Liebe Leser:innen,
je weiter KI-Chatbots in den Alltag vieler Menschen einziehen, umso mehr gehen Hemmungen verloren, solchen Tools intime Details aus dem eigenen Leben offenzulegen. Das hat seinen Preis: Mal werden die Daten für das KI-Training genutzt, mal landen sie vor Gericht – und mal bei der Werbeindustrie, die diese sensiblen Informationen versilbert. Carla Rochel berichtet über eine Studie aus Spanien und erklärt, wie und welche Daten in Werbeprofilen landen.
Derweil liefert Chris Köver ein Update zur Gesichter-Suchmaschine PimEyes. Eigentlich sollte die KI-Verordnung solche biometrischen Datenbanken verbieten, doch das Unternehmen macht einfach weiter. Das ist möglich, weil sich die zuständigen Aufsichtsbehörden bislang bemerkenswert handzahm verhalten. Wohl auch, weil die Bundesregierung selbst solche Drittanbieter-Dienste für die Strafverfolgung nutzen will.
Schöne Grüße
Tomas

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