Privatsphäre
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: Die Facebook-Privacy-Einstellungen beherrschen – per Firefox-Extension
: Die Facebook-Privacy-Einstellungen beherrschen – per Firefox-Extension
Die neue und noch relativ junge Firefox-Extension „Facebook Privacy Watcher“ bietet eine Lösung für ein altes Problem: Wer auf Facebook seine Privatsphären-Einstellungen ändern und anpassen will, muss sich oft durch umständliche und dazu kaum dokumentierte Menüs klicken – ein Aufwand, den sich viele Nutzer lieber sparen und deshalb oft unbewusst viele persönliche Informationen preisgeben.Facebook Privacy Watcher hinterlegt jeden Facebook-Post je nach Privatsphären-Einstellung farbig; auch die Sichtbarkeit anderer Daten wie z.B. Geburtsdatum oder Handynummer werden so hervorgehoben.
Mit einem Klick in eine leere Fläche öffnet sich ein Auswahlrad, mit der die Sichtbarkeit einfach eingestellt werden kann.Nach Angaben des Programmierers Daniel Puscher ist die Erweiterung lediglich ein „Proof-Of-Concept“, das er im Rahmen seines Studiums entwickelt hat. Das zugehörige wissenschaftliche Paper gibt es übrigens auf arxiv.org.
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: Wir wissen was du tust…
: Wir wissen was du tust… Die Webseite weknowwhatyouredoing.com (wir wissen was du tust) zeigt anschaulich und provokativ wie es so um den Datenschutz bei Facebook bestellt ist. Die Seite filtert die öffentlich zugänglichen Statusupdates bei Facebook und listet alle Menschen mit Statusupdate auf die gefeuert werden möchten, einen Kater haben, Drogen nehmen oder eine neue Telefonnummer haben. Mit der Seite wird anschaulich gezeigt, dass Menschen hochbrisante Informationen über sich veröffentlichen – wahrscheinlich ohne es zu wissen – und diese je nach Filter sortiert werden können.
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: NSA: Eine Auskunft würde die Privatsphäre verletzen
: NSA: Eine Auskunft würde die Privatsphäre verletzen Die beiden Senatoren und Bürgerrechtler Ron Wyden und Mark Udall wollten wissen wie viele Amerikaner von der NSA (National Security Agency) seit 2008 ausspioniert wurden. 2008 wurde der Foreign Intelligence Surveillance Act unter der Bush-Regierung erweitert und soll demnächst verlängert werden. Seither darf die NSA jegliche Kommunikation abhören an der Nicht-Amerikaner beteiligt sind. Sie braucht dafür keinen hinreichend begründeten Verdacht mehr.
Die NSA weigert sich aber die Anzahl der Überwachten herauszugeben, weil dies deren Privatsphäre verletzen würde. Außerdem hätte die Behörde nicht genügend Kapazitäten um die Daten zusammenzustellen – sollten sie die Kapazitäten dennoch einsetzen, würden ihre Spionagemissionen behindert.
Das Wirded-Magazin zitiert Wyden dazu wie folgt:
„All that Senator Udall and I are asking for is a ballpark estimate of how many Americans have been monitored under this law, and it is disappointing that the Inspectors General cannot provide it,“ Wyden told Danger Room on Monday. „If no one will even estimate how many Americans have had their communications collected under this law then it is all the more important that Congress act to close the „back door searches“ loophole, to keep the government from searching for Americans’ phone calls and emails without a warrant.“
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: Gizmodo zahlt für private Zuckerberg-Fotos
: Gizmodo zahlt für private Zuckerberg-Fotos Das Blog Gizmodo stört sich daran, dass Mark Zuckerberg einen lockeren Umgang mit Privatsphäre predigt, aber selbst sehr zurückhaltend agiert. So soll er nur wenige Postings öffentlich teilen und sogar seine Hochzeit vor Freunden verheimlicht haben.
Gizmodo findet: „Das muss sich ändern“ – immerhin basiere das Geschäftsmodell von Facebook darauf aus privaten Informationen Kapital zu schlagen. Das Blog hat daher den „Summer of Zuck“ ausgerufen und zahlt für jedes selbstgemachte Bild oder Video von Zuckerberg 20 Dollar um so das Leben von Zuckerberg öffentlich machen.
Wie das am besten geht wissen die Macher des genauso wie Gizmodo zur Gawker-Mediengruppe gehörenden Blogs Gawker. Dieses steht für Klatsch und Tratsch aus dem Bereich der Berühmtheiten, die teilweise mit zweifelhaften Methoden zu Tage befördert werden.
Das Zuckerberg letztlich vor allem verbal ein Vertreter der Post-Privacy ist, weil er damit ganz gut Geld verdient und im Privatleben doch auf Privatsphäre setzt (übrigens ähnlich wie Eric Schmidt von Google) ist ihm sicherlich politisch wie moralisch anzukreiden. Ihn deshalb aber in einer derart populistischen Aktion der Öffentlichkeit preiszugeben erscheint doch etwas zweifelhaft.
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: Privacy Patterns: Design-Lösungen für häufige Datenschutz-Probleme
: Privacy Patterns: Design-Lösungen für häufige Datenschutz-Probleme Datenschutz und Privatsphäre müssen bei Technologie-Projekten von Anfang an mitgedacht werden. Die Plattform Privacy Patterns will Privacy-by-Design in praktische Ratschläge für Software-Engineering umsetzen. Den Anfang machen sie mit standortbezogenen Diensten.
Das Team um die UC Berkeley School of Information will mit den Patterns:
- Sprachregelungen für datenschutzsensible Technologien standardisieren
- übliche Lösungen für Datenschutzprobleme dokumentieren
- Designern von standortbezogenen Diensten helfen, Datenschutz-Bedenken zu erkennen und anzugehen
Bisher sind sieben Punkte öffentlich, darunter:
- unsichtbare Metadaten entfernen
- eine unaufdringliche aber andauernde Benachrichtigung über Standortverfolgung anzeigen
- Nutzerinnen auf einem Dashboard die gesammelten persönlichen Daten anzeigen
- private Links zur Verfügung stellen, mit denen User ohne Authentifizierung Daten tauschen können
Das ist alles sehr Location-based Service-lastig und die „Privatheit“ öffentlich zugänglicher Links kann bezweifelt werden. Jedoch ist eine transparente Darstellung der eigenen Daten und wann diese erhoben werden, ein erster Schritt in die richtige Richtung. Und die allgegenwärtigen Meta-Daten verdienen schon lange mehr Beachtung.
Ich frag mich nur, warum das Department of Homeland Security das Projekt unterstützt.
Bereits vor fünf Jahren hatten wir bereits in die Richtung gedacht und ein Iconset für Datenschutzerklärungen entwickelt.