Liebe Leser:innen,
für gewöhnlich ignoriere ich Sommer-Interviews geflissentlich. Sie sind politisch wie journalistisch meist unergiebig.
Gestern war das anders, zumindest im Nachspiel. Während des Interviews gab es nämlich lautstarke Proteste gegen das ARD-Gespräch mit Alice Weidel. Rechtsradikale raunen nun, die ARD selbst hätte die Demonstration lanciert. Die ARD mahnt derweil, die Proteste würden den Rechtsradikalen helfen. Hier liegt einiges ganz schön im Argen – gerade auch was das naive Verständnis eines neutralen Journalismus angeht -, wie meine Kolleg:innen Constanze und Markus in ihrem Kommentar schreiben.
Wohin die blauäugige Behandlung rechtsradikaler Parteigänger:innen führen kann, sieht man aktuell in den USA. Dort helfen Netzaktivist:innen Menschen, die von ICE verfolgt werden. Mehr dazu im Ticker.
Habt eine gute Woche!
Daniel

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