen Arbeit weiter dagegen. Nicht nur gegen Rechtsextreme, sondern auch gegen eine von ihnen diktierte politische Agenda. Gegen technisch hochgerüstete, menschenfeindliche Migrationspolitik und eine autoritäre „Sicherheitspolitik“.
Wir sind froh und dankbar, dass wir das nicht alleine tun. Sondern dass wir gemeinsam mit zahlreichen Menschen und Organisationen für das Gleiche streiten: Für eine offene und demokratische Gesellschaft. Für Solidarität mit von Rassismus betroffenen Gruppen und anderen, die am stärksten unter Rechtsextremen leiden. Für Menschen- und Freiheitsrechte für alle.
Bleibt kämpferisch!
Ingo

Ergänzungen
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Ein Kommentar zu „Nicht aufgeben nach den Wahlen in Sachsen und Thüringen.“
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Es wird nicht reichen, sich kämpferisch darzustellen. Der politische Feind ist schon weiter, und ich meine nicht politischer Gegner.
Zitat: „A key source of fascism’s strength in the 21st century is technological proficiency. The far right utilises cross-border digital networks to a far greater extent than do social democrats or the European left. Its technological infrastructure is currently superior to anything a democratic state might use to counter it.“
https://www.prospectmagazine.co.uk/politics/dissidence-and-protest/riots/67644/new-fascism-riots
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