Februar 2007
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: BKA Chef zeigt Technikverständnis bei Online-Durchsuchung
: BKA Chef zeigt Technikverständnis bei Online-Durchsuchung BKA-Präsident Zierke war am 15.2. im Nachtmagazin der ARD und agitierte dort für die Online-Durchsuchung. Telepolis liefert ein Best-Of des Interviews: Die Vaporware des BKA. Und das hier müsste der Real-Livestream dazu sein.
Gabi Bauer fragte präzise nach und wies darauf hin, dass der Online-Überwachte im Unterschied zur Telefonüberwachung etwas tun müsse, nämlich etwas herunterladen. -
: Was den Staat von einer Räuberbande unterscheidet
: Was den Staat von einer Räuberbande unterscheidet Heribert Prantl hat in der SZ wieder einen sehr lesenswerten Kommentar zum Bürgerrechts-Abbau in Deutschland geschrieben. Thema diesmal ist die Debatte um die Online-Durchsuchung, die er mit der älteren Debatte bei der Einführung des Lauschangriffs vergleicht. Grosse Überraschung – Das läuft genauso ab mit denselben Argumenten wie damals: Der Staat zieht seine Bürger aus.
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: Berichte aus dem Bundesrat
: Berichte aus dem Bundesrat Der Bundesrat hat heute wieder verschiedene netzpolitische Themen behandelt. Dabei waren das Telemediengesetz, das Killerspiel-Verbot und der zentrale Abgleich biometrischer Passdaten auf der Tagesordnung.
Heise: Bundesrat hat keine Bedenken gegen Telemediengesetz
Der Bundesrat hat in seiner Plenarsitzung am heutigen Freitag keine Einwände gegen die vom Bundestag Mitte Januar verabschiedete Neuordnung des Medienrechts im Rahmen des Elektronischen Geschäftsverkehr-Vereinheitlichungsgesetzes (ElGVG, PDF-Datei) vorgebracht. -
: Schweiz: Detailinfos zum IFPI Vertrag für DJs
: Schweiz: Detailinfos zum IFPI Vertrag für DJs Wie bereits berichtet, hat die IFPI Briefe und einen Vertrag an 200 DJs versandt. Dabei wurden sie zu happigen Zahlungen für das Kopieren von Liedern aufgefordert.
Im Blog der Digitalen Allmend wurden nun die Briefe veröffentlicht. Auch wurden einige interessante Punkte des Vertrags zusammengestellt:Der DJ muss der IFPI von jeder Promo-CD unaufgefordert eine kostenlose Kopie zusenden.
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: Überwachung 2.0 in Baden-Württemberg
: Überwachung 2.0 in Baden-Württemberg In Baden-Württemberg versucht das Innenministerium gerade, das eigene Netz an Videokameras etwas zu erweitern. Durch die kollaborative Nutzung von User-Generated-Überwachung. Ein Videoatlas soll private Videokameras für die Polizei sammeln. Falls mal irgendwo etwas passiert, kann man dann schnell nachschauen, was aufgenommen wurde.
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: Die rechtliche Bewertung von Pornos in Tauschbörsen
: Die rechtliche Bewertung von Pornos in Tauschbörsen In der Netzwelt wird über das tauschen von Pornos aufgeklärt: P2P: Wer Pornos tauscht, riskiert Vorstrafe.
Genau wie bei Musik oder Spielfilmen bringt das Anbieten von Pornofilmen in Tauschbörsen rechtliche Schwierigkeiten mit sich. Pornos sind nämlich ebenso urheberrechtlich geschützt wie etwa DVD-Filme oder Musikstücke aus den Charts. -
: EU: 85 Millionen Euro für Open Access
: EU: 85 Millionen Euro für Open Access EU-Forschungskommissar Janez Potocnik hat laut Futurezone angekündigt, dass die Kommission im Verlauf der kommenden zwei Jahre 85 Millionen Euro für die Infrastruktur so genannter Open Access Journals bereitstellen wird: EU-Kommission unterstützt Open Access. Damit sollen Online-Publikationsprojekte gefördert und Infrastruktur zur Veröffentlichung und Archivierung bereitgestellt werden.
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: Democracy Player in den Medien
: Democracy Player in den Medien Janko Röttgers hat mit einem der Entwickler des Democracy Players gesprochen: Whats next for Democracy Player?
All of this is part of a bigger plan to literally democratize television, one video podcast at a time. Reville and his coworkers set up a nonprofit4 structured after the model of the Mozilla foundation to be free from the pressure a startup in this space has to deal with and focus on their long-term strategy. -
: DRM steht auch bei Filmdownloads in Frage?
: DRM steht auch bei Filmdownloads in Frage? ddp/pressetext haben einen aktuellen Artikel zu „Kopierschutz-Debatte erreicht Hollywood – DRM steht auch bei Filmdownloads in Frage“. Allerdings hat der Inhalt wenig mit dem Titel zu tun, wie man z.b. am folgenden Absatz sieht:
Einige Anzeichen für eine Abkehr von DRM hat es in Hollywood bereits gegeben. -
: Online-Durchsuchung bei Urheberrechtsverletzungen?
: Online-Durchsuchung bei Urheberrechtsverletzungen? Update: Scheint ein Fehler bei Telepolis zu sein, wie Detlef Borchers hier in den Kommentaren schreibt. Demnach hat Beckstein dort die Online-Durchsuchung nur für schwere Straftaten wie „Auftragsmord, Vorbereitung terroristischer Anschläge, organisierte Kriminalität, internationaler Drogenhandel, Menschenverschleppung und die Verbreitung von Kinderpornographie“ gefordert.
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: Umfrage zu Online-Demokratie
: Umfrage zu Online-Demokratie Ich heiße Yana Breindl und studiere Information und Kommunikation an der Université Libre de Bruxelles (ULB). Ihm Rahmen meiner Abschlussarbeit zum Thema Online-Demokratie suche ich politisch engagierte Personen, die bereit sind, ca. 10 Minuten ihrer Zeit dem Ausfüllen meines Online-Fragebogens zu widmen und damit meine Untersuchung zu erweitern und zu unterstützen.
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: Warum das BKA die Online-Durchsuchung braucht
: Warum das BKA die Online-Durchsuchung braucht BKA-Chef Jörg Ziercke agitiert in der Welt gegen Grundrechte und für die Online-Durchsuchung: Deutsche schätzen Terrorgefahr zu gering ein
Jörg Ziercke warnt vor einer Unterschätzung der Terrorgefahr in Deutschland. Der BKA-Präsident ist überzeugt: Die Diskussion über Online-Durchsuchungen würde sicher anders geführt, wenn die Kofferbomben in den Regionalzügen im vergangenen Jahr explodiert wären. -
: Politik 2.0
: Politik 2.0 Die Netzeitung berichtet über „Clinton und Royal setzen auf Politik 2.0″. Ist aber nicht besonders spannend wegen solcher Passagen:
Auf der Site www.hillaryclinton.com registrierten sich denn auch mehr als 150.000 Besucher als Unterstützer von Hillary Clinton. Selbstverständlich liefert sie das Pflichtprogramm jeder Web 2. -
: Wien: Antirassistischer Stadtplan
: Wien: Antirassistischer Stadtplan In Wien gibt es das Projekt „Antirassistischer Stadtplan“. Dahinter steckt ein interaktives MashUp mit Google-Maps, wo Orte kollaborativ von Personen eingetragen werden können. Das Konzept der „Rassismus-Paparazzi!“ funktioniert so:
Auf Aussenwänden von privaten Häusern prangen rassistische Parolen oft monatelang. -
: Neues zur Online-Durchsuchung
: Neues zur Online-Durchsuchung Bei der Netzwelt gibt es ein Interview mit Frank Rosengart vom CCC: Keine Anzeichen für Vereinbarkeit mit Grundgesetz.
netzwelt: Wie der Name schon sagt, beinhaltet der Terrorismus die Verbreitung von Angst und Schrecken, was durch die Online-Durchsuchungen wiederum verhindert werden soll. Kommt es dem Terror indirekt entgegen, wenn Internet-Nutzer aufgrund staatlicher Sicherheitsvorkehrungen um ihre Privatsphäre bangen?
Frank Rosengart: Wenn jemand in Deutschland Angst und Schrecken verbreitet, dann sind es Politiker, die Grundwerte unserer Verfassung ignorieren, wie Herr Schäuble oder BKA-Chef Jörg Ziercke, der ständig auf der Suche nach neuen Aufgabengebieten für seine Behörde ist. -
: TV-Werbung kills the Kino?
: TV-Werbung kills the Kino? Scheint zumindest in den USA schon der Fall zu sein, wenn man einem Spiegel-Bericht von der Berlinale liest, wo es um die Zukunft des Kinos geht: Hollywood muss umdenken.
Ob dem Kino damit wirklich geholfen ist, darf bezweifelt werden. Sicherlich mögen Plattformen wie YouTube und MySpace in Einzelfällen beim Marketing von Kinofilmen behilflich sein. -
: Wieder Webmontag in Berlin
: Wieder Webmontag in Berlin Am kommenden Montag ist wieder der Webmontag in Berlin.
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: Finetunes im Interview über DRM
: Finetunes im Interview über DRM Technology Review hat ein Interview mit Henning Thieß, einem der Mitgründer von Finetunes: „Es geht auch ohne DRM“.
TR: Teilweise werden Songs bei Ihnen DRM-frei und bei iTunes mit Schutz verkauft. Wie erklären Sie sich das? Nimmt Apple die Forderung seines Chefs nicht ernst?
Thieß: Soweit ich das verstehe, und um Herrn Jobs keine Führungsschwäche zu unterstellen, lebt Apple ganz gut davon und damit, sein DRM-System „FairPlay“ keinem anderen Software-Anbieter zu öffnen und seine Gerätefamilie damit sehr wirksam abzuschotten. -
: EU-Parlament will Bürger schützen
: EU-Parlament will Bürger schützen Das EU-Parlament hat heute den Antrag „Entschließung des Europäischen Parlaments zu der SWIFT, dem Abkommen über Fluggastdatensätze und dem transatlantischen Dialog über diese Themen“ diskutiert und abgestimmt, der in der Version vom 7. Februar verlinkt ist. Es gab wohl noch kleine Änderungen an wenigen Punkten der Version.
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: Yahoo verkündet DRM-freie Musik bis Weihnachten
: Yahoo verkündet DRM-freie Musik bis Weihnachten Unsere DRM-Kritik wird langsam Mainstream. Yahoo verkündet mal wieder, dass DRM weg muss und prognostiziert DRM-freie Musik bis Weihnachten 2007. Damit soll Druck auf die Majors gemacht werden, endlich mal DRM aufzugeben: Yahoo-Manager rechnet mit Ende des digitalen Kopierschutzes.
„Die Labels haben begriffen, dass DRM weg muss“, sagte Dave Goldberg der Tageszeitung USA Today.