Entwicklungszusammenarbeit

  • : re:publica goes Ghana – Ein Heimspiel für die Tech-Pioniere
    Ein Mann hält sich ein Handy ans Ohr.
    Die Digitalwirtschaft in Afrika geht über Klischees hinaus.
    re:publica goes Ghana – Ein Heimspiel für die Tech-Pioniere

    Die Netz-Konferenz re:publica findet im Dezember erstmalig in Ghana statt. Was globaler Norden und Süden beim Thema Digitalisierung voneinander lernen können, erklärt Jan Schwaab von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit im Interview.

    15. Juni 2018
  • : „Eine digitale Zukunft für alle“: GIZ-Konferenz zu Netzthemen in der Entwicklungspolitik
    Auf der GIZ-Konferenz soll erörtert werden, wie es um die digitalen Grundrechte im globalen Maßstab steht.
    „Eine digitale Zukunft für alle“: GIZ-Konferenz zu Netzthemen in der Entwicklungspolitik

    Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) lädt nächste Woche am Donnerstag, den 14. Juni, von 16 bis 20 Uhr zur Konferenz „Eine digitale Zukunft für alle: Unsere Stimme, unsere Daten, unsere Privatsphäre“ in seine Berliner Repräsentanz. In Vorträgen und Podiumsdiskussionen soll es um die Wahrung digitaler Grundrechte im Kontext internationaler Entwicklungspolitik gehen. Um über die Möglichkeiten inklusiver digitaler Gesellschaften zu diskutieren wurden Teilnehmer aus Sri Lanka, Pakistan, Kenia, Tunesien, Deutschland und den Vereinigten Staaten eingeladen. Für netzpolitik.org wird Constanze Kurz mit Ulf Buermeyer, Nighat Dad (Digital Rights Foundation Pakistan) und Semjon Rens (Facebook Deutschland) über Datenschutz, Privatsphäre und Verbraucherrechte diskutieren.

    Aus der Einladung:

    Internetabschaltungen im Kontext von Wahlkämpfen oder politischen Protesten haben erheblich zugenommen. Digitale Überwachung, häufig im Namen nationaler Sicherheit, ist zur dauerhaften Gefahr für viele Reporter und Aktivisten geworden. Während der Cambridge-Analytica-Skandal die Aufmerksamkeit auf den massiven Missbrauch von persönlichen Daten in Europa und den Vereinigten Staaten gelenkt hat, wird das Abgreifen von Nutzerdaten in einkommensschwachen Ländern, in denen es an Daten- und Privatsphärenschutz mangelt, häufig ignoriert […]
    Wie können Meinungsfreiheit und Privatsphäre im Netz angesichts des schwindenden Handlungsspielraums der Zivilgesellschaft geschützt werden? Welche menschenrechtlichen Risiken bergen Big-Data-Analyse und algorithmische Entscheidungsfindung für die Bürger im Globalen Süden? Wie kann Entwicklungszusammenarbeit Vorteile wie den besseren Zugang zu Information, Gesundheit und Bildung stärken und diskriminierender und intransparenter Nutzung von Algorithmen begegnen?

    Um Anmeldung per Mail unter digitalrights@giz.de bis Donnerstag, den 7. Juni, wird gebeten. Die Veranstaltung findet ausschließlich in englischer Sprache statt.

    [UPDATE: Es wird einen Livestream der Veranstaltung auf der Facebook-Seite des GIZ geben.]

    Der Fahrplan für die Veranstaltung:

    6. Juni 2018 1
  • : Was Populismus und Zero-Rating gemeinsam haben: Zur Rolle Deutschlands in der Welt
    Über das Internet muss sich alles erreichen lassen und nicht bloß Ausschnitte. <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/">CC0 1.0</a>, via Unsplash/<a href="https://unsplash.com/?photo=z55CR_d0ayg">Andrew Neel</a>
    Was Populismus und Zero-Rating gemeinsam haben: Zur Rolle Deutschlands in der Welt

    Aktionismus ist gefährlich, gerade in Zeiten des Populismus. Deutschland kommt auf internationaler Bühne immer stärker die Rolle des Hüters freiheitlicher Werte zu – nicht zuletzt mit Blick auf digitale Rechte und insbesondere im entwicklungspolitischen Kontext.

    11. Januar 2017 22
  • : Transparenz in der Entwicklungszusammenarbeit – wohin die deutschen Gelder fließen
    Transparenz in der Entwicklungszusammenarbeit – wohin die deutschen Gelder fließen

    Wieviel Geld gibt die Bundesrepublik Deutschland eigentlich für Entwicklungshilfe aus und in welche Projekte und Länder fließen diese Gelder genau?
    Um diese Frage zu beantworten, gab es in der Vergangenheit nur zwei Möglichkeiten: Man musste sich entweder durch hoch aggregierte Daten beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bohren oder sich durch die komplexe Website der OECD arbeiten.

    Beides zugegebener Maßen eher mühsame und wenig zufriedenstellende Varianten. Das fand auch Christian Kreutz, Mitglied der Open Knowledge Foundation Deutschland und seit Jahren in der Entwicklungszusammenarbeit aktiv. Um den Fluss von insgesamt 129 Milliarden US Dollar (soviel gaben allein die OECD Länder 2011 aus) transparenter zu machen, startete er die Plattform Offene-Entwicklungshilfe.de um die deutschen Ausgaben besser verfügbar zu machen.

    Auf der Seite können sich Nutzer durch die Entwicklungshilfeausgaben der letzten zehn Jahre navigieren und sich detaillierte Aufstellungen nach Ländern, Schwerpunkten und Projekten ansehen.
    Indikatoren Ägypten

    5. März 2013
  • : Open Data Hackday für eine transparente Entwicklungshilfe
    Open Data Hackday für eine transparente Entwicklungshilfe

    Innovative Lösungen für eine effektivere Entwicklungszusammenarbeit

    Am Mittwoch den 28.09.11 findet in der Heinrich Böll-Stiftung ein Hackday zum Thema Open Aid statt. Alle Programmierer, Designer und andere die sich dafür interessieren wie Open Data für mehr Transparenz in der Entwicklungszummenarbeit genutzt werden kann, sind herzlich eingeladen mitzumachen. Am Morgen wird es eine kurze Einführung in das Thema geben und danach werden Ideen entwickelt. Für den Rest des Tages arbeiten wir gemeinsam an Projekten in einem Code Sprint.

    Der Hackday findet einen Tag vor der Konferenz Open Aid Data Konferenz statt. Die Konferenz bringt Praktiker und Experten von verschiedenen Organisation zusammen, um über die Rolle des Internets und speziell von Open Data für eine effektivere Entwicklungshilfe zu diskutieren.

    26. September 2011 1
  • : Heute auf ARTE: Ein Laptop gegen die Armut
    Heute auf ARTE: Ein Laptop gegen die Armut

    Um 21:15 Uhr gibt es bei ARTE heute die Dokumentation „Ein Laptop gegen die Armut“.

    Bildung ist das wichtigste Mittel, um die Chancen auf eine erfolgreiche Zukunft zu erhöhen. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren eines revolutionären Bildungsprojektes. Die Idee bestand darin, den Ärmsten in den Entwicklungs- und Schwellenländern den denkbar besten Zugang zu Wissen zu ermöglichen. Der Informatiker Nicholas Negroponte stellt sein Projekt vor.

    [Danke an piercyha]

    23. März 2010 9
  • : CRE071: One Laptop Per Child
    CRE071: One Laptop Per Child

    Das Chaosradio Express 071 dreht sich um das „One Laptop Per Child“: „Der XO Computer kommt jetzt in die Hände europäischer Entwickler“. Zu Gast im virtuellen Studio von Tim Pritlove sind Aaron Kaplan und Chris Hager.

    Aaron Kaplan und Chris Hager sind Teil des Teams OLPC Austria, das sich die Unterstützung von Projekten rund um den XO-Computer des „One Laptop Per Child“-Projektes auf die Fahne geschrieben hat. Im Gespräch mit Tim Pritlove erläutern sie die Zielsetzung von OLPC, die Geschichte und den aktuellen Stand des Projektes, die Technologie des XO-Computers und seines neuen User Interfaces „Sugar“, den Möglichkeiten der Förderung für Entwickler in Europa, die mit dem XO-Computer interessante Projekte realisieren möchten, die Probleme bei der Umsetzung des Vertriebs, die Funktionalität des eingebauten 802.11s Wireless Mesh Networkings und wie man den XO als eBook verwenden kann,

    Hier ist die MP3.

    12. Februar 2008
  • : Internetökonomie und Ethik: Freie Inhalte und Entwicklungshilfe
    Internetökonomie und Ethik: Freie Inhalte und Entwicklungshilfe

    Telemedicus hat ein interessantes Interview mit Balthas Seibold, zuständig für „Informations- und Kommunikationstechnologien“ bei der Organisation für Entwicklungszusammenarbeit „InWEnt“: Internetökonomie und Ethik: Freie Inhalte und Entwicklungshilfe.

    Welche Ansätze halten Sie für sinnvoll?

    Während es im Bereich der Medikamente spannende Initiativen gibt, denken noch wenige darüber nach, was eigentlich mit Informationen passiert, die auch lebensrettend sein können. Da sollte es auch eine Möglichkeit geben, Informationen denen zur Verfügung zu stellen, die sie brauchen. Meine persönliche Meinung ist, dass es wichtig ist, auf verschiedenen Ebenen „freie“ Alternativen zu haben. „Frei“ heißt nicht kostenlos, sondern frei zugänglich. Um zurück zu den digitalen Medien zu kommen, betrifft das sowohl die Hardware, als auch die Software, eben das Opensource-Modell, und die Inhalte.

    Hier gibt es ja weltweit Bewegungen, wonach etwa wissenschaftliche Publikationen der Allgemeinheit frei zur Verfügung stehen sollten. Das ist die „Open Access“ Idee. Auch im Bereich „Open Content“ tut sich viel. Am bekanntesten ist wohl die Creative Commons-Lizenz, die gerade in unserem Bereich von Fort- und Weiterbildung sehr spannend ist. Denn wir wollen ja gerade, dass ein Trainer-Handbuch, das wir geschrieben haben, so breit wie möglich gestreut wird, dass auch andere Leute wieder daran arbeiten können. Mit offenen Lizenzen haben wir die Möglichkeit dazu.

    11. Dezember 2007
  • : Netzpolitik-Podcast: Web2forDev – Interview mit Tobias Eigen
    Netzpolitik-Podcast: Web2forDev – Interview mit Tobias Eigen

    Tobias Eigen gründete vor 8 Jahren Kabissa – Space for Change in Africa. Kabissa unterstützt afrikanische zivilgesellschaftliche Organisationen in der Nutzung des Internets für ihre Arbeit.

    In Kürze wird es einen „Web 2.0 Relaunch“ von Kabissa geben, über den Tobias in dem 20-minütigen Interview berichtet. Die neue (Drupal/CivicCRM-basierte) Plattform wird ein einfach zu bedienendes Tool-Set von Blogs, persönlichen Profilen, Wikis etc. enthalten, aus denen sich die afrikanischen Kabissa-Mitglieder ihre Sites/Blogs/online Social Networks selbst zusammenstellen können. Im Laufe der Zeit sollen weitere Funktionalitäten hinzukommen – alles im Detail im Interview erläutert. Es geht zudem um die Anfänge von Kabissa, wie afrikanische Menschenrechtsorganisationen das Internet nutzen, und um Tobias’ Perspektiven auf die besonderen Chancen und Herausforderungen des Internets für NGOs in Afrika. Tobias bezieht sich auf das Beispiel von Greenlight Nigeria, ein Web-Projekt zur Wahlbeobachtung in Nigeria. Ausserdem weist er auf das Kabissa Research Paper „Web 2.0 in African Civil Society“ im Kabissa Wiki hin.

    Hier ist das Interview als mp3:

    2. Oktober 2007 2
  • : Netzpolitik-Podcast: Web2forDev – Interview mit Ethan Zuckerman
    Netzpolitik-Podcast: Web2forDev – Interview mit Ethan Zuckerman

    EthanZuckerman

    Ethan Zuckerman ist Mitgründer von Global Voices Online und Geekcorps. Am Berkman Center for Internet and Society arbeitet er an Projekten wie den Global Attention Profiles. Er ist bekannt für sein ausführliches Live Blogging von Konferenzen. Mitte der 90er war er Mitgründer von Tripod.

    Nach seiner Keynote am 3. Konferenztag hatte ich die Gelegenheit für ein 15-minütiges Interview mit Ethan. Es geht v.a. um Global Voices, Blogger in Afrika, die Bedeutung afrikanischer Blogs in den Ländern selbst und im Ausland, um das Verhältnis von traditionellen Medien und Blogs, um die innovative Nutzung alternativer Technologien wie Mobilfunk, und um die wichtige Rolle von Menschen beim Filtern, Bewerten und Organisieren der vielfältigen online Informationen.

    Die kenianische Website auf die er sich als Beispiel bezieht ist Mzalendo – Eye on Kenyan Parliament.

    Hier ist die MP3 dazu.

    1. Oktober 2007 5
  • : Web2forDev – Wissensmanagement und Advocacy (2)
    Web2forDev – Wissensmanagement und Advocacy (2)

    Web2ForDevPanel

    Weitere Anwendungen von Web 2.0 Tools für Entwicklung wurden auf der Web2forDev Konferenz vor allem in den Bereichen
    * Wissensmanagement in der Wissenschaft und
    * Advocacy grosser im Entwicklungsbereich tätiger Organisationen
    vorgestellt. Viele der hier vorgestellten Beispiele kamen aus Europa und Nordamerika, mit Fokus auf / Nutzen für Landwirtschaft, Umweltschutz und ländliche Entwicklung in sogenannten Entwicklungsländern.

    1. Oktober 2007
  • : NetzpolitikTV: Alex Antener über Freie Software in Malawi
    NetzpolitikTV: Alex Antener über Freie Software in Malawi

    Im data-epi-spacing Rahmen data-epi-spacing des data-epi-spacing Studiums data-epi-spacing im data-epi-spacing Bereich data-epi-spacing „Neue data-epi-spacing Medien“ data-epi-spacing an data-epi-spacing der data-epi-spacing Hochschule data-epi-spacing für data-epi-spacing Gestaltung data-epi-spacing und data-epi-spacing Kunst data-epi-spacing Zürich data-epi-spacing reiste data-epi-spacing Alex data-epi-spacing Antener data-epi-spacing im data-epi-spacing Jahr data-epi-spacing 2004 data-epi-spacing für data-epi-spacing 7 data-epi-spacing Monate data-epi-spacing nach data-epi-spacing Malawi data-epi-spacing (Südostafrika) data-epi-spacing um data-epi-spacing an data-epi-spacing der data-epi-spacing dortigen data-epi-spacing Universität data-epi-spacing (Polytechnic data-epi-spacing of data-epi-spacing Malawi) data-epi-spacing ein data-epi-spacing GNU/Linux data-epi-spacing Projekt data-epi-spacing durchzuführen. data-epi-spacing Auf data-epi-spacing dem data-epi-spacing 23c3 data-epi-spacing stellte data-epi-spacing er data-epi-spacing in data-epi-spacing einem data-epi-spacing Vortrag data-epi-spacing das data-epi-spacing Projekt data-epi-spacing vor: data-epi-spacing „Freie data-epi-spacing Software data-epi-spacing – data-epi-spacing Eine data-epi-spacing Chance data-epi-spacing für data-epi-spacing Afrika? data-epi-spacing – data-epi-spacing Ein data-epi-spacing Erfahrungsbericht data-epi-spacing aus data-epi-spacing Malawi“. data-epi-spacing Von data-epi-spacing dem data-epi-spacing Vortrag data-epi-spacing gibt data-epi-spacing es data-epi-spacing auch data-epi-spacing ein data-epi-spacing Video.

    Für data-epi-spacing NetzpolitikTV data-epi-spacing interviewten data-epi-spacing wir data-epi-spacing ihn data-epi-spacing zu data-epi-spacing seinen data-epi-spacing Erfahrungen data-epi-spacing und data-epi-spacing Erlebnissen. data-epi-spacing Das data-epi-spacing gibts data-epi-spacing als data-epi-spacing Ogg data-epi-spacing Theora data-epi-spacing und data-epi-spacing Flash data-epi-spacing zum data-epi-spacing anschauen, data-epi-spacing sowie data-epi-spacing als data-epi-spacing MP3 data-epi-spacing und data-epi-spacing OGG data-epi-spacing Vorbis data-epi-spacing zum data-epi-spacing anhören. data-epi-spacing Bei data-epi-spacing dem data-epi-spacing Video data-epi-spacing gibts data-epi-spacing nur data-epi-spacing eine data-epi-spacing Tonspur, data-epi-spacing die data-epi-spacing Audios data-epi-spacing hab data-epi-spacing ich data-epi-spacing gerade data-epi-spacing noch data-epi-spacing kurz data-epi-spacing gefixt.

    Hier klicken, um den Inhalt von de.sevenload.com anzuzeigen.


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    26. Juli 2007 3
  • : Südafrikanisches online Seminar zu „Blogs + Education“
    Südafrikanisches online Seminar zu „Blogs + Education“

    Wer Interesse an (süd)afrikanischen Perspektiven auf den Einsatz von Blogs im Bereich Bildung hat, sei auf das online Seminar „Blogs for quality learning in developing contexts“ vom 16. bis 23. Mai verwiesen. Veranstalter ist SANTEC (Society and Network for Technology in Education through Collaboration), ein lockeres Netzwerk rund um „educational technology“ v.a. auf dem afrikanischen Kontinent. Das Seminar wird geleitet von Tony Carr von der University of Cape Town. Dem Programm zufolge geht es um einen grundlegenden Einstieg in die Anwendung von Blogs in Lehre und Forschung. Die Ressourcen zum vorangegangenen online Seminar „Podcasting in eLearning“ sind auch noch auf der SANTEC Site verfügbar.

    7. Mai 2007
  • : Open Source und Entwicklungszusammenarbeit
    Open Source und Entwicklungszusammenarbeit

    Veranstaltungsreihe im newthinking store Köln, Alteburger Str. 45, 50678 Köln

    Themen wie Open Source Software, Open Access Lizenzen oder Blogs, Wikis und online Communities sind populär. Was genau verbirgt sich hinter den Begriffen und Konzepten, und vor allem – welche Chancen bieten entsprechende Anwendungen für Länder des Südens? Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Interessierte, Einsteiger und Akteure aus dem Bereich der Entwicklungszusammenarbeit – zum Kennenlernen von Hintergründen, Fallbeispielen und Akteuren, zum Fragenstellen und gegenseitigen Austausch.

    *FREIE UND OPEN SOURCE SOFTWARE Mittwoch, 4. April 2007, 19:30 – 21:00*

    Was kennzeichnet Freie/Open Source Software (FOSS)? Welche Chancen eröffnet FOSS speziell in Ländern des Südens? Welche Probleme können bei der Einführung und Förderung von FOSS auftreten? Wer sind die relevanten Akteure und was sind interessante Anwendungen? Die Referenten bringen v.a. Erfahrungen aus Subsahara-Afrika und Südostasien mit.

    *OPEN ACCESS, OPEN CONTENT UND CREATIVE COMMONS Mittwoch, 2. Mai 2007, 19:30 – 21:00*

    Was sind Bedeutung und Hintergrund von Open Access und Open Content? Was ist der Unterschied zwischen traditionellem Urheberrecht und alternativen Lizenzmodellen? Was bedeutet dies für Bildung, Wissenschaft und Medien in Ländern des Südens? Wie kann man alternative Lizenzen in der Entwicklungszusammenarbeit und für eigene Veröffentlichungen praktisch anwenden?

    *ONLINE KOOPERATION UND WEB 2.0 Mittwoch, 6. Juni 2007, 19:30 – 21:00*

    Neue Internet-Tools wie Blogs, Wikis, Community-Plattformen – ist das Spielerei und Luxus oder gibt es interessante Anwendungen, die entwicklungspolitische Nutzen haben? Wie können Menschen über das Internet partizipieren, miteinander in Kontakt treten und eigene Inhalte veröffentlichen – und was bringt das für die Entwicklungszusammenarbeit? Verschiedene Möglichkeiten des sogenannten Web 2.0 und Beispiele aus verschiedenen Kontexten in Ländern des Südens werden vorgestellt.

    Andrea Goetzke, newthinking communications GmbH, ist Gutachterin im Bereich internationale Kooperation / Wissensgesellschaft / ‚Knowledge for Development’ und Konzeptionerin / Projektmanagerin für Online Kommunikation. Sie hat sich zuletzt mit FOSS, Open Access und Webanwendungen an afrikanischen Universitäten beschäftigt. Zu jeder Veranstaltung sind Gäste mit Praxiserfahrung aus aktuellen Projekten eingeladen.

    Der newthinking store ist Kölns erstes Freie Software Fachgeschäft, mit Hardware, Software, Literatur, Beratung, technischem Support und Veranstaltungen im Angebot. Einsteiger und Nutzer, Einzelpersonen und Firmen werden hier in Bezug auf Freie Software rundum versorgt.

    Die Veranstaltungen sind kostenfrei. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns kurz per Email (andrea.goetzke [at] newthinking.de) Bescheid geben können, an welcher/n Veranstaltung/en Sie teilnehmen möchten. Sie können dies auch gern bereits mit konkreten Anliegen verknüpfen, so dass wir auf Ihre Fragen speziell eingehen können. Wir erinnern Sie dann kurz vor der Veranstaltung noch einmal an den jeweiligen Termin.

    7. März 2007
  • : LinuxChix Africa
    LinuxChix Africa

    Im iCommons-Blog gibt es ein Interview mit Anna Badimo, der Vorsitzenden der LinuxChix Africa.

    5. How do you think the empowerment of African women with ICT skill can help with community development specifically?

    Firstly, ICT offers a lot of economic opportunities for women, and with a critical mass of these skills, I think that we will start thinking about how we can make ICT practical for other women, and how we can use it to solve their day-to-day problems. Women will start being creative in areas that are currently neglected by mainstream ICT, like preserving indigenous knowledge, which has been passed from one generation of women to the other. Also, since women are the ones who are often sacrificed when decisions are made in families about education, we want to explore how the FOSS localization tools can be applied to deliver information to women who were not privileged enough to be formally educated. The list is endless – how can FOSS be applied in agriculture, eGovernment, eBusiness, eHealth, etc. and what FOSS business opportunities are available to women.

    6. März 2007 1
  • : Global Alliance for ICT & Development: Breitband für Afrika
    Global Alliance for ICT & Development: Breitband für Afrika

    Heise: Armutsbekämpfung durch Informationstechnik

    Mit Verabschiedung eines Arbeitsprogramms ging die erste Vollversammlung der „Global Alliance for ICT & Development“ (GAID) im kalifornischen Santa Clara zu Ende. Auf der Sitzung, die unter dem Motto „UN Meets Silicon Valley“ stand, wurde vor allem darüber diskutiert, wie durch ein engeres Zusammenwirken von Regierungen, Privatindustrie und Zivilgesellschaft die drei Flagschiffprojekte und die zwei Partnerschaftsprogramme der GAID mit Leben erfüllt werden können. Neben dem Projekt Breitband für Afrika geht es dabei um die Schaffung eines globalen Netzwerkes von „Telezentren“ sowie die weltweite Aufstellung sogenannter Cyber Development Corps.

    Breitband für Afrika

    „Breitband für Afrika“ ist eines von drei sogenannten Flaggschiffprojekten der „Global Alliance for ICT and Development“ (GAID), die zum Ziel des „Weltgipfels zur Informationsgesellschaft“ (WSIS) beitragen sollen, bis zum Jahr 2015 die Hälfte der Menschheit Online zu bringen. Das Projekt „Broadband for Africa“ besteht aus drei selbständigen, aber miteinander verbundenen Elementen. Ein Backbone-Unterseekabel für Ost- und Südafrika, ein landgestütztes Backbone-Netz für mehr als 20 Länder im sub-saharischen Afrika und lokale Zugangsmöglichkeiten über WiMax oder Telezentren. „Ohne Infrastruktur bleiben alle Debatten zur Überwindung der digitalen Spaltung reines Wortgeklingel“, sagte Craig Barrett, Intel-Aufsichtsratsvorsitzender und Chairman der Global Alliance, auf der GAID-Jahrestagung im kalifornischen Santa Clara.

    Mehr dazu gibt es auch im Artikel „Die UNO besucht das Silicon Valley“.

    5. März 2007
  • : Die UNO besucht das Silicon Valley
    Die UNO besucht das Silicon Valley

    Ars Technica: UN entices business to invest in global technology development

    The UN has arrived in Silicon Valley. In meetings held both yesterday and today, the UN’s Global Alliance for Information and Communication Technologies and Development (GAID) is bringing together diplomats and businesspeople in an attempt to solve major world problems through the increased use of information technology. GAID’s goals are cetainly lofty—better broadband in Africa, the creation of a „Cyber Development Corps,“ and free computers and Internet access for schools—but its biggest achievement might be getting businesses more involved in technology development work.

    Heise: UN im Silicon Valley.

    Intels Aufsichtsratsvorsitzender Craig Barrett hatte noch auf Bitten des damaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan im Juni 2006 den Vorsitz der „Global Alliance“ übernommen. In seiner Rede unterstrich Barrett, dass die Devise des Silicon Valley, nicht lange zu reden, dafür aber um so schneller zu handeln, zur GAID-Leitschnur werden soll. Dialog um des Dialogs willen bräuchte keiner.

    Heute gebe es eine Milliarde Internet-Nutzer. Nun komme es darauf an die nächste Milliarde ans Netz zu bringen, meinte Barrett. Und die komme nicht aus den entwickelten, sondern aus den Entwicklungsländern. Neben China, Indien und Brasilien nannte er dabei ausdrücklich auch Afrika, das am Anfang einer qualitativ neuen Entwicklung stehe, wie sich nun im Bereich der Mobiltelefonie zeige. Barrett begrüßte, dass die UN-Diplomaten ins Silicon Valley kommen, um zu studieren, wie man Erfolg hat. Ein bisschen mehr unternehmerischer Geist schadete im UN-Hauptquartier nicht, meinte der Intel-Vorsitzende.

    Telepolis zum 100$ Laptop: Der MIT-Professor und der digitale Graben

    Was die technische Seite angeht bietet OLPC mit einem [extern] Wiki und [extern] Blog viel Transparenz. Die technischen Lösungen werden auch einhellig gelobt, doch der gesamte Ansatz des Mammutprojekts ist äußerst umstritten. Kritiker sprechen von einer typischen US-amerikanischen Herangehensweise: Ein stark hierarchischer Ansatz – top-down –, der mit einer weitflächigen massiven Ausbringung von Technik einen Entwicklungsschritt erzwingen will.

    In der Tat widerspricht das den meist negativen Erfahrungen, die in den vergangen Jahrzehnten mit solcherlei Projekten gemacht wurden. So ist heute die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung auf Graswurzelebene elementarer Bestandteil der Arbeit von Entwicklungsorganisationen und NGOs. Als derzeit neueste unabdingbare Methode, zumindest in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, wird der Do-No-Harm-Ansatz verlangt: Bevor ein Projekt gestartet wird, versucht man in der Planung dessen mögliche Auswirkungen auf den sozialen, kulturellen, ökologischen, wirtschaftlichen und politischen Ebenen des Projektgebiets durchzuspielen.

    Futurezone: Billig-Laptops gegen die „digitale Kluft“.

    Im Rahmen seines im Vorjahr vorgestellten Investitionsprogramms „World Ahead“ setzt Intel neben der Entwicklung erschwinglicher Computer auf die Verbreitung von High-Speed-Internet-Zugängen sowie die Fortbildung der Lehrer. Der Preis der dabei entstandenen Rechner beträgt derzeit etwa 300 Dollar im Verkauf. Die Geräte sollen lokal produziert werden. Ingesamt eine Mrd. Dollar will Intel in den kommenden fünf Jahren investieren. […] Eines der ersten Ergebnisse ist etwa ein auf den indischen Markt zugeschnittener PC. Das Gerät kann mit alternativen Stromquellen, etwa mit einer Autobatterie, betrieben werden und ist im Vergleich zu herkömmlichen PCs staub- und wasserresistenter.

    2. März 2007 1
  • : Nicholas Negroponte im SZ-Interview
    Nicholas Negroponte im SZ-Interview

    Die Süddeutsche Zeitung hat Nicholas Negroponte im Interview gehabt: Vorhängeschlösser sind nur für die Ehrlichen.

    SZ: Die inhaltliche Qualität im Netz schwankt stark. Klar, es gibt Wikipedia, andererseits aber den Trash von Youtube, für den Google fast 1,7 Milliarden Dollar bezahlt hat.

    Negroponte: YouTube ist ein temporäres Phänomen, eine Mode – Wikipedia hingegen wird bleiben. Dahinter steckt, so wie bei der Open-Source-Software, eine kollaborative Autorenschaft. Das sind keine Einzelaktionen.

    SZ: Ein anderes Problem rund um die Freiheit von Information ist die Frage des Urheberrechts, des Verwaltens digitaler Rechte sogar über die Hardware (DRM).

    Negroponte: Das gegenwärtige Urheberrecht schützt die Verleger mehr als die Autoren. Die Kanäle der Medien werden vornehmlich geschützt, nicht die Inhalte. Weil es aber inzwischen so viele Wege zu publizieren gibt, reduziert sich das Problem der restriktiven Informationshoheit. Unsere 100-Dollar-Laptops zum Beispiel verzichten völlig auf DRM, also in die Hardware eingebaute Maßnahmen der Informations-Restriktion.

    Was mir gerade noch zu seinem Buch „Being Digital“ einfällt, was ich mal vor einem Jahrzehnt gelesen habe: Ich vermisse immer noch die darin prognostizierte Laserdisc. Irgendwie ist die nicht gekommen.

    22. Januar 2007 3
  • : Freie Software durchbricht Barrieren
    Freie Software durchbricht Barrieren

    Das UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) stützt in der Studiensammlung „Breaking Barriers“ die These der vorteilhaften Nachhaltigkeit des Einsatzes von freier und quelloffener Software (FOSS) in Entwicklungsländern. In „Breaking Barriers“ werden 14 Entwicklungsprojekte vorgestellt, in denen FOSS beim sozio-ökonomischen Aufbau hilft und Menschen die Möglichkeiten zur Selbstbestimmung bietet. In der Publikation werden die Vorteile, die Herausforderungen und die dadurch gelernten Lektionen herausgestellt.

    Der Fokus der betrachteten Fälle liegt allerdings nicht in der speziellen Entwicklung bestimmter FOSS-Anwendungen, sondern in der Benutzung von FOSS als Mittel, um die primären Ziele der Projekte zu erreichen. So kümmert sich zum Beispiel LexUM um die freie Erreichbarkeit von Gesetzestexten in Burkina Faso, AgriBazaar um die Erstellung einer Handelsplattform für Bauern in Malaysia, OSCAR um die Identifikation und Kontrolle von Weizen in Bangladesh, Indien, Nepal und Pakistan – und Sahana um das Management von Katastrophen in Sri Lanka.

    Diese Fallstudien können als Inspiration für Organisationen und Einzelne, die armen Gemeinschaften helfen, Informations- und Kommunikationstechnologien zu verwenden, dienen, weil sie demonstrieren, dass FOSS eine wichtige Rolle dabei spielen kann, Menschen zu ermächtigen, ins Informations- und Internetzeitalter zu gelangen. Und wie es sich für eine Publikation gehört, deren Wissen allen Menschen helfen soll, wurde die Publikation unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht.

    8. Dezember 2006
  • : Netzpolitik-Podcast: Freie Software in Kambodscha
    Netzpolitik-Podcast: Freie Software in Kambodscha

    Vergangene Woche war ich als Trainer in Manila / Philippinen auf dem 1. FOSS@Work Conference-Workshop. Dort traf ich Noy Shoung, der für die Regierung in Kambodscha arbeitet und dort die Freie Software Strategie des Landes mit entwickelt hat und betreut. Seinen Vortrag über Lokalisierung und über die Beweggründe Kambodschas fand ich so interessant, dass ich gleich ein Interview mit ihm aufgenommen habe. Leider versagte die Batterie meiner Kamera nach einer Minute, so dass dieses Interview nur in Audioform verfügbar ist. Über Freie Software in Kambodscha hatte ich schonmal vor einem Jahr geschrieben. Das Land hat 14 Millionen Einwohner, die Amtssprache ist Khmer und das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf liegt bei etwas mehr als 300 $. Der Zugang zu Informationstechnologien wird als sehr bedeutend für eine nachhaltige Entwicklung angesehen. Nur was soll man machen, wenn Microsoft diesen Markt als unbedeutend ansieht und für eine Lokalisierung der eigenen proprietären Produkte 30 Millionen Euro veranschlagt? Kambodscha wollte das Problem selbst lösen, dabei auch noch Lizenzkosten sparen und startete mit der Lokalisierung von Freier Software in die eigene Landessprache. Noy Shoung veranschaulichte das Problem, indem er bereits lokalisierte Versionen von OpenOffice zeigte. Die Icons konnte ich zwar noch erkennen, aber sonst sah alles für mich „chinesisch“ aus. Und den Einwohnern von Kambodscha geht dies mit englischer Software genauso. Gut, dass es Freie Software und die notwendigen Übersetzungstools wie KBabel gibt. Viel ist schon übersetzt, aber noch mehr steht an. Mittlerweile gibt es auch eine eigene Tastatur, die an Khmer angepasst wurde. Irgendwo hab ich noch ein Foto von einer Tastatur rumliegen, das poste ich mal nachträglich. In meinem Workshop über Collaboration Tools konnte ich Noy Shoung für Plone begeistern. Plone bietet eine Unicode-Unterstützung und kann deswegen auch relativ leicht lokalisiert/übersetzt werden. Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis Plone dann mal in Khmer verfügbar ist.

    In dem ca. 15 Minuten langen Interview geht es um die Freie Software Strategie von Kambodscha, die Gründe für den Einsatz von Freier Software, den Stand der Entwicklung, wie Menschen dort ausgiebig geschult werden (Es gibt einen „Master in Open Source Software“) und wie westliche Entwickler helfen können. Das Interview gibt es als MP3 und OGG, jeweils mit 64 KB/s codiert.

    Weiterführende Links:
    Khmer Software Initiative
    National Information Communications Technology Development Authority

    25. November 2006 1