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Urheberrecht, Creative Commons, freie Software, freies Wissen, Bildung, Informationsfreiheit.

  • : WOS4-Recordings
    WOS4-Recordings

    Die ersten Mitschnitte der Wizards of OS 4 sind mittlerweile als MP4 oder OGG verfügbar.

    Hier mal ein paar Highlights:

    Keynotes: Information Freedom Rules (OGG | MP4)

    The Read-Write Society (Keynote Lawrence Lessig) (MP4 | OGG)

    Netlabels: Niche, Long Tail, Blueprint? (MP4 | OGG)

    Open Spectrum (MP4 | OGG)

    18. September 2006
  • : Netzpolitik-Podcast mit Georg Greve von der FSFE
    Netzpolitik-Podcast mit Georg Greve von der FSFE

    Ein weiteres Interview habe ich auf der WOS4 mit Georg Greve, dem Präsidenten der Free Software Foundation Europe gemacht. (Wikipedia | Sein Blog „Freedom Bits“). In dem Interview geht es um Freie Software, warum Software eine (junge) Kulturtechnik ist, wie man sich für Freie Software politisch und gesellschaftlich einsetzen kann, und vieles mehr.

    Hier ist das Interview als MP3 (25 MB / 26 Minuten), eine befreite OGG-Version wird es auch noch geben.

    18. September 2006 4
  • : Wos4 – Medienspiegel
    Wos4 – Medienspiegel

    Hier ist mal ein kleiner Medienüberblick über die Wizards of OS 4.

    Viele Bilder finden sich bei Flickr mit dem Tag „WOS4“.

    Eine Blog-Übersicht findet man bei Technoratig und bei Google Blogsearch.

    18. September 2006 1
  • : Frei zum Download: Freie Kultur – Wesen und Zukunft der Kreativität
    Frei zum Download: Freie Kultur – Wesen und Zukunft der Kreativität

    Die deutsche Übersetzung des letzten Werkes von Lawrence Lessig („Free Culture“), „Freie Kultur – Wesen und Zukunft der Kreativität“, ist jetzt vom Münchener Verlag OpenSourcePress unter eine Creative Commons Lizenz gestellt worden. Dies ermöglicht jetzt bequeme Zitate, ohne aus dem Buch abschreiben zu müssen. Allerdings empfehle ich trotzdem den Kauf des Buches – es lohnt sich.

    18. September 2006 1
  • : Am Dienstag in Berlin: Das Internet und die Zukunft der Musik
    Am Dienstag in Berlin: Das Internet und die Zukunft der Musik

    *iPod:youTube* – Das Internet und die Zukunft der Musik

    flyer der veranstaltung die zukunft der musik

    Podiumsdiskussion mit anschließender Lounge, veranstaltet von Heinrich-Böll-Stiftung und Netzwerk Neue Medien am Dienstag, den 19. September 2006 um 20:00 Uhr im Grüner Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Eintritt ist frei und anschliessend gibts Musik.

    Mit:

    * Peter Zombik * (*IFPI*, Verband der deutschen Phonoindustrie)
    * Stephan Benn * (*VUT*, Verband unabhängiger Tonträgerhersteller)
    * Johnny Haeusler * (Blogger von *spreeblick.com*)
    * Moritz Sauer * (Netlabel-Katalog *phlow.net*)

    Moderation: *Katja Husen* (Netzwerk Neue Medien)

    17. September 2006 3
  • : Netzpolitik-Podcast mit Rishab Aiyer Ghosh
    Netzpolitik-Podcast mit Rishab Aiyer Ghosh

    Hier ist ein weiteres Interview von der Wizards of OS 4, diesmal mit Rishab Aiyer Ghosh von der United Nations University in Maastricht. Dort forscht er im Rahmen des FLOSS-Projects über Freier Software und hat in diesem Rahmen mehrere grössere Studien durchgeführt. Rishab treffe ich öfters auf Veranstaltungen und das Interview hatte ich schon länger geplant. Insofern bin ich froh, dass es endlich geklappt hat und daraus ein ca. 40 Minuten langes Gespräch (MP3) geworden ist.

    In dem Interview geht es um die Auswirkungen und Chancen von Freier Software auf Entwicklung, Politik und Verwaltungen, die Motivation von Entwicklern, über die Access to Knowledge-Bewegung, Open Access Journals und die „Cooking Pots“. Letzteres hat er genauer in seiner WOS4-Keynote vorgestellt.

    Später gibt es noch ein befreites Ogg.

    16. September 2006 3
  • : Microsoft plays for sure?
    Microsoft plays for sure?

    Microsoft hat heute mal wieder grandios bewiesen, dass man DRM einfach mal boykottieren sollte, denn es „Plays for sure“… Da warnt man immer eher abstrakt davor, dass man bei DRM von den Herstellern abhängig sind und man in ferner Zukunft die aktuellen DRM-geschützten Werke nicht mehr abspielen kann. Und dann biegt Monopolist Microsoft um die Ecke und präsentiert Zune. Mit einem vollkommen neuen DRM-Konzept. Vergess einfach das alte und kauf die ganze Musik für Deinen Zune nochmal neu.

    Vor einem Jahr haben wir in diesem Blog Music-Stores untersucht, wovon viele dieser Stores Banner der Microsoft-Kampagne “Plays for Sure” als Kaufargument sichtbar präsentierten. Wir haben damals einen Text der Electronic Frontier Foundation ins deutsche übersetzt, den ich hier einfach nochmal poste: “The Customer Is Always Wrong: A User’s Guide to DRM in Online Music”.

    “Fakten: Mit DRM kann man sich nicht sicher sein, dass alles korrekt abläuft”

    Deine Investition in CDs hat sich über die Jahre auf unterschiedliche Weise ausgezahlt, weil Drittanbieter ohne Probleme neue Nutzungsarten ermöglichen konnten, z.B. die CDs zu rippen und in mp3s oder Klingeltöne umzuwandeln. Aber wenn man durch DRM verkrüppelte Musik kauft, ist man im begrenzten Bereich von Software und Geräten eingesperrt, deren Benutzung die Anbieter von DRM erlauben.

    Viele Musikläden im Internet bieten Songs an, die in in Microsofts Windows Media Audio (WMA) DRM gekapselt sind, aber nicht jedes Gerät unterstützt dieses Format. Man muss überprüfen, ob es ein “Plays for Sure”-Label trägt, aber selbst dann unterstützen nur wenige Medienplayer WMA-Abonnement-Inhalte, z.B. die Songs die bei Napster To Go angeboten werden (derzeit noch nicht in Deutschland). Das ist nicht mehr so ganz einfach.

    Microsofts Kampagne soll es dir in ihrem begrenzten Universum kompatibler Produkte bequem machen. Aber was geschieht, wenn du später zu einem mit WMA inkompatiblem iPod wechseln willst, oder zu einem besseren Gerät, dass Microsoft nicht lizenziert? Du wirst deine Musiksammlung noch einmal kaufen müssen. Anders als mp3s kann man durch DRM eingeschränkte Musik nicht in andere Formate konvertieren. Außerdem musst du vielleicht neue kompatible Geräte kaufen, wenn du das Musikdowload-Portal wechselst. Und wenn dann irgenwann Portale und Geräte dein DRM nicht mehr unterstützen, hast du endgültig Pech.

    [via]

    Liquidat hat in den Kommentaren noch die folgenden Links rgänzt:

    Einige interessante Links dazu noch:
    Die Pressemitteilung von Microsoft (siehe Fußnote 4):
    http://www.microsoft.com/presspass/presskits/zune/docs/ZuneFS.doc

    Ein Interview mit Microsofts Bryan Lee:
    http://www.paidcontent.org/microsoft-zune-interview-bryan-lee-corporate-vpcfo-entertainment-and-devices-division
    Steht da mitten im Text.

    Eine Idee, dass Zune *eventuell* Creative Commons verletzen könnte:
    http://www.medialoper.com/hot-topics/music/zunes-big-innovation-viral-drm/

    Und noch zwei Texte dazu vom Blog “A Copyfighter’s Musings”:
    http://blogs.law.harvard.edu/cmusings/2006/09/15#a2498
    http://blogs.law.harvard.edu/cmusings/2006/09/15#a2499

    16. September 2006 9
  • : Netzpolitik-Podcast mit Yochai Benkler
    Netzpolitik-Podcast mit Yochai Benkler

    Yochai Benkler ist Jura-Professor an der Yale University und war als einer der Keynote-Speaker auf der Wizards of OS 4. Ich hab erst zuletzt sein Buch „The Wealth of Networks“ (PDF) gelesen, was unter einer CC-Lizenz veröffentlicht wurde und eines der interessantesten Bücher ist, das ich dieses Jahr gelesen habe.

    In diesem Interview geht es um „The Wealth of Networks“ und konkret um Peer-Production in einer vernetzten Ökonomie und Gesellschaft, um Freie Software als erstes erfolgreiches Beispiel für neue kollaborative Produktionprozesse, wie und ob dies auf die Produktion von kulturellen Güter übertragen werden kann und was vernetzte kollaborative Prozesse für politische Prozesse und Teilhabe bedeuten. Alles sehr interessant und ich war echt froh, einen der wenigen kurzen Interview-Slots bekommen zu haben.

    Erstmal gibts das ca. 20 Minuten lange Interview nur als MP3, später nach der WOS4 auch als befreites OGG.

    15. September 2006 11
  • : Microsofts „Open Specification Promise“ – was meint die Community?
    Microsofts „Open Specification Promise“ – was meint die Community?

    Microsoft hat auf der Digital ID World, die gerade in Santa Clara stattfindet, ein Versprechen abgegeben: das „Open Specification Promise“. Es beinhaltet angeblich, dass die Firma bei bestimmten technischen Spezifikationen, für die Microsoft offenbar in den USA geistige Eigentumsrechte hält, verbindlich und in alle Zukunft davon absieht, Ansprüche wie Lizenzgebühren oder anderes geltend zu machen.

    You don’t need to sign a license or communicate anything to anyone. Just implement. Further, you don’t need to mention or credit Microsoft. And you don’t need to worry about encumbering people who use or redistribute or elaborate on your code – they are covered by the same promise.

    Das ganze wurde als großer Schritt in die richtige Richtung gepriesen. Lawrence Rosen, Autor von “Open Source Licensing: Software Freedom and Intellectual Property Law”, schrieb, dass die Open Source Community damit die Entwicklungen von MS ohne Probleme in eigenen Produkten implementieren könne, weil die OSP mit Freien und Open-Source Lizenzen kompatibel sei. Auch von RedHat, Doc Searls und anderen Szene-Größen kamen entsprechende Kommentare.

    Die von dem Versprechen betroffenen Technologien sind vor allem im Bereich digitales Identitäts-Management angesiedelt. Microsoft war hier vor einigen Jahren mit dem Single-Sign-On Dienst „Passport“ grandios gescheitert und bemüht sich mit dem Nachfolger „InfoCards/Cardspace“ massiv um Akzeptanz in der Open-Source-Gemeinde.

    Da ich mir seit einer Weile die Entwicklungen zum digitalen Identity-Management mit Interesse ansehe und Microsoft mit Infocards/Cardspace hier hohe Erwartungen mit hohen Glaubwürdigkeits-Anstrengungen verbindet, würde mich die genaue rechtliche Bedeutung dieses Versprechens sehr interessieren. Es ist in leider in unerträglichem Legalesisch verfasst. Gibt es schon menschenlesbare Einschätzungen aus der Juristenfraktion? Bitte melden, ich wäre sehr dankbar über jedes Feedback in dieser Richtung.

    15. September 2006
  • : Deutschlandradio-Kultur zur WOS4
    Deutschlandradio-Kultur zur WOS4

    In der Deutschlandradio-Kultur – Sendung „Elektronische Welten“ gab es heute einen Bericht zur Wizards of OS 4: Von Bits und Bytes, Künstlern und Piraten (MP3).

    Doch die Freiheit des Wissens ist nach Auffassung der Kongress-Macher in Gefahr. Der Feind der Info-Freiheit hat einen Namen: Copyright. Das Urheberrecht wird heute international sehr restriktiv gehandhabt und sorgt dafür, dass Informationen nur auf eine bestimmte Weise genutzt werden dürfen. Wer ein Musikstück, einen Film oder ein Buch kauft, darf damit längst nicht machen, was er möchte ohne um Erlaubnis zu fragen. Gefordert wird auf dem Kongress nicht, das Copyright abzuschaffen. Beklagt wird jedoch ein Copyright-Extremismus, der Kreativität behindert und kulturellen Fortschritt verhindert.

    15. September 2006
  • : Die Wizards of OS 4
    Die Wizards of OS 4

    Entgegen anderslautender Gerüchte und Erwartungen werde ich nicht soviel von der Wizards of OS 4 bloggen. Die Konferenz ist wie erwartet richtig gut, aber von den Panels habe ich bisher kaum was mitbekommen und ich werde sie mir hinterher als Videos anschauen. Theoretisch gibts auch einen Stream der WOS4. Dafür sind soviele interessante Menschen auf der WOS4, dass die Gespräche viel interessanter sind.

    Morgen spiele ich um 13 Uhr noch Host für einen Workshop zum Thema „Free Culture Activism“.

    Coming soon: Einige sehr interessante Interviews als Podcasts für das Netzpolitik-Bildungsprogramm.

    15. September 2006
  • : Ausschreibung POnG Open Source Prozent
    Ausschreibung POnG Open Source Prozent

    Die POnG Online Genossenschaft hat seit ihrer Gründung ein OpenSource Prozent. Ein Prozent des Umsatzes stellt POnG dabei zurück um
    Projekte rund um Freie Software, „freie Inhalte“ und Internet zu unterstützen. Die Ausschreibung richtet sich vorwiegend, aber nicht ausschliesslich, an Projekte in der Schweiz.

    Die Genossenschafter haben nun beschlossen mit einem Teil des OpenSource Prozent mehrere kleinere Projekte (total 5–6) mit Beiträgen bis zu sFr. 500.- zu unterstützen. Falls Du so ein Projekt hast, dann melde dich bitte bei POnG mit einer e‑Mail (an osp(at)pong.ch). Teile mit für welches Projekt es ist, für was die sFr. 500.- eingesetzt werden. Eine kurze klare Begründung genügt.

    Wichtig sind dabei folgende Kriterien:

    • Förderung von freien Inhalten
    • Projekt im Bereich Software, Internet oder Neue Medien
    • Es sollte klar sein für was das Geld verwendet wird
    • Unser Beitrag sollte für das Projekt wichtig sein und einen Unterschied machen
    • POnG sollte in einer für das Projekt angebrachte Form erwähnt werden

    Aufgrund von begrenzten Kapazitäten kann nur mitgeteilt werden, ob
    ein Projekt unterstützt wird oder nicht.

    15. September 2006
  • : Netzpolitik-Podcast mit Bernhard Reiter zu Freier Software
    Netzpolitik-Podcast mit Bernhard Reiter zu Freier Software

    HIer ist das erste von einigen Interviews, die ich bisher für den Netzpolitik-Podcast auf den WIzards of OS 4 gemacht habe: Bernhard Reiter ist Geschäftsführer der Intevation GmbH und Deutschland-Koordinator der Free Software Foundation Europe. In dem Interview geht es um Freie Software im Allgemeinen, welche Chancen sie für Bildung, Wirtschaft und Verwaltungen bietet, um Softwarepatente und Digital Restrictions Management, sowie die Arbeit der Free Software Foundation Europe. Das Interview ist ca. 20 Minuten lang, liegt erstmal nur im MP3 Format vor und wird nach der WOS4 noch als OGG befreit.

    15. September 2006
  • : Libération: Geistiges Eigentum ist „Fehler des Kapitalismus“
    Libération: Geistiges Eigentum ist „Fehler des Kapitalismus“

    Abteilung News von gestern, aber immer aktuell: diesmal aus der Libération: „Le libre accès au savoir tient du bien public mondial“.

    In seinem neuen Buch „Making Globalization Work“, schreibt der Nobelpreisträger Joseph Stiglitz über die Folgen der Globalisierung. Im Interview mit Christian Losson erklärt Stiglitz, warum geistige Urherberrechte „zu den schlimmsten Fehlern des Kapitalismus gehören. Weil es eine Frage von Leben und Tod ist, wie man das beispielsweise am Kampf gegen billige Generika sieht. Mensch oder Patent? Der ursprüngliche Fehler ist, dass man den Wirtschaftsministern und den multinationalen Konzernen 1994 die Ausformulierung der Vereinbarung um die Rechte auf geistiges Eigentum überlassen hat. Das geistige Eigentum ist zwar auf die Wirtschaft abgestimmt, aber nicht auf die Umwelt und auch nicht auf die Arbeitsbedingungen… Der freie Zugang zum Wissen – wie das die Erschaffer offener Strukturen wie Linux oder Mozilla erkannt haben – trägt bei zum öffentlichen Wohl! Er ist eine moralische Verpflichtung.“

    Kennt jemand das Buch genauer?

    [via]

    14. September 2006 2
  • : Blogging WIPO: Broadcast Treaty Zooming Ahead
    Blogging WIPO: Broadcast Treaty Zooming Ahead

    Gwen Hinze ist im Moment für die EFF in Genf und bloggt fleissig von den WIPO-Sitzungen zum „Treaty on the Protection of Broadcasting Organizations“: Blogging WIPO: Broadcast Treaty Zooming Ahead.

    13. September 2006
  • : Volker Grassmuck im Küchenradio
    Volker Grassmuck im Küchenradio

    Volker Grassmuck ist nicht nur auf diesem Kanal zur WOS4 befragt worden, sondern war auch Gast im Küchenradio. Hier ist das MP3-File dazu.

    Ende der Woche beginnt der vierte Wizards of OS in Berlin. Wir haben Organisator Volker Grassmuck geladen, um schon mal zu hören, was denn so Thema sein wird. Vom digitalen Sozialismus und dem Klassenprimus Brasilien.

    13. September 2006
  • : Morgen: Vor-WOS4 Events bei newthinking
    Morgen: Vor-WOS4 Events bei newthinking

    Die Wizards of OS 4 startet offiziell erst übermorgen, aber wir fangen morgen schon mit den Festivalaktivitäten bei newthinking an. Ab 14 Uhr gibt es ein „warm up“, um einen entspannten Ort zum relaxen für all die Gäste bereit zu stellen, die morgen schon ankommen, ein freies Netz nutzen wollen, dabei Club Mate oder Bionade bevorzugen und sich über Freie Software, Freie Kultur und Freies Wissen austauschen wollen. Im Laufe des Nachmittages gibt es hier dann auch noch ein iCommons-Meeting.

    Um 19:30 Uhr gibt es dann eine Veranstaltung mit Federico Heinz von der Fundacion Via Libre, der zu Besuch in Berlin ist. Federico ist ein lateinamerikanischer Programmierer, Aktivist fur freie Software, Präsident und Mitgründer der Vía Libre Stiftung, die sich für die freie Verbreitung von Information und Wissen als Motor für den sozialen Fortschritt und die nachhaltige Entwicklung einsetzt, und der FSFLA Free Software Foundation Latin America, die sich für die Nutzung und Entwicklung Freier Software in Lateinamerika einsetzt. Er berät Organisationen und Gesetzgeber aus ganz Lateinamerika über die Wechselwirkung zwischen Technologie und Gesellschaft. Als solcher ist er Mitverfasser des Gesetzesentwurfs, der als Vorlage für Projekte wie das des peruanischen Abgeordneten Villanueva, des Senators Conde aus der Provinz Buenos Aires und viele andere.

    12. September 2006
  • : Open Source Hardware mit OpenSPARC
    Open Source Hardware mit OpenSPARC

    Techworld berichtet über das erste Release von SUN und ihres OpenHardware-Projektes „OpenSPARC“: Say hello to open-source hardware.

    OpenSparc is an experiment at creating an open source community around Sun’s Sparc hardware architecture, in the hopes of getting similar benefits to those found in open source software development communities. Sun released the T1 design in December 2005 under the GNU Public License. Simply RISC has taken Sun up on its offer with the S1 Core, available for download from the Simply RISC site. The S1 also uses the GPL, can run Solaris Unix and Ubuntu Linux, and targets embedded devices such as PDAs and set-top boxes.

    12. September 2006
  • : Democracy Player 0.9 ist erschienen
    Democracy Player 0.9 ist erschienen

    Aufgrund seiner überzeugenden Bedienung und Qualität wurde der Democracy Player schon mehrmals vorgestellt, seine Vorzüge als Podcast-Player gepriesen und als die „Evolution des Internet-Fernsehens“ angekündigt. Die neue Version 0.9 des handlich zu bedienenden Players soll „Entertainment garantieren“. Er spielt natürlich weiterhin Videocasts und Podcasts ab, allerdings jetzt mit einer neu gestalteten Oberfläche und ist in schon 30 Sprachen verfügbar.

    Ein neues Merkmal ist die Playlist, also die Wiedergabeliste, die sich der Nutzer aus seinen Lieblingsvideosendungen zusammenstellen kann. Weiterhin können nun verschiedenen Channels übersichtlicher in Ordner einsortiert werden. Eine Neuerung beim Abspielen ist die Integration von Flash-Animationen. Die Democracy Player-Version in Windows und Linux können dies nun tun und darüber hinaus auch in den Archiven von Google Video und YouTube danach suchen.

    12. September 2006
  • : Heise-Bericht zur WOS4-Pressekonferenz
    Heise-Bericht zur WOS4-Pressekonferenz

    Stefan Krempl war heute praktischerweise für Heise auf der „Wizards of OS 4“-Pressekonferenz und hat einen Artikel dazu verfasst: WOS 4: Die große Schau des freien Wissens.

    Ronaldo Lemos, Projektleiter Creative Commons Brazil, ergänzte Prados Bericht mit Einblicken in die „Krise in der Art und Weise, wie traditionelle Medienhäuser den Zugang zum Wissen handhaben“. SonyBMG, die größte in Brasilien tätige Plattenfirma, bringe etwa im Jahr nur 15 CDs mit brasilianischer Musik heraus. Buchläden gebe es nur wenig, große Zeitungen würden im Jahr 30 Prozent ihrer Leser verlieren. Das „Creative Commons“-Modell werde dagegen in hohem Maße angenommen. So seien gerade erstmals ein Kartenspiel und ein Kinofilm mit den noch vergleichsweise jungen Lizenzformen veröffentlicht worden.

    So konnte ich mal meinen Rechner auslassen und entspannt zu hören.

    12. September 2006 1