UN-Sonderberichterstatter löchert Apple-Chef wegen Löschung von VPN-Apps

Tim Cook in einer Zeichnung von Álvaro Tajada Portalo. CC-BY-SA 2.0 Álvaro Tajada Portalo

Der UN-Sonderberichterstatter für die Meinungsfreiheit, David Kaye, stellt kritische Fragen zur Entscheidung des Unternehmens Apple, VPNs aus dem chinesischen App-Store zu nehmen.


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In einem Brief an Apple-Chef Tim Cook (PDF) verweist er auf die Menschenrechtslage in China und indirekt auf die Verantwortung des Unternehmens und fragt beispielsweise nach, ob Apple überhaupt eine direkte Aufforderung zum Entfernen der Apps bekommen habe. In insgesamt acht Fragen wird der Apple-Chef gelöchert, ob das Unternehmen wirklich alles getan habe, um die Löschung abzuwehren.

Virtual Private Networks (VPNs) tragen dazu bei, die allgegenwärtige Zensur in China zu umgehen. Sie können mit einer verschlüsselten Verbindung die Internetverbindung ihrer Nutzer ins Ausland tunneln, wo die Webseiten und Dienste dann ganz normal erreichbar sind.

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2 Kommentare
  1. das betrifft ja nicht nur china. es betrifft mich direkt ebenso. in deutschland muß ich mich seit den veröffentlichungen von edward snowden über die überwachung durch bka bnd usw., selber um meine privatssphäre in deutschland kümmern und mich selbstverteidugen. wenn ich das nicht mehr kann,was ist dann mit meinen grundrechten, die mir laut grundgesetz zustehen?

    bitte apple, lass den scheiß! oder was hast du für einen auftrag und von wem?

  2. matthias roeingh,

    apple stellt proprietäre Systeme her die dich beherrschen und nicht du sie. Die erste Grundregel für Sicherheit, das Kerckhoffs’ Prinzip, muss erfüllt sein. Anderweitig ist es faktisch nicht möglich sich selbst mit gerättschaften die dagegen verstoßen zu schützen.
    Schau dir zb F-Droid + LineageOS an.

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