2019
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: Was vom Tage übrig blieb: Lobbyisten, Facebook-Journalismus und gebrochene Versprechen
So eine Frechheit, die Wolken sind wieder zurück. : Was vom Tage übrig blieb: Lobbyisten, Facebook-Journalismus und gebrochene Versprechen Mit Hausausweisen kommen Lobbyisten ungehindert in den Bundestag, nach Google will nun auch Facebook Journalismus fördern und der Kabelanbieter Unitymedia täuscht Kunden und die Öffentlichkeit. Die interessantesten Reste des Tages.
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: Creative-Commons-Abmahnungen nicht mehr lukrativ
Der Cider ist wohl bald ausgetrunken. Gerichtsentscheidungen machen Creative-Commons-Abmahnmodelle wie das der Cider-Connection immer weniger lukrativ. : Creative-Commons-Abmahnungen nicht mehr lukrativ Seit Jahren werden Nutzerinnen und Nutzer von Creative-Commons-Bildern für kleinste Lizenzfehler mit Forderungen und Abmahnungen überschüttet. Doch dieses Geschäftsmodell könnte bald zu Ende sein, wenn sich mehr Betroffene wehren. Denn immer mehr Gerichte haben die Masche durchschaut und urteilen mitunter auch gegen die Abmahner.
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: Was vom Tage übrig blieb: Zensur, digitaler Journalismus und George Soros
Die Wolken haben sich bis auf weiteres verzogen (yay!), kalt ist es aber trotzdem (buh!). : Was vom Tage übrig blieb: Zensur, digitaler Journalismus und George Soros Wie ein zensiertes Internet aussieht, was die Neue Richtervereinigung vom Polizeigesetz Brandenburg hält, wie George Soros zum Feindbild der Rechten aufgebaut wurde und wie die Szene hinter dem letzten Datenleak tickt. Gestolpert sind wir auch über einen Bericht zum Datenjournalismus und über unkritische AI-Berichterstattung. Die interessantesten Reste des Tages.
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: Die Kommentare sind tot, lang leben eure inhaltlichen Ergänzungen!
Wieder besser miteinander über Themen reden. (Symbolbild) : Die Kommentare sind tot, lang leben eure inhaltlichen Ergänzungen! Wir möchten, dass konstruktive Beiträge von unseren Leserinnen und Lesern wieder mehr Raum bekommen. Deshalb ändern wir unsere Regeln für Kommentare: In Zukunft werden wir nur noch Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltliche Ergänzungen zu den Artikeln stehen lassen.
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: „Topf Secret“: Schau deiner Eckkneipe auf die Finger
Und wie hygienisch ist die Küche? : „Topf Secret“: Schau deiner Eckkneipe auf die Finger Mit einer neuen zivilgesellschaftlichen Online-Plattform können Verbraucher:innen Hygienekontrollberichte zu Restaurants, Supermärkten und anderen Betrieben anfragen. Bisher setzt die Bundesregierung auf ein System der freiwilligen Transparenz. Das aber klappt nicht so recht.
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: Fortschritt oder Mythos? Buch sammelt kritische Stimmen zur Mustererkennung
Softwaregestützte Vorhersagen werden oft als neutrale Beschreibung der Zukunft angesehen. Dabei können sie Anlass dazu geben, sich für eine andere Zukunft einzusetzen - und damit das Vorhergesagte selbst zu widerlegen. : Fortschritt oder Mythos? Buch sammelt kritische Stimmen zur Mustererkennung Von eingespeisten Daten bis zum Output: Technische und soziale Diskriminierung durchzieht alle Ebenen von sogenannten Mustererkennungsverfahren. Das Buch „Pattern Discrimination“ liefert dort spannende Einsichten, wo Fortschrittsglaube und Marktlogik die gesellschaftlichen Auswirkungen sonst verschleiern.
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: Doxing: Der Kampf um Datensicherheit wird auf unseren Computern entschieden
In Sachen Datensicherheit brennt die Bude schon länger. Es braucht nun sinnvolle Maßnahmen. (Symbolbild) : Doxing: Der Kampf um Datensicherheit wird auf unseren Computern entschieden Nach dem Doxing-Angriff auf Politiker und Prominente liegen nun zahlreiche Reaktionen und Vorschläge für Gegenmaßnahmen auf dem Tisch. Wir haben sie angeschaut und bewertet. Ein Kommentar.
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: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 2: Doxing und Danke!
Das neue Jahr ist noch etwas wacklig auf den Beinen. : Netzpolitischer Wochenrückblick KW 2: Doxing und Danke! Im Doxing-Fall gibt es paradoxe Stellungnahmen der Behörden zur Motivation des Täters. In Brandenburg hat man festgestellt, dass Kleinvieh auch Mist macht und man mit Staatstrojanern eher Viehdiebe als Terroristen jagen würde. Und in eigener Sache: Danke für Eure Spenden im Jahr 2018!
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: Was vom Tage übrig blieb: Polizei-Twitter, Künstliche Intelligenz und Elektroschrott
Heute ist es stark bewölkt mit leichtem Schneefall, der zum Nachmittag zunehmend in Regen übergeht. : Was vom Tage übrig blieb: Polizei-Twitter, Künstliche Intelligenz und Elektroschrott Polizei inszeniert sich als Staatsmedium. EU-Kommission sucht KI-Richtlinien. Zensus kommt erstmal nach Karlsruhe. Radio-Feature über eine Elektroschrotthalde in Ghana. Journalisten sind bei G20-Prozess unerwünscht. Die interessantesten Reste des Tages.
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: Transparenzbericht: E‑Mail-Provider mailbox.org kritisiert rechtswidrige Anfragen
Polizei und Cyber-Behörden haben beim Thema Rechtsgrundlage für Datenauskunftsanfragen immer noch Nachholbedarf. : Transparenzbericht: E‑Mail-Provider mailbox.org kritisiert rechtswidrige Anfragen Der E‑Mail-Provider mailbox.org veröffentlicht seinen Transparenzbericht für das Jahr 2018. Neben einem Anstieg der behördlichen Datenanfragen geht aus dem Bericht hervor, dass die Behörden oftmals weder technisch noch juristisch auf dem Stand sind, formkorrekte Anfragen zu stellen.
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: Polizeigesetze: Brandenburg ist nicht Kalabrien
Nicht Brandenburg, sondern Scilla in Kalabrien (Italien). : Polizeigesetze: Brandenburg ist nicht Kalabrien Auch Brandenburg bekommt ein neues Polizeigesetz. Erstmals könnte hier die Linkspartei die Einführung von Staatstrojanern mittragen. Bei der Sachverständigenanhörung kam heraus, dass die Polizei die Spähsoftware eher gegen Viehdiebe als Terroristen einsetzen würde. Wir haben die besten Zitate gesammelt.
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: Innenstaatssekretär Mayer blamiert sich mit Aussagen zum Staatstrojaner
Geriet in der Talkshow Maybritt Illner durch Nachfragen von Anke Domscheit-Berg schwer in die Defensive: Stephan Mayer, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium. : Innenstaatssekretär Mayer blamiert sich mit Aussagen zum Staatstrojaner CSU-Staatssekretär Stephan Mayer versteht die Technologie von Staatstrojanern überhaupt nicht – oder er führt die Öffentlichkeit mit Unwahrheiten in die Irre. Bei „Maybrit Illner“ gab der Politiker jedenfalls kein gutes Bild ab.
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: Spenden, Schweiß und schwer geheime Dokumente. Danke für alles!
: Spenden, Schweiß und schwer geheime Dokumente. Danke für alles! Wir wollen Danke sagen. Danke, dass ihr netzpolitik.org lest. Und Danke, dass ihr netzpolitik.org mit euren Spenden unterstützt und damit erst möglich macht.
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: Doxing: Tatverdächtiger war politisch motiviert, aber seine Straftaten sollen nicht politisch motiviert sein
Ohne Springerstiefel keine politische motivierte Straftat? : Doxing: Tatverdächtiger war politisch motiviert, aber seine Straftaten sollen nicht politisch motiviert sein Der Politiker-Doxer wurde durch politische Äußerungen seiner Opfer motiviert. Trotzdem stufen BKA und Innenminister die Taten nicht als politisch motivierte Straftaten ein. Das ist falsch – und politisch motiviert.
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: Was vom Tage übrig blieb: Senioren, Sturmhauben & Deepfakes
Verwackelter Schnappschuss vom 10. Januar. Immer noch dunkel und kalt. : Was vom Tage übrig blieb: Senioren, Sturmhauben & Deepfakes Wissenschaftler haben in den USA herausgefunden, dass die meisten Falschnachrichten von älteren Menschen geteilt werden. Sogenannte Deepfakes bringen neue Herausforderungen. Der Generalanwalt beim EuGH macht Vorschläge zum Recht auf Vergessen. Und sonst gibt es überall Sturmhauben! Die interessantesten Reste des Tages.
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: Amnesty International: Alle 30 Sekunden ein verachtender Tweet gegen Frauen
Es ist kaum zu ertragen, was Nutzerinnen auf Twitter über sich ergehen lassen müssen. : Amnesty International: Alle 30 Sekunden ein verachtender Tweet gegen Frauen Journalistinnen, Politikerinnen, Aktivistinnen: Für viele Frauen ist Twitter ein Spießrutenlauf. Eine Studie von Amnesty International bestätiget das ohnehin marode Bild – und benennt diese Situation als Menschenrechtsverletzung.
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: Was vom Tage übrig blieb: Locations, Glotze & obszönes Spielzeug
Blick aus dem Büro am 9. Januar 2019: Der Winter regiert. : Was vom Tage übrig blieb: Locations, Glotze & obszönes Spielzeug Sony sperrt die Mediacenter-Software Kodi aus, Stalker kaufen US-Ortungsdaten und die Technikmesse CES verbietet angeblich frevelhaftes Sexspielzeug. Die interessantesten Reste des Tages.
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: Public Domain Day: Diese Werke sind seit Neujahr gemeinfrei
Ausschnitt aus dem Bild "Camicie rosse" von Umberto Coromaldi, das ab heute in Europa gemeinfrei ist. : Public Domain Day: Diese Werke sind seit Neujahr gemeinfrei Mit Beginn des neuen Jahres sind Werke von allen Künstlern ohne urheberrechtlichen Schutz nutzbar, die 1948 oder früher gestorben sind. Dazu zählen etwa der Dadaist Kurt Schwitters und der „Tango aller Tangos“. Davon profitieren die Wikipedia, E‑Book-Freunde und alle, die Kunstwerke frei nutzen wollen.
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: Nach dem Daten-Leck den Datenschutz endlich als Chance begreifen
Datenlecks sind traditionell schwer zu bebildern. Wir verzichten hier auf den "Hacker mit Sturmhaube". (Symbolbild) : Nach dem Daten-Leck den Datenschutz endlich als Chance begreifen Das Datenleck bei Politikern und Prominenten ist ein Warnruf für mehr Informationssicherheit. Doch statt „Cyber-Alarm“ und Superlativen sind handfeste Maßnahmen zum Ausbau des Datenschutzes gefragt. Ein Kommentar.
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: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 1: Ein Datenleck am Morgen bereitet Kummer und Sorgen
: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 1: Ein Datenleck am Morgen bereitet Kummer und Sorgen Das alte Jahr endete mit dem Chaos Communication Congress in Leipzig. Wir waren da und haben einiges zu berichten: Über die neuen IT-Tools des BAMF, einen netzpolitischen Wetterbericht und vieles mehr. Während sich das neue Jahr noch im Ladevorgang befindet, veröffentlichten Unbekannte derweil persönliche Daten von PolitikerInnen und Prominenten im Netz.