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Verdacht des LandesverratsGeneralbundesanwalt ermittelt doch auch gegen uns, nicht nur unsere Quellen

Wenn es nach Verfassungsschutz-Chef Maaßen und Generalbundesanwalt Range geht, sitzen Markus und ich bald zwei Jahre lang im Gefängnis. Heute wurden wir offiziell über Ermittlungen gegen uns und Unbekannt informiert. Der Vorwurf: Landesverrat.

  • Andre Meister
Ermittlungen wegen Landesverrat vs Ausgezeichneter Ort der Bundesregierung im Land der Ideen. Twitter

Wir haben Post vom Generalbundesanwalt erhalten. Darin bestätigt er die Ermittlungen gegen Markus, mich und Unbekannt „wegen Verdachts des Landesverrats“ nach § 94 Strafgesetzbuch:

Wer ein Staatsgeheimnis […] an einen Unbefugten gelangen läßt oder öffentlich bekanntmacht, um die Bundesrepublik Deutschland zu benachteiligen oder eine fremde Macht zu begünstigen, und dadurch die Gefahr eines schweren Nachteils für die äußere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland herbeiführt, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft.

Wir sind keine Zeugen, sondern sollen als Mittäter ebenso haftbar gemacht werden wie unsere unbekannte(n) Quelle(n). Wir sehen das als einen Angriff auf die Pressefreiheit! Es ist lange her, dass in Deutschland so gegen Journalisten und ihre Quellen vorgegangen wurde.

Über die Hintergründe berichtete unter anderem 3sat Kulturzeit: Geheime Straftäter – Whistleblower unter Anklage?

Wir lassen uns nicht einschüchtern und finanzieren uns übrigens über freiwillige Spenden. Mit Eurer Unterstützung können wir noch viel mehr aufdecken und uns rechtlich besser wappnen.

Nächsten Mittwoch bekommen wir übrigens eine Auszeichnung als „Ausgezeichneter Ort“ von Deutschland – Land der Ideen, einer „gemeinsamen Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Industrie“. Schirmherr ist Bundespräsident Joachim Gauck.


Hier der Brief in Volltext:

Landesverrat: Post vom Generalbundesanwalt.
Landesverrat: Post vom Generalbundesanwalt.

Der Generalbundesanwalt

24. Juli 2015

Aktenzeichen: 3 BJs 13/15–1

Bearbeiter/in: OStA b. BGH Greven

Betrifft: Ermittlungsverfahren gegen

  1. Andre Meister
  2. Markus Beckedahl
  3. Unbekannt

wegen Verdachts des Landesverrats;

hier: Bekanntgabe der Einleitung des Ermittlungsverfahrens

Sehr geehrter Herr Beckedahl,

im Hinblick auf die Bestimmung des § 78c Abs. 1 Nr. 1 Variante 2 StGB in Verbindung mit § 22 Abs. 1 Alt. 2 Berliner Pressegesetz gebe ich Ihnen Kenntnis davon, dass ich aufgrund von Strafanzeigen des Bundesamtes für Verfassungsschutz gegen Sie ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Landesverrats gemäß §§ 94 Abs. 1 Nr. 2, 25 Abs. 2, 53 StGB eingeleitet habe. Gegenstand des Ermittlungsverfahrens ist die Veröffentlichung der beiden nachgenannten Artikel im Internetblog „Netzpolitik.org“. Sie sind Verantwortlicher des Blogs. Am 25. Februar 2015 um 10:40 Uhr wurde der Artikel mit der Überschrift „Geheimer Geldregen: Verfassungsschutz arbeitet an ‚Massenauswertung von Internetinhalten’ (Updates)“ veröffentlicht. Anschließend erschien am 15. April 2015 um 9:05 Uhr ein Beitrag mit dem Titel „Geheime Referatsgruppe: Wir präsentieren die neue Verfassungsschutz-Einheit zum Ausbau der Internet-Überwachung“, der seit dem 15. April 2015 um 20:10 Uhr auch in englischer Sprache abrufbar ist.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

(Georg)

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80 Kommentare zu „Generalbundesanwalt ermittelt doch auch gegen uns, nicht nur unsere Quellen“


  1. markusd

    ,

    Ich hoffe mal, dass die Ermittlungen eingestellt werden, weil der GBA die eingestuften Informationen nicht lesen darf …


  2. Widerspruch einlegen und vor das BVerfG ziehen. Absolut unglaublich was hier abläuft.

    Ich habe bisher noch kein Geld an euch gespendet, aber das wird nun das Erste sein, was ich tun werde, wenn ich wieder in der Nähe meines TAN Generators bin.


  3. Bernd

    ,

    Sehe ich auch so. Meine Spende ist gerade rausgegangen…


  4. Jörg St.

    ,

    Jetzt spinnen nicht nur die Römer.…
    Das ist ein passender Anlaß, meine monatlichen Beiträge an Euch zu verdoppeln…

    Das erinnert mich an 1962 und Conny Adenauers „… Abgrund von Landesverrat …“
    ;-)
    Vielleicht müssen statt Strauß ja diesmal Maaße und Range zurücktreten…?
    ;-)
    Alles Gute
    und haltet uns auf dem Laufenden
    :-)
    Jörg


  5. Barbara Streisand

    ,

    Danke, gern geschehen!


  6. @Range

    ,

    Habe gehört, dass Markus schon in einem U‑Boot nach Kuba sitzt!


  7. Karli

    ,

    ahje, ich kann schon spüren wie es in meine Feed Reader zittert und die diversen Nachrichtenportale ihre Meldungen dazu raushauen werden. Bei Angriff auf die Pressefreiheit sind die Journalistenkolleg*innen ja eigentlich immer ganz vehement, auch wenn sie np.org normalerweise nicht so lieben (was auch nachvollziehbare Gründe persönlicher naturen haben kann)


  8. Manuel

    ,

    Gute Werbung für Euch!
    Das wird eh im Sande verlaufen und falls nicht, hoffentlich etwas starten, was man gemeinhin als Wille des Volkes ansehen könnte.


  9. Aber gegen den NSA werden die Ermittlungen selbstverständlich sofort eingestellt, aber dann gegen kritische Journalisten ermitteln. Bedankt euch bei der SPD/CDU Einheitspartei welche diese Politik in die Wege geleitet hat.


  10. Frank

    ,

    Meist, wenn ich mich so durch Eure Artikel und die Artikel anderer zum Thema Netzpolitik wühle, fühle ich Wut und Verzweiflung über Dummheit oder Ignoranz unserer Politikdarsteller oder über deren offensichtlich undemokratischen Absichten. Dann frage ich mich manchmal, warum ich das lese und danach jedermann schlechte Laune habe. Vielen Dank, dass Ihr trotz der ganzen Sch***e am Ball bleibt und Ihr euch nicht einschüchtern lasst. Meine Spende geht auch heute Abend auf den Weg.


  11. Das ist wohl die letzte Chance vom Generalbundesanwalt, nachdem Ihm weder NASA nach SNA sagen konnten, wo die Dokumente her kamen ;)

    Macht weiter so und lasst euch nicht einschüchtern!


  12. …dann sollte der Generalbundesanwalt auch den beim NRW-Justizministerium tätigen Richter Wolsztynski ermitteln, denn dieser Richter hat im Jahr 2013 auch ein Dokument, was vom NRW-Justizministerium im Oktober 2009 schriftlich als GEHEIM (!) und als angebliche „Gefahr für die innere Sicherheit“ deklariert worden ist, im März 2013 herausgegeben !!!

    Durch dieses „nicht-mehr-geheime“ Dokument ist zusätzlich mittlerweile nachweisbar geworden, dass das NRW-Justizministerium einen Solarverkäufer und seinen Rechtsanwalt seit 2002 verfassungswidrig mit dem Richterprivileg (Art. 97 GG) straflos gestellt hatte.

    Auch darüber ist der Generalbundesanwalt nachweislich informiert !!


  13. Martin

    ,

    Nicht einschüchtern lassen.


  14. Sascha Brettl

    ,

    Daumen hoch und viel Glück!!!


  15. DerPerky

    ,

    Unglaublich…
    Dauerauftrag für euch eingerichtet, zwar ein geringer Betrag, dafür regelmässig.
    Macht weiter so und lasst euch nicht unterkriegen-


  16. Angela Merkel

    ,

    Was können wir tun um euch zu helfen??


  17. Ein Zeichen wie krank und degeneriert dieser Staat ist


  18. Ich bedanke mich herzlichst beim Hernn Range für die Überzeugungsarbeit einen dauerauftrag zu erstellen.


  19. Ulrike Kaiser

    ,

    Die können ja noch nicht einmal einen Namen richtig schreiben. Dann werden sie auch nicht lernen, dass Pressefreiheit von höchsten Gerichten stets als konstitutiv für die Demokratie bewertet wurde und von daher solche Landesverratsvorwürfe – ob „bedingt abwehrbereit“ oder „unbedingt abhörbereit“ – ins Leere laufen. Dennoch: Das macht Arbeit, Ärger und kostet Geld.


  20. Franz Josef Strauß

    ,

    Grüß Gott lieber Generalbundesanwalt,
    tu’s nicht!
    Dein Franz Josef
    #spiegel-affäre


  21. Mithos

    ,

    Ich hoffe, ihr findet einen schönen Rahmen und einen angemessenen Platz an einer Wand in eurem Büro für das Schreiben.


  22. Im Sinne der meisten wissenden Netzaktivisten und im Sinne der leider oft unwissenden und lethargischen Restbevölkerung hoffe ich mal, dass das Ermittlungsverfahren nicht so schnell eingestellt wird, sondern möglichst lange hohe Wellen nicht nur in den Social Media, sondern auch in den zuweilen sehr devoten Mainstream-Medien schlägt. Vielleicht wachen dann mal ein paar mehr Menschen auf und erkennen, was in den Ermittlungsbehörden bezüglich NSA, BND, GCHQ, NSU und rechten Flüchtlingsheimanzündern so abgeht.

    Euch ein »Weiter so!«, Spende geht grad raus, manchmal braucht’s einen kräftigeren Denkanstoß.


  23. GustavMahler

    ,

    Die Nennung der genauen Uhrzeiten Eurer Veröffentlichungen zeugt immerhin von Präzision. Offensichtlich wird die „Sendung mitgeschnitten“. Dies würde ich immerhin als äusserst sinnvoll betrachten. Bekommen die Herren doch aus den Beiträgen und Kommentaren eine Lehrstunde in Sachen Demokratie.


  24. Murgpirat

    ,

    Wenn unter dieser Begründung gegen Netzpolitik ermittelt wird, was ist dann das, was der BND und Verfassungsschutz macht? Die geben doch auch Geheimnisse an die NSA weiter, zum Schaden von Land, Wirtschaft und vor allem dem Volk. Da sollte man direkt Anzeige gegen jeden einzelnen Mitarbeiter machen. Und gegen die Regierung wegen Beihilfe.


  25. Das klingt ja unangenehm. Solche Verfahren gegen Journalisten sind ja eher kurios im deutschen Rechtsumfeld seit der Spiegel-Affäre. Zwar finde ich es durchaus lobenswert, dass der Generalbundesanwalt auf Strafanzeigen reagiert, aber wäre mir lieb, wenn er in anderen Fällen konsequent handeln würde, und Ermittlungen gegen Journalisten als heißere Kartoffeln ansehen würde als die Interessen fremder Mächte.

    Ich mag mir schwer vorstellen, dass die Ermittlungen in diesem Fall in einer tatsächlichen Verurteilung enden. Aber was macht das aus uns und unserer Arbeit, wenn solche Konsequenzen drohen? Nicht jeder Journalist oder Blogger ist so gut aufgestellt wie Netzpolitik, nicht jeder hat die Gelassenheit, Unabhängigkeit und Stärke. Der Fall zeigt exemplarisch, dass die Arbeit von Journalisten besser reguliert respektive privilegiert werden müsste. Medienvertreter, Journalismusverbände, Abgeordnete, OSZE u.a. sollten sich demnächst mal zusammen setzen. Wir sollten bei uns einen klaren, rechtssicheren Standard für Medienfreiheit setzen, an dem sich andere Länder orientieren können. Gewohnheitliche Schutzgebiete reichen nicht mehr. Die Praktiken im Journalismus haben sich in den letzten Jahren verändert, weil mehr elektronische Dokumente zugespielt werden. Da braucht es klare gemeinsame Verständnisse was sein darf, und was nicht geht. Da gibt es natürlich viele Meinungen und Interessen. Was von wem online geschrieben werden darf, sollte nicht allein mehr Richterrecht der Pressekammer Hamburg überlassen werden, und Strafermittlungen gegen Journalisten sollten weiterhin die Ausnahme bleiben. Eine gesetzgeberische Debatte über die Grenzen des Journalismus im Zeitalter des Internet ist überfällig.


  26. […] nicht gegen sich selbst sondern gegen netzpolitik.org wegen Landesverrat (Netzpolitik: “‘Verdacht des Landesverrats’: Generalbundesanwalt ermittelt doch auch gegen uns, nicht nur uns…“, Fefe, Fefe, ZDF, Internet Law, Zeit, Metronaut, Tagesschau). Und zwar auf Strafanzeige von […]


  27. […] Dieses “trenden” ist nicht nur ein neues Verb, sondern auch eine der originellsten Protest-Aktionen gegen die Mitteilung der Bundesanwaltschaft, gegen die Verantwortlichen des Blogs Netzpolitik wegen Landesverrat zu ermitteln. […]


  28. […] wann sie so und gegen wen sie so zuerst vorgehen würden. Und seit gestern wissen wir, es hat bei netzpolitik.org begonnen, und wenn wir nicht achtgeben, dann wird es auch andere treffen. Und ich bekomme einfach […]


  29. […] wurden. Der Deutsche Journalisten-Verband spricht von einem Angriff auf die Pressefreiheit. netzpolitik.org, tagesspiegel.de, […]


  30. […] Harald Range gegen die Verantwortlichen der Online-Plattform netzpolitik.org wegen angeblichen Landesverrats […]


  31. […] nicht von Netzpolitik.org*, sondern von der […]


  32. […] i.S. NSA – gegen netzpolitik.org: Verdacht des Landesverrats: Generalbundesanwalt ermittelt doch auch gegen uns, nicht nur unsere Quel… – Siehe auch: Bundesanwalt gegen Netzpolitik.org: Bedingt […]


  33. […] von Staatsgeheimnissen eingeleitet hat. Das entsprechende Schreiben, in dem der Generalbundesanwalt Markus Beckedahl diese Tatsache mitteilt, kann man sich seit gestern Nachmittag […]


  34. […] 15.43 Uhr veröffentlichte Andre Meister auf netzpolitik.org das Schreiben des Generalbundesanwalts Harald Range, in dem Beckedahl darüber informiert wird, dass ein Ermittlungsverfahren gegen ihn […]


  35. […] Die Bundesanwaltschaft hatte gegen die Verantwortlichen des Blogs Netzpolitik.org Ermittlungen wegen Landesverrats eingeleitet. Die Blogbetreiber und Journalisten Markus Beckedahl und Andre Meister wurden darüber am Donnerstag informiert. Sie veröffentlichen ein entsprechendes Schreiben des Generalbundesanwalts auf dem Blog. […]


  36. […] Netzpolitik website was officially informed of the ongoing investigation in a brief letter from the Federal Attorney General of Germany, which it received on […]


  37. […] journalisten van het Duitse blog Netzpolitik.org worden mogelijk vervolgd wegens “landverraad”. In juni 2014 berichtten diverse Duitse […]


  38. […] Das ist ja mal krass. Da machen Journalisten von Netzpolitik.org einfach ihre Arbeit und gehen mit guten investigativen Journalismus voran und auf einmal flattert denen ein Brief vom Generalbundesanwalt ins Haus mit der Meldung, dass gegen sie im Falle von Landesverrat ermittelt wird. […]


  39. […] dem „Handelsblatt“, so „unverständlich“ die Ermittlungen gegen das Blog Netzpolitik.org auch seien: Deshalb müsse man „nicht gleich den Rücktritt des Generalbundesanwalts […]


  40. […] der Bundesanwaltschaft und vor allem die Strafanzeige des Verfassungsschutzes gegen netzpolitik.org ist in mindestens zweierlei Hinsicht bemerkenswert: Zum einen scheint ein Damm gebrochen zu sein. […]


  41. […] der im überigen weiseungsgebunden ist, und dem SPD-Justizminister Heiko „VDS“ Maas untersteht, ermittelt gegen die Journalisten von Netzpolitik.org wegen Landesverrats. Nico hat ebenso kurz wie fachlich und verständlich erklärt, warum das schon auf Grund der […]


  42. […] Donnerstag berichten alle Medien darüber: gegen das Blog Netzpolitik.org – namentlich Markus Beckedahl und André Meister – wird durch die Bundesanwaltschaft in Sachen […]


  43. […] Heise (Solidaritätsbekundungen und Interview mit Markus Beckedahl), Golem, natürlich direkt bei Netzpolitik.org (aktuell Down wegen Slashdot-Effekt) und diversen solidarischen Magazinen, wie beispielsweise der […]


  44. […] Man muss sich nur ein­mal vor Augen füh­ren, dass das Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen Lan­des­ver­rats gegen die Redak­teure von netzpolitik.org auf die Ent­hül­lun­gen von Edward Snow­den […]


  45. […] Berichterstattung (übrigens auch in den öffentlich-rechtlichen Medien!) über diesen „Einschüchterungsversuch“ (O‑Ton Beckedahl) wissen jetzt mehr Leute als je zuvor, worum es […]


  46. […] „Verdacht des Landesverrats“: Generalbundesanwalt ermittelt doch auch gegen uns, nicht nur unser… […]


  47. […] er gegen die beiden Journalisten Markus Beckedahl und Andre Meister vom Blog Netzpolitik.org ein Ermittlungsverfahren wegen Landesverrat auf Antrag des Bundesverfassungsschutz eingeleitet hat. Durch den Druck der Medien ruht das […]


  48. […] Restle vom WDR hat sich in diesem Kommentar zur Klage gegen Netzpolitik.org wegen Landesverrats geäußert. Er bringt die Absurdität der Klage ziemlich gut in kurzer Zeit auf […]


  49. […] dem der Generalbundesanwalt Harald Range begründet, weshalb Ermittlungen aufgenommen werden, hat Netzpolitik.org am 30. Juli veröffentlicht. Grund für die Ermittlungen seien die Veröffentlichungen […]


  50. […] dei servizi di sicurezza interni. Il caso è divenuto pubblico perché gli stessi giornalisti hanno scritto sul loro sito di aver ricevuto dalla procura la notifica di apertura delle indagini. “Non ci faremo […]


  51. […] Ermittlungen wegen Landesverrats gegen netzpolitik.org haben hohe Wellen geschlagen und natürlich war ich auch empört. Aber eigentlich – so sagte […]


  52. […] lorsque le site Netzpolitik.org, spécialisé dans la défense des libertés sur l’Internet, révèle que le parquet cherche à déterminer si son rédacteur en chef, Markus Beckedahl, et le jo…. En cause :deux articles publiés en février et avril 2015 sur un programme secret de collecte […]


  53. […] lorsque les deux journalistes reçoivent un courrier des services du procureur les informant qu’ils sont accusés de trahison. Un chef d’accusation qui n’a pas […]


  54. […] le 30 juillet, lorsque les deux journalistes reçoivent un courrier des services du procureur les informant qu’ils sont accusés de trahison. Un chef d’accusation qui n’a pas été utilisé depuis […]


  55. […] the state prosecutor had his way, wrote Andre Meister on Netzpolitik: “Markus and I will soon be sitting in jail for two […]


  56. […] the state prosecutor had his way, wrote Andre Meister on Netzpolitik: “Markus and I will soon be sitting in jail for two […]


  57. […] wird wegen Verdacht des Landesverrats nach § 94 Strafgesetzbuch […]


  58. […] the state prosecutor had his way, wrote Andre Meister on Netzpolitik: “Markus and I will soon be sitting in jail for two […]


  59. […] the state prosecutor had his method, wrote Andre Meister on Netzpolitik: „Markus and i will quickly be sitting in penitentiary for two […]


  60. […] Les journalistes de Netzpolitik accusés publiquement de « Haute trahison », le mot n’a pas été utilisé depuis les années 50. Une violence qui va jusqu’à faire débarquer le Procureur Fédéral Harald Range nous apprend le quotidien Libération. Range était chargé d’une enquête visant les deux journalistes de Netzpolitik, auteurs d’un article sur le cyber-flicage quasi sans limite qu’exerçait le BfV, le service de renseignements intérieur Fédéral, sur les citoyens Allemands. « Cette mise en examen nous vise, mais vise également nos sources d’information et la liberté de la presse en général » explique la rédaction du journal. […]


  61. […] „Verdacht des Landesverrats“: Generalbundesanwalt ermittelt gegen Markus Beckedahl und Andre Mei… haben zu einer noch nie da gewesenen Solidarität geführt: Nahezu alle deutschen Medien haben sich […]


  62. […] in dem Zeitraum, in dem sich ein handfester Konflikt zwischen Staat und Medien anbahnte, war ich in Karlsdorf dabei, die Abstinenz von Internet in vollen Zügen zu […]


  63. […] am 30. Juli bekamen Markus Beckedahl und Matthias Meissner Post vom Generalbundesanwalt, in denen dann der […]


  64. […] sowohl in der Presse, wie auch bei weniger netz-affinen Menschen bekommen, nämlich durch die Ermittlungen gegen die Journalisten von netzpolitik.org wegen Landesverrats. Sie hatten unter anderem […]


  65. […] sowohl in der Presse, wie auch bei weniger netz-affinen Menschen bekommen, nämlich durch die Ermittlungen gegen die Journalisten von netzpolitik.org wegen Landesverrats. Sie hatten unter anderem […]


  66. […] Ermittlungen wegen des Verdachts auf Landesverrat gegen netpolitik.org wurden mittlerweile eingestellt. Offen geblieben sind dennoch viele Fragen: Wie ist das Verhältnis […]


  67. […] BER-Villages. Wenn man wollte, konnte man abends innert einer Minute mitten im Partytrubel sein, Landesverraetern den Hut klauen, die Hamburger eine Seitenstrasse weiter besuchen – oder man sass einfach im […]


  68. […] Unterricht für gute Stimmung sorgt, während die Vorreiter netzpolitischer Aktionen entweder wegen „Landesverrats“ angeklagt werden, oder aufhören müssen zu bloggen, weil Leib und Leben bedroht […]


  69. […] schon in Rente oder eine Stufe weiter. Aber das auch heute noch ein Staat gegen ein Presseorgan ermittelt wegen Landesverrats, das ist schon eigentümlich […]


  70. […] Bundesamt für Verfassungsschutz hat Strafanzeige gegen Netzpolitik.org erstattet. Selbstverständlich geht der Generalbundesanwalt Harald Range […]


  71. […] Der Blogger, Journalist und Netzaktivist Markus Beckedahl ist im Visier des Geheimdienstes. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat Ermittlungen wegen Landesverrat aufgenommen und dieses bestätigt. Aber nicht nur er. Auch zahlreiche weitere Journalisten und Blogger könnten sich im Fadenkreuz befinden. Die freie Presse in Deutschland wurde damit nun beerdigt. Das heißt, sie könnte schon eine ganze Weile beerdigt worden sein, und nun wurde erst das Grab zugeschaufelt. […]


  72. […] den Ermittlungen gegen die Kollegen von Netzpolitik.org ist ein Stein ins Rollen gekommen. Immer mehr Journalisten und Autoren wehren sich gegen diesen […]


  73. […] soll Landesverrat begangen haben. Bisher hieß es, die Generalbundesanwaltschaft verfolge im Zusammenhang mit […]


  74. […] diesem Zeitpunkt war der Brief, mit dem wir als Beschuldigte über das Verfahren informiert wurden, schon geschrieben und abgeschickt. Das Einschreiben, das wir am 30. Juli erhielten, trägt das […]

Dieser Artikel ist älter als 10 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.