Linkschleuder

Porträt-Serie: Datenschutzbehörden mal anders

Journalistin Christiane Schulzki-Haddouti porträtiert die deutschen Datenschutzbeauftragten. Zuletzt: Dr. Stefan Brink (Baden-Württemberg). All rights reserved Kristina Schäfer

Lesenswert: Auf Datenschutzbeauftragter-online.de porträtiert Christiane Schulzki-Haddouti die deutschen Datenschutzbeauftragten. Mit der Serie will sie unter anderem aufzeigen, „welche personellen und organisatorischen Faktoren in der Aufsichtspraxis eine Rolle spielen“. Durch den für die Datenschutzszene eher ungewöhnlichen Zugang über die Leitungspersonen entsteht ein neuer Zugang zum Wirken der wichtigen Behörden, die über die Fachöffentlichkeit hinaus nur wenigen bekannt sind.

Wir finanzieren uns zu fast 100 % aus Spenden von Leserinnen und Lesern. Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende oder einem Dauerauftrag.

Im jüngsten Text der Reihe widmet sich Schulzki-Haddouti dem neuen Datenschutzbeauftragten von Baden-Württemberg, Stefan Brink. Über ihn heißt es dort unter anderem:

Aus politisch-kommunikativer Sicht spielt Brink gerne das Spiel über Bande: Ungewöhnlich war etwa die gemeinsame Stellungnahme in Interviewform, die er gemeinsam mit dem grünen Europaabgeordneten Jan Philipp Albrecht und Tim Wybitul von der Wirtschaftskanzlei Hogan Lovells zum BDSG-Entwurf herausgegeben hat. Auch ist er Mitglied der neu gegründeten Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF), die gegen mutmaßlich verfassungswidrige Gesetzesregelungen künftig regelmäßig nach Karlsruhe ziehen will.

Bislang sind folgende Porträts erschienen:

Weitersagen und Unterstützen. Danke!
3 Kommentare
  1. Der/Die Datenschutzbeauftragte ist eine Behörde. Dass hier Personen in den Vordergrund gestellt werden, zeigt das Dilemma in Deutschland: Irgendwie möchten sie sich alle profilieren und mehr als kurze, teilweise lächerliche Aktionen kommen nicht zustande. Hauptsache etwas Aufmerksamkeit und man ist schon zufrieden. Leider hilft das dem Netzbürger nicht die Bohne. Konsequentes Arbeiten im Sinne des Auftrags des Amtes wäre nützlicher.

    1. Really? Bei aller Kritik, die man an den Datenschutzbehörden äußern kann, wäre der Sensationalismus-Vorwurf wirklich das letzte, das mir einfallen würde. Und auch die Porträts sind meilenweit von Homestories oder übergebührlicher Personalisierung entfernt. Einfach mal reinlesen.

      1. Jeder hat so seine Wahrnehmung, ich schilderte die meine. Die diversen Beiträge habe ich mir gar nicht angesehen, da die Serie offensichtlich auf die jeweilige Person und nicht die Behörde abstellte. Das bestätigt mein Vorurteil und selbst wenn sich die Artikel nicht um die Person drehen, gehen sie deswegen leider an mir vorbei.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.