Überwachungstechnologie
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UN-Bericht prangert an: Kampf gegen Terror nur Vorwand für mehr Überwachung
Der UN-Bericht fordert ein Moratorium von biometrischer Überwachung in der Öffentlichkeit. UN-Bericht prangert an: Kampf gegen Terror nur Vorwand für mehr Überwachung Statt Terrorismus zu bekämpfen haben Technologien zur Überwachung „verheerende“ Auswirkungen auf Menschenrechte, mahnen die Vereinten Nationen in einem Bericht. Es brauche unter anderem einen Stopp für biometrische Überwachung in der Öffentlichkeit und den Handel mit Trojanern.
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Gesichtserkennung: PimEyes-Gründer mit neuer Gesichtersuche zurück in der EU
Unternehmen schlagen aus biometrischen Daten Profit (Symbolbild). Gesichtserkennung: PimEyes-Gründer mit neuer Gesichtersuche zurück in der EU Die biometrische Gesichtersuchmaschine PimEyes ist nach einer Kritikwelle aus der EU geflohen. Jetzt ist mit Public Mirror ein erstaunlich ähnlicher Service in der EU aufgetaucht – mit bekannten Hintermännern.
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Biometrie : London setzt drastische Gesichtserkennungstechnologie ein
Wir bevorzugen Straßenkunst gegenüber Überwachungstechnologie. Biometrie : London setzt drastische Gesichtserkennungstechnologie ein Die Stadtpolizei London verwendet bald eine Überwachungstechnologie, die auch älteres Bildmaterial von Gesichtern auswertet. Gemeinnützige Organisationen zeigen sich erschüttert und sprechen sich gegen jegliche Werkzeuge zur automatischen Gesichtserkennung aus.
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Leitfaden „Free to Protest“: Wie die Polizei in Großbritannien Proteste überwacht – und was man dagegen tun kann
Eine Broschüre der Organisation "Privacy International" hilft gegen Überwachung auf Demonstrationen. Leitfaden „Free to Protest“: Wie die Polizei in Großbritannien Proteste überwacht – und was man dagegen tun kann IMSI-Catcher, Social Media Auswertung und Gesichtserkennung sind nur drei Überwachungstechnologien, welche die Polizei ein Großbritannien bei Protesten einsetzen darf. Ein neuer Leitfaden gibt einen Überblick, wie engmaschig Demonstrant:innen heute überwacht werden können.
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Künstliche Intelligenz: EU-Datenschützer fordern Verbot von Gesichtserkennung im öffentlichen Raum
Gesichtserkennung durch Kameras im öffentlichen Raum wollen die Datenschützer:innen verbieten. Künstliche Intelligenz: EU-Datenschützer fordern Verbot von Gesichtserkennung im öffentlichen Raum Automatisierte Entscheidungssysteme, die mit menschlichen Merkmalen arbeiten, können diskriminieren und Grundrechte einschränken. Deshalb fordern zwei EU-Datenschutzinstitutionen nun ein Verbot bestimmter Anwendungen. Die Pläne der EU-Kommission zur Regulierung von Künstlicher Intelligenz gehen ihnen nicht weit genug.
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Überwachungsexporte: Die EU will den Verkauf von Spähsoftware kaum besser kontrollieren
Überwachungstechnologie aus Europa wird in Staaten wie China oder Ägypten gegen Oppositionelle eingesetzt. Überwachungsexporte: Die EU will den Verkauf von Spähsoftware kaum besser kontrollieren Die Reform der Dual-Use-Verordnung ist als Tiger gestartet und droht als Bettvorleger zu enden. Der Export von Überwachungstechnologie an autoritäre Regime könnte weitgehend unkontrolliert bleiben, warnt Lena Rohrbach von Amnesty International. Die Konsequenzen würden Oppositionelle und Journalist:innen auf der ganzen Welt tragen.
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Lieferkettengesetz: Auch Hersteller von Überwachungstechnologie müssen Menschenrechte einhalten
Gerd Müller und Hubertus Heil bei der Ankündigung eines Lieferkettengesetzes Lieferkettengesetz: Auch Hersteller von Überwachungstechnologie müssen Menschenrechte einhalten Auch Unternehmen müssen Menschenrechte achten, sei es bei der Produktion oder beim Export ihrer Produkte. Ein Lieferkettengesetz könnte sie dazu stärker verpflichten. Doch es gibt bereits Streit um die Eckpunkte.
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Datenbank: US-Bürgerrechtsorganisation stellt Atlas der Überwachung vor
In der interaktiven Karte können die Nutzer:innen schauen, welche Überwachungstechnologie wo eingesetzt wird. Datenbank: US-Bürgerrechtsorganisation stellt Atlas der Überwachung vor Welche Überwachungstechnologie nutzt meine Polizei vor Ort? In welcher Kommune arbeitet die Polizei mit Amazons Überwachungssystem Ring zusammen? In den USA gibt es jetzt eine Karte, die all das anzeigt.
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China: Überwachungsapps gegen uigurische Minderheit entdeckt
Die Unterdrückung der Minderheit dauert schon länger an. Das Bild zeigt eine Auseinandersetzung zwischen chinesischen Polizisten und uigurischen Frauen in Ürümqi im Juli 2009. China: Überwachungsapps gegen uigurische Minderheit entdeckt Die uigurische Bevölkerung in China wird seit Jahren überwacht und verfolgt. Sicherheitsforscher:innen habe eine ganze Familie von Überwachungstools entdeckt, die auf die muslimische Minderheit zugeschnitten ist und über alternative App-Stores verbreitet wird.
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Lieferkettengesetz: Überwachungstechnologie und menschenrechtliche Sorgfaltspflichten
Künftig könnten für deutsche Im- und Exporte strengere Regelungen für Menschenrechtsverstöße gelten. Lieferkettengesetz: Überwachungstechnologie und menschenrechtliche Sorgfaltspflichten In Deutschland fehlt ein rechtlicher Rahmen, um Unternehmen bei Menschenrechtsverstößen in ihren Lieferketten haftbar zu machen. Dies gilt für alle Produkte, von importierter Kleidung bis hin zu exportierter Spähsoftware. Die Initiative Lieferkettengesetz möchte das ändern.
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: San Francisco erschwert Anschaffung von Überwachungstechnologien und verbietet Gesichtserkennung
Die Verordnung verbietet der städtischen Polizei und anderen Behörden in Zukunft die Nutzung von Gesichtserkennung. (Symbolbild) : San Francisco erschwert Anschaffung von Überwachungstechnologien und verbietet Gesichtserkennung Der Stadtrat von San Francisco hat in einer wegweisenden Verordnung die Anschaffung von Überwachungstechnologie für städtische Behörden erschwert. Diese müssen darlegen, wie die Privatsphäre beeinträchtigt wird und den Einsatz regelmäßig evaluieren. Die Verordnung verbietet zudem den Einsatz von Gesichtserkennung.
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: DLR forscht zur Überwachung mit Unterwasserdrohnen
Informationen aus der Satellitenüberwachung, Küstenradar oder Kameras werden in einem virtuellen Lagebild auf Monitore, Pads, Mobiltelefone oder Virtual Reality-Systeme übertragen. : DLR forscht zur Überwachung mit Unterwasserdrohnen Ein neues Institut zur Sicherheit maritimer Anlagen soll Häfen und internationale Seewege vor „terroristischen oder anderen Angriffen“ schützen. Die ForscherInnen wollen neue Sensoren entwickeln, die an Testplattformen ausprobiert werden. Eine Helikopterdrohne gibt es schon, jetzt folgen ein unbemanntes U‑Boot und ein Überwachungsfahrzeug.
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Überwachungsexporte: Bundesregierung stellt Industrie vor Menschenrechte
Dual Use Leaks. Überwachungsexporte: Bundesregierung stellt Industrie vor Menschenrechte Die EU will den Export von Überwachungstechnologien beschränken, aber Deutschland verwässert die neue Verordnung. Nach dem Arabischen Frühling hatte die Bundesregierung eine Verschärfung versprochen, doch jetzt erfüllt sie die Wünsche der Industrie. Wir veröffentlichen vertrauliche Protokolle der Verhandlungen.
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: Bundesregierung finanziert neue Technik zur Grenzüberwachung in Tunesien
Nachtsichtgerät von Hensoldt. Die Firma gehört zum Airbus-Konzern und ist auf Grenzüberwachung spezialisiert. : Bundesregierung finanziert neue Technik zur Grenzüberwachung in Tunesien In mehreren Projekten erhalten tunesische Grenzbehörden Ausrüstung und Ausbildungshilfe von der Bundeswehr und der Bundespolizei. Bereits existierende Maßnahmen werden jetzt ausgeweitet. Es profitieren die Hersteller von Überwachungstechnologie.
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: Mexiko: Regierung setzt Staatstrojaner gegen Opposition ein
Der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto wird von Aktivisten für die Überwachung verantwortlich gemacht. : Mexiko: Regierung setzt Staatstrojaner gegen Opposition ein Ein falscher Klick und schon kann die Spionagesoftware Pegasus alles auf dem Handy mitlesen. In Mexiko wurde sie gegen Oppositionspolitiker, Journalisten und Aktivisten eingesetzt.
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: CDU-Parteitag: Merkel preist Datenreichtum und Überwachung
: CDU-Parteitag: Merkel preist Datenreichtum und Überwachung In ihrer Rede beim CDU-Parteitag betont Angela Merkel ihr Vorhaben, statt auf Datensparsamkeit künftig auf Datenreichtum zu setzen. Auch die technische Überwachung staatlicherseits müsse ausgebaut werden. Anlässlich der Sorgen um die Diskussionskultur im Netz setzt die Kanzlerin ebenfalls auf Strafverfolgung und ruft ihren Parteigenossen zu: Das Internet sei kein „rechtsfreier Raum“. Wirklich.
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Überwachungssoftware: EU-Kommission stellt Pläne für Exportkontrollen vor
Videoüberwachung - in Zukunft "intelligent"? - <a href="https://unsplash.com/@matthewwiebe">Matthew Wiebe</a> Überwachungssoftware: EU-Kommission stellt Pläne für Exportkontrollen vor Die EU-Kommission geht Exporteuren von Überwachungstechnologien an den Kragen. Europäischen Firmen wie FinFisher, Trovicor und HackingTeam soll es künftig nicht mehr so einfach möglich sein, Spähsoftware zu verkaufen, mit der Menschenrechte verletzt werden können.
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: Reform der Dual-Use-Verordnung: EU-Kommission plant Exportkontrollen für Überwachungstechnologien (Update)
: Reform der Dual-Use-Verordnung: EU-Kommission plant Exportkontrollen für Überwachungstechnologien (Update) Autoritäre Regime weltweit nutzen europäische Überwachungssoftware zum Ausspähen von Oppositionellen. Nach öffentlichem Druck plant die EU-Kommission den Export der Spähprogramme stärker zu reglementieren. Das geht aus einem heute geleakten Entwurf hervor.
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: USA: Außeministerium klassifiziert „Cyber Produkte“ nicht als Waffen
: USA: Außeministerium klassifiziert „Cyber Produkte“ nicht als Waffen Die Defense Trade Advisory Group (DTAG), ein Beratungsgremium des Büros für politisch-militärische Angelegenheiten, einigte sich gestern darauf, dass „Cyber Produkte“ nicht in die United States Munitions List (USML) aufgenommen und damit nicht als Waffen klassifiziert werden sollen. Sie unterliegen damit auch nicht dem amerikanischen Exportkontrollrecht. Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hatte gemeinsam mit Access Now […]