Überwachung

Interne E-Mails: CSC freut sich über neue Verträge mit Behörden, trotz No-Spy-Erlass und „medialen Anschuldigungen“ (Update)

Freut sich über Geschäfte mit Bundesbehörden: CSC Zentrale Wiesbaden.

Die umstrittene „Partnerfirma der CIA“ Computer Science Corporation (CSC) freut sich, in diesem Jahr neue Verträge mit Bundesbehörden abgeschlossen zu haben. Das Innenministerium bestätigt einen Vertrag mit dem Bundeskriminalamt. Dabei soll der im April verkündete „No-Spy-Erlass“ zur Anwendung kommen: CSC verspricht, keine Daten an die NSA zu geben.

Wir finanzieren uns zu fast 100 % aus Spenden von Leserinnen und Lesern. Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende oder einem Dauerauftrag.

Die Firma Computer Science Corporation (CSC) und ihr deutscher Ableger CSC Deutschland Solutions GmbH sind in alle großen IT-Vorhaben der Bundesregierung eingebunden, darunter auch die Prüfung des Staatstrojaners FinFisher. Das Buch Geheimer Krieg bezeichnet CSC als „Partnerfirma der CIA“ und widmet der Firma das Kapitel „Kidnapping GmbH“:

Allein in den vergangenen vier Jahren der letzten Regierung unter Angela Merkel zwischen 2009 und 2013 bekam die CSC Deutschland genau 100 Aufträge von zehn unterschiedlichen Ministerien und dem Bundeskanzleramt.

Nach diesen Enthüllungen verkündete das Innenministerium im April eine „No-Spy-Klausel„, die Auftragnehmer verpflichtet, keine Daten an Dritte weiterzugeben. Das Ziel war ganz klar: die NSA und Firmen wie CSC. Offenbar hat das jedoch keinerlei Auswirkungen.

Wir haben zwei interne E-Mails des Konzerns erhalten, in denen sich das Management von CSC Zentral- und Osteuropa sowie CSC Deutschland bei den Mitarbeiter/innen bedankt: „Trotz der großen Herausforderungen aufgrund der medialen Anschuldigungen seit Herbst letzten Jahres“ verkündet die Geschäftsführung „weitere Erfolge im Public Sector“. CSC freut sich, „weitere Rahmenverträge“ mit sechs bundesdeutschen Behörden abgeschlossen zu haben. Dazu zählen:

  • Landeskriminalamt Bayern: Rahmenvertrag neues polizeiliches Vorgangsbearbeitungssystem (IGVPFE)
  • Bundeskriminalamt: Rahmenvertrag IT-Dienstleistungen
  • Bundesverwaltungsamt: Fachverfahren Elektronisches Personal-, Organisations- und Stellenmanagement der Bundesverwaltung (EPOS)
  • Bundesagentur für Arbeit (BA): Rahmenvertrag Systementwicklung (SE)
  • Bundesagentur für Arbeit (BA): Partner der MID GmbH im Rahmenvertrag Systementwicklung (SE)
  • Bundeswehr und BWI/HERKULES: Zusammenfassung der gewonnen Rahmenverträge

Das Bundesministerium des Innern bestätigte uns den Vertrag mit dem Bundeskriminalamt. Gegenüber netzpolitik.org erklärte eine Sprecherin von Thomas de Maizière, dass der Rahmenvertrag, den das BKA seit 2012 mit CSC hat, jetzt verlängert wurde. Gefragt, ob dabei die No-Spy-Klausel gilt, sagte sie:

Die No-Spy-Klausel ist Bestandteil eines Einzelabrufs aus dem Rahmenvertrag. Bisher wurde ein Einzelabruf aus dem Rahmenvertrag getätigt, im Einklang mit der No-Spy-Klausel.

Übersetzt heißt das: CSC hat unterschrieben, lieb zu sein. Und die Bundesregierung glaubt das. Also kann man auch weiter Geschäfte machen und sensible Bereiche an die „Partnerfirma der CIA“ outsourcen.

Zur Glaubwürdigkeit solcher Aussagen verweisen wir erneut auf Bruce Schneier von Juli 2013:

Sowohl staatliche Institutionen als auch private Unternehmen haben sich in so viel Geheimhaltung gehüllt, das es unmöglich ist, alles zu überprüfen, was sie sagen. Enthüllung nach Enthüllung zeigt, dass sie uns regelmäßig angelogen haben und nur die Wahrheit sagen, wenn es keine Alternative gibt.

Weder das BKA noch CSC haben auf unsere Anfrage von Montag reagiert. (Update: Ich habe eine E-Mail von übersehen, es war aber noch keine inhaltliche Antwort drin.)

Update: Jetzt hat uns Philipp Müller, Public Affairs Director von CSC, angerufen. Indirekt hat er die Echtheit der E-Mails bestätigt:

Wir finden, es gehört nicht zum guten Ton, interne E-Mails zu veröffentlichen.

Auf die Frage, wie sich die „medialen Anschuldigungen“ bzw. die No-Spy-Klausel auf Aufträge ausgewirkt haben, erklärt er:

Die mediale Berichterstattung hat bei Kunden Probleme gebracht. Dort, wo Entscheidungen für Projekte mit CSC sehr politisch getroffen worden, haben wir Auswirkungen gespürt. Da, wo es hingegen um die Sache ging, haben wir keine Auswirkungen festgestellt. Daraus lernen wir: da wo es politisch ist, müssen wir mehr kommunizieren.

Er fügt hinzu:

Im Jahr zwei nach Snowden braucht es einen authentischen, ernsthaften Diskurs um IT-Sicherheit, der nicht zynisch auf eine Seite zeigt, sondern sich mit den Fragen, um die es geht, auseinandersetzt. Sicherheit erfordert eine multidisziplinäre Kompetenz, die technische, organisationelle, kulturelle, juristische und vertragliche Fähigkeiten zusammenbringt – es gibt keine einfache Lösung. Und wir müssen den Diskurs zu dem Thema auf ein höheres Niveau bringen.

Hier die E-Mails, die uns anonym zugespielt wurden:


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bereits zum zweiten Mal in diesem Quartal darf ich Ihnen heute von weiteren Erfolgen im Public Sector berichten. Wir haben es geschafft, trotz der medialen Anschuldigungen seit Herbst vergangenen Jahres, weitere Rahmenverträge bei dem Landeskriminalamt Bayern (BLKA), dem Bundeskriminalamt (BKA) und dem Bundesverwaltungsamt (BVA) abzuschließen. Das sind tolle Nachrichten!

Landeskriminalamt Bayern, Rahmenvertrag neues polizeiliches Vorgangsbearbeitungssystem (IGVPFE)

Als Subunternehmer hatte CSC gemeinsam mit SAP am Vergabeverfahren zur Neuentwicklung des Vorgangsbearbeitungssystems Integrationsverfahren Polizei (IGVP) mit der SAP-Lösung „Investigative Case Management for Public Sector (SAP ICM)“ im letzten Jahr teilgenommen. Nach einem langen und intensiven Verhandlungsverfahren mit dem BLKA konnte sich die Bietergemeinschaft SAP/CSC gegen die Mitbewerber erfolgreich durchsetzen.

CSC wird Unterstützungsleistungen in folgenden Bereichen erbringen: Erarbeitung, Umsetzung und Fortschreibung der Systemarchitektur, System- und Schnittstellenentwicklung, Betriebsüberführung und Betriebsunterstützung sowie Projektmanagement.

Der Rahmenvertrag hat eine Laufzeit von sieben Jahren und kann optional durch das BLKA um jeweils 12 Monate verlängert werden. Das gesamte Auftragsvolumen wird voraussichtlich einen größeren zweistelligen Millionenbetrag erreichen. Für den hohen Arbeitseinsatz danke ich [Namen entfernt].

Bundeskriminalamt, Rahmenvertrag IT-Dienstleistungen

Bereits seit 2012 unterstützt CSC in einem der wichtigsten Rahmenverträge der Inneren Sicherheit das Bundeskriminalamt bei der Weiterentwicklung der polizeilichen Zentralverfahren. Mit einem jährlichen Umsatzvolumen in Höhe von ca. drei Millionen Euro und einem Team von über 25 Personen gehört dieser Rahmenvertrag zu den größten Engagements im Bereich Public Sector.

Wir freuen uns, dass das BKA die erfolgreiche Zusammenarbeit mit CSC fortsetzen wird und die vorgesehene Verlängerungsoption für ein weiteres Jahr beauftragt hat. Danach kann der Vertrag noch einmal um ein weiteres Jahr verlängert werden. Für die Verlängerungsoptionen sind Obergrenzen in Höhe von jeweils 4,7 Millionen Euro pro Jahr festgelegt. Mein herzlicher Dank geht an [Namen entfernt], die durch Ihre konstante, engagierte und kompetente Arbeit diesen Erfolg möglich gemacht haben.

Bundesverwaltungsamt, Fachverfahren Elektronisches Personal-, Organisations- und Stellenmanagement der Bundesverwaltung (EPOS)

Mit dem Gewinn dieser Ausschreibung ist es CSC gelungen, wieder ein großvolumiges, anspruchsvolles und strategisches Software-Entwicklungsprojekt am Standort Köln zu gewinnen. Der Rahmenvertrag ist darauf fokussiert, das Verfahren konzeptionell weiterzuentwickeln und technisch zu modernisieren. Es liegt damit genau im Fokus unseres zentralen Offerings „AppEdge“.

EPOS ist eines der zentralen Fachverfahren für elektronisches Personal-, Organisations- und Stellenmanagement der Bundesverwaltung. Es wird durch das Bundesverwaltungsamt entwickelt und betrieben. Das System wird in über 100 Behörden (Bundesbehörden, Landes- und Kommunalverwaltungen) eingesetzt. Der Rahmenvertrag hat eine Laufzeit von sechs Jahren bei einem maximalen Auftragsvolumen von neun Millionen Euro. Gratulieren Sie mit mir gemeinsam [Namen entfernt], die während der Angebotsphase großen Einsatz und tolle Arbeit geleistet haben.

Ich wünsche uns allen weiterhin viel Erfolg!

Herzliche Grüße

[Name entfernt]


This mail has been sent bcc to all employees in Central & Eastern Europe.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich freue mich sehr, Sie heute über die positive Entwicklung des Public Sectors in Deutschland informieren zu können. Trotz der großen Herausforderungen aufgrund der medialen Anschuldigungen seit Herbst letzten Jahres ist es uns gelungen, große Rahmenverträge zu gewinnen. Nachfolgend die Erfolge bei den Kunden Bundesagentur für Arbeit (BA) und dem HERKULES Konsortium BWI.

Bundesagentur für Arbeit (BA), Rahmenvertrag Systementwicklung (SE)

Zum ersten Mal überhaupt konnten wir im übergeordneten Rahmenvertrag Systementwicklung (SE) der Bundesagentur für Arbeit (BA) eine Ausschreibung als Generalunternehmer (GU) gewinnen. Dieser Erfolg ist wesentlich, zumal wir es geschafft haben, uns gegen die bisherigen Vertragsinhaber erfolgreich durchzusetzen.

Der Vertrag bietet uns die einmalige Chance, CSC in neuen Projektmanagementthemen- und -rollen in insgesamt vier Erfahrungsstufen in der Bundesagentur für Arbeit zu positionieren und zu etablieren sowie dies auch mit einer besseren Wirtschaftlichkeit zu verbinden.

Der Rahmenvertrag hat ein zu erwartendes Umsatzvolumen von rund 3,6 Millionen Euro bei einer Laufzeit von drei Jahren. Mein besonderer Dank gilt dem Bereich Public Sector Business Consulting. Besonders möchte ich hier [Namen entfernt] nennen, die während des Angebotsprozesses großen Einsatz und tolle Arbeit geleistet haben.

Bundesagentur für Arbeit (BA), Partner der MID GmbH im Rahmenvertrag Systementwicklung (SE)

Bereits zum dritten Mal in Folge ist es uns gelungen, als Partner der MID GmbH – ein mittelständisches Unternehmen aus Nürnberg, welches in der Bundesagentur für Arbeit (BA) etabliert ist – ebenfalls innerhalb des Rahmenvertrags Systementwicklung (SE) Fachanalyse erfolgreich zu sein. Dieser Projekterfolg, bei dem CSC Fachberatung, Anforderungsmanagement und Fachanalyse liefert, bietet uns eine hervorragende Basis, unser Engagement in der BA in den Rollen, die wir bereits seit Jahren besetzen, zu vertiefen und auszuweiten. Der Vertrag hat ein Umsatzvolumen von etwa 4,3 Millionen Euro und eine Laufzeit von drei Jahren.

Bundeswehr und BWI/HERKULES, Zusammenfassung der gewonnen Rahmenverträge

Bei unseren Kunden Bundeswehr und BWI/HERKULES konnten wir in diesem Geschäftsjahr drei neue Rahmenverträge gewinnen sowie die Verlängerung zweier bestehender Rahmenverträge zur SAPEinführung und zur Neuausrichtung der Bundeswehr-IT um ein weiteres Jahr erreichen.

Die Rahmenvertragsverlängerungen umfassen:

  • Die Unterstützung bei der SAP-Einführung; Laufzeitverlängerung bis August/2015; potenzielles Abrufvolumen: 1 Millionen Euro
  • Die Neuausrichtung der Bundeswehr; Laufzeitverlängerung bis August/2015; potenzielles Abrufvolumen: 5 Millionen Euro

Die drei neuen Rahmenvertragsabschlüsse sind:

  • Software-Anforderungs- und Testmanagement; potenzielles Abrufvolumen: 8 Millionen Euro
  • Software-Realisierung; potenzielles Abrufvolumen: 9 Millionen Euro
  • IT-Projektmanagement; potenzielles Abrufvolumen: 7 Millionen Euro

Mit dem Rahmenvertrag Software-Anforderungs- und Testmanagement werden wir unsere Kunden durch IT-Anforderungsanalysen und mit professionellem Testmanagement unterstützen. Im Rahmenvertrag Software-Realisierung liegt der Schwerpunkt unserer Leistungen in der Entwicklung und Verbesserung von Softwarelösungen sowie in der Umsetzung von Migrationsprojekten. Der Rahmenvertrag IT-Projektmanagement wird es uns ermöglichen, die Kompetenzen von CSC bei der Steuerung und Umsetzung großer IT-Projekte zu positionieren. Hier unterstützen wir unseren Kunden durch Projektmanagement, Change-Management und durch die Übernahme von Qualitätsmanagementaufgaben.

Die Laufzeit der neu gewonnenen Rahmenverträge beträgt jeweils vier Jahre. Wir haben somit eine hervorragende Ausgangsposition, der Bundeswehr in den nächsten Jahren bei ihrer Neuausrichtung als erfahrener Partner zur Seite zu stehen.

Mein besonderer Dank gilt allen Kollegen, die unseren [Name entfernt] im Angebotsprozess hervorragend unterstützt haben. Ich möchte hier insbesondere [Namen entfernt] nennen.

Diese Erfolgsmeldungen im Public Sector zeigen mir einmal mehr, dass wir auch unsere langjährigen Kunden mit unserer Neuausrichtung als ONE WINNING Team überzeugen können.

Herzliche Grüße

[Name entfernt]

Weitersagen und Unterstützen. Danke!
61 Kommentare
  1. Ich hatte bei der ARGE Nürnberg die Beraterin gefragt, wer den eigentlich die Strukturen vorgibt für die Beratung. „Es muß weh tun“ hieß die Leitlinie.

  2. Süße Verschwörungstheorien :-)
    Wenn eine deutsche Firma mit deutschen Mitarbeitern, die eine deutsche Sicherheitsüberprüfung haben (wo sie erforderlich ist), in Deutschland Geschäfte macht, dann ist völlig klar, dass die Foltern, die Bürger ausspionieren, mit Drohnen in Pakistan töten, in Syrien die Terroristen mit Waffen beliefern, wenn die Mutter im Konzern in den USA sitzt, wo US-Mitarbeiter US-Behörden beim Menschenraub geholfen habe (und diese Tochter seit Jahren nicht mehr zum Konzern gehört).

    Bruce Schreier hat übrigens ausschließlich über die USA gesprochen (FDA, Congress, NSA sind alles US-Organisationen).

    Ich hätte es schön gefunden, wenn ein einziges Indiz genannt worden wäre, die die üble Nachrede gegen deutsche CSC-Mitarbeiter rechtfertigt. Aber Fehlanzeige: dass CSC nun mit MID die Prozesse der Arbeitsverwaltung modernisiert ist natürlich ein verschwörungstheoretische Hammer. Wahrscheinlich liefern die die Daten der Vermittlungsvorschläge an US-Firmen oder gar Russen (dann lässt sich das Russenbashing noch fortsetzen) oder Chinesen oder wer immer auch gerade Aktien der börsennotierten CSC hat. Oder der Hammer ist natürlich auch das Customizen von SAP-Implementiereungen bei der Bundeswehr. Staatsnot, wenn die Preise für Butterbrote aus MM an eine Firma gehen, die eine US-Mutter hat. McCarthy wird wieder aufstehen und Hysterie das Land betreufeln.

    Bei diesen faktenfreien Verschwörungstheorien würde ich als BKA oder CSC auch keine Interviews geben. Macht netzpolitik.org mit den Spinnern in Russland ja auch nicht, wie hier zu lesen war. Zu den Fakten: die Tochter der US-Mutter der CSC, die beim Menschenraub (wie auch Wolfgang Schäuble, der von den Akteuren hier bei netzpolitik.org finanziert wird) hilfreich waren ist seit Jahren nicht mehr im Konzern. Ist bekannt. Aber kann man natürlich noch weiter recyclen. Man kann ja auch die Sippenhaft wieder einführen, die ich seit 1945 überwunden dachte.

    Schön hätte ich gefunden, wenn es wenigstens ein klitzekleines Indiz einer Verfehlung der hier bejammerten Akteure von CSC in Deutschland und dem deutschen Staat gegeben hätte. Aber leider wieder nichts. Statt dessen nur substanzloses Wiederkäuen alter Verschwörungsthoerien und übele Nachrede gegen Mitarbeiter der deutschen CSC. Frei von Rechtsstaat, frei von seriösem Journalismus. Schade.

    1. Hast du das genannnte Kapitel von Geheimer Krieg gelesen? Wir zitieren mal eine Seite als Teaser:

      Was für Aufträge führt die Kidnapping GmbH in Deutschland noch aus? Wer sind die anderen Auftraggeber dieser Firma mit den Kontakten zum CIA? Wir wollen mehr wissen und durchforsten wieder einmal Jobportale und Karrierenetzwerke im Internet. Schnell stoßen wir auf Einträge von CSC-Mitarbeitern, die mit AFRICOM und EUCOM beide US-Regionalkommandos in Deutschland im IT-Bereich unterstützen. Meist berichten die Mitarbeiter von eher klassischen IT-Arbeiten: Sie bauen WLAN-Netzwerke auf und pflegen sie, richten Firewalls gegen Angriffe von außen ein oder installieren Videokonferenzanlagen für die Streitkräfte.

      Einige arbeiten als „CSC Site Manager“ in Stuttgart für eine Gefechts-Unterstützungs-Agentur des US-Verteidigungsministeriums und unterstützen Kampfeinsätze im Irak, Afghanistan oder am Horn von Afrika. Dort sind sie für Telekommunikation zuständig oder bauen digitale Netzwerke zwischen Einheiten in Europa und Afrika auf.

      Die Aufgabe eines anderen „Network Intrusion Analyst“ aus Stuttgart ist es, „alle verdächtigen Aktivitäten (Würmer, Viren, Trojaner)“ im „europäischen Einsatzgebiet“ abzuwehren. Derselbe Computerfachmann betreut aber zugleich auch „Next Generation Sensors“. Diese neuartigen Sensoren werden in Drohnen oder in Aufklärungsflugzeugen eingesetzt.

      Während unserer Suche stoßen wir weiter auf eine CSC-Unterfirma in Stuttgart, von der wir auf der offiziellen Firmenwebseite nichts gelesen haben: Ein Büro für „Joint Defense Integrated Solutions“. Diese CSC-Filiale in einem schwäbischen Technologiepark an der Curiestraße 2 hatte sich bis vor kurzem auf Systemintegration- und Outsourcing-Beratungen für das US-Verteidigungsministerium spezialisiert. Die knapp 200 Mitarbeiter betreuten vor allem Einheiten der US-Streitkräfte in Deutschland. Der Stuttgarter Büroleiter war gleichzeitig „Direktor für europäische und afrikanische Operationen“ bei der CSC. In einem Interview nannte er das Europa-Kommando der USA in Deutschland „unseren wichtigsten Kunden“. Damals war EUCOM noch gleichzeitig für Afrika und Europa zuständig und übernahm die Operationen, die heute AFRICOM leitet. Sogar auf dem Kasernengelände des Kommandos, in den Patch Barracks, hatte die CSC eine Adresse. Das Büro lag gleich neben dem Hauptquartier von EUCOM.

      Was beraten die Mitarbeiter von CSC da eigentlich genau? Warum braucht eine IT-Unternehmensberatung eine Adresse auf einer US-Basis? Warum gibt es einen Leiter für „afrikanische Operationen“, der in Deutschland sitzt – ähnlich den Strukturen des US-Militärs? Was macht diese amerikanische Firma mit ihrem großen Netz an Vertretungen auf deutschem Boden eigentlich genau hier?

      Je mehr wir lesen, desto mehr Fragen stellen sich uns. Viele Fragen, die wir der CSC gern stellen würden. Wir bitten offiziell bei der Pressestelle der Computer Sciences Corporation um ein Gespräch. Daraufhin werden wir gebeten, unsere Fragen schriftlich einzusenden. Wir schicken 19 konkrete Fragen zu Firmenstruktur, Kunden, Umsatz und eigentlich ganz unverfänglichen Themengebieten nach Wiesbaden. Doch niemand möchte unsere Fragen beantworten. Nach vielen Wochen meldet sich eine CSC-Sprecherin bei uns. Grundsätzlich würde CSC nie über seine Kunden und deren Aktivitäten sprechen. „Nach interner Rücksprache können wir Ihnen darum in diesem sensiblen Feld leider nicht als Gesprächspartner zur Verfügung stehen.“

      Dieses Mauern macht uns noch neugieriger.

      Und: Wenn alles ganz harmlos ist, warum verlangt das Innenministerium dann eine No-Spy-Klausel?

      1. Du solltest seinen Beitrag genauer lesen: Er erweitert doch die Information deines Artikels. Wo im Artikel IT-Dienstleistungen stehen, die jeder SAP Newbie auch als Schnittstellenprogrammierung verstehen kann, verplappert sich ein offensichtlich als wissend im Selbstbild verstehender und benennt konkret eine sehr spezielle mögliche Teilmenge dieser Dienstleistungen: Customizing in SAP. Das hätte real ganz weitreichende Folgen für die Einsicht einer anderen Stelle in die Bundeswehrlogistik, da hiermit die Rollenvergabe und Berechtigungskonzepte für Zugriffe beinhaltet sind.
        Jetzt hat sich Wolfgang verplappert und der MAD wird seine Dienstleister einer genaueren Prüfung unterziehen. So ein Ärger. Jetzt hast du den Abruf des Rahmenvertragvolumens empfindlich infrage gestellt und die Sicherheitsüberprüfung reaktiviert. Das gibt Ärger.

      2. Die Spinnereien der Verschwörungshysteriker sind schon derbe. Statt Bücher mit Cut and Paste zu kopieren, sollte man vielleicht mal recherchieren. Der Spinner, der Ärger vermutet, weil der SAP_Einsatz der Bundeswehr öffentlich bekannt ist, sollte mal das Spionagetool Wikipedia benutzen:
        http://de.wikipedia.org/wiki/SASPF

        Zu der üblen Nachrede (§186 StGB) über deutsche Mitarbeiter der deutschen CSC hätte für seriösen Journalismus eine Pipifaxrecherche gereicht, die ja im Buch beschrieben wird: gibt man bei LinkedIn „CSC“ und „AFRICOM“ ein, dann sieht man sofort, welche Firmen da noch beteiligt sind und dass die Buben, die das machen US-Bürger sind und keine deutschen Staatsbürger. Mit ein bisschen Sachkenntnis hätte man auch wissen können, dass das US-Militär an militärisch sensiblen Punkte keine Ausländer einsetzt. Ausländer kriegen dafür keine Clearance.
        Hätte man vielleicht jetzt auch noch die aktuellen Folterberichte des Folterstaates USA gelesen, wäre vielleicht auch aufgefallen, dass die früher als Secret / NOFORN (nicht für Ausländer) classified waren.

        Aber wozu seriöse Recherche machen, wenn spinnende Verschwörungstheorien auch den Weg in Edelmedien schaffen. Ist wie beim Massaker in Kunduz: gute Journalisten und Geheimdienstler halten nichts für glaubwürdig, was nicht durch zwei unabhängige Quellen bestätigt wird. Zweitklassigen Soldaten wie dem Oberst Klein reichen aber auch eine Quelle, um sich subjektiv bedroht zu fühlen und über 100 Menschen zu ermorden, ohne das objektiv eine Bedrohung durch die fahruntüchtigen beiden LKWS, deren Sprit schon gestohlen war, vorlag. Man kommt ja mit der Spinnernummer und dem Massakers in Deutschland durch, wird sogar zum General befördert. Er hat ja vorher auch schön gebetet. Nein, nicht zu Allah.

        In Deutschland braucht man, um sensible Dinge im Staat zu machen, eine Sicherheitsüberprüfung (Clearance wie in den USA auch):
        http://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheits%C3%BCberpr%C3%BCfungsgesetz
        Die bekommt man als Ausländer nur unter sehr erschwerten Bedingungen. Wer einen Router bei dem Bundesamt für Verfassungsschutz installieren will, muss eine Ü3 nachweisen. Unter anderem Zeugen benennen, die man schon in der Pubertät kannte, die dann auch befragt werden müssen. Für minder schweren Kram reicht auch eine Ü2 nach Aktenlage.

        Das heisst für die Verschwörungstheorien hier, dass US-Bürger an US-Geheimnisse ran dürfen und Deutsche an deutsche Geheimnisse. Wenn man nun den Verdacht hegt, dass durch Straftaten diese Schranken überschritten wurden, muss man das beweisen oder wenigstens Indizien haben. Ein blosses vermuten über Eigentümerstrukturen in multinationalen Konzernen, ist schlampig recherchiert (s. oben AFRICOM) und möglicherweise erfüllt es den Straftatsbestand der üblen Nachrede. Mit Sicherheit schadet solche schlampige, verschwörungstheoretische Arbeit dem eigenen Medium und hilft auch ausländischen Verbrechern, weil die leicht zeigen können, welch groben Unsinn man schreibt.
        Angesichts der tatsächlich begangenen schweren Verbrechen von US-Kriminellen, die dringend Strafgerichten zugeführt werden müssen, hilft man den Kriminellen durch solchen Mist.

      3. Ist CSC eine der US-Firmen (waren insgesamt so ca. 100 bis 120), welche nachrichtendienstlich in Deutschland tätig sein dürfeb weil das Merkel-Regime es ihnen erlaubt hat?

      4. @grauhut
        http://www.bgbl.de/banzxaver/bgbl/start.xav?start=//*%5B@attr_id=%27bgbl205s0162.pdf%27%5D#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl205s0162.pdf%27%5D__1418479174305
        „Die vorgenannten Unternehmen werden in der Bundesrepublik Deutschland ausschließlich für die in Deutschland stationierten Truppen der Vereinigten Staaten von Amerika tätig.“
        Die Computer Sciences Corporation (CSC) ist ein im April 1959 von Roy Nutt, Fletcher Jones und Bob Patrick gegründetes IT-Beratungs- und -Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in Annandale in Virginia.
        US-Unternehmen, das mit US-Mitarbeitern, US-Truppen nach dem NATO-Truppenstatut betreut.
        Was soll das mit den hier diskutierten Wiesbadener deutschen Tochter zu tun haben?

      5. CSC Deutschland ist eine abhängige Niederlassung des CSC Konzerns und die NSA ist ein Militär Nachrichtendienst, der dem US Department of Defense untersteht, die NSA Operationen in Deutschland finden ganz offiziell in Militäreinrichtungen wie demnächst in neuen Spionagezentrum in der Clay Kaserne Wiesbaden, bisher nochbei Darmstadt, statt.

        CSC ist juristisch durch Docper-AS-22-02 de fakto immun, wenn sie für das US Militär, Untergruppierung NSA in form von „analytical services“ tätig werden.

        Auf deutsch: An die kann man keine Staatsaufträge vergeben, ohne damit rechnen zu müssen, dass Informationen unkontrolliert abfliessen.

        Jetzt kann man sagen als braver Vasall sind uns Informationsabflüsse Richtung NATO egal, das muß man dann als Regierung aber auch dem Volke in Form eines Gesetzes klarmachen, sie behaupten ja wir hätten Rechte. :)

      6. Die deutsche Steuerbefreiung nach DOCPER-AS-22-02 für US-Bürger, die für die US-Army in Deutschland nach NATO-Truppenstatut arbeiten, hat natürlich für Verschwörungstheoretiker einen aparten Reiz. Man macht dann aus der Steuerbefreiung eine Licence to kill für Private, wie wir das von den Blackwaters aus dem Irak kennen. Klar, ohne Indiz, ohne Beweis. Einfach mal Dreck werfen, irgendwas wird schon hängen bleiben.

        Und dann verkauft man uns, dass Spione vom BND, jetzt für das BSI arbeiten und mit der NSA offizielle Verbindungen unterhalten und dort auch verkehren, viel sicherer sind als deutsche Firmen mit deutschen Mitarbeitern, die sicherheitsüberprüft sind und nicht mit den Kriminellen von der NSA zusammenarbeiten dürfen.

        Jau, ist klar. Freies Land, freie Rede, freies Spinnen. Modell ZDF, Russalnd TV und Koop-Verlag jetzt auch bei netzpolitik.org. Na ja, ist ja Karneval. Helau!

      7. Der CSC Konzern ist in Docper-AS-22-02 u.a. als Helfer „bei nachrichtendienstlichen Analysen“ für das US Militär in Deutschland akkreditiert, steht so im Bundesgesetzblatt, lerne verstehend lesen.

        Einem solchen Konzern kann man keinen Zugang zu nach GG geschützten personenbezogenen Daten oder Dienstgeheimnissen gewähren.

        Selbst wenn der deutsche CSC Mitarbeiter geprüft ist, der Sysadmin im CSC Netz, der auch Zugriff auf die Daten und Programme hat ist es nicht unbedingt. Da ist der mögliche Zugangspunkt für NSA-TAO.

        Oder ist das gesamte CSC Netz weltweit von deutschen Behörden auditiert worden? Das glaubst Du Träumerle doch wohl selbst nicht. ;)

      8. In meiner Fassung vom Bundesgesetzblatt ist nur die Muttergesellschaft Computer Sciene Corporation von Steuern befreit, wenn sie in Deutschland für die US-Army geheimdienstliche Dienstleistungen erbringt.
        http://www.bgbl.de/banzxaver/bgbl/text.xav?SID=&tf=xaver.component.Text_0&tocf=&qmf=&hlf=xaver.component.Hitlist_0&bk=bgbl&start=%2F%2F*%5B%40node_id%3D%27301378%27%5D&skin=pdf&tlevel=-2&nohist=1
        Bei der CACI z.B. gibt es eine extra Meldung im BGBl, weil die BEfugnis der Steuerersparung von der Mutter auf die Tochter später überging. Aber man kann es verschwörungstheoretisch an den Usancen der Staaten vorbei. Net aber, dass Dju tatsächlich glaubst, dass sich die Steuerbefreiung auch auf die deutsche Tochter der CSC erstreckt.

        Deine Admin-Lyrik ist auch süß. Klar, alle Dienstleister machen Sicherheitskopien der geheimdienstlichen Erkenntnissen in ihren Konzernnetzen. Jau, wie heisst das Zeug, dass Du rauchst? Avber macht ja nichts, dass Du keine Ahnung hast, wie die US-Army arbeitet. Freies Land, freie Rede. Ist ja Karneval :-)

      9. Wolfgang, wärest Du Versicherungsmathematiker, dann wäre der Laden für den Du arbeitest in Monaten pleite, bei Deinen Risikoeinschätzungen… :)

        Schau mal was die Five Eyes für einen Aufwand betreiben, um Firmen in verbündeten Staaten per Software zu unterwandern: https://firstlook.org/theintercept/2014/12/13/belgacom-hack-gchq-inside-story/

        Glaubst Du wirklich, es wäre für deren TAO Abteilungen kein gefundenes Fressen, wenn einer ihrer Dienstleister für ein Zielland wie Deutschland arbeitet?

        Was ist noch eleganter als ordentliche Trojaner zu schreiben, die mit viel Aufwand implantiert werden müssen?

        Ganz einfach, es ist noch viel eleganter solche Trojaner als Programmkomponente über einen Programmierungsdienstleister an das Ziel ausliefern zu lassen!

        Und Du glaubst die machen so was nicht? In der Wirtschaft hat jede Dienstleistung einen Preis. Ist ja auch risikoarm, wenn Du z.B. eine Komponente mit valider Microsoft Signatur (siehe Regin) o.ä. zum Einbau z.V. gestellt bekommt.

        Deshalb kann man Firmen wie CSC, die für fremde Geheimdienste arbeiten, in Deutschland nicht an sicherheitskritische Bereiche heranlassen. Risiko zu hoch, fertig.

      10. „Deshalb kann man Firmen wie CSC, die für fremde Geheimdienste arbeiten, in Deutschland nicht an sicherheitskritische Bereiche heranlassen. Risiko zu hoch, fertig.“
        Aha, dann darf also das BSI auch nicht ür sicherheiztsrelevante Bereich in der BRD arbeiten, da die suspekte Exploits kaufen (siehe aktuellen Bericht auf netzpolitik.org) und mit der NSA zusammenarbeiten?
        Aber genau dieses BSI hast Du uns doch als hochsicher empfohlen? Mir scheint, dir geht e nicht um die Sache, sondern um ein obskures nationalistisches Süppchen, dass du ohne Sachargumente gegen die deutschen, sicherheitsüberprüften CSC-Mitarbeiter hier kochst. Für Antiamerikanismus (und Amerika-Liebe) gibt es zahlreiche seriöse Sachargumente. Deine an den Haaren herbeigezogene Verschwörungstheorie gehördn nicht dazu. EIne US-Firma durch einen mit Spionen durchsetzten NSA-Kollaborateur zu ersetzen, sit dummes, unseriöses, gefährliches Zeug zum Schaden der Bundesrepublik Deutschland. Dass BSI-Mitarbeiter mit der NSA zusammenarbeiten, ist beweisen, bei deutschen CSC-Mitarbeitern sind das unseriöse Spekulation. Aus Steuerbefreiung für US-Bürger zu schließen, dass Deutsche Landesverräter seien, ist hahnebüchen. Deine Vorschläge richten sich gegen Deutschland.

      11. Wolfgang, so wie Du klingst habe ich den Kern des CSC Pudels angebohrt, er kläfft… ;)

        BSI Beamte kann man politisch steuern, internationale Konzerne nicht, die kann man nur kaufen und die US Geheimdienste haben da halt den größeren Topf. Und den politischen Willen im Rücken Geld in komplexe Hacks zu investieren.

        Die Vupen Buben haben ihr Geschäft geschickt aufgestellt, wenn sie ihren Code non-exclusive handeln, dann muß jede Abwehr mitbieten, weil die Kollegen aus der Offensive anderer Staaten den Code ja auch kaufen könnten, de facto Zwangsmitgliedschaft…

        Wir sollten eine vernünftige Regierung wählen und diese unsere Geheimdienste reformieren und die Abwehr besser aufstellen lassen, einen anderen Weg gibt es in einer Demokratie halt nicht.

      1. juristische vorstellungskraft reicht aber nicht. anzeigen müsste die empfundene straftat das opfer schon selbst. ein gericht könnte dann ermitteln lassen und die sache beurteilen.

        wenn die arme bzw. ihres erfolgs frohe firma meint, dass herr ksoll in seiner beurteilung richtig liegt, wird sie da sicher in eigener sache tätig werden.

        .~.

      2. ich dachte eher an die freie zeit, die ihnen daraus erwachsen könnte, wenn sie csc und csc deutschland nicht das wort reden müssten.

        ob das naiv ist, entscheiden wie immer sie.

        .~.

      3. Dümmlich und arroagnte üble Nachrede durch schlmapige Journalisten kann jeden von uns jeden Tag treffen. Es geht nicht darum, CSC oder einer ihrer Töchter das Wort zu reden.
        Das schlimme ist, dass nezpolitik.org langsam zum Journalismus Mainstream wird, der so schlampig arbeitet wie es sich bei der Ukraine viele Bürger nicht mehr gefallen lassen. Man konnte in der „Anstalt“ sehen bei den Klagen der Amihure Joffe , wie tief der Journalismus in Deutschland parziell schon gesunken ist.

        Gegen den Koop-Verlag und die Russen hier agitieren und selber verschwörungstheoretische Grütze schreiben, geht gar nicht. Das lassen sich die Bürger nicht mehr gefallen.

    2. Ach, lass doch. Die ganze Debatte spielt sich nur in Sprechblasen ab. „Kidnapping GmbH“…blabla…“Totalüberwachung“…blabla…Scheiß Obrigkeit…

      Wenn Staats- bzw. Bundesanwälte keine belastbaren Hinweise für Ermittlungen finden (was unabhängig vom Sachverhalt bei dem Thema nicht verwunderlich wäre), liegt es selbstverständlich an deren Weisungen. Wenn Gerichte eine Maßnahme nach der anderen bestätigen, sind natürlich alle gekauft. Wenn ein teils großem politischen Ehrgeiz (Grüne) in Stellung gebrachter Untersuchungsausschuss keine wesentlichen Rechtsverstöße findet, lügen die Zeugen alle dreist.
      Die kennen die Rechtslage nicht, und wenn man sie ihnen erklärt, erscheint sie ihnen das Ergebnis einer politischen Verschwörung. Die kennen auch den Sachverhalt nicht, und wenn man ihn ihnen abweichend von ihrer Phantasie schildert, ist man ein Mitverschwörer.

      Bevor du da anfängst zu diskutieren: zwischen den Zeilen lesen! Das hier ist wie in einer Partei, eher noch wie Feminismus. Es geht nicht um die Sache. In der Sache kannst du diese Leute so oft widerlegen, wie du willst. Es nutzt nichts, weil diese Theorien, Behauptungen und Vereinfachungen integraler Bestandteil eines Weltbildes und einer breiten politischen Agenda sind (erkennbar an anderen eingestreuten Themen wie Netzneutralität etc.). Letztlich läuft die auf die Schaffung einer eigenen, wenn auch bescheidenen Machtposition hinaus, die durch Berücksichtigung der Fakten nur beschädigt würde.

      1. „Wenn Staats- bzw. Bundesanwälte keine belastbaren Hinweise für Ermittlungen finden (was unabhängig vom Sachverhalt bei dem Thema nicht verwunderlich wäre), liegt es selbstverständlich an deren Weisungen.“

        Willst du damit behaupten deutsche Beamte/Staatsanwälte wären nicht Weisungsgebunden? Wofür gibt es dann § 146 GVG? Ist also niemals zum Einsatz gekommen und wird auch niemals zum Einsatz kommen?

        „Wenn Gerichte eine Maßnahme nach der anderen bestätigen, sind natürlich alle gekauft.“

        Weil deutsche Gerichte, vor allem Richter, unfehlbar bzw. ja bekannt für ihre Praxiskenntnis sind. Von gekauften Richtern hat übrigens niemals jemand etwas gesagt, viel näher liegt das Richter einfach nach der eigenen Ideologie und Weltanschauung entscheiden.

        Das funktioniert wie bei der BILD, welche auch keinen hehl daraus macht das man niemals dem „transatlantischen Bündnis gegenüber kritisch ist“. Nach der selben Methode operieren viele politische Beamte und eben auch Richter.

        „Wenn ein teils großem politischen Ehrgeiz (Grüne) in Stellung gebrachter Untersuchungsausschuss keine wesentlichen Rechtsverstöße findet, lügen die Zeugen alle dreist.“

        Das vor allem BND beamte sich des öfteren widersprochen haben, vor allem im Bezug auf öffentliche und nicht öffentliche Anhörungen, ist nun mal Fakt. Genauso ist es Fakt das der BND Daten von Satelliten nicht durch das GG geschützt sieht, weil Satelliten ja im Weltraum sind!11

        Dir steht es frei eine so kaputte und krude Rechtfertigung zu verteidigen, mit dieser intellektuellen Unaufrichtigkeit musst dann allerdings DU leben.

        „Die kennen die Rechtslage nicht, und wenn man sie ihnen erklärt, erscheint sie ihnen das Ergebnis einer politischen Verschwörung.“

        Und wie soll irgendwer auch nur die Rechtslage kennen wenn die Hälfte dieser Rechtslage auf irgendwelchen obskuren Geheimverträgen beruht bzw. kruden Interpretation von Beamten wie Schindler? Ganz davon zu schweigen das du davon ausgehst das es im paragraphengesteuerten Land auch nur irgendeine „einheitliche Rechtslage“ gibt. „Recht“ wird hier im nachhinein gedreht wie der Zweck es gerade braucht, bestes Beispiel dafür ist unter anderem die Krude These „Daten von Satelliten sind vogelfrei!!1“

        „Die kennen auch den Sachverhalt nicht, und wenn man ihn ihnen abweichend von ihrer Phantasie schildert, ist man ein Mitverschwörer.“

        Vor knapp 2 Jahren hast du unter Garantie auch noch zu den Leuten gehört welche der Meinung waren: NSA unterwandert das komplette Internet? Das doch unmöglich und Weltfremd ihr doofen Verschwörungstheoretiker!“ immerhin gehörst du ja noch Heute dazu.

        Von daher solltest du beim Thema „Sachverhalte“ lieber ganz ruhig sein. Inzwischen ist unbestreitbar das der BND dabei geholfen hat das die NSA direkten Zugriff auf das Telekom Netz bekommen hat, Merkels Handy abgehört: Unbestreitbar da von den Amis bestätigt.

        Aber du quasselst hier was von „Fantasie“ (Übrigens mit F geschrieben) und Sachverhalten, welche du schön ignorierst.

        Ist das hier auch Fantasie? https://www.youtube.com/watch?v=yLehVVdbso8
        Oder etwa das hier? http://www.theguardian.com/technology/2011/mar/17/us-spy-operation-social-networks

        Du bist entweder eine Sockenpuppe oder du bist schlicht und ergreifend Naiv.

      2. @freeflight
        Die Schwierigkeit mit der Weisungsbefugnis der Regierung gegenüber der Staatsanwaltschaft halte ich auch für schwierig. Damit sind Strafverfahren gegen Regierungsmitglieder eo ipso unmöglich. Es sei denn, man will unliebsame Parlamentarier los werden wie Tauss (der gegen das BKA-Gesetz gestimmt hatte) und Edathy (der im NSU-Untersuchungsausschuss frech geworden war).
        Die Nummer mit den Satelliten vom BND halte ich auch für so verbrecherisch wie die Folter der NSA.
        Die Numme rmitd er NSA halte ich auch für kriminell.
        Aber das hat alles nichts damit zu tun mit der deutschen CSC zu tun, der hier Straftaten ohne Indiz und ohne Beweis vorgeworfen werden, weil US-Mitarbeiter Straftaten begangen haben. Im Gegenteil: wer alles so durcheinander wirft , Scheisse recherchiert und üble Nachrede mit Journalismus verwechselt, hilft den echten Straftätern: „ja, das sind die Spinner mit den Verschwörungstheorien“. Genauso wurde jahrelang ein Vorgehen gegen die Verbrecher aus den US-Nachdiensten verhindert. Auch von Schäuble und Zypries, die Indizien gegen die Menschräber der CIA einfach als zu „spekulativ“ labelten im Gegensatz zur italienischen Justiz, die Menschenräuber zu 9 Jahren Haft verurteil hat und in Panama deswegen aufgrund eines internationalen Haftbefehles festgenommen wurde.
        http://de.reuters.com/article/topNews/idDEHUM65494820080626
        Law and Order setzt man nicht mit wüsten Behauptungen durch.

    1. OH! Jetzt wird es spannend!

      1. Interessant, dass eine oder mehrere Personen aus dem CSC-Umfeld interne CSC-Emails an netzpolitik.org weitergeben. Anonyme Whistleblower bei CSC? Mitarbeiter mit Gewissen? Kommt da noch mehr? Wann ist Bescherung? Vorfreude!!

      Das ist doch ein Hoffnungsschimmer zum Wochenausklang!

      2. Die Person mit dem Nick „Thomas de Misère“ blufft vermutlich nur. Also keine Panik, liebe mitlesende CSC-PR-Abteilung! Solche Bluffs haben aber einen netten Nebeneffekt: Sie können die Ressourcen einer Organisation binden und diese paralysieren – weil niemand wirklich weiß, ob solche subtilen Drohungen echt oder erfunden sind. Ein fantastisches Werkzeug aus der Trickkiste der angewandten Sabotage! Haha!

  3. Business as usual bei den Geheimdienstleistern, wär hätte das gedacht!? Nennt mich naiv, aber so sensible Bereiche sollten nicht von Dritten und schon gar nicht, nie von „Freunden“ erfüllt werden, No-Spy-Lippenbekenntnisse hin oder her. Die Bundesregierung ist doch nicht die FDP, die alles outsourcen und den Staat auf Posten für Parteigänger eindampfen will. Der Staat sind die Bürger, die Staatsorgane sollten de Bürger dienen; stattdessen werden Dienstleister fremder Staaten staatliche Zubringer und Verträge darüber fallen unter Geheimschutz. Das wieder vereinte Deutschland ist inzwischen zu einer Mischung aus Absurdistan und Bananenrepublik geworden, zur Bananenrepublik Absurdistan.

  4. Das, was von CSC kommt, ist PR aka Öffentliche Kommunikation.

    „mediale Berichterstattung hat bei Kunden Probleme gebracht. Dort, wo Entscheidungen für Projekte mit CSC sehr politisch getroffen worden, haben wir Auswirkungen gespürt. Da, wo es hingegen um die Sache ging, haben wir keine Auswirkungen festgestellt. Daraus lernen wir: da wo es politisch ist, müssen wir mehr kommunizieren. “

    Die deutsche Regierung -Bundesregierung- arbeitet auf Arbeitsebene eng mit der US-Regierung zusammen. Wenn da die Bundesregierung und CSC öffentlich rumeiern, ist das lediglich die bunte Verpackung. Was dir, kleiner Bürger, erzählt wird ist das eine, das was wirklich passiert, das andere. Keine Verschwöhrungstheorie sondern nackte Realität.
    So wie die bunte Werbung, die dir, verbunden mit einer Marke, Glück, Erfolg, und Gesundheit verspricht. Eine reine Oberflächlichkeit, die aber gewissermaßen als real wahrgenommen wird.

    1. Ich hab´wirklich kein Ahnung, aber genauso stelle ich mir´s vor.
      Die Amis sagen: lasst uns nur machen, wir wissen eh alles was ihr macht, sagt, schreibt und denkt, da kommt ihr gar nicht aus, habt ja nicht das nötige,fähige Personal dafür, ihr könnt uns nur Arbeit sparen. Dafür versuchen wir euch die Russen und die Chinesen vom Hals zu halten….und ihr kriegt auch nach wie vor Infos von uns, solche, an die ihr nicht legal kommt, ist doch ein fairer deal…nach aussen muss man das natürlich andere kommunizieren.
      Die Erfahrung hat gezeigt, keine Verschwörungstheorie ist zu krass und abgefahren, als dass sie nicht von der Realität übertroffen würde…..da kann ein Herr Ksoll noch so lange Texte schreiben…..

    2. Man kann mit Gefängnisstrafe bedrohte üble Nachrede natürlich auch damit begründen, dass die Amis böse sind. Aber es ist in hohem Maße unseriös und erinnert mich an Blockwarte die mit bösem Gerede viele Existenzen willkürlich vernichtet haben. Diese Kultur war weder im Dritten Reich gut noch wurde sie von George Orwell in 1984 gut geheißen. Es ist nur prollige Hasspropaganda.
      Nicht mein Staat.

  5. Ich maße mir nicht an beurteilen zu können, ob diese Firma tatsächlich Daten an die CIA oder NSA weitergibt. Aber wenn ich lese, dass sich unsere Regierung darauf verlässt, dass dem nicht so ist muss ich ihr entweder Naivität unterstellen, oder der Tatsache ins Auge blicken, dass sie in ihren Entscheidungen nicht so frei ist wie man sich das wünschen würde.

  6. Wolfgang Ksoll – angeblich 25 jahre Internet Erfahrung, beleidigt hier andere Poster öffentlich als „Spinner“?
    Naja, leider ist es ein Antragsdelikt, wäre ich betroffen, gäbe das einen Strafantrag!
    Anscheinend hat Herr 25 Jahre Internet noch nichts von Netiquette gehört.

    1. „Spinner“ kann man in der öffentlichen Diskussion sagen. Siehe Urteil von Herrn Gauck.
      So bringt man sich 1-2-3 mit der NPD ins gleiche Boot. Toll :-)
      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/urteil-bundespraesident-gauck-darf-npd-anhaenger-spinner-nennen-a-974267.html
      Aber man kann die Faktenfreiheit natürlich noch toppen, in dem man vollständig von der Sachebene weggeht und nur noch gegen Personen mit Schaum vorm Mund Amok läuft. Nach dem Motto, wenn in USA in einer früheren Tochter von CSC Straftaten begangen wurden, dann müssen die CSC-Mitarbeiter auch ohne Indiz und ohne Beweis zwangsläufig Schwerkriminelle sein. Das einzige was an an diesen bösartigen Verleumdungen sieht, dass sich der Germanen an sich sich weigert, von der Sippenhaft abzulassen, die er seit dem Mittelalter kultiviert.
      http://en.wikipedia.org/wiki/Sippenhaft
      Am Rande: mittlerweile sind es 28 Jahre. Aber nicht mal dafür reicht es zur Recherche :-)

      1. Wollen Sie mir eine Nähe zur NPD unterstellen, weil ich das Wort „Spinner“ als beleidigend empfinde? Oder wollen Sie den Menschen, auf deren Post sie dies äußerten, auch noch in dieser Richtung diffamieren? Wie auch immer, ich finde , das ist ein recht trauriges Diskussionsniveau. Ein sachliche Diskussion wäre für alle Seiten viel erträglicher!

    2. @heutemalnicht
      „Wollen Sie mir eine Nähe zur NPD unterstellen, weil ich das Wort “Spinner” als beleidigend empfinde? “
      Mich interessiert nicht, welche Partei Sie präferieren. Ich habe auf Ihre Behauptung hin, dass die Verwendung der Bezeichnung „Spinner“ eine Beleidigung sei, darauf hingewiesen, dass ein Gericht im Falle Gauck vs. NPD (die das wie Sie behauptet hat), das Gegenteil geurteilt hat.

      Sie können sich gern weiter an Ad-Hominem-Unsinn abarbeiten. Interessanter fände ich, wenn sie hier zum Thema zurück kämen und uns mitteilten, wo Sie denn Indizien oder Bewesie für vermutliche Straftaten der deutschen CSC-Mitarbeiter sehen würden. Der Autor hat offenbar eine Recherche-Schwäche und wirft alles durcheinander: US-Bürger und deutsche Bürger, was bei seinem mentalen Chaos zu böswilligen Anwürfen gegen die deutschen CSC-Mitarbeiter führt ohne einen Hauch eines Indizes.

  7. Sicherlich ist Personalwesen/S1 ein hochsensibler Bereich im Militär, und Vorsicht ist mehr als angebracht. Aber es ist normal, dass Firmen unserer Bündnispartner im militärischen Zulieferungsbereich Aufträge erhalten.

    Viel problematischer erscheint mit, dass das zuständige EU-Amt seine Personalauswahl für EU-Beamte an einen US-Dienstleister outgesourced hat. Wer deren Auswahlrunde übersteht hat auch beste Voraussetzungen als „Laureat“ in das Auswärtige Amt eingeschleust zu werden.

  8. Hier nochmal ein Film über Al Masri, der von einem Flugzeug der SCS im Namen der CIA entführt wurde.

    Dieser Film verdeutlicht einmal mehr das Problem der Straflosigkeit und Rechtlosigkeit in unseren Breiten.

    Kann man da von einem Rechtsstaat sprechen, wo schlimmste Verbrechen systematisch ungesühnt bleiben?

    1. @John
      Die Firma heisst CSC. Die hatte bis 2005 eine Tochterfirma Dyncorp, die die Menscheraubflüge durchgeführt hat. Die deutsche Tochter der CSC ist die ehemalige Firma Ploenzke. Bei Dyncorp arbeiteten US-Bürger, bei Ploenzke Deutsche. Wer was zu DynCorp wissen will, kann das von der NSA druchsetzte Tool Wikipedia befragen. Da steht auch drin, warum die Menschenräuber 2005 von CSC abgestoßen wurden und für wen die heute Aufträge durchführen.
      http://de.wikipedia.org/wiki/DynCorp
      In Wikipedia findet man auch, dass die US-Kriegsverbrecher aus dem Irak jetzt nicht mehr Blackwater heißen sondern Academi. Heute ist es eigentlich relativ leicht zu recherchieren.
      http://de.wikipedia.org/wiki/Academi
      Wenn man aber auf eigene Recherche verzichtet, muss man sich nicht wundern wenn man schlechte Kritik bekommt, so wie es der Mainstreampresse in Deutschland gerade durch die Bürger wiederfährt.
      Man muss nicht unbedingt Leute, die sich mit Software beschäftigen als Menschenräuber verleumden. Recherche kann helfen.
      http://www.sueddeutsche.de/politik/deutsche-auftraege-fuer-csc-dubioser-partner-der-regierung-1.1820145
      Das hatten wir alles schon in der ersten CSC-Veschwörungrunde diskutiert. Keine Subsatnz. Trotzdem wurde der Mist ohne neue Indizien oder Beweise für Straftaten wieder übelst aufgekocht. Es wird so getan, als ob CSC, weil sie 2014 gute Geschäfte bei der Arbeitsagentur in der Prozessmodellierung mit MID-Werkzeugen, Verbrecher wären, die für die Taten von US-Bürgern in der 2005 abgestoßenen Firma Dyncorp persönlich verantwortlich seien.
      Das ist Dünnschiss als wenn man behaupten würden, die Leute vom BKA mit dem BKA-Trojaner sind dieselben wie die Verbrecher von der NSA, weil ja BRD und USA über die UN verflochten sind.
      Gröblichst dümmliche Scheiße, wenn man das mal so salopp formulieren darf.

      1. „Das hatten wir alles schon in der ersten CSC-Veschwörungrunde diskutiert. Keine Subsatnz. Trotzdem wurde der Mist ohne neue Indizien oder Beweise für Straftaten wieder übelst aufgekocht. Es wird so getan, als ob CSC, weil sie 2014 gute Geschäfte bei der Arbeitsagentur in der Prozessmodellierung mit MID-Werkzeugen, Verbrecher wären, die für die Taten von US-Bürgern in der 2005 abgestoßenen Firma Dyncorp persönlich verantwortlich seien.“

        Die Mafia betreibt auch legale Firmen und ist trotzdem insgesamt, inklusive aller ihrer Glieder, eine Verbrecherorganisation. Plönzke gehört jetzt den CSC Verbrechern und ist daher auch so zu behandeln. Pech gehabt, mit gefangen, mit gehangen.

        Das wirkliche Problem ist ein ganz anderes: Dieser deutsche Staat benötigt eine staatlich entwickelte und gemanagete sichere Kern-IT-Infrastruktur und keine dubiosen externen Lieferanten, deren Mitarbeiter in Interessenkonflikte geraten können. Dem durchschnittlichen CSC-Plönke Mitarbeiter wird Gehalt und Arbeitsplatz halt wichtiger sein als die Vaterlandsliebe. So ist das halt heutzutage.

        Da hilft nur neben dem BSI eine Bundes-IT-Servicegesellschaft aufzubauen, die beraten und unterstützt durch BSI, Fraunhofer Gesellschaft, Universitäten und wen auch immer sonst noch eine stabiles System für öffentlich Dienstleistungen betriebt.

        Wir können da nicht mit Ablegern der Geheimdienst-Madfia arbeiten, zu riskant, fertig.

      2. @grauhut
        Dieser Aufruf zur Realitätsflucht ist toll. Erst mal wird die Sippenhaft wieder eingeführt und die persönlcihe Schuld abgeschafft. Klasse. Hat sich im Dritten Reich auch so toll bewährt.
        http://de.wikipedia.org/wiki/Sippenhaftung

        Aber dann kommt der richtig skurrile Teil:
        „Da hilft nur neben dem BSI eine Bundes-IT-Servicegesellschaft aufzubauen, die beraten und unterstützt durch BSI, Fraunhofer Gesellschaft, Universitäten und wen auch immer sonst noch eine stabiles System für öffentlich Dienstleistungen betriebt.“

        Für wie bescheuert sollen wir gehalten werden? Der CSC wird ohne Indizienn über Sippenhaft Kriminalität vorgeworfen (eines Rechtsstaates unwürdig) und dann soll ausgerechnet das BSI für Sicherheit sorgen, das
        – 1990 aus dem BND gegründet wurde
        – das offizielle Kontakte zur NSA unterhält siehe
        https://www.bsi.bund.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse2013/Keine_Unterstuetzung_auslaendischer_Nachrichtendienste_26072013.htm
        – der Vizepräsident Andreas Könen erst 2006 vom BND zum BSI rüber gekommen ist undd er persönlich mit der NSA verkehrt
        http://www.bka.de/nn_244598/DE/Publikationen/Herbsttagungen/2013/Programm/ht2013KoenenHenzlerVitae.html
        Und diesen Geheimdienstkünstlern, die mit Schwerstkriminellen US-Spionen offiziellen Kontakt haben, sollen wir die IT-Sicherheit unserer Behörden in die Hand geben?

        Ich habe selten so gequirlten Mist gelesen. Aber Spinnern, die sich in Verschwörungstheorien verlieren, ist alles zuzutrauen. :-)

      3. @Wolfgang Ksoll: Uns wird nichts anderes übrig bleiben, wenn wir die NSA Schnüffler wieder loswerden wollen.

        Behörden kann man juristisch besser steuern als einen privatrechtlich organisierten militärisch industriellen Komplex, zu dem ich die Geheimdienste und ihre zivilen Helfer wie CSC rechne.

        Der Beamte ist besser steuerbar. Und dessen weisungsbefugte politische Vorgesetzte können wir im Rahmen Demokratie ersetzen.

        Wie sonst sollen wir denn sonst unser System wieder entwanzen? Wir werden die NSA Lauscher nicht loswerden, indem wir ihre zivilen Helfershelfer über öffentliche Aufträge auch noch fördern.

        csc.com/about_us/ds/78731/100857-military_programs
        de.wikipedia.org/wiki/National_Security_Agency#Geschichte

      4. @Wolfgang Ksoll: P.S. Thema Sippenhaft.

        In eine Sippe wird man unabänderlich geboren, nicht änderbar.

        Bei einem Unternehmen aus dem militärisch-industriellen Komplex kann man kündigen, aus einer kriminellen oder terroristischen Vereinigung kann man austreten und ist dann individuell wieder als völlig unschuldig anzusehen, wenn man sich persönlich nichts hat zu schulden kommen lassen oder nicht verfolgbar, wenn Vergehen verjährt sind.

        Das ist ein riesiger Unterschied.

        Was verdien man eigentlich in der CSC PR? Ich bin ja vielleicht auch käuflich, Kto. Nr. gefällig? :)

      5. „Behörden kann man juristisch besser steuern als einen privatrechtlich organisierten militärisch industriellen Komplex, zu dem ich die Geheimdienste und ihre zivilen Helfer wie CSC rechne.“
        Ja, das kann man so verschwörungstheoretisch vor sich hinbehaupten. Es bleibt aber Bullshit. Man muss schon schwere Störungen haben um das zu galuebn.
        Ich erinnere mich, dass der Bundesdatenschutzbeauftragte es nicht schaffte, den BKA-Trojaner zu analysieren, wo der private CCC schon herausgefunden hatte, dass das BKA illegal zur Verschleierung personenbezogene Daten über die USA geschleust hatte. Nix Kontrolle. Im Gegenteil. sowohl der grüne Schaar als auch der Spinner in Kiel haben ihre mageren Erkenntnisse unter Geheimschutz gestellt (VS/NfD), wie wir hier auf netzpolitik.org lesen konnten :-) Unkontrollierbar.

        Das BND erdreistet sich, dem kontrollierenden Bundestag geschwärzte Papiere zu gegeben. Unkontrollierbar.

        Das BMJ weigert sich dem Bundestag mitzuteilen, was von den USA Snowden vorgeworfen wird. Einfach so. Unkontrollierbar.

        Was das BSI mit der NSA bespricht ist geheim. Wegen Terror wisst Du? :-) Unkontrollierbar.

        Dass Steinmeier über De-CIX Daten an fremde Geheimdienste weiterleiten lässt, ist unkontrollierbar.

        In einem funktionierenden Staat wäre hier der Verdacht gegeben, dass hier Beihilfe zu Spionage für eine fremde Macht gelistet wurde. In Kunjunktion mit dem Verbot der Spionageabwehr, die gesetzlich durch das BfV auch hätte vorgenommen wurde auf Weisung von Steinmeier, könnte man sogar Landesverrat vermuten.
        Unsere Behörden sind keine Alternative zur Privatwirtschaft. Mit der Weisungsgebundenheit des Generalbundesanwalt an die Bundesregierung ist jede Strafverfolgung gegen Kriminelle in Bundesregierung und -verwaltung systematisch behindert. Wir brauchen eine Reform des Staates. Ihn als Alternative zu empfehlen für CSC-Arbeiten ist verantwortungslose, sachfremde Spinnerei.

        Ich habe weder mit CSC noch mit der Bundesregierung vertragliche Vereinbarungen oder Zahlungsflüsse. Wenn Du Dich auch an die als Propagandanutte verkaufen willst (und glaubst, dass die mehr zahlen als Dein jetziger Auftraggeber), musst Du die schon selber fragen. Aber Deine Träume vom Propagandanutten-Dasein zeigen sehr schön die Ursachen für Deine Spinnereien :-)

      6. Wolfgang, die UN ist eine hilflose lahme Ente, die uns nicht entwanzen kann, die wird ja bekanntlich selbst von den Amis abgehört und kriegt nicht mal das geregelt.

        Und wenn jemand hier eine Störung hat, dann Du, nennt sich kognitive Dissonanz, die Helden Deiner Jugend stehen nackt da und Du sieht immer noch einen Kaiser in Kleidern.

        Gegen die US Abhörer helfen nur klare Gesetze, strukturelle Reformen und Gesetzgeber, die sie auch durchsetzen lassen.

      7. Deinen Nationalismus für ein globales Medium teile ich nicht. Mit dem Oldstyle: „Der Nationalstaat wird es schon richten!“ kommt man nicht weit. Das ist 60er Jahre-Logik, als man glaubte, man könnte Atomangriffen durch den Bau von Bunkern standhalten. Macht heute keiner. Man macht globale Atomwaffensperrverträge. Aber man kann es natürlich versuchen, erneut den Nationalismus für toll zu befinden. Passt zu dem anderen Unsinn.
        Auch die irrationale, nationale Flucht in BSI, Fraunhofer und Universitäten ist Ausdruck dessen.
        Am Rande: wenn ein Staat eine private Firma mit Verbrechen beauftragt und sie bezahlt, dann ist das keine Verbrechensbekämpfung, wenn man den Privaten prügelt und es den Staat selber machen lässt. Das ist nur verzweifelter Humbug. Die Verbrechen werden ob der Tatenlosigkeit weiter begangen werden. Viel Lärm um nichts. Übrigens ist es auch Mantra des US-Folterstaates, das die UN nichts taugt. Feine Gesellschaft. Ein Schelm,d er böses dabei denkt, dass Du die gleichen „Patentrezepte“ hast wie der Folterstaat,.
        Aber was soll schon Logik bei Verschwörungstheorien, die an den Haaren herbeigezogen werden :-)

      8. Wolfgang, welche Verschwörungstheorie? Der CSC Konzern inklusive Niederlassung Deutschland ist nicht „verschworen“, das ist eine einzige Firma mit einer Unternehmensleitung. Die Verbalnote Docper-AS-22-02 zur CSC Immunität bei Spionagehilfsdiensten steht offen im Bundesanzeiger. Welche Verschwörungstheorie also?

        Die Fakten liegen auf dem Tisch, der Rest ist eine kühle Risiko-Einschätzung.

        Die UN ist eine nette, aber leider dysfunktionale Idee. Geheimdienste sind dazu da im geheimen entgegen aller Verträge Informationen zu beschaffen. Und die USA lehnen Verträge wie ein „No Spy Abkommen“ ja kategorisch ab. Visionen von „UN No Spy Verträgen“ sind eine verträumte Schwärmerei oder Augensand, sonst nichts.

        Das einzige was wir heute tun können ist die IT-Infrastruktur des Staates neu aufzustellen. Ohne Mitwirkung von Unternehmen, die anderen Staaten gegenüber auskunftspflichtig sind. Das ist nicht nationalistisch, das ist realistisch.

      9. Deine Verschwörungstheorie ist dummes Zeug. Und böswillig. Die Docper-AS-22-02 bezieht sich auf die US-CSC, die mit US-Bürgern Dienstleistungen bei der US-Army erbringt, die in Deutschland nach NATO-Truppenstatut stationiert sind. Es ist eine bösartige Unterstellung, dass deutsche Mitarbeiter der deutschen CSC Tochter mit denen unter einer Decke stecken würden. Die Unterstellung zeugt von völliger Unkenntnis der USA, die Ausländer nicht an geheime Militärsachen ran lassen: NOFORN. Einfach mal ein Minimum an Sachkunde aneignen. In Abedacht der Tatsachen aber ist es eine extreme Böswilligkeit, Deutschen irgendwas zu unterstellen, weil eine Firma einer US-Firma gehört, die international an der Börse gehandelt wird. Würde man Deinen kaufmännischen unsachkundigen Verschwörungstheorien folgen, wären alle Aktionäre von CSC für die Ausführung des Menschenraubes verantwortlich, den die US-Regierung bestellt und bezahlt hat.
        Und DU plädierst dann dafür, dass der Staat seine Dreck alleine machen soll? Wir sollen dem Nationalstaat die Verantwortung geben, damit der Dreck weiter nicht strafverfogt wird? Lebst Du auf einem anderen Stern? Wolfgang Schäuble hat als Innenminister die Strafverfolgung der CIA-Menshcenräuber (um die es hier bei der ehemaligen CSC-Tochter 2005 ging) verhindert. Während die in Italien vor Gericht kamen und einer in Panama verhaftet wurde. Und Du willst uns hier als Heilslehre verkaufen, dass Leute wie Wolfgang Schäuble zuverlässiger wären? Der sich nicht erinnern konnte, wo er die 100.000 DM Schmiergeld gelassen hat? Der Menschenräuber von der CIA unterstützt? Geht’s noch?
        Im NSU-Aschuss haben wir gesehen, wie schlampig die innere Sicherheit in Deutschland aufgestellt ist. Bei uns können Mörder aus dem NAZI-Umfeld jahrelang Menschen töten und werden von den Behörden, deren hohes Lied Du uns hier vorheuchelst nicht strafverfolgt. Es wird nicht strafverfolgt, wenn Minister im Bundeskanzleramt fremden Mächten landesverräterisch bei der Spionage helfen und die gesetzlich vorgeschriebene Spionageabwher gegen die USA boykottieren.
        „Das einzige was wir heute tun können ist die IT-Infrastruktur des Staates neu aufzustellen. Ohne Mitwirkung von Unternehmen, die anderen Staaten gegenüber auskunftspflichtig sind. Das ist nicht nationalistisch, das ist realistisch.“
        Das ist in hohem Maße nationalistisch und beim Bundesamt für Verfassungsschutz muss man ob der NSU sogar annehmen nationalsozialistisch. Deine Staatsgläubigkeit ist völlig weltfremd und ob der aufgedeckten Fälle eher ein zusätzliches Sicherheitsrisiko.
        http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-verfassungsschutz-hatte-seit-2005-cd-mit-nsu-kuerzel-a-994895.html
        Wir werden den Staat reformieren müssen: Law and Order muss wieder gelten. Bei internationalen Problemen auch international. Nicht nationalistisch und blind staatsgläubig wie Du uns hier weismachen willst. Dann geht die Schlamperei, die Morde, die Entführungen einfach so weiter.
        http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/cia-entfuehrungen-schaeuble-will-foltergestaendisse-nutzen/2589720.html
        http://www.stern.de/politik/ausland/extra-cia-die-dunkle-macht-amerikas-551508.html
        http://www.heise.de/tp/artikel/26/26265/1.html
        (Hier ist die Strafvereitlung von Schäuble drin, der die rechtswidrige Entführung von Masri gedeckt hat)
        Mach Dich endlich sachkundig, statt verschwörungstheoretisch herum zu halluzinieren.

      10. Wolfgang, Deine Verschwurbelungsversuche sind ja witzig, es fehlt ihnen allerdings der Realitätsbezug.

        – Seit 2001 gilt ununterbrochen der NATO-Bündnisfall, ja, es ist Krieg und keiner schaut hin.

        – Im Rahmen dieses „Krieges gegen den Terror“ (der eigentlich Polizeiaufgabe wäre) dürfen die Alliierten hierzulande „zur Eigensicherung“ abhören, siehe z.B. heise.de/tp/artikel/39/39408/1.html

        – Der CSC Konzern wurde durch Docper-AS-22-02 zum akkreditierten Spionagegehilfen der US-Streitkräfte, zu denen auch die NSA zählt

        So einem Konzern kann man keine Staatsaufträge geben, bei denen der Auftragnehmer Zugang zu personenbezogenen Daten hat. Fertig.

        Genausowenig kann man weiter personenbezogene Daten auf US Clouds verarbeiten, ohne die Grundrechtsträger, deren Daten verarbeitet werden in Gefahr zu bringen.

        Nimm mal den Fall Arbeitsamt, hypothetisches Szenario: Eine Selektion auf Alt-Ingenieure auf Hartz 4 wird gemacht und an einen fremden Geheimdienst übergeben. Dieser nutzt die Liste zur Gewinnung von Informanten, die sich dadurch strafbar machen… So schnell kanns gehen.

        Für personenbezogene Daten benötigen wir eine sichere Infrastruktur, basierend auf Hardware, die nicht von NSA-TAO manipuliert sein kann, auditierbare Betriebssysteme und Software. Der theoretische Grundrechtsschutz in Deutschland muß auch technisch durchgesetzt werden. Das geht bekanntlich nicht mit Lieferanten, die für fremde Geheimdienste arbeiten.

      11. Ja, wir glauben Dir, dass Du genügend kriminelles Potenzial hast, um ein toller Spion für die Amis zu sein. Bewirb Dich doch da! Tip am Rande: es ist billiger einen Mitarbeiter von der Arbeitsagentur direkt zu bestechen als den Umweg über eine Dienstleister zu gehen. Wen Du im Spiegel googlest, findest Du auch heraus, dass die bösen Amis sogar Frauen schicken, um AA-MAs auszupionieren.

        „So einem Konzern kann man keine Staatsaufträge geben, bei denen der Auftragnehmer Zugang zu personenbezogenen Daten hat. Fertig.“
        Ja, in Deinem naiven Weltbild ist es so. Du musst noch mehr von Deinem Zeugs rauchen, dass Du keine Schmerzen bekommt, wenn Du mit der Realität zusammenprallst. Gut, ich nehme zur Kenntnis, dass dich das mit den nationalen Sicherheitsüberprüfungen überfordert hat und Du die US-Army und den deutschen Staat für Open Data Einrichtungen hältst :-) Macht ja nichts.

        Ach, übrigens, mit Deiner deutschen Staatsangehörigkeit wirst Du keine Clearance für US-Geheimdienstmateriial bekommen, auch wenn die Dienstleister die Clearance manchmal salopp vergeben:
        http://www.washingtonpost.com/business/economy/contractor-which-vetted-snowden-says-it-did-background-check-for-navy-yard-shooter/2013/09/19/7e778cae-2173-11e3-a358-1144dee636dd_story.html
        Macht ja nichts, Du musst nur streng dann glauben: das mit dem Zugriff deutscher CSC-Mitarbeiter auf NSA-Daten ist genauso einfach wie Bundeswehrmitarbeiter auf die US-Atomwaffen zugreifen können, wenn man mal nach Artikel 5 NATO-Vertrag unterwegs ist. Glaub einfach dran. Die Amis allen alle akkreditierten Verbündeten an ihre Staatsgeheimnisse und ihre Atomwaffen.

        Aber mit den albernen Verschwörungstheorien hilft Du den Menschräubern von Dyncorp. Immer schön von den Tätern ablenken und dumme Nebelbomben werfen auf Leute, die sich nicht wehren dürfen.

        Flüchte Dich in deine nationale Idylle und erzählen den Leuten weiter den Unsinn, dass Ex-BND-Spione vom BSI, die offiziell mit der NSA verkehren, unsere Daten sicher machen. Gerade in der Arbeitsagentur :-) :-) :-) Die Empfehlung für das BSI als sichere Behörde sollte man sich einrahmen. Damit kann man in den Büttenreden der heißen Karnevalszeit tingeln gehen. Grauhut heißt auf Hochdeutsch in Bayern Narrenkappe?

      12. Wolfgang, so laut wie Du Hammel blökst würde ich sagen ich muß da einen Nerv getroffen haben! :)

        Glaub ruhig weiter an die unbefleckte Empfängnis, ich glaube weiter daran, dass für Konzerne wie CSC Geld auch dann nicht stinkt, wenn es von der NSA kommt, egal wofür.

      13. „Wolfgang, so laut wie Du Hammel blökst würde ich sagen ich muß da einen Nerv getroffen haben! :)
        Glaub ruhig weiter an die unbefleckte Empfängnis, ich glaube weiter daran, dass für Konzerne wie CSC Geld auch dann nicht stinkt, wenn es von der NSA kommt, egal wofür.“

        Aha, wenn man sich für die Wahrheit, den Rechtsstaat und ordentliche Beweise einsetzte, dann ist man bei verschwörungstheoretiscehn Blockwarten wie Dir verdächtig`? Ich hatte es vermutet, dass sich seit 70 Jahren nicht viel geändert hat.
        An Jungfrauengeburten dürfen Katholiken so lange glauben wie sie wollen. Aber interssant, dass Du Jungfrauengeburten und unbewiesene Verleumdungen von CSC-Mitarbeitern in einen Topf wirfst, zeigt Dein Denkumfeld :-)
        Na, sei es. Spinn Du ruhig weiter under Cover aus Steuerbefreiungen auf Landesverrat (aber denk dran: Rumpelstilzchen hat nur im Märchen aus Stroh Gold gesponnen :-). Ich halte mich lieber an Tatsachen, nutze meinen eigenen Namen und verbrenn mir für die Wahrheit auch gerne den Mund und lass mich beleidigen von Spinnern.

    1. Die Firma Dyncorp, die bis 2005 zu CSC gehörte und die im Auftrag der CIA auch einen Deutschen Bürger rechtswidrig verschleppte, wird in 2014 beschuldigt
      – in Afghanistan Schwarzhandel zu betreiben
      – in Bosnien Menschenhandel mit Prostituierten betreiben zu haben
      – die USA betrogen zu haben.
      http://www.washingtonpost.com/business/capitalbusiness/for-dyncorp-2014-may-end-up-as-a-year-to-exit-and-forget/2014/08/15/8dea109c-223c-11e4-958c-268a320a60ce_story.html
      Von diesen ganzen Verbrechen von Dynorp lenken die Spinner ab, die schlampig oder gar nicht recherchieren und die deutschen Mitarbeiter der IT-Bude CSC in obskurer Sippenhaft für Verbrechen von Dyncorp verantwortlich machen.
      Das ist genauso absurd, wie jetzt die Welle über die US-Folter zu machen und nicht darüber zu sprechen, dass Obama nicht mehr foltert, sondern kriminell Menschen auf der ganzen Welt mit Drohnen liquidiert, die weder Kombattanten in einem Krieg sind noch Beschuldigte in einem Gerichtsprozess sind: Man hilft mit diesen Ablenkungsmanöver massiv Schwerstkriminellen, weil die Kraft dann für Unsinn verschwendet wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.