Markus Beckedahl

Markus Beckedahl

Foto: Darja Preuss

Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.

  • : WSIS: Angriffe auf Journalisten in Tunesien
    WSIS: Angriffe auf Journalisten in Tunesien

    Der Standard berichtet über Angriffe auf auslädnsiche Journalisten in Tunsien, welche im Rahmen des WSIS über die Menschenrechtssituation berichten wollen. MIttlerweile hat sich auch Kofi Annan in die Debatte eingeschaltet: Annan betont gegenüber Tunesien Presse- und Meinungsfreiheit
    Unter den angegriffenen Journalisten befanden sich am Freitag ein Mitarbeiter der französischen Zeitung „Liberation“ und am Montag ein Team des belgischen Fernsehsenders RTBF.

    15. November 2005
  • : WSIS-Podcasting: Tunesische Repression (4)
    WSIS-Podcasting: Tunesische Repression (4)

    Gerade habe ich Wolf Ludwig von Communica-CH, der Schweizer Plattform zur Informationsgesellschaft, zu den gestrigen Vorgängen rund um das Goethe-Institut, die Planungen des Citizen-Summits und den derzeitigen Ausnahmezustand in Tunesien befragt. Das Interview ist ca. sieben Minuten lang, die Sprache ist deutsch und später wird auch wieder ein OGG-File hier stehen.

    15. November 2005 2
  • : WSIS: Biometrie auf dem Gipfel
    WSIS: Biometrie auf dem Gipfel

    Wie schon auf dem WSIS 1 vor zwei Jahren in Genf, gibt es auch diesmal wieder die „bewährte“ RFID-Technik für die Einlasskontrolle. Vor zwei Jahren klappte die so gut, dass es kein Problem war, über Nacht die Chips zu fälschen und mit einer gefälschten Identität an tausenden Soldaten vorbei auf das Gelände zu kommen.

    15. November 2005 3
  • : Liberation: Interview mit Generalsekretär von Reporter ohne Grenzen
    Liberation: Interview mit Generalsekretär von Reporter ohne Grenzen

    Die französische Zeitung „Liberation“ hat Robert Ménard, den Generalsekretär von „Reporter ohne Grenzen“ zur Repression in Tunesien befragt: «La violence de cette agression m’a surpris»

    15. November 2005
  • : WSIS: „P2P File-Sharing, Digital Rights, and e‑Democracy“
    WSIS: „P2P File-Sharing, Digital Rights, and e‑Democracy“

    Am kommenden Donnerstag werde ich auf EInladung von IPJustice im Rahmen der WSIS-Parallel-Events an folgender Diskussion teilnehmen: „P2P File-Sharing, Digital Rights, and e‑Democracy“.
    Die Diskussion findet von 17:00h – 19:00h im Salle SOUSSE auf dem WSIS-Gelände statt.

    15. November 2005
  • : WSIS-Podcasting: Tunesische Repression (3)
    WSIS-Podcasting: Tunesische Repression (3)

    Das von der Heinrich Böll Stiftung organisierte Treffen in einer tunesischen unabhängigen Frauenrechtsorganisation wurde von massivem Polizeiaufgebot begleitet. Ich habe dazu Jan Schallaboeck und Ralf Bendrath vom Netzwerk Neue Medien über ihre Eindrücke befragt (OGG). Gleichzeitig schildert Jan in einem anderen Kurz-Interview seine Eindrücke vom Besuch der Hungerstreikenden (OGG).

    15. November 2005
  • : WSIS: Viele zivilgesellschaftliche Veranstaltungen aus Protest gecancelt.
    WSIS: Viele zivilgesellschaftliche Veranstaltungen aus Protest gecancelt.

    Aus Protest gegen die tunesische Repression haben heute viele zivilgesellschaftliche Organisationen ihre für heute geplanten Veranstaltungen auf dem WSIS gecancelt. Hier ist das offizielle Statement. Um 16h wird es eine Pressekonferenz dazu geben. Ich habe dazu Anriette Esterhuysen von der Association of Progressive Communication (APC) befragt, und sie schildert die Gründe (OGG / MP3).

    15. November 2005 1
  • : WSIS-Podcasting: Tunesische Repression (2)
    WSIS-Podcasting: Tunesische Repression (2)

    Hier ist ein 3 Minuten langer Augenzeugenbericht von den Ereignissen rund um das Goethe-Institut in Tunis heute morgen. Ich habe dazu Rikke Frank Joergenson aus Daenemark befragt und sie erzaehlt, was dort passiert ist. Sie ist Koordinatorin des Human Rights Caucus der internationalen Zivilgesellschaft und eine der OrganisatorInnen des Citizen Summit.

    14. November 2005
  • : WSIS: Shuttle-Service
    WSIS: Shuttle-Service

    Ein Service des tunesischen Regierung sind Shuttle-Busse, welche in alle Richtungen fahren und die einzige Möglichkeit darstellen, direkt an den WSIS heran zu kommen. Mit Taxis und ÖPNV kommt man leider nur an die äusserste Sicherheitsgrenze heran. Dort muss man wiederum in Busse umsteigen, die von dort zum Engang fahren.

    14. November 2005
  • : Podcasting: Interview mit Jamie Love
    Podcasting: Interview mit Jamie Love

    Gestern Abend machte ich ein Interview mit Jamie Love, dem Direktor des „Consumer Project on Technology (CPTech)“. CPTech beschäftigt sich schon lange mit Verbraucherrechten im digitalen Zeitalter. Der Schwerpunkt liegt hierbei beim sogenannten „Geistigen Eigentum“. In dem knapp 28 Minuten Interview erzählt er einiges über Lobbying in der WIPO, Open Innovation, dem Access to Knowledge – Treaty und die Arbeit von CPTech.

    14. November 2005
  • : Heute bei WDR5: Feature über menschenrechte in Tunesien
    Heute bei WDR5: Feature über menschenrechte in Tunesien

    Heute Abend läuft von 20.05 – 21.00 Uhr bei WDR5 das Feature „Tausendundeine Macht – Tunesien und die deutsche Außenpolitik“.
    Auch dem Autor des Features schwebte dieses Bild vor – bis er in Tunis seine Recherche über das politische System begann. Verschwundene Gesprächspartner, abgehörte Telefonate, Polizeibeschattung rund um die Uhr, Anwälte die über systematische Folter berichten, Oppositionelle, die von der Außenwelt abgeschnitten sind, verfolgt, eingeschüchtert und misshandelt werden, standen auf der Tagesordnung.

    14. November 2005 2
  • : WSIS: Tunesische Repression
    WSIS: Tunesische Repression

    Die Repression der tunesischen Sicherheitsbehörden wird immer sichtbarer. Für heute morgen war im deutschen Goethe-Institut in Tunis ein Treffen mit kritischen tunesischen NGOs geplant. Dies wurde verhindert, indem das Goethe-Institut weiträumig abgesperrt wurde. Durch die Polizeikontrollen kam niemand von der tunesischen Opposition durch.

    14. November 2005
  • : Neues Design für netzpolitik.org
    Neues Design für netzpolitik.org

    Endlich hat netzpolitik.org ein neues Design. Lange wars schon geplant, aber ständig kamen andere Projekte noch dazwischen. Jetzt haben wir es endlich durchgezogen und das Ergebnis gefällt mir. Vorbild ist dieses Theme, welches unter einer Creative Commons Sharealike-Lizenz steht. Vielen Dank an Thomas und Carsten von newthinking für die Änderungen, passend zu meinem Aufenthalt in Tunis.

    14. November 2005 16
  • : WSIS: Die Prepcom 3a ist gestartet
    WSIS: Die Prepcom 3a ist gestartet

    Die Prepcom3a ist ohne uns gestartet. Prepcom ist ein UN-Begriff für eine Vorbereitungskonferenz. Dort sitzen die ganzen Diplomaten und Regierungsvertreter zusammen und einigen sich theoretisch auf strittige Punkte. Da 80% der Gipfelpapiere noch in eckigen Klammern stehen und es dort keine Übereinkunft gegeben hat, müssen die Diplomaten nochmal drei Tage nachsitzen.

    13. November 2005
  • : WSIS: Die Regierungsdelegation
    WSIS: Die Regierungsdelegation

    Gerade bin ich endlich mal auf dem WSIS-Gelände angekommen. Endlich, weil der Weg hierher mal wieder mehr als Stress war. Um 10:30h waren wir als zivilgesellschaftliche Vertreter in der deutschen Delegation von den Vertretern der Bundesregierung zu einer Besprechung eingeladen – in deren Hotel. Mit Mühe und Not bekamen wir ein Taxi an unserem Hotel und fuhren zu viert in deren Luxus-Hotel.

    13. November 2005
  • : SonyBMG – Das wars dann wohl?
    SonyBMG – Das wars dann wohl?

    Die Einführungswoche von SonyBMGs Rootkit ist vorbei – mit vollem Erfolg. Jetzt hat sich wohl auch noch der Chef vom Homeland Security beschwert und es wurde ein Auslieferungsstop verkündet. Wir sollten uns trotzdem bei SonyBMG bedanken, eine so grandiose DRM-Einführung hätte ich nicht erwartet. Auch dachte ich eigentlich, ein so grosses Unternehmen hätte etwas Gespür für Krisenmanagement.

    13. November 2005 2
  • : WSIS: Zensur in Action – Heise geblockt?
    WSIS: Zensur in Action – Heise geblockt?

    Zensurtechnologien sind mysteriös. Vor wenigen Stunden konnte ich noch ohne Probleme von Tunesien aus auf Heise zugreifen, und jetzt scheint es gefiltert. Auf andere Seiten kann ich gerade problemlos zugreifen, z.B. Spiegel Online.

    Mal schauen, ob es morgen wieder da ist. Auch wird WSISBlogs.org geblockt, wo viele Blogs derzeit aggregiert werden.

    13. November 2005 1
  • : Artikel zum WSIS vom 12.11.
    Artikel zum WSIS vom 12.11.

    Berner Rundschau: Tunesien protestiert gegen Leuenberger
    Tunesien protestiert gegen Äusserungen von Bundesrat Moritz Leuenberger zum Weltinformationsgipfel (WSIS) in Tunis. Leuenberger hatte in einem Zeitungsinterview erklärt, am Gipfel müssten die Menschenrechte zur Sprache gebracht werden.
    Deutsche Welle: „Die USA haben nur eine vage Macht über das Internet“
    Wie viel Macht haben die USA über das Internet? Sabine Dolderer, Vorstand bei denic, erklärt im DW-WORLD-Interview, wie und ob die US-Regierung das weltweite Netz kontrolliert.

    12. November 2005
  • : DLF: Kritik an den EU-Plänen zur Vorratsdatenspeicherung
    DLF: Kritik an den EU-Plänen zur Vorratsdatenspeicherung

    Nochmal der Deutschlandfunk von heute: Kritik an den EU-Plänen zur Vorratsdatenspeicherung.

    12. November 2005
  • : DLF: Tunesien: Der Traum von Meinungsfreiheit
    DLF: Tunesien: Der Traum von Meinungsfreiheit

    Heute Nachmittag lief folgender Beitrag auf dem Deutschlandfunk: Tunesien: Der Traum von Meinungsfreiheit.
    Hier mal ein paar Notizen, die ich zugeschickt bekam:
    große Polizeipräsenz in Tunis dieser Tage, Überwachung der Oppositionellen, der sich ausweitende Hungerstreik der Menschenrechtsorganisationen
    Die Geheimpolizei schwärmt aus und terrorisiert Menschenrechtler – die Nerven liegen blank
    Zitat eines regimetreuen Journalisten: „Wir denken, dass es sich dabei
    um eine Strategie handelt, die darin bestehen soll, den UNO Gipfel von seinen weltumspannenden Themen abzulenken.

    12. November 2005 3