Kommentar
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Auch das noch: FDP will Klimaschutz bei Rechenzentren verwässern
Maximilian Funke-Kaiser schaut auf die Ergebnisse seiner "bürokratiearmen" Klimapolitik (Symbolbild) Auch das noch: FDP will Klimaschutz bei Rechenzentren verwässern Nach der Verhinderung des Tempolimits und der Blockade bei der Heizungswende torpediert die FDP nun auch Umwelt- und Klima-Auflagen bei Rechenzentren. Dabei machen diese schon heute etwa drei Prozent des Stromverbrauchs aus. Ein Kommentar.
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Innenministerin und Spitzenkandidatin: Nancy Faeser und der Koalitionsvertrag
Nancy Faeser hat ein Profil. Innenministerin und Spitzenkandidatin: Nancy Faeser und der Koalitionsvertrag Für Innenministerin Nancy Faeser scheint der Koalitionsvertrag eher ein lästiges Stück Papier zu sein. Ein Einblick in das schwierige Verhältnis der hessischen Spitzenkandidatin zu Vereinbarungen der eigenen Partei.
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Datenschutzbeauftragter von Sachsen-Anhalt: Das unwürdige Schauspiel muss gestoppt werden
Eine windige Posse um den Datenschutzbeauftragten in Sachsen-Anhalt. Datenschutzbeauftragter von Sachsen-Anhalt: Das unwürdige Schauspiel muss gestoppt werden In Sachsen-Anhalt spielt sich gerade ein Datenschutzkrimi ab, der zur Posse geworden ist. Jahrelang sind CDU und SPD daran gescheitert, einen neuen Landesdatenschutzbeauftragten zu besetzen. Jetzt soll der Mitarbeiter des FDP-Fraktionsvorsitzenden ins Amt gehievt werden. Doch ein unerbetener Kandidat ficht das intransparente Verfahren an. Ein Kommentar.
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Kulturpass: Gute Idee, deutschdigitale Umsetzung
Claudia Roth findet es gut. Kulturpass: Gute Idee, deutschdigitale Umsetzung Mit dem neuen KulturPass stellt die Bundesregierung jungen Menschen ein 200-Euro-Budget für Kulturangebote zur Verfügung. Ein echter Schnapper, könnte man meinen. Wenn da nur nicht der Ausweiszwang, eine Suchmaschine aus der Hölle und Hürden für Armutsbetroffene wären. Ein Kommentar.
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Werbetracking: Das System kann weg
Die Industrie handelt mit unseren zugeschriebenen Eigenschaften (Symbolbild) Werbetracking: Das System kann weg Unsere Datenhändler-Recherche hat gezeigt, wie die Online-Werbeindustrie uns in kleinteilige Schubladen steckt. Jetzt wird es Zeit, das gesamte System der personalisierten Werbung in Frage zu stellen. Das Geschäft mit unseren Daten muss aufhören. Ein Kommentar.
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Abitur in NRW: 600.000 Liter giftiges Downloadwasser verseuchen Rhein bei Düsseldorf
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst beim Besuch einer neuartigen Download-Anlage 2023. Abitur in NRW: 600.000 Liter giftiges Downloadwasser verseuchen Rhein bei Düsseldorf Der Zustand der deutschen Digitalisierung zeigt sich beim Störfall einer Download-Anlage in Nordrhein-Westfalen. Wegen einer „massiven technischen Störung“ musste im Bundesland das Zentralabitur in einigen Fächern um zwei Tage verschoben werden. Noch ist unklar, wann die Anlage wieder hochgefahren wird. Ein Kommentar.
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Aus "Datenschutzgründen": Die EU-Kommission löscht ihr halbes Telefonbuch
Wenn die Eurokratie zum Radiergummi greift... Aus "Datenschutzgründen": Die EU-Kommission löscht ihr halbes Telefonbuch Tausende Einträge verschwanden vor einigen Tagen aus dem offiziellen Personalverzeichnis der EU – angeblich aus Sicherheitsgründen. Aber stimmt das? Es ist jedenfalls der nächste Schritt der Kommission weg von den Bürger:innen. Ein Kommentar.
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Neues aus dem Fernsehrat (96): Zukunftsrat mit Schattenstaatsbank
Statt über die Zukunft öffentlich-rechtlicher Medien diskutieren die Länder über die Besetzung des Zukunftsrats, der dann die Zukunft öffentlich-rechtlicher Medien diskutieren soll. Neues aus dem Fernsehrat (96): Zukunftsrat mit Schattenstaatsbank Ein „Zukunftsrat“ aus acht Personen soll den Bundesländern Vorschläge machen, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland reformiert werden soll. Doch die derzeit kursierenden Besetzungspläne machen wenig Hoffnung darauf, dass das gelingen kann. Ein Kommentar.
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Umstrittene EU-Verordnung: Der Chatkontrolle endlich alle Giftzähne ziehen
Im politischen Feld läuft die Giftextraktion etwas anders als bei einer Gabun-Viper. Umstrittene EU-Verordnung: Der Chatkontrolle endlich alle Giftzähne ziehen Die Durchsuchung von Inhalten auf verschlüsselten Messengern wie WhatsApp ist in der Bundesregierung endlich vom Tisch. Doch weiterhin drohen mit der EU-Verordnung Netzsperren, Mailkontrolle und die Überwachung von privaten Cloudspeichern. Dagegen muss die Bundesregierung sich jetzt klar positionieren. Ein Kommentar.
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Sensible Daten von Aktivist:innen: Die letzte Datenschutzgeneration
Blockade der Letzten Generation im Januar in Aalen. Sensible Daten von Aktivist:innen: Die letzte Datenschutzgeneration Sensible Daten von Aktivist:innen nicht zu schützen, geht überhaupt nicht. Denn diese Daten können nicht nur in die Hände des Staates fallen, sondern auch auf rechte Feindlisten gelangen. Doch die Letzte Generation deswegen zu verteufeln ist falsch, denn ohne ihren organisierten Aktivismus wäre die Klimakrise weit weniger Thema. Ein Kommentar.
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Digitalisierung und Datenschutz: Schluss mit Ausreden!
Ulrich Kelber fordert, gemeinsam anzupacken. Digitalisierung und Datenschutz: Schluss mit Ausreden! Wenn es bei der Digitalisierung hakt, zeigen die Finger schnell auf den Datenschutz als vermeintliche Bremse. Damit muss Schluss sein, kommentiert der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber – damit der Blick auf die echten Hindernisse frei wird.
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Ende der kostenlosen API: Musk zerstört, was Twitter groß gemacht hat
Twitter schließt mit dem Ende der kostenlosen Schnittstelle die Community aus. (Symbolbild) Ende der kostenlosen API: Musk zerstört, was Twitter groß gemacht hat Twitter geht einmal mehr rücksichtslos gegen die eigene Community vor, indem es seine kostenlose Schnittstelle abschaltet. Der Schritt gefährdet nicht nur zahlreiche Non-Profit-Projekte, sondern potentiell auch Wissenschaft und Journalismus. Ein Kommentar.
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Targeting und Transparenz: Die strenge Regulierung von politischer Online-Werbung ist überfällig
Neue Regeln für politische Online-Werbung sollen schon zur EU-Wahl 2024 gelten Targeting und Transparenz: Die strenge Regulierung von politischer Online-Werbung ist überfällig Die EU will die Gefahren von politischem Microtargeting und verdeckten Online-Kampagnen endlich entschieden begrenzen. Doch damit die neue Verordnung ihr Versprechen einlösen kann, muss sich das Parlament gegen Rat und Kommission durchsetzen. Ein Kommentar.
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Aufruf: Hochschulen aller Länder ins Fediverse!
Dieses Bild ziert die <a href="https://mastodon.mit.edu/about">Mastodon-Instanz des Massachusetts Institute of Technology (MIT)</a>. Aufruf: Hochschulen aller Länder ins Fediverse! Während viel über ein mögliches Engagement öffentlich-rechtlicher Medien im Fediverse diskutiert wird, sind die Potenziale von Fediverse-Instanzen von Hochschulen bislang kaum Thema. Dabei wäre es höchste Zeit, dass sich gerade Hochschulen ins Fediverse begeben. Ein Aufruf.
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Smartphone Wallets: Die Ausweispflicht im Netz muss streng begrenzt werden
Smart Wallets haben nichts mit Geldbeuteln zu tun, sondern sind letztlich Dokumente auf dem Smartphone. (Symbolbild) Smartphone Wallets: Die Ausweispflicht im Netz muss streng begrenzt werden Smartphone Wallets, in denen wir all unsere persönlichen Dokumente speichern und mit anderen teilen, sind ein großes Sicherheitsrisiko für diese wichtigen Daten. Dazu kommt: Wenn einer bequemen Online-Ausweisfunktion nicht klare rechtliche Grenzen gesetzt werden, droht mit der inflationären Nutzung der Verlust der Anonymität im Internet. Ein Kommentar.
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Werbeveranstaltung für Chatkontrolle: Kuscheln mit Kutcher
Die EU-Abgeordnete Eva Kaili dankt dem Hollywood-Schauspieler Ashton Kutcher. Werbeveranstaltung für Chatkontrolle: Kuscheln mit Kutcher Befürworter der Chatkontrolle haben die Anhänger:innen des umstrittenen Gesetzes zu einem PR-Event zusammengetrommelt. Auf diesem werden Probleme für die Privatsphäre negiert, Kritik in die Nähe der Täter gerückt und Überwachung durchgehend geleugnet. Ein Kommentar zu einer merkwürdigen Veranstaltung.
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Vorratsdatenspeicherung: Nein zum milliardenfachen Datenhorten
Durchdigitalisiert. (Symbolbild) Vorratsdatenspeicherung: Nein zum milliardenfachen Datenhorten Die Verbindungs- und Standortdaten der Kommunikation dürfen nicht anlasslos weggespeichert werden – ein Sieg für die Grundrechte. Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Vorratsdatenspeicherung sollte aber auch Anlass sein, über die inhärenten Gefahren von massenhaften Datenhalden nachzudenken. Ein Kommentar.