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Wo sind die Raubkopierer hin?

http://www.heise.de/newsticker/meldung/68751 Im vergangenen Jahr wurden in Europa 732 Millionen bespielte DVDs und VHS-Kassetten verkauft. Das seien 7 Prozent mehr als im Jahr 2004 und so viel wie noch nie zuvor in einem Jahr, haben die Marktforscher von Screen Digest in 22 europäischen Ländern ermittelt. Benchmark an die Musik- und Filmindustrie: Wie lange es wohl dauert,…

  • Mathias Schindler

http://www.heise.de/newsticker/meldung/68751

Im vergangenen Jahr wurden in Europa 732 Millionen bespielte DVDs und VHS-Kassetten verkauft. Das seien 7 Prozent mehr als im Jahr 2004 und so viel wie noch nie zuvor in einem Jahr, haben die Marktforscher von Screen Digest in 22 europäischen Ländern ermittelt.

Benchmark an die Musik- und Filmindustrie: Wie lange es wohl dauert, das als Sieg einer „konsequenten Verfolgungsstrategie gegen Rechtsbruch und Schändung des Urheberrechtsgedankens“ zu werten?

Wir wissen alle: Es könnten 70% Umsatzplus sein, wenn endlich DRM eingeführt und Privatkopierer ausgeführt würden.

Über die Autor:innen

  • Mathias Schindler

    Seit 2003 Autor bei Wikipedia. Seit 2004 Mitglied bei Wikimedia Deutschland (in den Anfangsjahren Mitglied des Vorstandes) Von 2009 bis 2014 Projektmanager bei Wikimedia Deutschland Seit 2014 Mitarbeiter von Julia Reda, MdEP (Piratenpartei, Fraktion Grüne/EFA)


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2 Kommentare zu „Wo sind die Raubkopierer hin?“


  1. Obwohl man doch sagen müsste, „es könnten 70% Umsatzplus sein, wenn endlich DRM abgeschafft worden wäre“, weil wie wir seit neulich wissen, DRM zwar Geld frisst und Konsumenten behindert, aber praktisch wirklungslos bleibt. Mit dem eingesparten Geld für Entwicklung und Negativkampagnen hätte man die 70% bestimmt schnell beisammen gehabt.
    In einer besseren Welt könnten die Meldung also lauten „Trotz DRM wurden in Europa 732 Millionen bespielte DVDs und VHS-Kassetten verkauft.“. …


  2. Ziemlich Off-Topic, aber immer noch der passenste Beitrag dafür hier: Vorhin lief auf Arte-Kultur (20:00 Uhr) Beitrag zur Musikmesse Midem in Cannes in dem, im Kontext der Reform des französischen Urheberrechts, ausnahmslos Gegner einer Pauschalvergütung aus den Reihen der Major-Labels und der Verwertungsgesellschaft SACEM zu Wort kamen und als Fazit verlautet wurde, dass eine solche Pauschalvergütung am Ende nur dem Konsumenten schade, da dann die Major-Labels pleite gehen und die Kunden nicht mit toller Musik versorgen können. So eine Hofberichterstattung für die Musikindustrie hätte ich von Arte nicht erwartet.

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