Dieser Artikel ist mehr als 19 Jahre alt.

Wie wird eigentlich Linux entwickelt?

Wie wird eigentlich Linux entwickelt? Ganz einfach kann man den Entwicklunsprozess Nicht-Entwicklern mittlerweile mit der Wikipedia erklären. Aber in der Realität ist das etwas komplexer. Wie genau dies anschaulich vermittelt werden kann, versucht ein Wiki zu erklären. Nach Meinung von Philippe Bégou ist der Linux-Entwicklungsprozess nur schwer vollständig zu verstehen. Dokumentationen darüber sind im Internet…

  • Markus Beckedahl

Wie wird eigentlich Linux entwickelt? Ganz einfach kann man den Entwicklunsprozess Nicht-Entwicklern mittlerweile mit der Wikipedia erklären. Aber in der Realität ist das etwas komplexer. Wie genau dies anschaulich vermittelt werden kann, versucht ein Wiki zu erklären.

Nach Meinung von Philippe Bégou ist der Linux-Entwicklungsprozess nur schwer vollständig zu verstehen. Dokumentationen darüber sind im Internet verstreut und schwer zu finden. So kam er auf die Idee, ein Wiki anzulegen, in dem die Informationen zusammengetragen werden. Er bezeichnet sich selbst nicht als Kernel-Insider und seine Angaben könnten trotz sorgfältiger Recherche noch Fehler aufweisen.

Bégous Wiki enthält zahlreiche Fakten, die durch eine Reihe von Diagrammen verdeutlicht werden. Der Linux-Entwicklungsprozess hat für ihn einige Gemeinsamkeiten mit der Softwareentwicklung in der Industrie. So wird der Code durch andere Entwickler begutachtet und korrigiert, und es gibt Einrichtungen für die Quellcode-Versionsverwaltung und die Fehlerverwaltung. Ferner weist die Entwicklung von Linux seiner Ansicht nach einige innovative und einzigartige Eigenschaften auf. Die Entwicklung ist offen, die Entwicklungszyklen sind sehr kurz und es ist die Aufgabe der Linux-Distributionen, eine längerfristig stabile Umgebung daraus zu schaffen.

[via]

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


Veröffentlicht

Kategorie

Schlagwörter