Transparenzbericht

Unsere Einnahmen und Ausgaben im Oktober 2019

Als von Leserinnen und Lesern finanziertes Medium setzen wir uns nicht nur für Transparenz ein. Wir sind auch transparent. Deshalb geben wir euch Einblicke in unsere Einnahmen und Ausgaben im Oktober 2019: Wir haben knapp 6.000 Euro Plus gemacht. Das war auch dringend notwendig, um Rücklagen für einen juristischen Kampf anzulegen.

Hände halten Brillen, in denen sich Wald spiegelt
Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Bud Helisson

Im Oktober haben wir 57.254 Euro eingenommen. Davon entfielen 56.096 auf freiwillige Spenden im Rahmen unserer Lesendenfinanzierung. Einnahmen in Höhe von 1.158 Euro erhielten wir durch den Verkauf von Merch-Artikeln (Wir haben jetzt auch Hoodies) und die Lizenzierung unserer Inhalte für einen kommerziellen Pressespiegel.

15 Personen plus Praktikanten arbeiteten im Oktober bei netzpolitik.org.

Ausgaben von knapp über 50.000 Euro

Die Ausgaben waren im Oktober auch etwas höher als sonst. Der größte Posten entfiel traditionell auf Personalkosten. Mit 40.700 Euro finanzierten wir 15 Stellen, verteilt auf 10,6 Vollzeitstellen mit einem an TVÖD Bund (12.1) angelehnten Einheitsgehalt und zwei Praktikanten, die jeweils mit 450 Euro vergütet werden.

Für unsere beiden Büros in Berlin und Brüssel haben wir inklusive aller Nebenkosten 4.148 Euro ausgegeben. Wir brauchten auch mal einige neue Tische und Notebooks, so dass der Posten für Büro mit 4.728 Euro höher als sonst ist. Es wurde dringend Zeit, die Arbeitsgeräte zu erneuern, was für viele strahlende Gesichter sorgte.

Transparenzbericht
Überdurchschnittlich viele Spenden im Oktober, auch zur Unterstützung in Rechtsstreit.

Für Fremdleistungen wie Buchhaltung und Steuerberatung haben wir 652 Euro ausgegeben, für Server und IT-Infrastruktur 478 Euro, (Bank-)Gebühren kosteten 449 Euro und Reistekosten 165 Euro.

Damit haben wir trotz etwas höherer Ausgaben im Oktober 5.934 Euro plus gemacht und können damit unsere Rücklagen etwas steigern.

Sonderfall im Oktober: Wir wurden juristisch angegriffen

Wir dürfen nicht mehr darüber sprechen.

Im Oktober hatten wir erst mal mit einer Abmahnung von einem Unternehmen aus der Überwachungsindustrie wegen unserer kritischen Berichterstattung zu kämpfen. Diese führte dann zu einer einstweiligen Verfügung, die einem Maulkorb gleichkommt. Wir können hier aus rechtlichen Gründen leider keine Details nennen. Aber wir werden uns gegen diesen Maulkorb wehren und dafür auch den Rechtsweg, notfalls über mehrere Instanzen, gehen.

Im Oktober haben wir Euch darüber informiert, was sich auch in den Spenden bemerkbar macht. Wir planen 50.000 Euro als mögliche Rücklage für den Rechtsstreit über mehrere Instanzen ein. Falls wir dieses Geld nicht für Anwälte und Gerichtsverfahren ausgeben müssen, werden wir es selbstverständlich in unsere Arbeit investieren und der Überwachungsindustrie noch besser auf die Finger schauen.

Ende Oktober fehlten noch 176.370 Euro bis zum Spendenziel

Wir haben 2019 ursprünglich mit 550.000 Euro und einem durchschnittlichen monatlichen Spendenziel von rund 46.000 Euro kalkuliert. Aufgrund der juristischen Bedrohung müssen wir das Spendenziel ab Oktober auf 600.000 Euro anheben, um eine Rücklage zu bilden. In den ersten zehn Monaten haben wir mit 423.630 Euro bereits mehr als zwei Drittel unseres Spendenziels geschafft.

Ende Oktober fehlten uns noch 176.370 Euro zum Erreichen des Spendenziels. Alle weiteren potentiellen Einnahmen über unser Jahresziel hinaus können wir in den Ausbau unserer Redaktion und mehr Zeit für mehr Themen, Recherchen und Debatten investieren.

Im Oktober haben wir unser monatiches Spendenziel überschritten
Dank Eurer Unterstützung konnten wir im Oktober unser monatliches Spendenziel locker erreichen.

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Hier findet Ihr unsere Transparenzberichte für den Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August und September 2019.

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