Transmediale
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: Transmediale16: Let’s talk about Whistleblowing!
: Transmediale16: Let’s talk about Whistleblowing! Auf der kommenden Transmediale 16 gibt es Samstag Abend eine Paneldiskussion zum Thema „Let’s talk about Whistleblowing!“ mit Jacob Appelbaum, Wolfgang Kaleck und mir, die von Theresa Züger moderiert wird.
During the past decades, whistleblowing and the publication of state secrets have proven powerful strategies to provide citizens with a new baseline of what they can know about clandestine governmental politics. At the same time, harsh reactions against the involved actors have demonstrated the political delicacy of such publications, and a general insecurity about how to deal with this new type of information politics. Driven by questions from the audience to the speakers, this session aims to create a space for debate about ways in which whistleblowing and the publication of secret material can become a legitimate and well-respected part of democracy.
Für die Diskussion gibt es im Vorfeld auch ein Formular auf der Webseite, um strukturierte Kommentare und Fragen aus dem Publikum zuzulassen.
Die Diskussion findet am 06.02.2016 ab 20 Uhr im Theatersaal im Haus der Kulturen der Welt statt. Transmediale-Besucher kommen kostenlos rein, ansonsten kostet der Eintritt 8 Euro.
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: Jacob Appelbaum über Klassenkampf im Netz
: Jacob Appelbaum über Klassenkampf im Netz Die Sendung Breitband auf Deutschlandradio Kultur hat am Samstag mit Jacob Appelbaum über Freiheit, Überwachung und Netzpolitik geredet: Klassenkampf im Netz. Davon gibt es eine MP3.
Freiheit und Überwachung sind inkompatibel, sagt Jacob Appelbaum. Er forscht an der University of Washington an Sicherheitssystemen, ist in der Szene ein durchaus bekannter Hacker, früherer Wikileaks-Sprecher und arbeitet an der freien Anonymisierungssoftware TOR, deren sichere Nutzung er auch weltweit in Workshops weitergibt. Schon öfter geriet er deshalb ins Visier von Geheimdiensten. Christian Grasse hat mit Jacob Appelbaum auf der transmediale2k+12 über Netzphilosophie und Netzpolitik gesprochen.
Technologie ist für Appelbaum nicht das andere, das Entfremdete, sondern ein menschliches Produkt. “Das Web erlaubt uns aufs Neue, uns im Klassenkampf zu engagieren”, erklärt Appelbaum mit Verweis auf Marx. Aber statt von Informationskriegen spricht er lieber von einer Friedensbewegung:
“This isn’t about war, this is about peace building. (…) I think that we live in a time where humanity is starting to recognize that despite the incredible differences in colour, of skin and gender and religion, and even ways of thinking, we still have more in common than we have in dissimilarity. This is a wonderful thing to see that happen. The time that we live in is sort of a great melting pot in a sense. Hopefully, it will also be like a cornucopia, at the same time. That is to say: We get to retain our individuality, while also understanding that every other person is the center of their own universe, just the same way that we are in our own.”
Die lange Fassung des englischsprachigen Interviews steht auf Soundcloud.
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: Heute: dorkbot.bln
: Heute: dorkbot.bln Heute Abend findet in der c‑base wieder das jährliche „dorkbot.bln – People doing strange things with electricity“ in der c‑base im Rahmen des Transmediale-Partnerprogrammes statt.
Beginn ist um 20 Uhr, evtl kostet der Eintritt ein paar Euro, aber traditionell lohnt sich der jährliche Event. Durch die heutige Veranstaltung führt Frank Rieger. Das Programm findet sich auf der Webseite.
Morgen startet dann offiziell die Transmediale 12 mit dem Motto „in/compatible“.
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: Montag Abend: dorkbot.bln – “Doing Strange Things with Electricity” – blinkendroid
: Montag Abend: dorkbot.bln – “Doing Strange Things with Electricity” – blinkendroid Am Montag Abend gibt es wieder die jählriche Ausgabe von dorkbot.bln – “Doing Strange Things with Electricity” im Rahmen der Transmediale in der c‑base. Eintritt kostet 5 Euro (Wenn man kein Festivalticket hat oder Mitglied der c‑base ist) und im Anschluß an das Programm legt DJ Schönberger auf.
- Open Design City – “Demokratisierung des Produktionswissens”
- lumiBots by Mey Lean Kronemann
Followed by the vernissage of the lumiBots media art installation by Mey Lean Kronemann as the main artwork on display at the c‑base transmediale.11 satellite TRACE:ability (running till February 3).
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: Flüssige Demokratien auf der Transmediale
: Flüssige Demokratien auf der Transmediale „Politik und Zukunft, die beiden passen nicht wirklich zusammen“, führte Stephen Kovats in die Diskussion ein. Gerade um die Politik der Zukunft ging es aber auf dem Panel zu „Liquid Democracies“ am letzten Tag der Transmediale.
Auch der Künstler Steve Lambert glaubt nicht, dass wir uns für Visionen auf die Politik verlassen können. „Politiker arbeiten mit dem, was möglich ist“. Unsere Vorstellung von Zukunft komme daher aus anderen Bereichen – und am meisten aus der Werbung.
Lamberts Kunstaktionen beschäftigen sich häufig mit Medien-Hacking. So war er auch an der New York Times-Fälschung der Yes Men beteiligt. „Weil wir alle in gescheiterten Utopien leben, haben wir einen ständigen Bedarf nach neuen Utopien“, sagt der Künstler. Künstler könnten solche Utopien mit Hacks in die Medien und damit in den Diskurs bringen.
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: Buch: Collaborative Futures
: Buch: Collaborative Futures Vor zwei Wochen hatte ich über den „Book Sprint“ im Vorfeld der Transmediale gebloggt, wo eine Gruppe von Menschen innerhalb weniger Tage gemeinsam in Berlin und mit anderen übers Internet vernetzt ein Buch über Kollaboration schreiben wollte. Der „Book Sprint“ hat letzte Woche stattgefunden und das Ergebnis findet sich seitdem auf der Plattform booki.cc: „Collaborative Futures“. Und kann natürlich kopiert und ergänzt werden.
Im Flossmanual-Book gibt es ein kleines Review der Entstehungsprozess. Etwas länger wird der Prozess noch mal im Buch selbst vorgestellt. 300 gedruckte Bücher sollen im Rahmen der Transmediale verteilt werden, die kommende Woche in Berlin stattfindet. Schön gemacht.
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: Gemeinsam ein Buch über Free Culture schreiben
: Gemeinsam ein Buch über Free Culture schreiben Im Rahmen der bevorstehenden Transmediale soll in einem „Book Sprint“ innerhalb von fünf Tagen gemeinsam ein Buch über „Free Culture“ geschrieben werden. Ein „Book Sprint“ ist inspiriert mit einem „Code Sprint“. Bei letzterem setzen sich Freie Software Entwickler zusammen und schreiben zusammen Code. Das Prinzip wird nun beim „Transmediale Book Sprint“ für das Schreiben eines Buches genutzt.
Am 12. Januar gibt es um 13 Uhr im St. Oberholz in Berlin-Mitte ein Info-Treffen dazu. Der Book Sprint soll vom 18–22. Januar in Berlin und online stattfinden. Aus der Ankündigung:
“’Traditional book production time lines are normally measured in months and years. Book Sprints produce comparable content in 2–5 days.“’
In 5 days, we’ll write a full, ready-print book about Free Culture – with your help!
Sound impossible? It’s not. Find out from the *only* people in the world experimenting with this method and see the (free) software they have built to support collaborative authoring and Book Sprints.
As an example, the “How to Bypass Internet Censorship“ book was written in 5 days. The sprint brought eight people together from around the world. We started work on the text at 9:00 AM Monday and finished with a beer on Friday at 6:00PM. At that moment, with the click of a button, we generated the book-ready source files and uploaded them to the print-on-demand service. “’220 page book finished in 5 days.“’
The “Introduction to the Command Line“ was also produced in a Book Sprint and has been described by Free Software Foundation Board Members as the best book on the topic. The really unusual part of this books story is that it was written by 20 people all working remotely, collaborating to make a “’280 page book in just 2 days.“’
Der Transmediale Book Sprint wird in Kooperation mit FLOSS Manuals stattfinden.
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: Montag: Dorkbot in Berlin
: Montag: Dorkbot in Berlin Am kommenden Montag findet der jährliche Dorkbot-Event im Rahmen der Transmediale in der c‑base statt. Das ist immer ein sehr netter Abend, den ich dieses Jahr leider verpasse. Beginn ist 20 Uhr und 5 Euro kostet der Eintritt. Hier ist das Programm:
// DORKBOT.BLN vs DORKBOT VIENNA – Doing Strange Things with Electricity
Johannes Grenzfurthner von monochrom.at und dorkbot vienna-Overlord moderiert unsere DORKBOT.BLN vs DORKBOT VIENNA Gala. Er wird uns einiges über die Wiener dorkbot berichten können, und wenn wir Glück haben und die Flugbestimmungen es zulassen, präsentiert er uns vielleicht einen der Aufsehen erregenden „Roböxotica“-Festival Cocktailroboter.
blinkenlights STEREOSCOPE, Tim Pritlove
blinkenlights hat diesen Herbst mit der Bespielung der Toronto City Hall während der Nuit Blanche ein neus technologsches Level erreicht: 960 Fenster auf zwei Gebäuden wurden drahtlos zu einer gewaltigen interaktiven Installation verschaltet. Tim erzählt und zeigt wie.
SNOW PLAY- Environment, TheProduct*
Dennis P Paul und Patrick Kochlick von TheProduct* präsentieren ihr experimentelles SNOW PLAY- Environment, das währed der gesamten transmediale-Woche an bord der c‑base für Experimente und Interventionen alle Art zur Verfügung steht.
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: transmediale.08 – CONSPIRE…
: transmediale.08 – CONSPIRE… Gestern ist die transmediale.08 mit dem Untertitel „CONSPIRE…“ eröffnet worden. Im Gegensatz zu den Vorjahren fand ich die Medienkunst-Ausstellung diesmal interessanter. Ich werde sie mir nochmal genauer in den nächsten Tagen anschauen. Auch das Programm ist interessanter geworden. Ein Live-Blog soll die transmediale begleiten. Da steht aber noch nicht viel.
Aus der Selbstbeschreibung:
Mit dem Thema CONSPIRE… zielt die transmediale.08 auf das breite Feld von Künstlern, Medienaktivisten und Akademikern, die auf dem Gebiet der digitalen Kunst und Kultur arbeiten und gleichzeitig unser Verständnis von kollaborativer und netzwerkbasierter Praxis weiterentwickeln und herausfordern. Angesprochen sind aber auch die interdisziplinären Tüftler, konspirativen Höhlenforscher und verdeckt arbeitenden Taktiker, die die unausgesprochenen Verhaltensregeln und scheinbaren Wahrheiten innerhalb unserer informationsgeleiteten Kommunikationskulturen und Glaubensstrukturen in Frage stellen, umgehen und unterlaufen.
Mit der Erforschung subversiver künstlerischer Methoden und der Entwicklung (konter-) konspirativer Strategien sollen mit CONSPIRE… neue Formen des Ausdrucks und eines digitalen Diskurses gefunden und der Versuch unternommen werden, die immer komplexeren Welten netzwerk-induzierter Narrative, kryptischer Umgebungen und spekulativer Ermittlungen zu durchdringen.
Für das Rahmenprogramm bieten wir am Freitag um 19:30 Uhr im newthinking store in Berlin-Mitte auch eine Veranstaltung an: Advocacy 2.0.
Ein konspiratives Treffen zu den vielfältigen Möglichkeiten und Strategien der Einflussnahme, der kollaborativen Kampagnen und der Gewinnung von Unterstützung für kulturelle und soziale Initiativen – auf den vernetzten Wegen des Internets.
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: Transmediale @ c‑base: Unlimited
: Transmediale @ c‑base: Unlimited Die kommende Woche gibt es jeden Abend in der c‑base Veranstaltungen im Rahmen der Transmediale. Die Projektwoche trägt den Namen „Unlimited“. Den Anfang macht Montag Abend das „Dorkbot – Doing strange things with electricity“, was letztes Jahr ziemlich interessant war.
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: POSSIBLE TIME
: POSSIBLE TIME Im Rahmen der Transmediale finden viele verschiedene Nebenevents in Berlin statt. Das hier ist einer davon am 2. Februar: POSSIBLE TIME.
>Think global, act local< – so lautet die Losung erfolgreicher Globalisierer. Doch wie funktioniert diese Formel in unserem Alltag? Welche Rolle spielen dabei Neue Medien? Die Berliner Gazette-Talk Show >Possible Time< sucht nach Antworten und stellt dabei so genannte >Next Globalization Media< zur Diskussion: Internet-Initiativen, die den Anspruch erheben in der gegenwaertigen Globalisierungsphase emanzipatorische Werkzeuge fuer die naechste Generation zu entwickeln.
[…]
>Possible Worlds< stellt Raum fuer ueber 30 Webseiten zur Verfuegung, umfasst eine virtuelle Gemeinschaft, ein Online-Fernsehen, ein Medienarchiv, eine Mediathek und ein Netlabel. Die Initiative wird durch die >Spacebank< unterstuetzt, einem in Brasilien und Mexiko gegruendeten Fond, der eingerichtet wurde, um unabhaengige Kunst, Literatur sowie taktisch kluge Medienprojekte an der Schnittstelle von Theorie und Praxis zu finanzieren.Im Anschluss an die Praesentation von >Possible Worlds< findet eine Diskussion mit MAO-Leiter Vito Campanelli und Berliner Gazette-Gruender Krystian Woznicki statt. Daraufhin zeigt Fran Ilich >Telenouvelle Vague< waehrend DJ Jack Musik vom Plattenteller spielt. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der transmediale.07.
Dr. Pong, Eberswalder Strasse 21, Berlin, 02.02.2007 – 20 Uhr, Freier Eintritt
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: Creative Commons Jam-Session beim Club Transmediale
: Creative Commons Jam-Session beim Club Transmediale Künstler und Künstlerinnen werden gesucht: Im Rahmen der Transmediale findet in der Maria am Ostbahnhof immer parallel der Club Transmediale statt. Dort gibt es eine Menge interessanter Events, die teilweise schon vor Beginn der Transmediale dort Abends stattfinden. Ein Event wird in Kooperation mit Creative Commons veranstaltet. Am 29. und 30 Januar gibt es jeweils Abends den Event „SHARE.MOBILE GLOBAL meeting BERLIN at CTM.07″. Am 29.1. gibt es um 20 Uhr auch eine englischsprachige Einführung in die Creative Commons Lizenzen.
Hinter SHARE steht ein Künstlerkollektiv, die über die ganze Welt verteilt sind. Bei den Events soll es jeweils eine grosse kollaborative Audio-Visuelle Jam-Sessions geben. Wer ein Instrument besitzt, was man digital an ein Mischpult anschliessen kann, ist eingeladen mitzumachen. Die Bedingungen sind nur, dass man sich mit einer Veröffentlichung des Klangergebnisses unter einer Creative Commons Lizenz einverstanden erklärt und einigermassen harmonisch ein Instrument spielen kann. Wobei letzteres auch ein Computer sein kann. Aber keine gemixten Sachen, sondern nur selbstproduziertes. Dafür gibt es freien Eintritt an den Abenden zur Club Transmediale. Wer mitmachen möchte, kann eine Mail an share@clubtransmediale.de schreiben. Darin am Besten noch das jeweilige Instrument nennen. Besonders werden exotische Sachen gesucht, welche die Jam-Session noch bereichern. Damit steht man dann auf der Gästeliste für den Abend.
Und hier ist die Ankündigung:
The idea of SHARE has been developed in New York in 2001 by Barry Manalog, Rich Panciera, Geoff Matters, and Daniel Smith. Today, SHARE is a worldwide community that opens up new spaces for audio/visual performance. At a multitude of local meeting points from New York to Australia to Sweden, SHARE members provide a venue in their communities to welcome walk-in performers, offering an open-mixer system for video and audio that allows participants patch their equipment into the multi-channel system, allowing everyone to contribute. Would-be participants are encouraged to bring any portable equipment they like to pug-in for open jams, not only laptops, but drum machines and grooveboxes, keyboards, gameboys, guitar pedals, cassette decks, circuits, microphones, projectors, lightboxes, LEDs etc. Sessions are open to any and all, and everyone is encouraged to share ideas and give feedback, creating an open and constructive atmosphere: a sound workshop where people can trade, talk and listen. SHARE reflects a new sociology of performance by creating a participant-centred event.
The two day SHARE.MOBILE during CTM.07 brings together SHARE-activists from various locations around the globe: Elsa Vieira, Daniel Vatsky, Eric Redlinger, Daniel Smith, Anton Marini and Keiko Uenishi from SHARE NYC; Marie-Hélène Parant from SHARE Montréal, Chris Noelle from SHARE Berlin (currently in its founding process), Péter Szabó and Alexandra Szeleznyeva from the SHARE group in Budapest, Chris Schuerholz from SHARE in Wiesbaden and others.
Wireless-LAN for file-exchange and communication is provided. Volunteering community members – so called SHARE-heads – take care of the technical infrastructure and will assist you setting up your gear.
Everyone interested to participate, please register till January 28th by email:share@clubtransmediale.de
Wenn alles klappt, werden wir auch noch eine kleine Video-Doku von dem Abend erstellen.