Datenschutz und Privatsphäre müssen bei Technologie-Projekten von Anfang an mitgedacht werden. Die Plattform Privacy Patterns will Privacy-by-Design in praktische Ratschläge für Software-Engineering umsetzen. Den Anfang machen sie mit standortbezogenen Diensten.
Das Team um die UC Berkeley School of Information will mit den Patterns:
- Sprachregelungen für datenschutzsensible Technologien standardisieren
- übliche Lösungen für Datenschutzprobleme dokumentieren
- Designern von standortbezogenen Diensten helfen, Datenschutz-Bedenken zu erkennen und anzugehen
Bisher sind sieben Punkte öffentlich, darunter:
- unsichtbare Metadaten entfernen
- eine unaufdringliche aber andauernde Benachrichtigung über Standortverfolgung anzeigen
- Nutzerinnen auf einem Dashboard die gesammelten persönlichen Daten anzeigen
- private Links zur Verfügung stellen, mit denen User ohne Authentifizierung Daten tauschen können
Das ist alles sehr Location-based Service-lastig und die „Privatheit“ öffentlich zugänglicher Links kann bezweifelt werden. Jedoch ist eine transparente Darstellung der eigenen Daten und wann diese erhoben werden, ein erster Schritt in die richtige Richtung. Und die allgegenwärtigen Meta-Daten verdienen schon lange mehr Beachtung.
Ich frag mich nur, warum das Department of Homeland Security das Projekt unterstützt.
Bereits vor fünf Jahren hatten wir bereits in die Richtung gedacht und ein Iconset für Datenschutzerklärungen entwickelt.