Auf den PunktSpyware-Herstellern drohen rechtliche Konsequenzen.

  • Martin Schwarzbeck

Liebe Leser*innen,

Chris Köver und ich recherchieren jetzt schon eine ganze Weile zur Spionage-App mSpy. Was wir uns dabei die ganze Zeit gefragt haben: Warum geht eigentlich niemand juristisch gegen die Hersteller solcher Apps vor? Das nicht-einvernehmliche Ausspionieren von Erwachsenen ist schließlich illegal. MSpy legte in seiner Werbung in der Vergangenheit einen Einsatz bei mutmaßlicher Untreue nahe. Zudem halfen Kundendienst-Mitarbeiter*innen auch Menschen, die offen zugaben, ihre (Ex-)Partner*innen überwachen zu wollen.

Nun gab es in den USA einen Fall, wo sich ein Spyware-Hersteller einer anderen Software schuldig bekannte. Er hatte für den illegalen Einsatz geworben und auch bei diesem geholfen. Da haben wir uns sehr an mSpy erinnert gefühlt – und die alte Frage, warum denn niemand etwas dagegen tut, Franziska Görlitz gestellt. Die arbeitet bei der Gesellschaft für Freiheitsrechte auch zum Thema Spionage-Apps und konnte uns einige interessante Einsichten in die Strafbarkeit bei solchen Apps geben.

Viel Spaß beim Lesen!

Martin

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Über die Autor:innen

  • Martin Schwarzbeck
    Darja Preuss

    Martin ist seit 2024 Redakteur bei netzpolitik.org. Er hat Soziologie studiert, als Journalist für zahlreiche Medien gearbeitet, von ARD bis taz, und war lange Redakteur bei Berliner Stadtmagazinen, wo er oft Digitalthemen aufgegriffen hat. Martin interessiert sich für Machtstrukturen und die Beziehungen zwischen Menschen und Staaten und Menschen und Konzernen. Ein Fokus dabei sind Techniken und Systeme der Überwachung. Für Recherchen zur Spionage-App mSpy hat er gemeinsam mit Chris Köver 2026 den Sonderpreis Print des Datenschutz Medienpreises DAME erhalten.

    Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Mastodon, Signal: yoshi.42042


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