Jahr: 2020
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Justizstatistik 2018: Telekommunikationsüberwachung am häufigsten wegen Drogen
Keine einheitlichen Angaben zur Verkehrsdatenüberwachung, viel Überwachung wegen Drogen - das steht in den Übersichten aus dem Bundesjustizamt für 2018. Justizstatistik 2018: Telekommunikationsüberwachung am häufigsten wegen Drogen Die Überwachungsanordnungen für Internet gingen nach oben, Festnetz wird unwichtiger. Das verrät die Justizstatistik. Der häufigste Überwachungsgrund aber bleibt seit Jahren stabil.
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Transparenzportal: Mehr Offenheit in Schleswig-Holstein
Bislang finden zahlreiche interne Vorgänge in Behörden hinter verschlossenen Türen statt, das Transparenzportal soll Licht ins Dickicht bringen. Transparenzportal: Mehr Offenheit in Schleswig-Holstein Interessierte können sich seit Anfang des Jahres durch Dokumente aus Schleswig-Holstein klicken. Damit steht das Land im Transparenzvergleich gut da, andere Bundesländer könnten bald nachziehen.
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Angriff auf Pressefreiheit: Brasilianische Regierung will Glenn Greenwald ins Gefängnis stecken
Dem in Brasilien lebenden Investigativjournalisten Glenn Greenwald wird "Cyberkriminalität" zur Last gelegt. Angriff auf Pressefreiheit: Brasilianische Regierung will Glenn Greenwald ins Gefängnis stecken Die brasilianische Staatsanwaltschaft wirft dem Investigativreporter Glenn Greenwald vor, illegal Handys gehackt und dabei Chatnachrichten kopiert zu haben. Die vorgeschoben scheinenden Vorwürfe gegen den im Zuge der Snowden-Enthüllungen bekannt gewordenen Journalisten lösten eine internationale Protestwelle aus.
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Gewalt im Netz: Schuldzuweisung statt Opferschutz
Kritiker:innen werfen der Polizei vor, sie nehme digitale Gewalt häufig nicht ernst. (Symbolbild) Gewalt im Netz: Schuldzuweisung statt Opferschutz Einer jungen Frau wird im Internet mit ihrer Ermordung gedroht. Als sie Strafanzeige stellt, gerät sie an einen Polizisten, gegen den wegen seines Verhaltens nun ein Disziplinarverfahren läuft. Die Schilderungen der Bremer Streamerin Powny stehen für ein grundsätzliches Problem der Polizei mit digitaler Gewalt.
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Was vom Tage übrig blieb: Rechtsesoteriker, Richtereindrücke und Radiohead
Das UFO ist gelandet, der Normalbetrieb im Fernsehturm kann wieder aufgenommen werden. Was vom Tage übrig blieb: Rechtsesoteriker, Richtereindrücke und Radiohead Verschwörungstheoretiker verbinden Esoterik mit Antisemitismus, Radiohead stellen ihr Gesamtwerk+ ins Internet, Logbuch:Netzpolitik hatte Constanze Kurz zu Gast und Nicole Diekmann beschreibt, wie man konstruktiv mit Shitstorms umgeht. Die besten Reste des Tages.
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PNR-Richtlinie vor EuGH: Massenüberwachung von Fluggastdaten in Turbulenzen
Aus sensiblen Fluggastdaten lassen sich genaue Schlüsse auf das Privatleben ziehen. PNR-Richtlinie vor EuGH: Massenüberwachung von Fluggastdaten in Turbulenzen Der Europäische Gerichtshof wird sich die anlasslose Massenüberwachung von Fluggastdaten genauer ansehen müssen. Während das Kölner Amtsgericht überprüfen lassen möchte, ob die „Rasterfahndung am Himmel“ mit Grundrechten vereinbar ist, mauert die EU-Kommission. Sie will Statistiken der Mitgliedstaaten nicht öffentlich machen – aufgrund des „heiklen Charakters“ der Zahlen.
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ClearView-App: EU-Datenschutzregeln schützen nicht vor Gesichter-Suchmaschinen
Die Künstlerin Hito Steyerl hat für die Arbeit "Machine Readable Hito" ihr Gesicht freiwillig hergegeben. Das Start-up ClearView bediente sich einfach aus dem Internet. ClearView-App: EU-Datenschutzregeln schützen nicht vor Gesichter-Suchmaschinen Die New York Times zerrte ein Start-up an die Öffentlichkeit, das Gesichtserkennung an US-Behörden verkauft. Drei Milliarden Bilder soll es dafür aus dem Netz gesaugt haben. Das wäre auch in der EU möglich, trotz strengerer Datenschutzregeln.
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Was vom Tage übrig blieb: Trump, Memes und Paris Hilton
Welchem Zweck die nach oben gerichtete Lampe dient, ist uns weiterhin ein Rätsel. Wahrscheinlich ist es etwas Harmloses, zum Beispiel UFOs anlocken, aber wir würden es gern genau wissen. Was vom Tage übrig blieb: Trump, Memes und Paris Hilton Das Meme als Reaktion auf den vermeintlich drohenden Weltkrieg, Paris Hilton macht Lasagne, die National Archives verpixeln Trump-kritische Demobilder und Amazon muss sagen, woher sein Gemüse kommt. Die besten Reste des Tages.
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"Nicht entscheidungsreif": Wie Deutschland die EU-Digitalsteuer mitverhinderte
Olaf Scholz, SPD-Politiker und Wirtschaftsfreund "Nicht entscheidungsreif": Wie Deutschland die EU-Digitalsteuer mitverhinderte Im Herbst 2018 stirbt in Brüssel ein Vorschlag für eine faire Besteuerung von Konzernen wie Google und Facebook. Zu seinen Totengräbern gehört die Bundesregierung und Finanzminister Olaf Scholz. Das zeigt ein Dokument, das wir veröffentlichen.
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Fake Likes bei Facebook: „Don’t trust anyone“
Svea Eckert, Dennis Tatang und Philip Kreißler haben so genau hingesehen, dass sie keinem Like mehr glauben können [Symbolbild] Fake Likes bei Facebook: „Don’t trust anyone“ 450 Euro im Monat verdienen manche sogenannte Clickworker:innen mit dem bezahlten Liken. Damit sind sie sicherlich nicht die, die am meisten vom Geschäft mit den bezahlten Likes profitieren. Wer das sein könnte, darüber haben Svea Eckert, Dennis Tatang und Philip Kreißler auf dem Hackerkongress 36c3 gesprochen.
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Podcast NPP 194: Die Wut der Unbegehrten
Breite Schultern, kantiges Kinn: ungefähr so stellen sich Incels den Typ Mann vor, mit dem Frauen ins Bett steigen wollen. Podcast NPP 194: Die Wut der Unbegehrten Sie halten Sex für ein Grundrecht, tauschen sich in Foren über ihre eigene Hässlichkeit aus und feiern Attentäter als Heilige und Helden. Die Community der Incels ist eine der dunkelsten Besenkammern des Internets. Der hier kultivierte Hass junger Männer reicht allerdings weiter. Wie diese Gemeinschaft des Selbstmitleids tickt, erklärt die Soziologin Veronika Kracher.
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Was vom Tage übrig blieb: Desinformation, Werbepanne, Straffreiheit
Auch heute war es um 18 Uhr bereits dunkel. Nicht aber um 17:10 Uhr, als dieses Bild entstanden ist. Was vom Tage übrig blieb: Desinformation, Werbepanne, Straffreiheit Die Demokratie wurde mit Desinformation geflutet, Twitter muss sich entschuldigen und eine antisemitische Website ist vom Netz. Die besten Reste des Tages.
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Wochenrückblick KW 03: Der BND kommt ins Schwitzen
Alles im Blick? Der BND möchte sich gerne weiterhin im Ausland umschauen Wochenrückblick KW 03: Der BND kommt ins Schwitzen Der Auslandsnachrichtendienst muss sich vor dem Bundesverfassungsgericht rechtfertigen, die EU schafft es immer noch nicht, einheitliche Ladekabel einzuführen und eine neue Studie zeigt, wie beliebte Apps systematisch intime Nutzerdaten weitergeben. Die Themen der Woche im Überblick.
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Künstliche Intelligenz: EU erwägt Verbot von Gesichtserkennung
Biometrische Erfassung von Gesichtern macht Videokameras zu machtvollen Überwachungssystemen Künstliche Intelligenz: EU erwägt Verbot von Gesichtserkennung Die neue EU-Kommission von Ursula von der Leyen arbeitet an einem Masterplan zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Laut einem geleakten Arbeitspapier könnte sie damit Pläne von Horst Seehofer durchkreuzen, der automatisierte Videoüberwachung mit Gesichtserkennung ausrollen möchte.
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Verrückte Idee: Wie ich einmal online Bahntickets nach Polen und zurück kaufen wollte
Symbolbild Online-Ticketkauf bei der Deutschen Bahn. Verrückte Idee: Wie ich einmal online Bahntickets nach Polen und zurück kaufen wollte Bahntickets für eine Reise ins benachbarte Ausland online zu kaufen, das scheint auch 2020 eine große Herausforderung zu sein, wie ein unfreiwilliger Test offenbart. Eine Glosse.
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Was vom Tage übrig blieb: Algorithmen, Apps und Atomwaffen
Wie bereits gestern in Aussicht gestellt (ähem) – die Tage werden länger und die Sonnenuntergänge schöner. Jedenfalls rund um 17:30. Was vom Tage übrig blieb: Algorithmen, Apps und Atomwaffen Das Bundeskartellamt sieht keinen Handlungsbedarf gegen marktbeherrschende Algorithmen, aus dem Justizministerium kommen Gesetzentwürfe zum Urheberrecht und NetzDG, abgesenkte 5G-Sicherheitsstandards könnten das Mitlauschen von Telefonaten erleichtern und Grindr wird wegen unsauberer Datenschutzpraxen aus Twitters Werbenetzwerk geworfen. Die besten Reste des Tages.
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Kommentar: Lasst Lokalzeitungen sterben, damit Lokaljournalismus leben kann!
Ist es sinnvoll, soviel Papier zu bedrucken und vor Haustüren zu werfen? Kommentar: Lasst Lokalzeitungen sterben, damit Lokaljournalismus leben kann! Seit Jahren wird der Niedergang des Lokaljournalismus beklagt und gefragt, wie das Sterben von Regionalzeitungen aufgehalten werden kann. Aber ist das überhaupt die richtige Frage? Ein Kommentar mit vielen weiteren Fragen zum Thema.
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Netzsperre aufgehoben: Wikipedia ist zurück in der Türkei
Türkische Nutzer:innen haben wieder Zugriff auf freies Wissen bei Wikipedia (Symbolbild). Netzsperre aufgehoben: Wikipedia ist zurück in der Türkei Zum ersten Mal seit zweieinhalb Jahren können türkische Nutzer:innen wieder auf Wikipedia zugreifen, ohne sich verrenken zu müssen. Ausnahmsweise eine gute Nachricht aus einem Land, das die Meinungsfreiheit seiner Bürger:innen stark einschränkt.
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BND-Gesetz: Die Angst des Geheimdiensts vor dem Gericht
Der Prozessauftakt - danach waren keine Bilder mehr erlaubt. BND-Gesetz: Die Angst des Geheimdiensts vor dem Gericht Bei der Verhandlung in Karlsruhe gab sich der Bundesnachrichtendienst längst nicht so selbstbewusst wie sonst. Im Vergleich zum NSA-Untersuchungsausschuss wirkte der Geheimdienst vor dem Bundesverfassungsgericht geradezu handzahm. Ein Kommentar.
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Behörden auf Social Media : „Öffentliche Stellen müssen rechtmäßig kommunizieren“
Der Landesdatenschutzbeauftragte von Baden-Württemberg will sich von Twitter verabschieden und neue Wege beschreiten. Behörden auf Social Media : „Öffentliche Stellen müssen rechtmäßig kommunizieren“ Twitter, Facebook und Co. verstoßen gegen den Datenschutz. Deshalb will sich der baden-württembergische Datenschutzbeauftragte Stefan Brink von ihnen verabschieden. Er möchte eine Alternative für die Kommunikation von öffentlichen Stellen schaffen, Polizei und Landesregierung sind irritiert.