Transparenzbericht: Unsere Einnahmen und Ausgaben im April 2019

Als von Leserinnen und Lesern finanziertes Medium setzen wir uns nicht nur für Transparenz ein, sondern wir sind auch transparent. Wir geben Euch deshalb Einblicke in unsere Einnahmen und Ausgaben im April 2019. Wir haben rund 15.000 Euro Minus gemacht.

Einmal im Monat zerschlagen wir unser Sparschwein. CC-BY 2.0 Images Money

Rund 38.000 Euro Spenden im April

Im April 2019 haben wir insgesamt 40.001 Euro Einnahmen gehabt. Der mit Abstand größte Posten daran waren 38.335 Euro an Spenden durch unsere freiwillige Leser:innenfinanzierung. 1.333 Euro haben wir von den Krankenkassen erstattet bekommen, 183 Euro bekamen wir für die Lizenzierung unserer Inhalte für einen Pressespiegel und 150 Euro haben wir über unser SMS-Spendentool eingenommen.

Dem stehen 55.000 Euro Ausgaben im April gegenüber

Wir hatten im April insgesamt 55.030 Euro Ausgaben. Davon waren alleine 43.967 Euro Personalkosten. Diese sind gegenüber dem Vormonat gestiegen, denn Kolleg:innen kamen aus dem unbezahlten Urlaub zurück und wir haben unser Gehalt etwas erhöht. Bisher waren wir lange Zeit an TVÖD11 angelehnt, seit April haben wir uns an TVÖD12 angepasst. Die Gehaltserhöhung war notwendig, weil wir in den vergangenen Jahren Einstiegsgehälter ausgezahlt haben, obwohl wir mittlerweile alle über viel Erfahrung verfügen. Außerdem haben sich die Lebenshaltungskosten in Berlin durch rasant wachsende Mieten massiv erhöht. Die Zeiten, wo man nicht viel Geld in Berlin brauchte, sind leider vorbei.

4.354 Euro gingen für Miete drauf. Auch das ist gegenüber dem Vormonat erhöht, aber auch nur temporär, weil unser Brüssel-Korrespondent Alexander Fanta ein neues kleines Büro bezogen hat und in dem Posten auch die Kaution enthalten ist. 463 Euro kostete uns Bürobedarf, 37 Euro Porto , 979 Euro bezahlten wir für Fremdleistungen wie Buchhaltung und Steuerberatung und 370 Euro investierten wir in Serverkosten.

358 Euro zahlten wir für Bankgebühren, 398 Euro für Reisekosten, 63 Euro für Medien-Abos und 1.090 Euro für Versicherungen, die in diesem Monat fällig wurden. Unser Datenschutzfolgeabschätzungs-Workshop aus dem März kostete noch 194 Euro durch eine späte Rechnung und für 1.106 Euro haben wir Aufkleber und Buttons produzieren lassen, die wir auf der vergangenen re:publica Anfang Mai in Berlin verteilt haben. 1.651 Euro zahlten wir an das Finanzamt.

Im April haben wir 15.000 Euro Minus gemacht

Wir haben im April 15.029 Euro Minus gemacht. Das klingt schlimmer als es ist, denn gegenüber dem Vorjahres-Monat haben wir mehr als 10.000 Euro Spenden dazu bekommen. Und diese Trend hält sich konstant, so dass wir besser schlafen können. Danke für Eure Unterstützung!

Uns fehlen in 2019 noch 356.446 Euro bis zum Erreichen unseres Spendenziels

In den ersten vier Monaten haben wir mit 193.554 Euro bereits mehr als ein Drittel an Spenden unseres Spendenziels erhalten, das wir zur Ausfinanzierung in diesem Jahr brauchen. Alle weiteren Spenden können wir mit Eurer Unterstützung in den Ausbau unserer Redaktion und mehr Zeit für mehr Themen und Debatten investieren.

Danke für Eure Unterstützung!

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Hier findet Ihr unsere Transparenzbericht für den Januar, Februar und März 2019.

5 Ergänzungen
  1. Wenn das mit dem Job als IT-Sachbearbeiter klappt im Juli, kann ich auch wieder was spenden. Aktuell geht da leider nix. Habe selber nur ein paar hundert Euro im Monat.

    Schönen Gruß. Wird schon!

  2. Ich finde es super das ihr so transparent mit euren Finanzen umgeht.
    Ich habe leider nicht die Zeit, alle Artikel zu lesen. Aber ich schätze den vollen RSS Feed.

    Wird mal zeit den Dauerauftrag von 10€ auf 20€ zu erhöhen. Das ist nicht viel, aber es ist es Wert.

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