Wie bereits berichtet, hat die IFPI Briefe und einen Vertrag an 200 DJs versandt. Dabei wurden sie zu happigen Zahlungen für das Kopieren von Liedern aufgefordert.
Im Blog der Digitalen Allmend wurden nun die Briefe veröffentlicht. Auch wurden einige interessante Punkte des Vertrags zusammengestellt:
Der DJ muss der IFPI von jeder Promo-CD unaufgefordert eine kostenlose Kopie zusenden. Wenn der DJ Hörproben eines Sets zwecks Promotion auf seine Website stellt, ist «die Spieldauer eines jeden Ausschnitts auf eine Dauer von 60 Sekunden limitiert.»
…«Jede Tonaufnahme darf nur einmal je “Anklicken” wahrnehmbar sein.» Eine Wiederhohlung der jeweiligen Ausschnitte oder die Verwendung als Hintergrundmusik der Website ist nicht gestattet.
…Der «DJ gewährt IFPI vollumfänglich Einblick in alle bezüglich Internet-Nutzung verfügbaren statistischen Daten (z.B. log-files).» «Das Speichern (”Hosting”) [..] ist ausschliesslich auf einem Server mit Standort in der Schweiz gestattet.» Der «DJ darf ausschliesslich Tonaufnahmen zur Vervielfältigung verwenden, die nicht aus [..] Online-Tauschbörsen stammen.» «Tonaufnahmen, die mit einem Kopierschutz- oder einer sonstigen Schutzvorrichtung versehen sind, der ihre Vervielfältigung verhindert, dürfen nicht kopiert werden.»