2012
-
: Handel mit Sicherheitslücken und Exploits: Für den Profit von ein paar wenigen bleiben alle Verbraucher unsicher
Vupen Security bei der <a href="http://pwn2own.zerodayinitiative.com/">Pwn2Own</a> 2012. Bild: <a href="http://arstechnica.com/author/dan-goodin/">Dan Goodin</a>, Ars Technica. : Handel mit Sicherheitslücken und Exploits: Für den Profit von ein paar wenigen bleiben alle Verbraucher unsicher Am weltweiten Handel mit Sicherheitslücken und Exploits nehmen auch immer mehr staatliche Institutionen teil. Christopher Soghoian, Forscher und Aktivist, kritisiert diese Entwicklung in einem Podcast. Wenn nur wenige dieses Wissen exklusiv haben, wird auch der Hersteller von Software nicht über die Lücken informiert – somit bleiben alle unsicher.
-
: Gibts nur beim Stern: Urheberrecht auf Fragenkataloge
: Gibts nur beim Stern: Urheberrecht auf Fragenkataloge Die FDP steht momentan wegen einer Finanzierungsaffäre im Rampenlicht. Das Wochenmagazin Stern recherchiert in der Sache und hat der FDP im Zuge der Recherche einen detaillierten Fragenkatalog zur Beantwortung geschickt. Die FDP beantwortete die Fragen und stellte Fragen und Antworten transparent auf ihre Webseite.
-
: Jugendmedienschutz-Staatsvertrag: Nächstes Jahr gibt es einen neuen Anlauf
: Jugendmedienschutz-Staatsvertrag: Nächstes Jahr gibt es einen neuen Anlauf Die Rundfunkkommission der Länder soll nächstes Jahr einen Entwurf für einen neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag vorlegen. Das haben die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder auf ihrer Jahreskonferenz Ende Oktober beschlossen, wie Patrik Breyer berichtet. Inhalte sind bisher noch keine bekannt.
-
: Wer kontrolliert das Wissen? Die Zukunft unserer digitalen Kultur
: Wer kontrolliert das Wissen? Die Zukunft unserer digitalen Kultur Die Sendung „IQ – Wissenschaft und Forschung“ auf BR2-Radio hat am vergangenen Dienstag über „Wer kontrolliert das Wissen? Die Zukunft unserer digitalen Kultur“ berichtet. Von dem 24 Minuten langen Beitrag gibt es eine MP3 und eine Kurzzusammenfassung als Online-Artikel.
Das Internet – es steht für freien Zugang zu Wissen und Kultur. -
: Von Schweinen, Panzern und Bussen: Kurzfilmfestival interfilm sucht bestes Viral des Jahres
: Von Schweinen, Panzern und Bussen: Kurzfilmfestival interfilm sucht bestes Viral des Jahres Schon zum fünften Mal findet der Viral Video Award des Berliner Kurzfilmfestivals interfilm statt. Aus über 500 eingereichten Webvideos hat interfilm die besten 21 herausgesucht.
Die Filme eint, dass sie primär für das Abspielen im Internet konzipiert sind, die Absicht haben, sich viral zu verbreiten und für oder gegen etwas werben und/oder eine Botschaft vermitteln. -
: IT-Gipfel: Mehr Bitkom wagen
: IT-Gipfel: Mehr Bitkom wagen Diese Woche ist wieder IT-Gipfel der Bundesregierung. Und wie jedes Jahr zeigt die Bundesregierung mit dieser Veranstaltung wieder anschaulich, was sie für Netzpolitik hält: Mehr Bitkom wagen. Wie jedes Jahr erhalten einige IT-Branchen wieder neue Wirtschaftsförderung und es werden neue eGovernment-Großprojekte gestartet, wo man drauf wetten kann, dass die Hälfte davon mittelfristig als teure Bauruine enden wird.
-
: Gibt es ein “Open Movement”?
: Gibt es ein “Open Movement”? Ein Gastbeitrag von Stefan Baack. Er schreibt derzeit eine Masterarbeit über die Open Data Bewegung an der Universität Bremen im Studiengang MA Medienkultur und geht in diesem Beitrag der Frage nach: Gibt es ein “Open Movement”? Der Artikel ist zuerst bei der OKFN erschienen und steht unter der CC-BY-Lizenz.
-
: Facebook-Hoax bezüglich AGB-Widerspruch ist Quatsch
: Facebook-Hoax bezüglich AGB-Widerspruch ist Quatsch Facebook-Nutzer erhalten derzeit regelmäßig von anderen Nutzern in der Timeline eine Nachricht, die sich viral verbreitet. Das erste Mal tauchte diese Meldung vor einigen Tagen auf, seitdem sehe ich sie regelmäßig in meiner Timeline, mittlerweile auch als Grafik:
“Aufgrund der neuen AGB’s in Facebook widerspreche ich hiermit der kommerziellen Nutzung meiner persönlichen Daten (Texte, Fotos, persönliche Bilder, persönliche Daten) gemäß BDSG. -
: #nk12 – Recht auf Zugang, Netzneutralität, informationelle Selbstbestimmung
: #nk12 – Recht auf Zugang, Netzneutralität, informationelle Selbstbestimmung Das Verschwimmen der Rollen von Produzent und Konsument im Netz – von Netzpolitik über bürgerliche Freiheiten, Institutionen und Regulierung zum Digitalen Gesellschaftsvertrag
Von Netzpolitikaktivisten wird regelmäßig angenommen, sie wären strikt gegen Regulierung im Internet, denn es gilt die anarchistische Hackerkultur hochzuhalten. -
: Da hackt es wohl in Baku – EU Delegation gehackt
: Da hackt es wohl in Baku – EU Delegation gehackt Die Technik der EU Delegation in Baku wurde gehackt, das bestätigte der EU-Kommissionssprecher Ryan Heath. Eine hochrangige Delegation der Europäischen Union hielt sich diese Woche zum 7. Internet Governance Forum in Baku, Aserbaidschan auf. Bei der Konferenz wurde darüber beraten wie Staaten mit dem Internet umgehen sollen.
-
: Gamma-Chef Martin J. Münch: Überwachungstechnologien sind wie Cola – und machen einsam
: Gamma-Chef Martin J. Münch: Überwachungstechnologien sind wie Cola – und machen einsam Wir haben schon öfters über die Staatstrojaner-Suite FinFisher der deutsch-britischen Firma Gamma berichtet. Der Journalist Vernon Silver hat sich jetzt fünf Stunden mit Martin Johannes Münch, Entwickler und Frontmann getroffen und ein Profil auf Bloomberg veröffentlicht. Da sind ein paar spannende Details drin.
-
: Netz-Sperren in Australien: Provider sollen Webseiten mit Kinderpornografie sperren, nicht löschen
: Netz-Sperren in Australien: Provider sollen Webseiten mit Kinderpornografie sperren, nicht löschen Internet-Provider in Australien werden verpflichtet, Webseiten mit Kinderpornografie zu sperren. Das kündigte der Minister für Breitband, Kommunikation und digitale Ökonomie heute an. Die beiden größten Provider haben das schon vor zwei Jahren freiwillig gemacht, jetzt sollen auch die übrigen Provider dazu gebracht werden.
-
: Angehört: Protokoll des BMBF-Fachgesprächs zu Open Education
: Angehört: Protokoll des BMBF-Fachgesprächs zu Open Education Gestern fand die mehrfach angekündigte Anhörung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Kultusministerkonferenz (KMK) zu Open Educational Resources (OER) im Gartenhaus des BMBF in Berlin statt. Für werkstatt.bpb.de habe ich dabei mitgeschrieben und mich an einer möglichst übersichtlichen Zusammenfassung des Anhörungstages versucht:
Als Ziele für das Fachgespräch von Seiten des BMBF formulierte Eckart Lilienthal zum Einstieg drei Punkte, die in der Folge auch größtenteils eingelöst wurden:Informationen zum Thema, um als Ministerium den Auftrag der Politikberatung besser wahrnehmen zu können
Feststellung von Meinungsverschiedenheiten und Unklarheiten im Diskurs um OER
Antworten auf die Frage, was eine Rolle der öffentlichen Hand in diesem Zusammenhang sein könnte?Die daran anschließende Debatte startete mit Fragen nach bildungspolitischen Potentialen, gefolgt von rechtlichen, ökonomischen und technischen Anforderungen an OER.
-
: Stiftung Datenschutz gescheitert: Datenschutzbeauftragte und Oppositionsparteien boykottieren zahnlosen Tiger
: Stiftung Datenschutz gescheitert: Datenschutzbeauftragte und Oppositionsparteien boykottieren zahnlosen Tiger Die Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern haben gestern beschlossen, auf ihre Sitze im Beirat der geplanten Stiftung Datenschutz zu verzichten. Damit dürfte das einstige Datenschutz-Prestige-Projekt der Bundesregierung gescheitert sein. Auch SPD und Grüne schließen sich dem Boykott an.
Im Koalitionsvertrag vereinbarte die schwarz-gelbe Bundesregierung die Gründung einer „Stiftung Datenschutz“. -
: EU-Parlament News folgen
: EU-Parlament News folgen Europäische Politik ist oft sehr undurchschaubar. Die Kommission macht Gesetzesvorschläge, der Rat und das EU-Parlament diskutieren diese und kommen am Ende zu einer Entscheidung. Hinzu kommen die Ratsgipfel und die Ratspräsidentschaft. Da verliert man schnell die Übersicht.
Um zumindest den Entscheidungsprozess im EU-Parlament besser zu folgen, gibt es jetzt einen neuen E‑Mail Alert Service. -
: Sarah Spiekermann über die Debatte um die EU-Datenschutzreform
: Sarah Spiekermann über die Debatte um die EU-Datenschutzreform Lesenswert kommentiert Sarah Spiekermann in der ZEIT die Debatte um die EU-Datenschutzreform und wer dort welche Interessen vertritt: „Die Verwässerer.“
Was passiert hier wirklich? Warum sind Hundertschaften von Lobbyisten im Einsatz, um die Abgeordneten des Europaparlamentes sowie nationale Politiker von einer Selbstregulierung im Bereich des Datenschutzes zu überzeugen? Warum wollen diese Konzernlobbyisten den Verbrauchern ihre Einwilligungsrechte nehmen? […] Der Entwurf sieht zunächst vor, dass ein europaweit einheitliches Datenschutzgesetz gelten soll, was Megafirmen wie Google oder Facebook dazu zwingen würde, europaweit einheitlich hohe Sicherheitsmaßstäbe einzuhalten. -
: #cc10: Party am 8. Dezember und T‑Shirt-Contest
: #cc10: Party am 8. Dezember und T‑Shirt-Contest Das Lieblings-T-Shirt in allen Ehren, aber es gibt kaum etwas langweiligeres als immer dieselben Sprüche auf Vorder- bzw Rückseite der Mitmenschen zu lesen. Creative Commons mit seinem Merchandise macht da keine Ausnahme. Darum ruft Creative Commons Deutschland anlässlich des 10. Geburtstags von CC, für den wir am 8.
-
: Porträts von anonymen Kampfpostern: ‚Täter hinter der Tastatur’
: Porträts von anonymen Kampfpostern: ‚Täter hinter der Tastatur’ Vor kurzem hat Markus mit seiner Frage „Einfach mal die Kommentare schließen?“ über 350 Kommentare und eine Debatte über digitale Kommentarkultur ausgelöst. Ingrid Brodnig, für netzpolitische Themen zuständige Redakteurin der Wiener Stadtzeitung Falter, hat sich nun für einen längeren Artikel mit dem Titel „Täter hinter der Tastatur“ auf die Suche nach den Menschen hinter Kommentaren in Zeitungsforen gemacht.
-
: Deep Packet Inspection und Gute Software, schlechte Software
: Deep Packet Inspection und Gute Software, schlechte Software Auf dem Netzpolitischen Abend des Digitalen Gesellschaft e.V. trug Christian Mihr von Reporter ohne Grenzen vorgestern zum Export von Überwachungssoftware deutscher Provenienz vor. „Made in Germany“ steht für die zweifelhafte Errungenschaft, dass in Diktaturen Überwachungssoftware aus Deutschland eingesetzt wird, um politische Gegner zu verfolgen und Meinungsfreiheit zu unterdrücken.