2019
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: Vorratsdatenspeicherung in Dänemark: Ein IT-Fehler könnte zu falschen Urteilen geführt haben
Dänemarks Polizei hat nun ein Vertrauensproblem. : Vorratsdatenspeicherung in Dänemark: Ein IT-Fehler könnte zu falschen Urteilen geführt haben Daten aus der Vorratsdatenspeicherung in Dänemark kamen in Tausenden Ermittlungen und Gerichtsprozessen zum Einsatz. Nun haben Polizei und Staatsanwaltschaften ein Problem: Sieben Jahre lang erzeugte das IT-System der Polizei fehlerhafte Daten. Unschuldige könnten zu Unrecht verurteilt worden sein – und umgekehrt.
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: Schweiz: Beschwerde gegen geheimdienstliche Massenüberwachung geht vors Bundesgericht
Der Schweizer Geheimdienst überwacht den Internetverkehr ins Ausland, vor allem an Glasfaserkabeln. : Schweiz: Beschwerde gegen geheimdienstliche Massenüberwachung geht vors Bundesgericht Von der Massenüberwachung durch Kabelaufklärung sind alle Personen in der Schweiz und viele Menschen in aller Welt betroffen. Die Digitale Gesellschaft Schweiz klagt gegen diese Maßnahme. Nun muss das höchste Schweizer Gericht entscheiden, ob überwachte Personen das Recht haben, sich gegen die Massenüberwachung zu wehren.
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: Bundeswehrdrohnen absolvieren 87.000 Flugstunden
Die Seenotrettungsdrohne LARUS kann Boote in Seenot mit einem Lasermarkierer beleuchten. Sie soll in der Nord- und Ostsee genutzt werden. : Bundeswehrdrohnen absolvieren 87.000 Flugstunden Die Bundeswehr verfügt derzeit über mehr als 630 Drohnen. Weitere sollen folgen, nächstes Jahr wird die Riesendrohne PEGASUS bestellt. Sie basieren auf der GLOBAL HAWK, die von der Bundeswehr in Sizilien aus geflogen wird. Der eingemottete EURO HAWK soll an Kanada verkauft werden.
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: Was vom Tage übrig blieb: Rezo, Russland und Rekordstrafen
Die Sonne hat uns verlassen, das Sommerloch nicht. : Was vom Tage übrig blieb: Rezo, Russland und Rekordstrafen Auf der russischsprachigen Wikipedia werden ein Dutzend Accounts gesperrt, gleichzeitig gibt es Mittel für eine eigene Online-Enzyklopädie. Nach einem massiven Datenleck letzten Sommer muss British Airways nun Strafe zahlen. Und das NDR klärt auf über YouTube. Die besten Reste des Tages.
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: #twittersperrt: Twitter hat Satire-Tweet zu Unrecht gelöscht
Twitter nimmt Overblocking in Kauf - und ist damit vor Gericht gescheitert. (Symbolbild) : #twittersperrt: Twitter hat Satire-Tweet zu Unrecht gelöscht Twitter muss einen satirischen Tweet des Autors Tom Hillenbrand zur Europawahl wiederherstellen, urteilt das Landgericht München. Das Unternehmen könne von der Meinungsfreiheit gedeckte Äußerungen nicht einfach nach eigenem Ermessen löschen.
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: Germany fears new EU law could endanger climate activists and journalists
Climate activists could have their data seized more easily under a proposed EU law, the German government fears : Germany fears new EU law could endanger climate activists and journalists A proposed law on electronic evidence gathering could give prosecutors easy access to user data on servers across the EU. The German government is concerned that it could weaken safeguards against political meddling in the justice system.
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: Finnland treibt Komplettüberwachung aller Reisebewegungen in der EU voran
Eine Fähre im Hafen von Bastia auf Korsika. In Zukunft könnten auch die Reisedaten von Schiffspassagieren gespeichert und gerastert werden. : Finnland treibt Komplettüberwachung aller Reisebewegungen in der EU voran Die Fluggastdatenspeicherung ist in manchen EU-Staaten noch gar nicht richtig eingeführt und erst recht nicht evaluiert. Doch die neue finnische EU-Ratspräsidentschaft denkt schon darüber nach, die anlasslose Speicherung von Reisebewegungen auf Schiffsverkehr und internationale Schnellzüge auszuweiten.
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: Facebook Libra: Der nächste logische Schritt ist die Privatisierung des Geldes
Facebook will seine eigene Währung weltweit. (Montage: netzpolitik.org) : Facebook Libra: Der nächste logische Schritt ist die Privatisierung des Geldes Bisher war Geld eine heilige Kuh, wenn es um Privatisierungen ging. Facebooks Kryptowährung Libra fordert das heraus. Das ist einer der mächtigsten Angriffe auf staatliches Geld, den es bisher gab. Ein Kommentar.
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: e‑Evidence: Bundesregierung fürchtet um Journalisten und Klimaaktivisten
"Ende Gelände"-Klimademonstranten 2016. Sie könnten bald einfach ausgeforscht werden : e‑Evidence: Bundesregierung fürchtet um Journalisten und Klimaaktivisten Die EU-Kommission möchte Justizbehörden den Eilzugriff auf Cloud-Daten in allen EU-Staaten erlauben. Hinter vorgehaltener Hand spricht die deutsche Regierung von einem Einfallstor für Eingriffe in Pressefreiheit und freie Meinungsäußerung.
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: Dokumentation „XY Chelsea“: Die Folgen der Ungerechtigkeit
Chelsea Manning. : Dokumentation „XY Chelsea“: Die Folgen der Ungerechtigkeit Der Dokumentarfilm „XY Chelsea“ erzählt das gegenwärtige Leben der Whistleblowerin Chelsea Manning. Der Film bezieht sich wenig auf ihre Zeit als Informatin von WikiLeaks, sondern vielmehr auf die Unklarheiten im Leben eines Menschen, der nicht in das strenge Korsett der Gesellschaft passt. Eine Rezension.
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: NPP 177 Off The Record: Fusion mit Zensursula in der Cyberagentur
: NPP 177 Off The Record: Fusion mit Zensursula in der Cyberagentur In der fünften Ausgabe von Off The Record sprechen wir über unsere Beiträge zur geplanten Cyberagentur, zur netzpolitischen Geschichte von Ursula von der Leyen, über unsere Recherchen über deutsche Trollfabriken der AfD bis zum Fusion-Festival, das sich erfolgreich gegen überzogene Forderungen der Polizei durchgesetzt hat.
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: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 27: Von der Cyberagentur zur EU-Kommission
Willkommen im IT-Behördenzoo der Bundesregierung: Cyber Innovation Hub, ZITiS, SprinD, sagt hallo zur Cyberagentur! : Netzpolitischer Wochenrückblick KW 27: Von der Cyberagentur zur EU-Kommission Ursula von der Leyens neue Cyberagentur steht in der Kritik, noch bevor sie eröffnet ist. An Chinas Grenze werden Handys durchsucht, während auf der Fusion Zehntausende ohne Polizei tanzen konnten. Die Themen der Woche im Rückblick.
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: Was vom Tage übrig blieb: Kontext statt Tracking, 5G statt WLAN und ein Kakadu gegen Repression
Nun ward der Winter unsers Mißvergnügens / Glorreicher Sommer durch die Sonne Brüssels. : Was vom Tage übrig blieb: Kontext statt Tracking, 5G statt WLAN und ein Kakadu gegen Repression Die Werbebranche wünscht sich laut Insidern kontextbasierte Werbung statt Nutzer*innen-Bespitzelung, die Autoindustrie setzt in der EU ihre Wünsche bei vernetzten Fahrzeugen durch und ein Kolumnist hält Technologie für keine (unmittelbare) Lösung beim Klimawandel. Die besten Reste des Tages.
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: Reporter ohne Grenzen protestiert gegen geplante Kriminalisierung von Tor-Servern
Deutschland ist ein wichtiger Knotenpunkt im Tor-Netzwerk. : Reporter ohne Grenzen protestiert gegen geplante Kriminalisierung von Tor-Servern Innenminister Seehofer will mit dem neuen IT-Sicherheitsgesetz das Tor-Netzwerk kriminalisieren. Das schadet der Pressefreiheit und dem Informantenschutz. Opposition und Reporter ohne Grenzen protestieren scharf gegen das Vorhaben.
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: Gesichtserkennung in London hat miserable Trefferquote und kann Menschenrechte verletzen
Die Kollegen von der Queens Guard: Gilt das schon als Vermummung? : Gesichtserkennung in London hat miserable Trefferquote und kann Menschenrechte verletzen Während erste Städte Gesichtserkennung verbieten, testet die Polizei in London die Technologie im Realbetrieb. Sie hat einen Bericht in Auftrag gegeben, der einen tiefen Einblick in das Experiment bietet. Die Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass es womöglich Menschenrechte verletzt.
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: Ausgebucht: Microsoft löscht verkaufte eBooks
Analoge Bücher sind auch noch lesbar, wenn der Verkäufer pleite ist. : Ausgebucht: Microsoft löscht verkaufte eBooks Es erschien wie eine tolle Idee: Digitale Inhalte mit Kopierschutz verkaufen. Was konnte da schon schief gehen? Microsoft zeigt anschaulich, warum eBooks nicht vergleichbar mit Büchern sind: Der Konzern löscht verkaufte eBooks wieder. Das hat man bereits mit Musikdateien gemacht. Nachhaltig und zukunftsfähig ist das nicht. Ein Kommentar.
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: Kenya: Data from 11.5 million customers of a provider end up on black market
This is how the M-Pesa app looks. : Kenya: Data from 11.5 million customers of a provider end up on black market M‑Pesa is a Kenyan system for cashless payment. This business model of the Kenyan communications provider Safaricom is built on the transfer of data. Now, employees of the provider have also leaked the personal information of 11.5 million users. The case ends up in court.
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: Hate Speech: Jüngere und Menschen mit Migrationshintergrund besonders betroffen
Nicht alles im Netz ist schön. (Symbolbild) : Hate Speech: Jüngere und Menschen mit Migrationshintergrund besonders betroffen Laut einer Umfrage von Campact wurden acht Prozent der Deutschen schon im Internet angefeindet. Doch negative Folgen hat das für die gesamte Gesellschaft: Wegen Hate Speech bekennt sich die Hälfte aller Befragten seltener zu ihrer politischen Meinung im Netz.
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: Was vom Tage übrig blieb: WhatsApp aufbrechen, iPhones verweigern und Sidewalk Labs deinstallieren
Der Berliner Himmel nähert sich wieder seinem Normalzustand an: Wolken, graue Wolken überall. : Was vom Tage übrig blieb: WhatsApp aufbrechen, iPhones verweigern und Sidewalk Labs deinstallieren Französische NGOs fordern verpflichtende Interoperabilität von Online-Diensten, österreichische Polizisten mögen ihre neuen Diensthandys nicht und es regt sich Widerstand gegen Googles Smart-City-Pläne in Toronto. Die besten Reste des Tages.
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: Das Fusion-Festival hat gezeigt, dass Freiheitsrechte verteidigt werden können
Die Eröffnung der großen Turmbühne gehört zu den Highlights der Fusion. : Das Fusion-Festival hat gezeigt, dass Freiheitsrechte verteidigt werden können Ausgerechnet einem Kulturfestival in Mecklenburg-Vorpommern gelingt es, die bislang größte Schlacht des Jahres gegen Überwachung zu gewinnen. Wie konnte das passieren und was können wir daraus lernen? Ein Kommentar.