Liebe Leser*innen,
vergangene Woche hat nun auch Berlin Bezahlkarten für Geflüchtete eingeführt. Damit sind diese in allen Bundesländern im Einsatz. Um zu zeigen, wie kompliziert das Leben mit diesen Karten ist, habe ich eine junge Frau beim Einkaufen begleitet. Eigentlich eine ganz alltägliche Handlung. Doch für die Frau, mit der ich unterwegs war, ist aber jeder Supermarktbesuch eine beängstigende Herausforderung. Warum, erzähle ich in meinem Text.
Um trotz der Karte etwas Bargeld zu haben, um beispielsweise einen gebrauchten Kinderwagen zu bezahlen, kauft sie zunächst Einzelhandels-Gutscheine und tauscht diese dann mit solidarischen Personen gegen Geldscheine. Das größte Problem dabei ist, dass es aktuell viel mehr Bezahlkarten-Betroffene gibt, die Bargeld brauchen, als Menschen, die Bargeld gegen Gutscheine tauschen wollen. Ich werde deshalb diese Woche mal wieder etwas Cash zu einem Gutscheintausch-Event tragen. Vielleicht schließt ihr euch ja an?
Es würde mich freuen!
Martin

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