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Auf den PunktDie Überwachungsgesamtrechnung ist endlich da.

  • Martin Schwarzbeck

Liebe Leser*innen,

gut ein Dutzend Mal hat meine Kollegin Anna seit Beginn der Ampel-Regierung beim Innenministerium nachgefragt, wie es um die Überwachungsgesamtrechnung steht. Jetzt liegt sie endlich vor. Das Ergebnis ist, kurz gesagt: Es gibt recht viel Überwachung in Deutschland. Und ziemlich uneinheitliche Kontrolle darüber.

Anna hat mit dem Projektleiter über die Rechnung gesprochen. Am interessantesten fand ich die Aussage, dass die ganze Heimlichtuerei eigentlich total kontraproduktiv ist. Umso schräger, dass die neue Bundesregierung künftig nicht mehr zusammenfassen will, wie umfassend die Überwachung eigentlich ist. Stattdessen ist eine Sicherheitsgesamtrechnung im Gespräch. Die Fragestellung wäre dann diametral zum eigentlichen Projekt: Gibt es genug Überwachung in Deutschland? Die Auswirkungen auf die Grundrechte wären nachrangig. Dabei gibt es nichts Wichtigeres als die Grundrechte. Deshalb heißen sie ja auch so.

Grundrechte zuerst!

Martin

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Über die Autor:innen

  • Martin Schwarzbeck
    Darja Preuss

    Martin ist seit 2024 Redakteur bei netzpolitik.org. Er hat Soziologie studiert, als Journalist für zahlreiche Medien gearbeitet, von ARD bis taz, und war lange Redakteur bei Berliner Stadtmagazinen, wo er oft Digitalthemen aufgegriffen hat. Martin interessiert sich für Machtstrukturen und die Beziehungen zwischen Menschen und Staaten und Menschen und Konzernen. Ein Fokus dabei sind Techniken und Systeme der Überwachung. Für Recherchen zur Spionage-App mSpy hat er gemeinsam mit Chris Köver 2026 den Sonderpreis Print des Datenschutz Medienpreises DAME erhalten.

    Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Mastodon, Signal: yoshi.42042


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Ein Kommentar zu „Die Überwachungsgesamtrechnung ist endlich da.“


  1. Anonym

    ,

    „bitte haben Sie Verständnis, dass aktuell eine Übermittlung des 3. Bandes der Überwachungsgesamtrechnung aufgrund interner IT-technischer Hintergründe im Excel-Format leider nicht möglich ist.
    Ich muss Sie daher einstweilen weiterhin auf die veröffentlichte pdf-Fassung verweisen. Wir prüfen jedoch aktuell gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern, ob nicht der 3. Band der Überwachungsgesamtrechnung der Öffentlichkeit zeitnah auch in einem anderen Dateiformat zu Verfügung gestellt werden kann.“
    21.05.2025, Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

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